Net-News-Express

Meldungen aus verschiedenen Blog’s

Net News Express Feed

  • 26.09.2018 | 4:53, Gemeinsam über Grenzen hinweg
    Weltweit sind autoritäre Kräfte auf dem Vormarsch. Dagegen hilft nur eine progressive und internationale Bewegung, die von tiefgreifenden Visionen angetrieben ist. Die Menschheit steckt mitten in einem weltweiten Kampf mit enormen Konsequenzen. Auf dem Spiel steht nicht weniger als die Zukunft des Planeten ? ökonomisch, sozial und ökologisch. Während eine enorme Vermögens- und Einkommensungleichheit herrscht ? das reichste Prozent der Welt besitzt mehr als die restlichen 99 Prozent ?, werden wir Zeugen des Aufstiegs einer neuen Achse des Autoritären.
  • 26.09.2018 | 4:51, Warten auf den Linksruck
    Wie junge Menschen mit linken Maximalforderungen etwas ändern können. Was tun gegen den Rechtsruck? Und warum stecken die SPD und andere linke Parteien in der Krise? Weil sie nicht mehr links sind, so der Philosoph und Berliner Gazette-Autor Patrick Spät, der hier für einen Kurswechsel plädiert: junge Linke könnten mit linken Maximalforderungen einen Wandel anstossen. Das Problem ist: Die Rechtspopulisten sind wahre Meister des Overton-Fensters. Donald Trump fordert nicht einfach, mexikanische Einwanderer zu kontrollieren, er will gleich eine gigantische Mauer bauen. Anschließend erscheinen alle anderen Maßnahmen weniger radikal.
  • 26.09.2018 | 4:48, Kollaboratives Arbeiten im Investigativjournalismus
    Mafiöse Strukturen, geheime Offshore-Konten, Verflechtungen zwischen korrupten Personen in Politik und Wirtschaft über Ländergrenzen hinweg ? die Probleme, die Investigativjournalisten heute aufzuspüren und aufzudecken versuchen, sind komplex. Die weltweiten Verbindungen, welche die Globalisierung wie ein engmaschiges Netz über den Globus gesponnen hat, haben die Welt tiefgreifend verändert. Sie stellen Investigativjournalisten und Medien vor große Herausforderungen, wenn es darum geht, aufwendige Recherchen mit den vorhandenen Ressourcen zu stemmen.

    Als eine Lösung für die Bearbeitung komplexer Themen werden im Investigativjournalismus kollaborative Arbeitsprozesse gesehen

  • 26.09.2018 | 4:46, Und wieder ändert sich die Welt und das Klima
    Wer hilft, die Welt zu verbessern? Wer ist dazu ausersehen, jedermann zurückzuhalten?
    Die Welt hat sich seit Anfang des 19. Jahrhundert ungeheuer verändert, haben doch fossile Treibstoffe das Leben der meisten Menschen auf der Erde ungemein verbessert. Die Menschen leben weitaus besser und länger. Ökonomien laufen viel besser, sind stärker, dynamischer und anpassungsfähiger. Gesundheitsvorsorge, Bildung und das Transportwesen haben sich erheblich verbessert. Es gibt weniger menschlichen Druck auf die Umwelt.
  • 26.09.2018 | 4:44, Umweltministerium führt Bundestag hinters Licht
    Eine Regierungsantwort auf eine Bundestagsanfrage impliziert, dass in den letzten Jahrzehnten viele Wildbienenarten ausgestorben seien. Stimmt nicht, ist nur Stimmungsmache der Öko-Bürokratie.

    Der Wolf ist wieder heimisch in Deutschland, vermehrt sich prächtig, breitet sich aus, sehr zum Kummer der Weidetierhalter. Kaum wieder heimisch geworden, landete der Wolf auch schon auf der vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) herausgegebenen ?Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere?. Und zwar gleich in der höchsten Gefährdungsstufe, der ?1?, definiert als ?Vom Aussterben bedroht?.

  • 26.09.2018 | 4:42, Halt die Fresse, Google
    Oops, something went wrong: Internetkonzerne kontrollieren immer stärker unseren Alltag und reden nun auch noch mit uns, als wären wir in der Grundschule. Leben im digitalen Kapitalismus heißt nicht nur eine Vervielfältigung und Beschleunigung der Kommunikation zwischen Menschen, sondern auch das Wohnen in einer Welt der penetranten und sprechenden digitalen Oberflächen. Google hat im Jahr 2018 eine umfassende Marketing-Kampagne für seinen auf Firmennamen getauften Freund und Helfer gefahren. Den gesamten Frühsommer beschallten beispielsweise in Berlin die großflächigen Plakate mit Googles vierfarbigen Signatur-Polkadots den öffentlichen Raum.
  • 26.09.2018 | 4:39, Jugendarbeitslosigkeit in der arabischen Welt
    Die Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas verschwenden ihre wichtigste Ressource ? die Jugend. Bei einer aktuellen Befragung junger Menschen zwischen 16 und 30 Jahren in acht Ländern der Region gaben 43 Prozent an, nicht zu arbeiten oder sogar noch nie gearbeitet zu haben und auch keine Schule oder Universität zu besuchen. Nur jeder Fünfte ging einer bezahlten Tätigkeit nach.

    Der Anteil der Nichtbeschäftigten ist unter den jungen Frauen besonders hoch. Nirgendwo auf der Welt partizipieren weibliche Arbeitskräfte so wenig am Arbeitsmarkt wie im Mittleren Osten und in Nordafrika.

  • 26.09.2018 | 4:37, Deutsche Afrikapolitik weiter im Wartemodus
    Es wird immer viel Wirbel um Deutschlands Afrikapolitik gemacht. Immer wieder bei bestimmten Ereignissen, G20-Gipfel, Reisen von Minister Müller und der Kanzlerin nach Ghana, Senegal, Nigeria und Algerien. Dann ist man immer Feuer und Flamme. Aber diese erlischt sehr schnell wieder, weil es keinen wirklichen Fortschritt und keinen Diskurs gibt, der zu einer strategischen Aufstellung Deutschlands führt. Daran ändern die Vereinbarungen zur Afrikakooperation im Koalitionsvertrag der Regierung offenbar nicht allzu viel. Es bleiben die vielen Afrikapläne der Ministerien einfach nebeneinander stehen.
  • 26.09.2018 | 4:35, Griechenlands Reeder kaufen deutsche Schiffe
    Wie das Wall Street Journal (WJS) unter Berufung auf Angaben des Verbands Deutscher Reeder (VDR) schreibt, haben seit 2015 griechische Reeder 140 Schiffe mit einer Gesamtkapazität von 4,6 Mio. Tonnen aus Deutschland gekauft.

    Der anhaltende Rückgang der Frachtgelder und die nicht bedienten Kredite haben zu einer signifikanten Reduzierung der Handelsflotte Deutschlands geführt, schreibt das Wall Street Journal.

  • 26.09.2018 | 4:33, Der Weg zum Dritten Weltkrieg
    Die minimale Berichterstattung der US-Presse über den Abschuss eines russischen Aufklärungsflugzeugs vor der Küste Syriens am vergangenen Montag ist natürlich Ausdruck sowohl des mangelnden Interesses als auch der Beteiligung Israels an dem Vorfall. Hätte man am Morgen nach der Schießerei die New York Times oder die Washington Post gelesen oder die Nachrichten des folgenden Morgens gesehen, wäre es leicht gewesen, die Geschichte ganz zu verpassen. Der Wunsch der Konzernmedien, etablierte außenpolitische Erzählungen aufrechtzuerhalten und Israel um jeden Preis zu schützen, ist ebenso ein Merkmal der amerikanischen Fernsehnachrichten wie die alle fünf Minuten gesendeten Werbespots von Big Pharma, in denen die Öffentlichkeit aufgefordert wird, Medikamente gegen Krankheiten einzunehmen, von denen niemand je gehört hat.
  • 25.09.2018 | 18:26, Forscher finden mögliche Heimat von Komet „Oumuamua“
    Als Astronomen im Oktober 2017 auf Teleskop-Aufnahmen ein Lichtpünktchen ausmachten, das sich rasch über den Himmel bewegte, war ihnen schnell klar, dass es sich um einen Sonderling handeln muss.
    Anzeige

    Weitere Untersuchungen zeigten: Den Forschern war erstmals ein Gesteinsbrocken aus dem fernen interstellaren Weltall ins Netz gegangen – just als er dabei war, unser Sonnensystem wieder zu verlassen. Sie hatten gerade noch Zeit, die Bewegungen des Objekts mit Teleskopen zu dokumentieren. Seitdem rätseln Forscher, woher „Oumuamua“ stammt.

  • 25.09.2018 | 18:24, Union und Volker Kauder: Offener Aufstand gegen Merkel
    Der Aufstand fand statt. Die Unionsfraktion, die nicht zum Rebellischen neigt, hat Volker Kauder, Merkels Vertrauten seit 13 Jahren, hinauskatapultiert. Niemand hat damit gerechnet, so wenig wie mit dem Brexit, mit der Wahl von Donald Trump oder damit, dass die Große Koalition schon nach ein paar Monaten so derart zerzaust wirken würde.

    Diese Wahl ist ein offener Aufstand gegen Angela Merkel, auch wenn diese Revolte keine klare Richtung hat. Es ist ein lautes Nein, weniger ein deutliches Ja. Ralph Brinkhaus, der nun Fraktionschef wird, war mehr aus eigenem Antrieb angetreten ? ohne Unterstützung eines Flügels oder eines mächtigen Landesverbandes.

  • 25.09.2018 | 18:23, Niederlande: Streik- und Protestwelle im öffentlichen Dienst
    In den Niederlanden wächst der Widerstand gegen die unsoziale Politik der etablierten Parteien und auch der Gewerkschaften. Seit Beginn dieses Jahres gab es mehr Streiks als im gesamten letzten Jahr, das mit 32 Arbeitsniederlegungen bereits den höchsten Stand seit 1989 erreicht hatte. Im Zentrum der Proteste stehen die Grundschullehrer.

    Seit über einem Jahr haben wiederholt Tausende von ihnen gestreikt und gegen ihre niedrige Bezahlung und steigende Arbeitsbelastung protestiert. Der größte Protest fand am 5. Oktober letzten Jahres mit 60.000 Lehrern in Den Haag statt, dem Sitz von Regierung und Parlament. In den Niederlanden leben rund 17 Millionen Menschen.

  • 25.09.2018 | 18:21, Justizamt entwertet Zustellungsvorschrift im NetzDG
    Die Bundesbehörde hält die Pflicht auch dann für erfüllt, wenn an der angegebenen Adresse faktisch nichts angenommen wird. Der Social-Media-Konzern Facebook hat zwar mit der (auch für die Bundesregierung tätig gewesenen und 2016 in einen Steuerskandal verstrickten) Berliner Kanzlei Freshfields einen Zustellungsbevollmächtigten benannt – aber einen, der den Angaben des bekannten Hamburger Rechtsanwalts Joachim Steinhöfels nach nicht nur Abmahnungen [für] Sperrungen/Löschungen wegen angeblicher Gesetzesverstöße "massenhaft" unbearbeitet zurückschickt, sondern auch "Zustellungen von Gerichten in Verfahren, in denen um rechtswidrige Inhalte gestritten wird" – und sogar einstweilige Verfügungen.
  • 25.09.2018 | 18:18, Roter Teppich für Erdo?an, Medaille für Evren
    Die politischen, militärischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei sind in den vergangenen 40 Jahren zunehmend vertieft worden. Bereits der Putschgeneral Kenan Evren erhielt vor 30 Jahren eine deutsche Medaille. Am 12. September 1980 kam es in der Türkei zu einem Militärputsch. In dessen Folge wurden die Türkei und Nordkurdistan zu einem Gefängnis unter freiem Himmel. Die Menschenrechte verloren jeglichen Wert. All dies führte zur Verschlechterung der Beziehungen zwischen Europa und der Türkei.
  • 25.09.2018 | 18:15, Medienzensur in Österreich: Die Methode Orbn
    Ein schmaler Grat trennt den ?Maulkorberlass? des Innenministers von der ?Methode Orbn?. So sieht es Thomas Drozda (SPÖ), der als ehemaliger Kanzleramtsminister auch für Medien zuständig ist. Er nennt die Rundmail des Pressesprechers von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) inakzeptabel und sieht sich an Ungarn erinnert, wo die nahezu flächendeckende Kontrolle der Medien durch die rechtsnationalistische Regierung bereits Realität ist. Andere Oppositionspolitiker legen Kickl den Rücktritt nahe.
  • 25.09.2018 | 18:13, Rodung des Hambacher Forstes: Legal, aber nicht legitim
    Der feine Unterschied zwischen legal und legitim – er könnte in der Auseinandersetzung um die Rodung des Hambacher Walds nicht größer sein. Zwar bewegen sich der Energiekonzern RWE und die nordrhein-westfälische Landesregierung noch im gesetzlichen Rahmen, doch legitim ist ihr Handeln längst nicht mehr. Das Beharren der beiden Akteure, die vor über 40 Jahren eingeschlagene Route nicht zu verlassen, verstößt angesichts der Heißzeitstudie gegen jede ökologische und ökonomische Vernunft.
  • 25.09.2018 | 18:12, Die Informationssperre für kritische Medien
    Eine E-Mail aus dem Innenministerium an die Polizei-Pressestellen in den neun Bundesländern hat für einen Skandal gesorgt. Aus dem Inhalt geht hervor, dass es für kritische Medien ab sofort eine Informationssperre geben soll. Es sind nur jene Medien mit Informationen ?zu füttern?, welche neutral, besser allerdings nur positiv über die Arbeit der Polizei und jene des Innenministeriums berichten.
  • 25.09.2018 | 18:11, Türöffner
    Lieber Jakob, ich weiß, ich hätte den Umzug meiner Eltern in die entgegengesetzte Richtung unternehmen sollen. Hätte mit dir fliehen, deinem Herz folgen sollen. Ich schreibe, hätte, soll und ich, ich. Hätte ich mit dir eine gemeinsame Reise begonnen, würden dann meine Zeilen ohne hätte, soll und ich geschrieben werden? Würde ich von wir und uns schreiben, wenn ich es gewagt haben sollte, meinen Eltern zu schreiben, um sie wissen zu lassen, alles ist gut?
  • 25.09.2018 | 18:10, Neue Post aus Russland vom 24. September 2018
    Es sieht so aus, als ob Vereintes Russland im zweiten Wahlomgang am Sonntag im Kreis Chabarovsk (Ferner Osten) und in der Region Wladimir (Zentral-Russland) verloren hat.
    In Wladimir siegte höchstwahrscheinlich der liberal-demokratische (LDPR) Wladimir Sipjagin gegen die aktuelle Gouverneurin Svetlana Orlova von Vereintes Russland. Als 99,9 % der Stimmen gezählt waren, hatte Sipjagin 57,02 % und Orlova beinahe 20 % Stimmen weniger.
  • 25.09.2018 | 16:10, Volker Kauder ist abgewählt
    Überraschung in der Union: Die Bundestagsabgeordneten von CDU und CSU haben am Dienstagnachmittag Volker Kauder als Fraktionsvorsitzenden abgewählt. In einer Kampfabstimmung unterlag der 69-Jährige mit 112 zu 125 Stimmen gegen seinen Herausforderer Ralph Brinkhaus.

    Das Abstimmungsergebnis ist eine Niederlage für Kanzlerin Angela Merkel. Kauder, der die Fraktion 13 Jahre lang anführte, galt als Vertrauter der Parteichefin und organisierte ihr zuverlässig Mehrheiten unter den Unionsabgeordneten.

  • 25.09.2018 | 16:08, Evangelische Beschäftigungsbetriebe diskutieren Zukunft der Sozialkaufhäuser
    Sozialkaufhäuser sind nicht nur ein Angebot für Menschen mit wenig Einkommen, sondern auch Begegnungsort und Arbeitsstätte für verschiedenste Personengruppen. Evangelische Beschäftigungsbetriebe sowie Vertreter aus Wissenschaft und Verbänden diskutierten unter der Überschrift ?Sozialkaufhäuser: Baustein für Teilhabe, Beschäftigung und Ausbildung?, wie sich das Modell der Sozialkauhäuser zukünftig entwickeln könnte.
  • 25.09.2018 | 16:06, Foodora will Betriebsrat in Münster verhindern
    Die Fahrer des Essenslieferdienstes Foodora wollen in Münster einen Betriebsrat gründen. Doch das Unternehmen wehrt sich mit Händen und Füßen. Jetzt muss das Arbeitsgericht entscheiden.

    Pinke Jacken, pinke Helme, pinke Rucksäcke: Die Fahrer des Online-Lieferdienstes fallen auf, wenn sie mit ihren Fahrrädern durch die Straßen der Stadt flitzen. Momentan aber beschäftigt sie nicht nur die Frage, wie sie das Essen am schnellsten von A nach B bringen. Es geht um Themen, die mit dem Tagesgeschäft auf den ersten Blick wenig zu tun haben: Arbeitnehmermitbestimmung und die Frage, wo eigentlich ein Betriebsrat gegründet werden kann.

  • 25.09.2018 | 16:04, Verteidigungsministerium vergab rechtswidrig Beratungsverträge an McKinsey
    Das Bundesverteidigungsministerium steht vor einem neuen Skandal. Wie Spiegel Online berichtet, kommt der Bundesrechnungshof in einem vertraulichen Bericht zu dem Schluss, dass das Ministerium Aufträge für externe Beratungsleistungen für das neue Cyber-Kommando regelwidrig vergeben hat. Dabei geht es um eine Summe von acht Millionen Euro. Die interne Revision des Ministeriums hat die Vorwürfe bestätigt. Derzeit wird geprüft, ob es noch weitere Fälle dieser Art gibt.
  • 25.09.2018 | 16:02, Geschäfte mit Iran trotz Sanktionen: Die EU packt einen Trick aus
    Mogherini bemüht sich. Sie engagiert sich dafür, dass die Glaubwürdigkeit der EU in Sachen Atomvereinbarung mit Iran keinen allzu großen Schaden nimmt, um es defensiv auszudrücken. Ob das von Mogherini vorgestellte EU-Vorgehen dazu reicht, um, offensiver ausgedrückt, europäische Glaubwürdigkeit hochzuhalten, hängt von mehreren Faktoren ab.

    Der Ausstieg Trumps aus der JCPOA-Vertragsbeziehung mit Iran stellt die EU und ihre Unternehmen vor die Wahl, Geschäftsbeziehungen entweder mit Iran oder mit den USA zu unterhalten (laut Wall Street Journal geht es um einen Markt mit 400 Milliarden gegen einen mit 20 Billionen US-Dollar).

  • 25.09.2018 | 15:58, Wie die Behörden den Familiennachzug weiter torpedieren
    Sowohl beim Familiennachzug zu subsidiär Geschützten, als auch beim Familienasyl und dem Nachzug zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen gibt es keine guten Nachrichten. Gesetze und Rechtsprechung von Gerichten werden in Deutschland nur unzureichend umgesetzt ? zum Nachteil der Geflüchteten. Im August 2018 wurden nicht einmal 1.000 Anträge (853 Anträge) von den Behörden gesichtet und geprüft. Dabei wurden im ersten Monat nach Inkrafttreten der Neuregelung nur 42 Visa tatsächlich erteilt.
  • 25.09.2018 | 15:56, Orbn-Verein bietet EU kommerziellen Menschenhandel an
    Dass die EU bis zu 6.000 Euro Kopfprämie an Drittstaaten zahlt, die Flüchtlinge ohne Anerkennung in der EU aufnimmt, hat die Pro-Orbn-Organisation CÖF – Erfinder der Friedensmärsche – und ihre Tochtergesellschaft CÖKA auf die Idee gebracht, diese Geldquelle anzuzapfen und sich ins Deportationsgeschäft einzuklinken. Das "Bürgereinheitsforum", gegründet, um öffentliche Gelder für Orbn-Propaganda abzuleiten und in private Taschen wandern zu lassen, hat einen Brief an die EU-Kommission geschrieben und angeboten, sich "an den Umsiedlungsaktionen als Vermittler" beteiligen zu wollen, natürlich bei entsprechender Honorierung.
  • 25.09.2018 | 15:54, Berlin Art Week: Drei Tage in Berlin
    Die Berlin Art Week vom 26. bis 30. September ist ein Leuchtturm im dichten Kunstnebel der Hauptstadt. Neben den Messen "Art Berlin" und "Positions" präsentieren die Museen, Projekträume, Privatsammlungen und Galerien ihre Highlights der zeitgenössischen Kunst. 1. Tag: Am Brandenburger Tor, einer von Berlins meistfotografierten Attraktionen, kommt etwas ans Licht, was bislang im Verborgenen lag: Die Akademie der Künste auf dem Pariser Platz macht erstmals ihr Kellergewölbe zugänglich und eröffnet nach langer Restaurierung eine faszinierende Unterwelt.
  • 25.09.2018 | 15:52, Wo der erste Gast aus einem fremden Sonnensystem herkommen könnte
    Forscher haben vier mögliche Heimatsterne des ersten nachgewiesenen Besuchers aus einem anderen Sonnensystem gefunden: Sie verfolgten dazu die Flugbahn von "Oumuamua" zurück ? so der Name des Objekts, das vor rund einem Jahr entdeckt wurde. Möglich wurden die neuen Berechnungen unter anderem durch eine Entdeckung vor rund drei Monaten, teilte das Max-Planck-Institut für Astronomie am Dienstag in Heidelberg mit. Damals fanden Wissenschaftler heraus, dass aus dem zigarrenförmigen Objekt zeitweise Gase entweichen, deren Effekt mit einem sehr schwachen Raketenantrieb vergleichbar seien.
  • 25.09.2018 | 15:49, Militärkarrieren von Politikern beeinflussen das Abstimmungsverhalten
    In seiner Abschiedsrede vom 17. Januar 1961 ging der amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower eindringlich auf die Verflechtungen des militärisch-industriellen Komplexes ein. Dies ist wenig erstaunlich, da der ehemalige General aus dem 2. Weltkrieg, wie etwa zwei Drittel der US-Präsidenten auf einen Dienst in den Streitkräften zurückblicken kann. Gerade in US-Wahlkämpfen wurde in der Vergangenheit der militärische Hintergrund von Politikern gerne als besonderes Gütesiegel hervorgehoben. Doch dies ist beileibe kein rein amerikanisches Phänomen.
  • 25.09.2018 | 15:05, Frau Dr. Merkel hat Deutschland Schaden zugefügt
    Frau Dr. Angela Merkel, die amtierende Bundeskanzlerin als deutsches Auslaufmodell, muss es als "Zeichen an der Wand" empfinden. Ihr Nachruf ist schon geschrieben und zwar von ihr selbst. Man erinnert sich noch daran, wie ihre Zeilen in einer deutschen Zeitung durch die Republik donnerten. Es war gegen Ende Dezember 1999 und unmittelbar vor einer Präsidiumssitzung der CDU, als sie den Stab über den ehemaligen Bundeskanzler, Herrn Dr. Helmut Kohl, mit den diffamierenden Worten brach, nach denen er "der CDU Schaden zugefügt" habe. Sie empfahl der CDU zudem, sich von ihrem langjährigen und überaus verdienstvollen Vorsitzenden "zu emanzipieren". Wohl wahr, Frau Dr. Merkel, es ist an der Zeit, daß das deutsche Volk sich von Ihnen emanzipiert, solange es dazu noch fähig sein sollte.
  • 25.09.2018 | 15:03, Die Emirate bekennen sich zu dem Anschlag von Ahvaz
    Während einer Militärparade am 22. September in Ahvaz (Iran) wurden in einem Attentat 24 Menschen getötet und 60 weitere verletzt.

    Ahvaz ist die Hauptstadt der arabischen Region von Chuzestan. Am 22. September 1980 versuchte Iraks Präsident Saddam Hussein diese Bevölkerung zu annektieren, was den Iran-Irak-Krieg auslöste. Damals widerstand die überwiegende Mehrheit der iranischen Araber der ausländischen Aggression. Die Militärparade vom 22. September 2018 war der Jahrestag dieses schrecklichen vom Westen finanzierten Krieges gegen die Chomeinistische Revolution.

  • 25.09.2018 | 15:01, Österreichs rechte Regierung schlägt gegen die freie Presse
    Das Innenministerium in Wien drängt die Polizei, den Kontakt mit ?kritischen Medien? aufs Nötigste zu beschränken. Es ist nicht die erste Attacke der mitregierenden Rechtsaußen-Partei FPÖ auf die Medien. Kanzler Sebastian Kurz lehnt sich inzwischen entspannt zurück: Sein Plan geht auf. Die FPÖ steht seit Jahren mit ihr kritisch gegenüberstehenden Medien auf Kriegsfuß. 2007 machten Boulevardmedien frühere Verbindungen von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in die Neonazi-Szene bekannt.
  • 25.09.2018 | 14:58, Rohstoffe: Absage an Trump
    Das Bündnis der OPEC mit Russland und weiteren Erdöl exportierenden Staaten, oft als OPEC plus bezeichnet, will seine Fördermenge in nächster Zeit nicht erhöhen. Die im Herbst 2016 vereinbarte, immer noch unverbindliche und durch konkurrierende Interessen gefährdete Allianz widersetzt sich damit den barsch vorgetragenen Forderungen von Donald Trump. Der US-Präsident hatte zuletzt am Donnerstag getwittert: Wir beschützen die Länder des Nahen Ostens, ohne uns wären sie nicht mehr lange sicher, und trotzdem treiben sie die Ölpreise immer mehr und mehr in die Höhe! Wir werden uns daran erinnern. Das OPEC-Monopol muss jetzt die Preise nach unten bringen!
  • 25.09.2018 | 14:55, In der Fankurve: Kanzlerschützer und Jubelstürmer
    Es herrscht große Sorge in den Großraumredaktionen und Einzelschreibstuben. Die Kanzlerin, ja, die ganze große Koalition und darüberhinaus auch die assoziierten Parteien der Opposition, sie verlieren an Vertrauen. Das Volk wendet sich ab, in Teilen zumindest, deren Umfang noch vor drei Jahren nicht zu erahnen war. "Volksparteien" zerfallen im Staub, die auch sich selbst über Jahrzehnte allmächtig scheinenden Parteivorsitzenden rollieren ihre Taktik täglich. Und kommen doch stets zu spät, um dem einzigen Ziel näherzukommen, das sie noch haben: Überleben.
  • 25.09.2018 | 14:53, Verdächtige Eile im Hambacher Forst
    Neue Untersuchungen zeigen, dass die Rodung im Hambacher Forst nicht nötig ist. Das vor weiteren Aktionen zu überprüfen, wäre angebracht. Keine fünf Tage hat der Räumungsstopp gehalten, den NRW-Innenminister Herbert Reul vergangene Woche nach dem tödlichen Unfall im Hambacher Forst angekündigt hatte. Seit Montag werden wieder Baumhäuser geräumt ? während im Wald noch getrauert wurde und gerade als die Eltern des Toten den Unfallort besuchten.

    Diese Eile scheint nicht nur in Anbetracht des Todesfalls deplatziert. Sondern auch deshalb, weil momentan die Zweifel größer werden, ob die Rodung des Hambacher Waldes überhaupt erforderlich ist.

  • 25.09.2018 | 14:50, Notwendiger Nachtrag ?Wir entschuldigen uns! Wir haben?s kapiert!“
    Die CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer hat sich gestern spät am Abend zum Thema geäußert. Sie meint, dass die Bundeskanzlerin Fehler eingeräumt habe, sei ein Zeichen von Führungsstärke. Die Indoktrination geht also weiter. Aus Fehlern und Versäumnissen werden Tugenden gemacht. So geht aber verantwortungsvolle Politik nicht. Ich möchte im Anschluss an meinen Beitrag von heute früh an ein paar weiteren Beispielen erläutern und begründen, warum die in der sogenannten Verantwortung stehenden Menschen, die Pflicht haben, rechtzeitig abzuwägen, Informationen vor einer Entscheidung zu beschaffen und erst in Kenntnis der möglichen Informationen zu entscheiden.
  • 25.09.2018 | 14:48, In Bayern werden Erst- und Zweitstimme addiert
    Am 14. Oktober finden in Bayern die 18. Nachkriegslandtagswahlen statt. Die Wahlbenachrichtigungen dafür wurden schon verschickt, die bestellten Briefwahlunterlagen trudeln gerade ein. Sie enthalten vier verschiedene Stimmzettel: Einen für die Erststimme zur Landtagswahl, einen für die Zweitstimme zur Landtagswahl, einen für die Erststimme zur 16. Bezirkstagswahl und einen für die Zweitstimme zu dieser Bezirkstagswahl. Weil es bei der Landtagswahl – ebenso wie bei Bundestagswahlen – eine Erst- und eine Zweitstimme gibt, glauben manche der fast 9,5 Millionen Wahlberechtigten, dass es auch in Bayern nur die Zweitstimme ist, die wirklich zählt. Sie irren sich. Bei der Landtagswahl im Freistaat werden die Erst- und Zweitstimmen für eine Partei nämlich zur Ermittlung der Sitzverteilung verrechnet, weshalb beide – wenn man so will – gleich viel wert sind.
  • 25.09.2018 | 14:47, Stimmungstest für Angela Merkel in der Fraktion
    Erstmals seit 13 Jahren muss Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) sein Amt gegen einen Kandidaten verteidigen. Gegen den Amtsinhaber tritt bei der Wahl am Nachmittag der Vizefraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) an. Ein Erfolg von Brinkhaus wäre zwar eine große Überraschung ? erfahrene Unionsabgeordnete trauen dem Herausforderer aber ein Ergebnis von 30 Prozent zu. Nach zwei dramatischen Regierungskrisen innerhalb weniger Monate gilt die Wahl auch als Stimmungstest für den Rückhalt von Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel in der Unionsfraktion.
  • 25.09.2018 | 14:45, Peruanischer Kleinbauer wird für seine Klage gegen RWE geehrt
    Am Sonntag erhielt der peruanische Bergführer und Kleinbauer Sal Luciano Lliuya den Kasseler Bürgerpreis ?Glas der Vernunft? für sein klimapolitisches und juristisches Engagement gegen den deutschen Energiekonzern RWE. Lliuya befindet sich seit November 2017 mit RWE in einem Rechtsstreit. Es ist der erste Zivilprozess dieser Art in Deutschland, der darüber entscheiden wird, ob ein großer CO2-Emittent wie RWE für die Folgen der Erderwärmung haften muss.

    Der Preisträger wohnt in der peruanischen Andenstadt Huaraz in 3000 Meter Höhe. Aufgrund der Erderwärmung schmelzen dort die Gletscher, was einen See zum Durchbruch eines Dammes bringen kann. Wenn das passiert sind Lliuya und weitere tausend Einwohner in Lebensgefahr.

  • 25.09.2018 | 14:43, Israelische Medien in totaler Panik wegen Russlands Liefergungen von S-300 an Syrien
    Die israelischen Medien sind in totaler Raserei über die kommenden Lieferungen an Syrien von russischen anti-Luftabwehr-Raketen S-300. Sie sind sich im klaren, dass dies zu ernsten Folgen für die israelische Luftwaffe führen wird.

    Aber, wie FNR anmerkt, gibt es eine keineswegs abwegigie Chance, dass Russland die Lieferung nicht vollzieht, angesichts der Geschichte in dieser Frage und in Verbindung mit Mustern, die man anwendete mit solchen Ankündigungen, um ein Zugeständnis von einer dritten Seite zu erhalten.

  • 25.09.2018 | 13:34, Soothing fears about a post-growth world
    Last week Foreign Policy published an article I wrote titled ?Why growth can?t be green.? It stirred a lively online discussion ? and of course attracted dissenters. Among them was one Noah Smith, who penned a critical op-ed in Bloomberg. 1. It?s about resource use, not energy

    The main problem with Noah?s piece is that the whole thing is based on either awkward confusion or intentional sleight of hand.

    My argument in FP was that it is impossible to achieve absolute decoupling of resource use from GDP on a global scale, even with rapid efficiency gains and aggressive taxes on resource extraction. This is the conclusion reached by literally every existing study that has been conducted on the matter.

  • 25.09.2018 | 13:31, Konsultation zum Medienstaatsvertrag
    Die Rundfunkkommission der Bundesländer überarbeitet die Definition von Plattform und führt ?Medienintermediäre? wie Soziale Netzwerke und ?User Generated Content?-Portale neu ein. Bis zum 30. September 2018 läuft eine Online-Konsultation. Erfasst werden sollen Google, Facebook & Co., doch treffen die neuen Regeln auch die Wikipedia? Die Rundfunkkommission der Länder plant, Medienintermediäre wie Soziale Netzwerke, ?User Generated Content?-Portale und Blogging-Portale zu regulieren. Damit geht es beim neuen ?Medienstaatsvertrag? nicht mehr nur um Smart-TVs, Zattoo und Netflix, sondern um netzpolitisches Kernterritorium.
  • 25.09.2018 | 13:28, ?Wir entschuldigen uns! Wir haben?s kapiert!“
    Regierungen sind eigentlich dazu da, dass sie uns vor Schaden bewahren, dass sie vorausdenken, dass sie umsichtig sind ? so dachten wir eigentlich alle. Jetzt werden wir täglich neu von den mit der Verantwortung betrauten Politikerinnen und Politikern eines Schlechteren belehrt. Wir werden mit Entschuldigungen traktiert. Oder sie erklären uns, bei der letzten Entscheidung ? beispielsweise heute vor einer Woche ? hätten sie die Reaktion des Volkes nicht vorhergesehen. Aber jetzt hätten sie verstanden und deshalb hätten sie sich korrigiert. Ja, du meine Güte, so albern kann man ja nicht einmal in einer Ehekrise miteinander umgehen.
  • 25.09.2018 | 13:25, Der Handelskrieg geht weiter
    Der Handelskrieg geht in die nächste Runde. US-Präsident Donald Trump kündigte jüngst an, zehnprozentige Zuschläge auf Waren aus China in einem Wert von 200 Milliarden US-Dollar zu erheben. Der makroökonomische Hintergrund dieser Entscheidung: Das Handelsdefizit der USA gegenüber China, das im Juli einen neuen Höchststand erreichte, liefert Trump Gründe dafür, seinen handelspolitischen Kurs fortzusetzen, wie Witold Bahrke, Senior-Makrostratege bei Nordea Asset Management, in einem aktuellen Marktkommentar schreibt.
  • 25.09.2018 | 13:23, Das Ende ist nah, aber noch nicht da
    Die große Koalition steht derzeit vor allem für eins: Chaos. Wenn sie nicht bald zeigt, dass sie vernünftig regiert und einiges für ihre Anhänger leistet, wird sie bald zerbrechen. Die Frage ist allerdings: Wie viel Zeit bleibt ihr noch? Der Irrtum ist nicht nur menschlich, sondern oft genug Anlass für weise Worte. Das wissen Andrea Nahles und Angela Merkel sicher. Sie hielten sich daher wohl an den berühmten Philosophen und Politiker Marcus Tullius Cicero, der in seiner zwölften Rede gegen Marcus Antonius 43 v. Chr. sagte: ?Jeder Mensch kann irren. Doch im Irrtum verharren wird nur ein Dummkopf.?
  • 25.09.2018 | 13:21, Staatsbankett für Erdogan in Dönerbude verlegt
    (Satire): Umdenken im Bundespräsidialamt! Seitdem es immer mehr Absagen für das Staatsbankett zu Ehren des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hagelt, will man das Festessen ? auch aus Rücksicht auf den deutschen Steuerzahler ? etwas kleiner ausfallen lassen. ?Noch nicht einmal die Bundeskanzlerin will kommen, und der ist normalerweise eigentlich egal, mit wem sie speist?, zeigt sich Frank-Walter Steinmeiers Protokollchef enttäuscht, ?offen gestanden hat außer Cem Özdemir auch bislang keiner zugesagt.?
  • 25.09.2018 | 13:18, Arbeit und Armut: Die neue Klasse
    Studie: 38 Prozent der deutschen Erwerbstätigen gehören ganz oder beinahe zum Prekariat. Etwa ein Achtel der deutschen Erwerbsbevölkerung ist anhaltend prekär beschäftigt und lebt dauerhaft unter prekären Umständen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag veröffentlichte Studie, die von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde. Die Autorengruppe unter Leitung von Jutta Allmendinger (Wissenschaftszentrum Berlin) und Markus Promberger (Universität Erlangen-Nürnberg) hat Daten des sozio-ökonomischen Panels (SOEP) ausgewertet, die zwei Zehnjahresperioden ? 1993 bis 2012 ? abdecken. Das SOEP ist eine repräsentative und jährlich wiederholte Befragung von etwa 12.000 deutschen Haushalten.
  • 25.09.2018 | 13:16, UN drängen Kolumbiens Präsident zum Festhalten am Friedensprozess
    Der Vorsitzende der Verifikationsmission der Vereinten Nationen in Kolumbien, Jean Arnault, hat sich mit Präsident Ivn Duque getroffen, um die Umsetzung des Friedensvertrags mit den ehemaligen Farc-Rebellen zu erörtern. Arnault appellierte dabei, den „schweren und fragilen Prozess“ fortzuführen. Er betonte die Bedeutung des Friedensvertrags für Kolumbien und die internationale Gemeinschaft. Kolumbien sei eine „Quelle der Inspiration in einer Welt, die zurzeit von Konflikten durchzogen ist, die unlösbar erscheinen.“

    Beide waren sich einig, dass die Reintegration der ehemaligen Kämpfer einen stärkeren Bezug zu deren Lebensrealitäten haben müsse.

  • 25.09.2018 | 13:15, Warum ich kein Keynesianer mehr sein kann (und will)
    Der ?Keynesianismus? hat sich durch ungeeignete Methoden und falsche Zugeständnisse so unglaubwürdig gemacht, dass man sich distanzieren muss, um nicht für falsche Modelle und für unsinnige Aussagen verantwortlich gemacht zu werden. Das größte Missverständnis der allermeisten Ökonomen jeder Couleur betrifft die Arbeitsbeziehungen beziehungsweise das, was sie den Arbeitsmarkt nennen. Das fängst schon mit den internationalen Beziehungen an, wo man nicht versteht, wie entscheidend das Verhältnis von Nominallöhnen zu Produktivität im internationalen Vergleich und folglich die Wechselkurse sind. Man hat einfach die sogenannte Freihandelstheorie von Ricardo und Konsorten nicht vollständig verworfen und durch eine realistische Theorie, die sich fast ausschließlich auf absolute Vorteile konzentriert, ersetzt.
Print Friendly, PDF & Email