Kriegsmüdigkeit ist eine positive Eigenschaft, auch wenn Annalena Baerbock daraus eine Negative konstruieren will

Annalena Baerbock, Deutschlands GRÜNE Chefdiplomatin im auswärtigen Amt, hatte bereits vor Monaten befürchtet das in Deutschland Kriegsmüdigkeit eintreten könnte. Kriegsmüdigkeit setzt jedoch eine Kriegsbegeisterung voraus, die lediglich bei Politikern, Journalisten, Rüstungskonzernen und allen die sonst noch an Elend, Zerstörung und Tod kräftig verdienen vorhanden ist. Das bei Politikern keine Kriegsmüdigkeit auftaugt, dafür sorgen sie schon selbst indem immer mehr Waffen in Kriegsgebiete geliefert werden und diplomatische Lösungen konsequent auszuschließen sind, ja noch nicht einmal darüber nachgedacht wird.

Nun Annalena Baerbock meinte bei der Kriegsmüdigkeit wahrscheinlich das Volk, welches nicht mehr uneingeschränkt hinter den politischen Beschlüssen, den Sanktionen gegen Russland, der Verteuerung von allen Waren und Energie sowie dessen Verknappung steht. Mit dem Wirtschaftskrieg hat die Politik den Krieg gegen das eigene Volk eingeleitet und fürchtet nun dass das Verständnis dafür bei immer mehr Menschen im Land mehr und mehr bröckelt. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten haben schon viele gemerkt, auch die extrem gestiegenen Spritpreise an den Tankstellen. Die Strom- und Heizkosten noch nicht alle, weil sie sich bei vielen Menschen erst im nächsten Jahr bei den Endabrechnungen bemerkbar machen. Die versprochenen „Wummse“ der (H)Ampel-Regierung werden die Energiekosten weder genügend abfedern können, noch leisten sie einen Beitrag zur Beschaffung des dringend notwendigen Gas, Öl und Strom. Es fördert in erster Linie die Weiterverschuldung des Staates und dem Umverteilungswahn der Politik.

Am 5. Dezember tritt das Ölembargo in Kraft, kein Öl mehr aus Russland. Daraus resultiert eine weitere Energieverknappung und nochmals höhere Preise an den Tankstellen. Die Strom- und Gasversorger haben bereits ihre neuen Preise an die Endverbraucher versendet, teilweise mit Teuerungen um das Doppelte. Die Preise für Lebensmittel, Verbrauchsgüter und alle weiteren Waren die mit Hilfe von Strom, Gas und Öl hergestellt werden steigen munter weiter, voraussichtlich wird die Inflationsrate nicht wie jetzt angegeben 7 Prozent für 2023 betragen, sondern weiter im zweistelligen Bereich verharren. Wie viele Unternehmen in 2023 Insolvenz anmelden oder ins Ausland abwandern, darüber fällt noch der Mantel des Schweigens. Der GRÜNE Klimawirtschaftsminister Habeck hat vorsichtshalber für 400.000 Euro Steuergeld schon einen neuen Fotografen geordert, damit die Lügennase des Ministers besser wegretuschiert wird.

Damit keiner meckern kann, führt die (H)Ampel-Regierung ein deutschlandweites 49 Euro Ticket ein, finanziert über den „Wumms“ und von den Autofahrern. Warum deutschlandweit, dass wissen wohl nur GRÜNE die Zeit genug haben 24 Stunden am Tag mit Nahverkehrsmittel kreuz und quer durch Deutschland zu reisen. Im Regelfall wird ein Ticket im 50 Kilometerradius des Wohnorts benötigt, denn dort liegen die Arbeitsstätten, die Einkaufsmöglichkeiten und die Ziele die mit Nahverkehrsmittel üblich erreichbar sind. Es sollte auch Erwähnung finden, dass für ein 50 Kilometer entferntes Endziel Fahrzeiten von 4 Stunden und mehr möglich sind, denn viele Umsteigepunkte mit Wartezeiten gehören dazu. Ebenso ist das 49 Euro Ticket im ländlichen Raum kaum nutzbar, weil ein brauchbarer ÖPNV hier schlichtweg nicht vorhanden ist.

Bei allem was die Politik anrichtet kommen starke Mehrbelastungen für das arbeitende Volk und den Rentnern heraus. Nichts wird besser sondern alles schlechter. Dazu kommt noch der politische Klimawahn, der fossile Energie mit Windkraft und Solar ersetzen will. Natürlich wäre es schön wenn so was funktioniert, ein Perpetuum Mobile das ständig Energie in Massen erzeugt und praktisch zum Nulltarif liefert (kostet eine Kugel Eis, wie der ehem. GRÜNE Dosenminister Trittin es ausdrückte). Doch dies gibt es nicht, genau so wenig wie erforderliche Stromgroßspeicheranlagen. Wenn Deutschland überlebensfähig bleiben will ist fossile Energie unabdingbar und zwar zu einem Preis woran die Unternehmen nicht Insolvenz gehen und für die Bevölkerung die benötigte Energie bezahlbar bleibt.

Kriegsmüdigkeit soll nicht eintreten, wünscht sich Annalena Baerbock damit der Krieg in der Ukraine für lange Zeit aufrecht erhalten bleibt und die Unsicherheit in der eigenen Bevölkerung. Sie folgt brav den Vorgaben der US-Administration. Sinnloses Sterben, Elend und Zerstörung in der Ukraine sollen noch langen Bestand haben und Diplomatie keine Chance. Deshalb ist Annalena Baerbock ja auch Chefdiplomatin, weil sie Diplomatie nicht beherrscht, sondern lediglich die Kriegstreiberei. So eine Person auf dem Chefdiplomatenstuhl sehen die Amis selbstverständlich gerne.

Noch schlimmer anzusehen war es wie sich die Journalisten, Politiker und die Rüstungsindustrie freuten das eine Rakete in Polen eingeschlagen hatte. Der Artikel 5 des NATO-Vertrages kann endlich die Anwendung finden. Es war Kriegsbegeisterung pur, der dritte Weltkrieg kann endlich ausgerufen werden. Zum Glück der Menschheit und zum Pech der Politiker, Journalisten und der Rüstungsindustrie war es eine ukrainische Rakete die in Polen einschlug. Wahrscheinlich wollten die Amis jetzt noch nicht den Beginn des dritten Weltkriegs, sonst wäre aus der ukrainischen eine russische Rakete geworden. Polen, das Baltikum und die Ukraine selbst hätten diese False Flag Aktion sofort gerne unterstützt. So ist zumindest vorerst Deutschland und ganz Europa erst mal mit einem blauen Auge davon gekommen.

Kriegsmüdigkeit ist eine positive Eigenschaft, auch wenn Annalena Baerbock daraus eine Negative konstruieren will. Nur durch Kriegsmüdigkeit entsteht Frieden und das sollte die heutige Politiker- und Journalistengeneration schleunigst lernen, bevor alles zu spät ist.

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