Kinderimpfung, Impfstudienergebnisse, Maskenpflicht, Bestrafung von Herrn Dr. Weikl

Von Carsten Leimert

Die Empfehlung der Kinderimpfung von der STIKO basiert wohl auf völlig falschen Daten:

Da es zum Thema Kinderimpfung keine neuen Daten gibt, weil es keine Vergleichgsgruppe mit ungeimpften Kindern mehr gibt,* gehe ich davon aus, dass die Empfehlung der STIKO auf denselben Daten basiert wie die Entscheidung der EMA vor einem Jahr, den Impfstoff Comirnaty zuzulassen. Und letztere Entscheidung basierte auf völlig falschen Daten.

Vor einem Jahr empfahl die EMA die Comirnaty-Zulassung für Kinder, und zwar mit der Begründung, dass sich ungeimpfte Kinder angeblich zehnmal so häufig mit Corona infizieren würden.** Die Wahrscheinlichkeit, sich mit Corona zu infizieren, müsste jedoch bei Ungeimpften und Geimpften gleich hoch sein. Denn wenn die Impfung wirken würde, würde sie nicht verhindern können, dass man sich ansteckt, sondern würde im besten Falle lediglich bewirken, dass man nicht so schwer erkrankt.

Erstens ist es komisch, dass dieser Fehler niemandem auffiel. Und zweitens frage ich mich, wie man es schafft, dass es zu einem so extrem großen Fehler überhaupt kommen kann?! Denn dass eine solch große Abweichung zwischen beiden Infektionsraten (von Geimpften und Ungeimpften) auftritt, ist normalerweise absolut unwahrscheinlich.

*: Quelle: Herr Uwe Kranz, Artikel: „Die STIKO empfiehlt, aber sie befiehlt nicht!“ auf Apolut vom 25.11.2022

**: Quelle: Pharmazeutische Zeitung, Artikel „EMA empfielt Cormirnaty-Zulassung für Kinder“ vom 25.11.2022, wonach sich von 1305 geimpften Kindern 3 infiziert haben sollen, während sich von 663 ungeimpften Kindern 16 infiziert haben sollen.

Zur Absurdität der Impfstudienergebnisse:

Einige Wissenschaftler vertreten die Ansicht, dass sich die Impfung für Kinder nicht lohnt und können dies auch begründen, und vertreten jedoch ansonsten die Ansicht, dass sich die Impfung angeblich für sehr alte und/oder vorgeschädigte Menschen lohnen täte.

Die Impfung soll also angeblich erst dann anfangen, sich zu lohnen, wenn man älter geworden ist oder man Vorschäden bekommen hat. Ist diese Vorstellung nicht etwas absurd? Dies gibt es doch bei anderen Medikamenten auch nicht: Und zwar, dass das Medikament (angeblich) nur dann wirkt oder sich lohnt, wenn man besonders alt oder vorgeschädigt ist. Vielmehr wirken oft Medikamente bei sehr alten und/oder vorgeschädigten Menschen nicht, weil sie bei ihnen durch den (geschädigten) Körper nicht mehr genügend unterstützt werden. Gleiches wäre doch auch bei einer Impfung zu erwarten, und zwar dass die Körper von vorgeschädigten Menschen es öfter nicht mehr schaffen, sich mit Hilfe des Impfstoffes zu immunisieren.

Wenn der Impfstoff sich bei ganz jungen gesunden und nicht vorgeschädigten Menschen nicht lohnt, dann indiziert dies doch, dass er sich auch nicht bei älteren oder vorgeschädigten Menschen lohnt. Zumal mit steigendem Alter und im Falle von Vorschäden sowohl die Wahrscheinlichkeit, dass man überhaupt erkrankt und dass man schwer an der sog. Corona erkrankt, als auch die Wahrscheinlichkeit, dass man überhaupt einen Impfschaden erleidet und dass man einen schweren Impfschaden erleidet, zunehmen müssten mit der Folge, dass im Falle einer Proportionalität dieser beiden Zunahmen sich die Impfung mit steigendem Alter oder beim Eintreten von Vorschäden noch weniger lohnen würde.

Dessen ungeachtet ist es so, dass man es bei sehr alten und/oder vorgeschädigten Menschen oft nicht erkennen kann, wie stark sich die sog. Corona negativ auswirkt und sich die Impfung negativ auswirkt und angeblich auch positiv auswirkt, weil Beschwerden dann multikausal sind. Wenn überhaupt, so kann man daher eher noch den Daten bezüglich sehr junger und nicht vorgeschädigter Menschen trauen. Und deren Daten ergeben, dass sich die Impfung nicht lohnt.

Noch mehr Gründe, warum die Bestrafung von Herrn Dr. Weikl falsch war:

1. „Falsch“ kann nur eine reine „Tatsache“ sein, nicht hingegen eine „Meinung“ oder eine Verpflechtung von Tatsachen und Meinungen. Ein solches Maskenattest, das zu dem Ergebnis gelangt, dass dem Patienten das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht oder nur schwer möglich oder medizinisch nicht zumutbar wäre, enthält jedoch eine Verpflechtung von (abweichenden) alternativen wissenschaftlichen (medizinischen) Meinungen und darunter subsumierte Tatsachen. Zumal eine Bestrafung einer „falschen“ Meinung eine unzulässige Gesinnungsjustiz darstellen würde.

2. Geschützt werden soll der Rechtsverkehr, aber auch das Vermögen. § 278 StGB wurde ja insbesondere anlässlich von falschen Attesten, die dem Rentenbetrug dienten, erlassen. Nicht geschützt werden soll damit die allgemeine Volksgesundheit bzw. die Menschheit vor Menschen, die keine Masken tragen (sog. teleologische Auslegung des § 278 StGB), abgesehen davon, dass die Masken vor nichts schützen.

3. Im Rahmen der teleologischen Auslegung des § 278 StGB ist (inzident) zu berücksichtigen, dass Masken untauglich sind bzw. dass das Nichttragen einer Maske aufgrund eines „falschen“ Attests nicht schädlich wäre.

4. Inzident hätte daher m.E. auch berücksichtigt werden müssen, dass die Maskentragungspflicht verfassungswidrig ist und somit diese „falschen“ Atteste lediglich zu einem Verstoß gegen eine unzulässige/rechtswidrige Maskentragungspflicht führen, d.h. letztendlich zu keiner Rechtsgutverletzung führen.

Verfassungswidrigkeit der Maskenpflicht:

a) Wenn die Masken tauglich wären, dann würde es ausreichen, dass sich ängstliche Menschen damit freiwillig schützen. Nicht erforderlich wäre dann, dass auch Maskengegner eine Maske tragen, sodass die Maskentragungspflicht nicht erforderlich und somit verfassungswidrig wäre.

b) Da es keine Viren gibt, jedenfalls nicht das Coronavirus.

c) Weil die Masken zu porös wären.

d) Weil wir von unzähligen anderen Lebewesen, die keine Masken tragen, umringt sind, sodass die Masken ohnehin nicht ausreichen würden.

Verfassungswidrigkeit des § 278 StGB

§ 278 StGB sieht nur eine Bestrafung von Ärzten vor, und nicht auch von Mitgliedern anderer Berufsgruppen. Damit verstößt er gegen den Gleichheitsgrundsatz gemäß Art 3 GG und ist verfassungswidrig.
Es werden ja z.B. auch keine Gutachter, Arbeitgeber, Lehrer, Beamte, Notare, Rechtsanwälte, Journalisten für das Verfassen von „falschen“ Gutachten, Zeugnissen, Urkunden und Nachrichten bestraft.

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