Nach dunklen Städten folgen abgeschaltete Rolltreppen

Infolge des sich abzeichnenden Strommangels gehen Kaufhäuser dazu über nicht nur ihre Schaufensterbeleuchtungen abzuschalten, sondern auch die Rolltreppen oder technisch richtig ausgedrückt die Fahrtreppen. Dies ist jedoch erst der Anfang einer neuen Abschaltorgie, denn die unzähligen Rolltreppen in Bahnhöfen, U-Bahnhöfen und öffentlichen Gebäuden könnten bald ebenfalls der Abschaltung unterliegen. Fahrtreppen oder Rolltreppen fallen nach dem Behindertengleichstellungsgesetz nicht unter dem Begriff der Barrierefreiheit, Aufzüge hingegen schon und dürfen nicht der Abschaltung unterliegen. Rolltreppen sind reine Komfortmittel, die den Menschen einen bequemeren Auf- und Abstieg zwischen den einzelnen Etagen von Gebäuden bieten. Somit ist das Abschalten von Rolltreppen zumindest gesetzeskonform.

Ob diese Abschaltorgien nun nötig sind, steht auf einem anderen Blatt. Es ist die Folge einer jahrelangen verfehlten Energiewendepolitik, die sowieso nur abschalten kennt und keine funktionierenden Ersatzlösungen schaffte. Wer alle Kohle- und Kernkraftwerke abschaltet und die Stromerzeugung nur Wind- und Sonne überlassen will, scheitert zwangsläufig. Ohne riesige Stromspeicheranlagen, die noch gar nicht erfunden sind, ist es unmöglich ausreichende Stromvorräte bei Wind- und Sonnenflauten bereitzuhalten. Die politische Idee war deshalb Wind- und Sonnenflauten mit Gaskraftwerken zu überbrücken, bis jemand die riesigen Stromspeicheranlagen erfunden hat, wobei keiner weiß ob sie jemals erfunden werden und zusätzlich noch funktionieren. Doch nun befindet sich Deutschland im Wirtschaftskrieg mit Russland und für die Gaskraftwerke gibt es kein Gas, die aber noch 30 bis 50 Jahre gebraucht würden bis die Stromspeicher erfunden sind. Ergo sind die Abschaltorgien, was ja lediglich der Anfang einer Deindustrialisierung ist, tatsächlich notwendig. Zusätzlich wird die Stromerzeugung über CO2 freier Kernkraft weiter politisch abgelehnt, sodass die Politik auch zukünftig den Strommangel forciert.

Lächerlich sind allerdings die Begründungen, die mit Schildern an den abgeschalteten Rolltreppen angebracht sind. Es sind die üblichen GRÜNEN Sprüche, die auf das Klima und Energiesparen hinweisen. Dabei wird wieder außer acht gelassen, dass das kleine Deutschland das Klima nicht schützen kann und Russland zum einem das überschüssige Gas, was Deutschland dringend braucht aber nicht will, CO2 intensiv sinnlos abfackelt und zum anderen kräftig Öl, Kohle und Gas nach Indien und China liefert, damit diese Länder zusätzlich das 100fache an CO2 ausstoßen was Deutschland einspart. Energie einsparen ist zwar sinnvoll und die meisten Menschen müssen es schon alleine aus finanziellen Gründen, doch öffentliche Dunkelheit, frieren, nicht waschen oder auch ein Minimum an Qualität (z.B. abschalten der Rolltreppen) politisch anzuordnen stellt ein Maximum an politischen Versagen da, zumal die Energiekrise alleinig den politischen Fehlleistungen geschuldet ist.

Ehrlicher, weniger verlogen und weniger heuchlerisch wäre jedoch dieses Schild, aber die Wahrheit soll unbekannt bleiben und die GRÜNE Religion absolut gefördert.

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One Reply to “Nach dunklen Städten folgen abgeschaltete Rolltreppen”

  1. Die Zahl derer, die all die dramatischen Einschränkungen während des Krieges noch erlebt haben ist nur noch gering. Deren Stimme ist in Anbetracht der gegenwärtigen, an eben jene unseligen Zeiten erinnernden Maßnahmen zumeist leider verstummt. In verschiedenen Beiträgen vertrat ich die Ansicht, dass sich Geschichte irgendwann einmal wiederholt, wie gerade auch heute wieder. Es ist jedoch stark zu vermuten, dass all dies nur die Spitze eines Eisberges darstellt. Aber warten wir’s ab: Die DEP = Deutsche Energie Polizei steht schon in den Startlöchern, um Ihre Wohnung auf Einhaltung der Energiesparmaßnahmen zu überprüfen und im Fall von Verstößen mit horrenden Strafen zu ahnden.

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