„Wahnsinniger Krieg gegen Russland“ – Erstes Kohlekraftwerk geht unter scharfer Kritik wieder ans Netz

Es ist richtig das Deutschland jetzt zumindest etwas für die Energiesicherheit tut und Kohlekraftwerke wieder in Betrieb nimmt. Es müssten auch dringend wieder Atomkraftwerke in Betrieb genommen werden, nur die politischen Begründungen sind falsch. Bevor die Politik eine großmundige „Energiewende“ einleitet muss die Energieversorgung sicher gestellt sein. Doch genau dies taten weder die Vorgängerregierungen, noch die jetzige (H)Ampel Regierung. Solange es keine ausreichenden großen Stromspeicher gibt und keine Wasserstoffkraftwerke zur Aufrechterhaltung der Grundlast, können keine Kohle- und Atomkraftwerke vom Netz genommen werden. Wind- und Sonnenenergie sind höchst problematisch, weil die Wetterlagen nicht verlässlich sind und deshalb Stromspeicher benötigen die Wind- und Sonnenflauten ausgleichen. Wenn dann eine Regierung ihre Stromversorgung auf russisches Gas aufbaut und Kohle- und Atomkraftwerke mit Gaskraftwerke ersetzen will, muss die Regierung auch alles dafür tun das die russischen Gaslieferungen nicht ausbleiben. Wer Nord-Stream 2 erst für Milliardensummen aus Steuergeldern baut und dann aus ideologischen Gründen und nach dem Befehl der USA nicht in Betrieb nimmt, betreibt mit Absicht eine volksschädigende Politik. Russland mit Sanktionen belegen, die selbstverständlich Gegensanktionen hervorrufen, und dann noch behaupten Russland hält die Verträge nicht ein, ist entweder in Dummheit gebadet, oder kennt die Richtlinien eines selbst losgetretenen Wirtschaftskrieges nicht. Diese Regierung unternimmt alleine schon mit der Kriegsbeteiligung durch Waffenlieferungen an die Ukraine alles, damit Russland den Gashahn zudreht und die GRÜNEN behaupten sogar auf russisches Gas nicht angewiesen zu sein. Alleine diese Regierung ist an der ganzen Energiekrise Schuld und kein anderer, nur das Volk muss den verzapften Mist ausbaden und leider nicht die verursachenden Politiker.

Von RT

Deutschland demonstriert seine Unabhängigkeit von russischem Gas und nimmt das erste Steinkohlekraftwerk wieder ans Stromnetz. Das Kraftwerk Mehrum in Hohenhameln, das sich im Besitz des tschechischen Energiekonzerns EPH befindet, hat die Genehmigung erhalten, bis April 2023 in Betrieb zu bleiben.

Linken-Politikerin und ehemalige Fraktionschefin Sahra Wagenknecht kritisierte diese Entscheidung. Klimawandel sei für die Grünen gestern wichtig gewesen, heute habe der „wahnsinnige Krieg gegen Russland“ oberste Priorität. Damit hat Wagenknecht erneut einen Shitstorm gegen sich provoziert.

Sie betreibe „Täter-Opfer-Umkehr par excellence“, behauptete ein CDU-Abgeordneter. Aus ihrer eigenen Partei wurden sogar Austrittsforderungen laut. Doch auch Klimaaktivisten sehen die Bundesregierung auf einem „zerstörerischen und todbringenden Kurs“. Neues Öl, Gas und Kohle seien „fossiler Wahnsinn“, gegen den die Gruppe „Letzte Generation“ weiter auf die Straße gehen werde – vorerst haben sie jedoch eine Protestpause angekündigt, um mehr Leute für ihre Aktionen zu akquirieren. Ein Wohl für Berlins Autofahrer.

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