Wahlen ändern in Deutschland nichts und Demonstrationen genauso wenig

Würden Neuwahlen zum Bundestag in Deutschland etwas verändern? Nein, es würde sich nichts ändern. Wie auch, denn der Parteienblock aus CDU/CSU, SPD, GRÜNE, FDP und zur Hälfte auch noch die LINKEN (ausgenommen ist hier lediglich die Gruppe um Sahra Wagenknecht) kungelt die nächste Regierung unter sich aus und die Parteien die dann in die Opposition gehen, unterstützen die Regierungspolitik. Es bleibt der gleiche Zustand bestehen, lediglich die Personen für die besser bezahlten Posten ändern sich. Noch nicht einmal die Anzahl der hochbezahlten „Abnicker“ im Bundestag würde verringert, sondern eher noch ansteigen.

Veränderung würde nur erreicht, wenn die derzeit einzige echte Oppositionspartei im Bundestag, die AfD, mindestens einen Stimmenanteil von 30 Prozent erreichen würde und der Parteienblock gezwungen wäre die AfD nicht mehr zu ignorieren. Doch dies wird nicht geschehen, dafür sorgt alleine schon die 4. Gewalt, bestehend aus Staats- und Massenmedien. Eher geht die Wahlbeteiligung in Folge von Politikverdrossenheit zurück und könnte nur noch 50 Prozent betragen. Daraus würde sich ergeben, dass der gesamte Parteienblock aus CDU/CSU, SPD, GRÜNE, FDP und der halben LINKEN nur noch von 30 bis 35 Prozent des gesamten wahlberechtigten Volkes die Stimme erhält. 15 bis 20 Prozent gehen an die AfD und anderen zur Wahl zugelassenen Parteien. Eigentlich eine erschreckende Zahl, 50 Prozent Nichtwähler plus 15 bis 20 Prozent der Wähler, die den Parteienblock ihre Stimme verweigern.

Das hindert jedoch die nächste Bundesregierung nicht daran zu behaupten, sie ist mehrheitlich vom Volk gewählt worden. In Zahlen ausgedrückt wären es vielleicht jedoch nur 15 bis 20 Prozent des wahlberechtigten Volkes, die dieser zusammengekungelten Bundesregierung ihre Wählerstimmen gegeben hätten. 10 bis 15 Prozent der Wählerstimmen wären auf die Blockparteien gefallen, die in die „Scheinopposition“ gehen müssen.

Wenn eine Regierung von nur höchstens Einfünftel der Wahlberechtigten in Amt und Würden gehoben wurde, entspricht dies unmöglich der Volksmeinung. Doch keinem der Politiker interessiert es, sie ziehen ihre volksschädigende Politik auf Biegen und Brechen durch und verkünden es noch als ein „Im Namen des Volkes“.

Demonstrationen helfen dem Unmut eines Volkes ein Gesicht zu geben. Doch selbst bei Demonstrationen erfolgt eine Einteilung in Gut und Böse. Grundsätzlich sind alle Demonstrationen, die mit den Entscheidungen der Regierung übereinstimmen, als die „Guten“ zu bezeichnenden. So sind alle Demos die pro Klimawandel, pro Energiewende, pro Masseneinwanderung, pro USA, pro Ukraine, gegen Kernenergie, gegen Autos usw. im vollem Sinn der Regierung. Sie untermauern die betriebene Politik und die Demonstranten merken nicht, dass sie ihren eigenen Wohlstand selbst vernichten wollen. Anders sieht es bei Demos aus, die gegen die Regierung gerichtet sind, sie sind grundsätzlich als „Böse“ einzuordnen. Diese gilt es mit aller zur Verfügung stehenden Macht zu unterbinden. Solche Demonstrationen können gerne mit aller Polizeigewalt niedergeknüppelt werden und es ist politisch angestrebt derartige Demos bereits im Vorfeld zu verbieten. Bei den Corona-Demos wurde es eindeutig gezeigt, verbieten und niederknüppeln war die „demokratische Regierungsantwort“ für „unzufriedene Bürger“.

Aufgrund der katastrophalen Sanktionspolitik gegen Russland, die eine breite Volksverarmung zur Folge hat, befürchtet die Regierung Volksaufstände. Vor politisch selbst verursachte und gewünschte Volksverarmung gilt es die Regierung zu schützen. Deshalb sollen neben Polizei bereits Reservistenverbände der Bundeswehr mobilisiert werden, um berechtigte Demonstrationen gegen eine mutwillig politisch herbeigeführte Energiekrise bereits im Keim zu ersticken. Niederknüppeln scheint die Devise zu sein, die sich die herrschende Politik dafür ausdachte. Demonstrationen gegen fehlgeleitete Politik ist etwas was hochbezahlte Politiker in ihrem Elfenbeinturm absolut nicht dulden. Alle politischen Fehler hat das Volk blindfolgend bedingungslos auszubaden, es soll gefälligst zahlen und leiden. Außerdem hat es der regierenden Politik dankbar zu sein, dass es bis jetzt noch nicht in einem militärischen Konflikt für die Interessen der USA hineingeschickt wurde. Aber was noch nicht ist, kann noch werden, Baerbock, Habeck, Merz, Scholz, Strack-Zimmermann arbeiten bereits mit Hochdruck daran.

Es zeigt das weder Wahlen noch Demonstrationen in Deutschland etwas nützen, die gleichen Machthaber mit den gleichen Interessen bleiben stets an der Macht. Lediglich die Personen mit gleichen Interessen sind austauschbar und die Volksausbeutung geht ungehindert weiter. Wer über Demonstrationen etwas erreichen will, muss die Polizei und das Militär mitnehmen. Dies bedeutet allerdings einen Putsch und nur so lässt sich eine Regierung aus dem Amt jagen. Doch es ist unwahrscheinlich, denn der Parteienblock ist dank dem Wahlverhalten der Bürger zu stark und hat sowohl Polizei wie Militär, Justiz und die Medien im festen Griff.

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2 Replies to “Wahlen ändern in Deutschland nichts und Demonstrationen genauso wenig”

  1. „Wahlen ändern in Deutschland nichts und Demonstrationen genauso wenig“
    Dem ist nichts hinzuzufügen!

  2. Man sollte nicht die Regierung für schuldig erklären.
    Die Schuldigen sind bei den Wählern zu finden.
    Jeder Bürger mit Parteibuch ist schuldig!

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