Großbritannien bildet ukrainische Soldaten aus, so hart wie möglich

Was soll hier erreicht werden? Ein endloser Krieg oder der Einstieg zum 3. Weltkrieg? Immer mehr Waffen und Soldaten bedeuten keinen Frieden, sondern Tod, Zerstörung und Leid. Warum soll die Ukraine nicht friedlich mit ihrem russischen Bevölkerungsteil zusammenleben? Weil es den USA, den Briten und der EU nicht passt? Oder die Ukraine unbedingt als Vorposten der USA für die NATO dienen soll? Es gibt nur eine vernünftige Lösung, die USA und Russland verhandeln über den zukünftigen Status der Ukraine. Dies wäre schon vor dem russischen Einmarsch möglich gewesen, doch die USA wollten den Krieg und sie wollen ihn immer noch. Die Frage ist, wann haben die USA wegen ihrer Verhandlungsunwilligkeit endlich genug vom Krieg? Wenn die Ukraine total zerstört ist, oder erst wenn der Krieg auf ganz Europa ausgeweitet ist? Wenn Atomraketen in Europa einschlagen und den Kontinent über Jahrzehnte unbewohnbar machen, oder erst wenn die erste atomare Interkontinentalrakete Washington trifft?

Von RT

Die Ausbildung von 10.000 ukrainischen Soldaten in 120 Tagen ist das nächste Ziel Großbritanniens im Rahmen des Unterstützungspakets für die Ukraine. Das hat das britische Verteidigungsministerium Anfang Juli bekannt gegeben. Mehr als 1.000 britische Militärangehörige sind an der Ausbildung in Südengland beteiligt. Der Kern der Trainings ist ein Infanterie-Grundkurs, der Waffenhandhabung, Treffsicherheit und Erste Hilfe auf dem Schlachtfeld beinhaltet.

Das Ausbildungsprogramm ist die jüngste Phase der Operation Orbital, des langfristigen Unterstützungsprogramms der ukrainischen Streitkräfte, das 2015 eingeleitet wurde. Die Trainingsstützpunkte sind die gleichen, die auch von britischen Soldaten für Einsätze in Nordirland, im Irak und in Afghanistan genutzt wurden. Die britische Regierung hat Tausende von AK-Sturmgewehren für das Programm gekauft, die gleichen, die auch an der Front eingesetzt werden.

Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace sagte, er sei bereit, mehr anzubieten, „wenn die Ukrainer mehr verlangen“. Dabei geht es keineswegs nur um die eigenen Kräfte. Kanada hat Anfang August die Entsendung von 225 Militärausbildern nach Großbritannien genehmigt. Länder wie die Niederlande, Neuseeland und die nordischen Länder tragen ebenfalls dazu bei.

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