Die Republik voll im Würgegriff der Gender und LSBTIQ-Ideologie

Von Gastautor Dr. Klaus Rißler

Innerhalb weniger Jahre wurden wir bereits mit einer Reihe von zuvor völlig unbekannten Begriffen und Definitionen gefüttert, wie z. B. die seit der Kanzlerschaft von Angela Merkel immer mehr um sich greifende „Political Correctness“, mittels deren freundlicher Unterstützung es zunehmend einfacher möglich wurde, nicht mit dem politischen „Mainstream“ kompatible Verlautbarungen in Wort und Schrift mit dem Bannstrahl der Nichtvereinbarkeit mit dem aktuell gültigen gesellschaftlichen Regelwerk zu belegen. Oft genug wurden Menschen, die sich völlig zu Recht diesem Zwang widersetzten und auf ihre durch das Grundgesetz – sofern es noch existiert – verbriefte Meinungsfreiheit pochten, nicht nur juristisch belangt, sondern auch mehr und mehr ausgegrenzt.

Und weil der Begriff der „Political Correctness“, dem sich jede Person bedingungslos zu unterwerfen hat, offenbar immer noch nicht ausreichte, um mit dem Mainstream offenbar kollidierende und damit aber auch missliebige Ansichten auszuschalten, erfand man einen neuen und wiederum der englischen Sprache entlehnten Term mit Namen „Cancel Culture“. Ob die mit dieser Definition assoziierte „Kultur“ überhaupt noch diesen Namen verdient steht auf einem anderen Blatt Papier. Wäre es deshalb nicht ehrlicher, von Zensur und Gesinnungsschnüffelei zu sprechen ?

Nun ist „Cancel Culture“ allerspätestens seit der Corona-Panik nichts unbedingt mehr Neues, denn in deren Verlauf wurden schon zahlreiche kritische und mit der „Political Correctness“ nicht zu vereinbarende Beiträge von Youtube und Facebook gestrichen, sprich „gecancelt“.

Jüngster trauriger Höhepunkt dieser wild und ungestüm um sich greifenden Entwicklung war die Absage eines Vortrags der Biologin Marie-Louise Vollbrecht an der Berliner Humboldt-Universität zum Thema „Biologische Geschlechter“ am 2. Juli 2022. Die Universität verwies in ihrer Stellungnahme daraufhin, dass sie die Sicherheit des Auditoriums nicht garantieren könne. Somit liegt der Schluss nahe, dass der Titel des Vortrags nicht ganz der völlig abstrusen Gender- und LSBTIQ-Ideologie der militanten „Antifanten“ nahestehenden Personenkreise entsprach. Und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, fiel das Referat eben ins Wasser. Denn dem extrem linken und grünen Spektrum angehörige Chaoten kündigten massive Proteste dagegen an und die Universität sah sich offensichtlich nicht in der Lage, einen störungsfreien Ablauf der Veranstaltung durchzuführen. Obwohl der Vortrag am 14. Juli 2022 nun doch noch stattfinden soll, bleibt trotzdem ein schaler Nachgeschmack zurück, denn der Staat ließ sich, wie in den vergangenen Jahren zuvor schon allzu oft geschehen, erneut von links-extremen, dem unverblümten Meinungsterror frönenden Gruppen einschüchtern. Für jeden Bürger, der noch seine sieben Sinne beisammen hat, dürfte wohl unschwer zu erkennen sein, dass dieses Gemeinwesen offenbar ungebremst mit zunehmender Geschwindigkeit in die Anarchie abgleitet.

Um es noch einmal zu rekapitulieren: Bei der Gender und LSBTIQ-Ideologie handelt es sich nicht im Geringsten um ein naturwissenschaftliches, sprich eigentlich der Biologie zuzuordnendes „Postulat“. Als geistiger Vater dieser, ich möchte sie einmal „Pseudowissenschaft“ nennen, gilt der neuseeländische Psychologe John Money (1921 – 2006). Interessanterweise existiert in den Sozialwissenschaften im Gegensatz zur Biologie keine Gender-Definition. Damit dürfte wohl eineindeutig auf der Hand liegen, dass es sich dabei lediglich um einen von der biologischen Realität losgelösten Mythos handelt.

Leider fanden Moneys abstruse „Ideen“ weltweit unzählige Millionen begeisterter Anhänger und im Sinne der Erschaffung einer augenscheinlich besseren und gerechteren Welt – hörte man ähnliche Worte nicht auch aus dem Munde eines Klaus Schwab mit dessen Postulat des „Großen Umbruchs“ ? – müsse man eben allen, aber auch allen Nuancen und Facetten menschlichen Zusammenlebens den ihnen gebührenden Stellenwert einräumen, selbst auch dann, wenn die aus der Gender und LSBTIQ-Sicht sich ergebenden Schlüsse mit der menschlichen Natur in völligen Widerspruch stehen. Siehe dazu auch der Beitrag vom 13. Januar 2022 mit dem Titel „Drittes Geschlecht wurde bis heute nicht entdeckt, das wäre eine nobelpreiswürdige Sensation“:

Drittes Geschlecht wurde bis heute nicht entdeckt, das wäre eine nobelpreiswürdige Sensation – Die Freie Meinung

Übrigens existiert die Zweigeschlechtlichkeit bereits seit ca. 500 Millionen Jahren, wie auch im Buch mit dem Titel „Strafsache Sexualbiologie“ (Autor Ulrich Kutschera, 2. Auflage 2022) beschrieben. In diesem Zusammenhang wird auch auf sein Interview mit der Jungen Freiheit (JF) vom 8. Juli 2022 verwiesen:

Biologie-Professor erklärt: Warum es nur zwei Geschlechter gibt (jungefreiheit.de)

Der Buchautor Ulrich Kutschera, Evolutionsbiologe und früherer Lehrstuhlinhaber für Pflanzenphysiologien der Universität Kassel, gehört zu denjenigen mutigen Wissenschaftlern, die sich in ihren zahlreichen Büchern und Veröffentlichungen seit vielen Jahren selbst unter Inkaufnahme persönlicher Nachteile den Prinzipien der „Political Correctness“ in Wissenschaft und Forschung mit Macht widersetzen. Schon wiederholt wurde er, dank Strafanzeigen seitens extrem links-grüner Kreise, wegen des angeblichen Strafbestandes der Volksverhetzung vor den Kadi zitiert, jedoch jedes Mal auch in letzter Instanz freigesprochen, zuletzt am 28. Februar 2022 vor dem OLG Frankfurt.

Und als ob diese stetig dem Abgrund, sprich dem drohenden Staatsbankrott entgegentaumelnde, rohstoffarme und damit zwingend auf den Export von Innovation angewiesene AMPEL-Republik nicht schon genug Probleme hätte, dominiert auf deutschen Universitäten, ehedem Stätten umfassender Bildung und Freiheit der Wissenschaft, zusehends die Gender-Ideologie und es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis dem Verlangen extrem links-grüner Kreise entsprochen wird, diese völlig absurde und menschenverachtende Ideologie auch noch im Grundgesetz zu verankern.

Man stelle sich vor, dass als Folge davon jede Kritik, jede Infragestellung dieser hirnverbrannten Ideologie, ähnlich wie auch nur ansatzweise kritische Äußerungen über Zuwanderer nach dem Flüchtlingspakt von Marrakesch vom Dezember 2018 mit horrenden Strafen geahndet werden kann. Vom eigentlichen Grundrecht der freien Meinungsäußerung im Rahmen des Grundgesetzes dürfte damit nur mehr wenig übrig bleiben. Dabei sei die Frage erlaubt, ob das Grundgesetz nach all den mittlerweile bis aufs Mark entkernten Inhalten im Rahmen der Corona-Diktatur als „Leitfaden“ einer funktionierenden Demokratie überhaupt noch greift oder es bereits zum „Leidfaden“ verkam.

Die normalerweise „mündigen“ Bürger*innen und Wähler‘*innen müssten sich ernsthaft fragen, wo sich die FDP innerhalb der AMPEL positioniert. Brüstete sie sich nicht auf viele Jahrzehnte hinaus mit dem Attribut DER Partei des Mittelstandes ? Und wo sieht sie gegenwärtig IHRE Bestimmung innerhalb der AMPEL ? Alles nur Schall und Rauch oder, besser ausgedrückt, die totale Verarsche der Wähler ?

Dr. Josef Thoma aus Berlin hat diesem Umstand kürzlich in einem Video mit dem Titel „Diese FDP braucht kein Mensch“ in treffenden Worten Rechnung getragen (herunterzuladen auf der Homepage der Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie).

Eigentlich besteht der Sinn und Zweck einer „Ampel“ darin, einen optimalen Fluss des Straßenverkehrs zu ermöglichen. Für die Politik, zumindest die gegenwärtig in der AMPEL-Republik zelebrierte betreffend, scheint das Gegenteil zu gelten, nämlich alles zu tun, den Fluss der Wirtschaft mehr und mehr zu beschneiden, damit es dann umso schneller die „Scheißgass“ runtergeht. Und dafür bürgt offenbar auch die frühere Mittelstandspartei FDP, für welche aus Gründen der Partizipation an der Macht auch die katzbuckelnde Unterordnung unter ein Gender-LSBTIQ-Regime keinerlei Bruch mit den einstigen Prinzipien der „Liberalen“ mehr bedeutet.

Vor diesem sowohl die wissenschaftliche Wahrheit und Ethik als auch die politische Vernunft ad absurdum führenden Hintergrund, erscheint es allerdings nur folgerichtig, dass Ulrich Kutschera zu geplanten Vorträgen zur Sexualbiologie an Universitäten wie Marburg, Bremen oder der TU Braunschweig offenbar auf Druck irgendwelcher linker Chaoten wieder ausgeladen wurde.

Fazit:

Seit mittlerweile schon fast 20 Jahren ist Deutschland als einer der führenden Wegbereiter der Gender-Ideologie schon zum Clown der irdischen Welt verkommen. Schlimm dabei ist nur, dass der deutsche Clown seine Clownerien auch noch für Wissenschaft hält. Nun sind solche Clowns allerdings nicht unbedingt intelligente Menschen, wie die Clowns im Zirkus. Sie sind Vollidioten, die nur von ebensolchen auch noch ernst genommen werden.

Das „deutsche“ Volk bzw. das, was von seiner Ethnie bislang noch übrigblieb, mausert sich mehr und mehr zum Treppenwitz der Weltgeschichte, aber es ist wenigstens „gläubig“ und Glaube versetzt bekanntlich auch Berge. Einst glaubte es sogar, ein Herrenvolk zu sein, obwohl es nur dämlich war.

Wie vor kurzem in zahlreichen „Medien“ verbreitet, glaubt es sogar auch noch an 1000 Geschlechter. Für diejenigen die es über kurz oder lang ersetzen werden, gilt jedoch die Zweigeschlechtlichkeit. Diese sind bereits seit sieben Jahren auf das herzlichste willkommen, nicht zuletzt deshalb, weil sich die 1000 Geschlechter offenbar als völlig un(re)produktiv erwiesen haben.

Das einzig Positive an dieser gesamthaft fatalen Entwicklung dürfte allerdings darin bestehen, dass dann der Gender-LSBTIQ-Spuk mit einem Schlag zu Ende geht und bei Widerspenstigkeit dagegen in der Tat „Köpfe“ rollen werden. Ob allerdings derartige Überlegungen jemals in die links-grün versifften Hirne der mutmaßlich irreversibel geschädigten „Genderisten“ eindringen werden ?

Eine Rückbesinnung unserer Gesellschaft auf Wissenschaft, Vernunft und Rationalität ist wohl kaum noch zu erwarten. Wo soll denn die Ratio auch herkommen, wenn die Hirnschale bereits entleert wurde ? Dass dem so ist, beweisen sowohl die „Führungselite“ in Berlin als auch die „Landesfürsten“ der Bundesländer zur Genüge. Denn gerade dort konzentrieren sich die Hirnlosen ja in exponierter Position.

Ich danke an dieser Stelle Herrn K. A. für nützliche Hinweise, die in diesen Beitrag eingeflossen sind.

Diese FDP braucht kein Mensch

Der deutsche Liberalismus hat in den letzten beiden Jahren seine Chance gehabt – und sie monströs vergeigt…

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