Wird jetzt Litauen der Auslöser für die NATO um in den Ukraine Krieg offiziell eingreifen zu können?

Schon im Mai 2015 hatte ich im Zusammenhang eines Artikels zur EU (Die EU, eine politisch gewollte Zwangsgemeinschaft ohne Überzeugung) auf die Gefährlichkeit der NATO Osterweiterung hingewiesen:

„Ein weiterer Negativaspekt ist die EU Osterweiterung, weil hier der EU Beitritt gleichzeitig NATO Beitritt bedeutet. Jeder ehemalige Warschauer-Pakt Staat der heute der NATO zugehörig ist, ist ein Risikofaktor für den Weltfrieden. Ihre Regierungen sind nationalistisch und amerikatreu und dieses enthält ein gefährliches Gedankengut. Die USA möchten die EU Staaten in einem Krieg gegen Russland treiben und die EU im Zusammenhang mit der NATO kann so der willige Helfer sein.“

So ist heute der von den USA gewünschten NATO Beitritt der Ukraine der hauptsächliche Kriegsgrund. Zusätzlich der ungelösten Probleme im Donbass, wo bereits 8 Jahre ein von den USA und der EU unterstützter Bürgerkrieg besteht. Hier sollte man sich im „Wertewesten“ fragen, ob das Töten und die Zerstörung zur Erfüllung des US-Ziels einer EU und NATO Mitgliedschaft der Ukraine in diesem grausamen Krieg überhaupt zu rechtfertigen ist.

Die von der EU und den USA auferlegten Sanktionen gegenüber Russland greifen nicht, sie schaden lediglich der eigenen Bevölkerung. Der ausgerufene Sieg der Ukraine gegenüber Russland alleine nur mit Waffenlieferungen scheint ebenso nicht zu gelingen. Also muss die NATO irgendwie eine Beteiligung finden um doch noch den Krieg auf ganz Europa ausdehnen zu können. Die Ukraine ist zum großen Glück der Bevölkerung in Europa noch kein NATO-Mitglied und die NATO kann nicht offiziell in das Kriegsgeschehen eingreifen. Hier bieten sich förmlich die ehemaligen Warschauer-Pakt Staaten an, die bereits NATO-Mitglied sind. Einige von den ehem. Warschauer-Pakt Staaten würden nur zu gerne gegen Russland in den Krieg ziehen und sind kräftig am zündeln. Jetzt will Litauen den Warenverkehr von Russland zu seiner Enklave Kaliningrad stoppen und den Transit durch Litauen verbieten. Die Reaktion Russlands kam prompt:

Klimow wies auch darauf hin, dass Litauen „unter Berücksichtigung des Problems des Kaliningrader Transits“ in die NATO aufgenommen worden sei, während Vilnius nun „de jure eine inakzeptable Blockade“ der russischen Region mittels eines ihrer Mitgliedsstaaten beginne. Er betonte, dass eine solche Blockade „als eine direkte Aggression gegen Russland gewertet werden kann, die es buchstäblich dazu zwingt, dringend auf eine angemessene Selbstverteidigung zurückzugreifen“.

Hier entsteht wieder eine Möglichkeit für die NATO einzugreifen um den Krieg auf ganz Europa auszuweiten. Wir stehen bereits am Rand eines 3. Weltkriegs, dank den USA, den ehem. Warschauer-Pakt Staaten und der NATO.

Von RT

Russische Senatoren: Litauen wird im Falle einer Blockade Kaliningrads eine harte Antwort erhalten

Litauens Versuch, das Kaliningrader Gebiet zu blockieren, stellt eine Verletzung der Souveränität Russlands dar und könnte Anlass für harte Maßnahmen seitens Russlands sein. Diese Meinung äußerte Andrei Klischas, russischer Senator und Vorsitzender des Ausschusses für Verfassungsgesetzgebung des Föderationsrates. Auf Telegram schrieb er:

„Der Versuch Litauens, eine De-facto-Blockade des Kaliningrader Gebiets zu verhängen, stellt eine Verletzung der russischen Souveränität über die Region dar und könnte Anlass für sehr harte und ausschließlich rechtliche Maßnahmen seitens Russlands sein.“

Falls die EU die Situation nicht bereinigt, wird sie Moskau „die Hände binden“ und ihm erlauben, die Situation „mit allen Mitteln“ zu lösen, stimmte Andrei Klimow, Leiter der Kommission des Föderationsrates für den Schutz der staatlichen Souveränität Russlands, zu. Er schrieb auf Telegram:

„Wenn die Europäische Union den unverschämten Streich von Vilnius nicht sofort korrigiert, wird sie uns selbst die Legitimität aller litauischen EU-Beitrittsdokumente absprechen und uns die Hände dafür frei machen, das von Litauen geschaffene Kaliningrader Transitproblem mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu lösen.“

Klimow erinnerte daran, dass Moskau und Brüssel in der „Gemeinsamen Erklärung der Russischen Föderation und der Europäischen Union zum Transit zwischen dem Kaliningrader Gebiet und dem Rest der Russischen Föderation“ übereingekommen sind, gemeinsam „die einzigartige Stellung des Kaliningrader Gebiets als Teil der Russischen Föderation“ anzuerkennen und gemeinsam „besondere Anstrengungen zu unternehmen, um die Bedenken beider Seiten hinsichtlich des künftigen Personen- und Gütertransits zu berücksichtigen“. Klimow wies auch darauf hin, dass Litauen „unter Berücksichtigung des Problems des Kaliningrader Transits“ in die NATO aufgenommen worden sei, während Vilnius nun „de jure eine inakzeptable Blockade“ der russischen Region mittels eines ihrer Mitgliedsstaaten beginne. Er betonte, dass eine solche Blockade „als eine direkte Aggression gegen Russland gewertet werden kann, die es buchstäblich dazu zwingt, dringend auf eine angemessene Selbstverteidigung zurückzugreifen“.

Kremlsprecher Dmitri Peskow bezeichnete die Entscheidung Litauens, das Kaliningrader Gebiet zu blockieren, als beispiellos. Er sagte:

„Die Entscheidung ist wirklich beispiellos. Es ist eine Verletzung von allem und jedem. Wir gehen davon aus, dass dies mit dem entsprechenden Beschluss der Europäischen Union zusammenhängt, die Sanktionen auf den Transit auszuweiten. Wir halten das außerdem für illegal.“

Peskow wies auf den Ernst der Lage hin. Ihm zufolge bedürfe die Entscheidung der litauischen Behörden einer eingehenden Analyse, bevor Russland Vergeltungsmaßnahmen ergreife, die in wenigen Tagen erfolgen würden.

Angesichts des von Vilnius verhängten Verbots des Bahntransits einer Reihe von Gütern durch das Kaliningrader Gebiet bestellte das russische Außenministerium die litauische stellvertretende Botschafterin ein und forderte „die sofortige Aufhebung dieser Beschränkungen“. Das Ministerium fügte hinzu, Moskau betrachte den Schritt als eine provokative Maßnahme, mit der Litauen seine völkerrechtlichen Verpflichtungen verletze. Es handele sich um einen offen feindseligen Akt.

Am Freitag gab der Gouverneur des Kaliningrader Gebiets Anton Alichanow bekannt, die litauische Eisenbahn habe der Kaliningrader Eisenbahn mitgeteilt, dass sie den Transit von Gütern, die unter die EU-Sanktionen fallen, ab dem 18. Juni einstellen werde. Der Leiter des russischen Gebiets erklärte:

„Nach unseren vorläufigen Schätzungen handelt es sich um 20 bis 40 Prozent der zwischen dem Kaliningrader Gebiet und anderen Regionen Russlands beförderten Nomenklatur. Dabei handelt es sich um Baustoffe, Zement, Metalle und eine ganze Reihe anderer wichtiger Bau- und Produktionsgüter.“

Alichanow forderte die Bewohner des Gebiets auf, „nicht in Panik zu geraten“ und keine Waren von Wiederverkäufern zu kaufen.

Im April verbot die EU im Rahmen des fünften Sanktionspakets die Einfuhr von Holz, Zement, Kohle und anderen Waren aus Russland. Zuvor hatte die EU Mitte März die Einfuhr von Stahl- und Eisenerzeugnissen verboten.

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