Sanktionen zur Selbstschädigung oder Vorbereitung zum Krieg, vielleicht auch beides

Machen sich die Politiker, falls sie Deutschland nicht in einen 3. Weltkrieg führen wollen, überhaupt echte Gedanken wie es mit den Menschen in Deutschland weiter gehen soll? Noch wissen die meisten Menschen in diesem Land nicht was sie erwartet und wenn Habeck sagt ich rufe zwar die Gaswarnstufe aus aber Versorgungsengpässe gibt es nicht, beklatschen dies noch die Leute und wedeln mit Ukraine-Fahnen. Die Treibstoffpreise sind zwar hoch, doch noch können wir überall hinfahren und Sprit ist unbegrenzt verfügbar. Manche Leute können sogar weiter in 500 PS Autos mit 250 Sachen über die Autobahn rasen und es sich immer noch bequem leisten.

So richtig scheint es bei den Menschen nicht durchgedrungen zu sein, dass die 6 EU-Sanktionspakete gegen Russland nicht ohne erhebliche Wohlstandsverluste zu bewerkstelligen sind. Die Politiker klopfen sich gegenseitig auf die Schultern, in etwa: „jetzt haben wir es den Putin aber mal so richtig gezeigt“. Doch wenn man Russland Eigentum klaut, aus dem Bankensystem ausschließt, keine benötigten Produkte liefert und weitere Schweinereien anordnet, ist mit kräftigen Gegenmaßnahmen zu rechnen. Speziell Deutschland, ohne eigene Rohstoffe und ohne Atomkraftwerke, ist als das größte EU Industrieland im besonderen Maß von russischen Rohstoffen abhängig. Lässt sich Öl auf dem Weltmarkt zu erheblich höheren Preisen noch teilweise beschaffen, so ist es bei Gas überhaupt nicht möglich, weil die benötigten Mengen schlichtweg nicht zur Verfügung stehen. Mit Gas hat Putin tatsächlich eine Wirtschaftswaffe, gegen die Deutschland kein Gegenmittel hat. Selbst zu höchsten Weltmarktpreisen wird Deutschland nicht genügend Gas erhalten, wenn Russland seine Lieferungen einstellt.

Die Gaspreise explodieren, kosten das Dreifache als vor dem russischen Ukraineeinmarsch. Es ist damit zu rechnen das die Gaspreise weiter steigen, wie hoch, ist kaum absehbar. Zahlte eine Familie bis Februar 2022 ca. 150 Euro monatliche Heizkosten, sind es jetzt bereits 450 Euro und bald vielleicht schon 750 oder gar 900 Euro pro Monat. Sicherlich, die Besitzer von 500 PS Autos können es sich wahrscheinlich leisten, doch auch noch der Durchschnittsbürger? Die unerfahrene 28jährige GRÜNEN Vorsitzende mit abgebrochenen Jura Studium und einem Monatsgehalt von mindestens 15.000 Euro macht es sich leicht und sagt wir müssen die sozial schwachen schützen. Dies bedeutet nur Hartz-4 und Sozialhilfeempfänger bekommen ihre Heizkosten, egal wie hoch, vom Staat erstattet. Diese Kosten müssen aber alle Steuerzahler zusätzlich der eigenen hohen Heizkosten aufbringen. Was ist mit Otto Normalverdiener und den Rentnern, die anstatt 150 Euro Heizkosten plötzlich 600 Euro monatlich zahlen müssen? Eine Familie mit 2.000 bis 2.500 Euro Nettoeinkommen, oder Rentner mit 1.500 Euro Rente können nicht 500 bis 700 Euro monatliche Mehrkosten nur für das Heizen einfach so auffangen. Zumal auch alle anderen Waren Preissprünge von um die 10 Prozent machen und Treibstoff sogar 50 Prozent. Das Problem mit den Heizkosten haben bis jetzt erst wenige Menschen bemerkt, weil Stadtwerke und Vermieter die neuen Gaspreise noch nicht vollständig bei den Endnutzern umlegten. Spätestens nächstes Jahr ist es so weit und Nachzahlungen von 3.000 bis 5.000 Euro drohen. Mit den Nachzahlungen werden auch die monatlichen Abschläge erhöht und schnell sind statt 150 Euro dann 500 bis 700 Euro erreicht.

Wie wird es weitergehen? Etliche Menschen werden ihre Energierechnungen nicht mehr bezahlen können und zieht einen Rattenschwanz nach. Stadtwerke kommen bei zu vielen ausfallenden Zahlungen in Schwierigkeiten und können ihre Dienste nicht ordnungsgemäß verrichten. Vermieter und Wohnungsgesellschaften, die mit den Stadtwerken abrechen, erhalten ihre Heizkosten von vielen Mietern nicht. Etliche Klagen werden anhängig, doch von privatinsolventen Mietern ist kein Geld zu holen. Der Staat versucht dann einzugreifen, mit neuen Schulden und Steuereintreibung bei den noch vorhandenen Zahlungskräftigen. Doch auch hier sind die Möglichkeiten begrenzt, denn so viele Zahlungskräftige gibt es nicht und bei Negativzins mit gleichzeitiger hoher Inflation kann kaum noch mehr bei den zum größten Teil bereits vernichteten Sparguthaben abgegriffen werden.

Es kommt aber noch schlimmer, denn um die Haushalte noch notdürftig mit Gas zu versorgen sind die energieintensiven Produktionsstätten abzuschalten. Die Chemie-, Auto-, Stahl- und Bauindustrie wird still gesetzt. Die Unternehmen sind mit staatlichen Mitteln zu versorgen und die Mitarbeiter auf Kurzarbeit zu setzen. Dies hält der Staat nicht lange durch und Firmeninsolvenzen mit Massenentlassungen folgen. Der Staat ist am Ende, Unruhen und Bürgerkrieg drohen. Denn jetzt ist der Zeitpunkt wo fast alle schnallen was der Staat mit den Sanktionen gegen Russland angerichtet hat. Die Staats- und Massenmedien hören jedoch nicht auf alleinig Russland die Schuld an dem Untergang Deutschlands zuzuschreiben, mit dem Ziel das sich die Wut des Volkes gegen Russland richtet und nicht gegen die fehlgeleitete Politik. Die beste Grundlage für den 3. Weltkrieg ist geschaffen und einige Politiker taten von Anfang an nichts anderes als auf einen Weltkrieg hinzuarbeiten.

Allerdings muss der Ami dazu noch die Erlaubnis erteilen, doch in Anbetracht das die USA weitgehend schadlos aus einem Weltkrieg herausgehen, wird die Erlaubnis gerne erteilt und erwünscht ist es sowieso.

Der Ukrainekrieg war gewollt, die USA hatten es nicht verhindert. Russland wurden keine Sicherheitsgarantien gegeben und die ukrainischen Nazis im Kampf gegen die Separatisten im Donbass von den USA und der EU 8 Jahre lang unterstützt. Es sollte keine friedliche Lösung für die Ukraine geben, die ukrainischen US-Marionetten und die USA wollten diesen Krieg. Ebenso besteht kein Interesse den Krieg zu beenden, die Ukraine soll gewinnen und dies geht nur mit dem kompletten Einsatz der NATO, also über einen 3. Weltkrieg.

Die Sanktionspakete der EU sind absolut nutzlos, sie schaden Russland kaum, aber den Staaten der EU und insbesondere Deutschland als größten EU Industriestaat ohne eigene Rohstoffe enorm. Die Sanktionen beenden nicht den Krieg, das Töten und die Zerstörung geht unvermindert weiter, auch mit Waffen aus der EU und Deutschland. Wer Sanktionen verhängt, die ausschließlich der eigenen Bevölkerung schaden und gleichzeitig Waffen zur Weiterführung eines Krieges liefert, will keinen Frieden schaffen sondern Vernichtung, im eigenen Land und in der Ukraine.

Print Friendly, PDF & Email

One Reply to “Sanktionen zur Selbstschädigung oder Vorbereitung zum Krieg, vielleicht auch beides”

  1. Wirtschaftsexperten beziffern die Selbstschädigung der EU durch die Sanktionen
    auf riesige wirtschaftliche Verluste: Kosten von 400 Milliarden Euro !

    Wir alle und unsere Kinder werden leiden und unsere Enkel und Urenkel werden die 400 Milliarden EU Verluste noch ausbaden und zurück zahlen müssen! ( bitte nicht vergessen Deutschland ist größter EU Netto – Einzahler !)

    Russland hat übrigens jetzt schon (Halbjahr) wegen der Sanktionen ein Plus von 55 Milliarden im Staatshaushalt ! (auch der Rubel hat sich erholt, bzw. ist höher, also steht besser da vorher)

    Siehe Youtube: welche interessen werden wirklich vertreten?

    https://www.youtube.com/watch?v=yJoJHr35igw

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.