Das böse Erwachen wird mit den Nachzahlungen für Gas und Strom hereinbrechen

Viele Haushalte wissen noch gar nicht, was die Embargo Politik der EU für sie bedeutet. An den Tankstellen ist es ersichtlich, hier kennen die Preisschilder seit Februar 2022 nur den Weg nach oben. Selbst das dreimonatige Steuergeschenk von ca. 35 Cent pro Liter Benzin verpufft in die Taschen der Ölkonzerne. Eine wirksame Maßnahme, wie die dauerhafte Rücknahme der erst kürzlich eingeführten und jährlich steigenden CO2 Besteuerung, verweigert die Bundesregierung. Das Lieblingskind der GRÜNEN Autohasser und Energievernichter ist unantastbar. Diese CO2 Besteuerung ist nicht nur auf Treibstoffe ausgerichtet, sondern auf allem was in irgendeiner Art und Weise CO2 ausstößt. Also auf fast allem, nicht nur Öl, Gas, Strom, Kohle, sondern ebenfalls bei allen Produktionen von Materialien bis hin zu Lebensmitteln. In der starken Preisentwicklung sind nicht nur die EU Embargo- und Sanktionskosten sowie die Kriegskosten für die Ukraine enthalten, sondern zusätzlich die seit 2021 eingeführten CO2 Steuern, die sich gemäß der Politik CO2 Bepreisung nennt. Aber dies kennen wir schon von den Zwangsgebühren für den Staatsfunk, hier wählt die Politik den Namen „Demokratieabgabe“, obwohl es nichts weiter ist als eine Zwangssteuer die jeder Haushalt und jede Firma zahlen muss, egal ob Staatsfunk konsumiert wird oder auch nicht.

So schlagen jetzt auch langsam die Teuerungen für Gas und Strom durch, die aufgrund der EU-Embargopolitik entstehen. Obwohl Russland immer noch Gas und Öl liefert und die Verträge einhält, steigen die Preise. Alleine die Ankündigung das die EU kein Gas und Öl zukünftig aus Russland importieren will, treiben die Preise auf den Märkten hoch. Nutznießer dieser unverantwortlichen EU Embargopolitik sind Spekulanten sowie die Öl- und Gaskonzerne. Aber auch die Staaten, die über kräftige Steuermehreinnahmen sich freuen dürfen. Die prozentualen Mehrwertsteuern schlagen hierbei zu und in Deutschland zusätzlich die CO2-Steuer. Was geschieht wenn Russland tatsächlich kein Gas und Öl mehr liefert ist leicht auszumahlen, die Energiepreise erreichen weitere Höchststände. Der Benzinpreis wird pro Liter die 5 Euro Marke knacken und die monatliche Gas- und Stromrechnung bei den Haushalten, je nach Wohnungsgröße, zwischen 700 und 1.500 Euro betragen. Viele Menschen bekommen dann Probleme überhaupt noch ihre Strom- und Gasrechnungen bezahlen zu können. Das die Strompreise jedoch in Deutschland steigen liegt an der GRÜNEN Ausstiegspolitik. Wer weder Atom- noch Kohlekraftwerke akzeptiert und alleinig auf Wind- und Sonnenenergie setzt, kann eine eigenständig gesicherte Stromversorgung nicht aufrechterhalten. Für die Grundlast sind Gaskraftwerke vorgesehen und teilweise in Betrieb, auch diese benötigen russisches Erdgas was auf EU und US Wunsch nicht mehr zur Verfügung stehen soll. Somit verteuern sich in Deutschland die Strompreise, weil Strom künstlich knapp gehalten wird.

Aber zu der derzeitigen Situation, wo die erhöhten Gaspreise bei den meisten Haushalten noch nicht voll durchgeschlagen sind, kommt das böse Erwachen erst später. Die Nebenkostenabrechnungen für das Jahr 2021 flattern demnächst in die Briefkästen der Mieter und zu den Besitzern von Eigentumswohnungen. Doch diese werden noch nicht zu extrem ausfallen. Zwar sind die Energiepreise auch schon 2021 gestiegen, aber erst spät im Jahr. Die große Überraschung folgt erst 2023, wenn die Energiepreise von 2022 zu Grunde gelegt werden. Erhöhungen bei den Vorauszahlungen auf die Mietnebenkosten, sofern Vermieter davon Gebrauch gemacht haben, sind nur einmal im Jahr erlaubt. Mieter, die glauben, sie hätten trotz einer höheren Pauschale Planungssicherheit, erliegen einem fatalen Irrtum. Wirklich „abgerechnet“ wird erst mit den nächsten Nebenkosten. Zu spüren bekommen es vor allem die Mieter von Hauseigentümern, die noch eine Ölheizung haben (rund ein Viertel der Haushalte) und die jetzt Heizöl nachkaufen müssen. Wer mit Gas heizt wie etwa die Hälfte der Haushalte und direkt mit dem Versorger abrechnet, profitiert oft noch von einer Preisgarantie aus dem vergangenen Jahr. Aber diese gilt in der Regel nur noch ein paar Monate. Danach werden die Anbieter die Preise und damit die monatlichen Abschlagszahlungen auch auf Gas drastisch erhöhen.

Die Preise für Gas haben sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Für eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeutet das zu aktuellen Preisen Mehrkosten von 1.400 Euro allein beim Gas, hat das Verbraucherportal Verivox ausgerechnet. Für ein Paar sind es ca. 720 Euro, für einen Single 300 Euro mehr.

Beim Strom fällt der Anstieg nach Verivox-Berechnungen mit rund 30 Prozent zwar etwas „milder“ aus, aber auch hier entstehen deutlich höhere Kosten von 400 Euro für Familien, 270 Euro für Paare und 150 Euro für Alleinstehende.

Insgesamt kommen so Mehrkosten allein aus Gas und Strom von bis zu 1.800 Euro im Jahr auf die Verbraucher zu – je nach Wohnungsgröße können es aber auch 2.000 Euro und mehr sein! Und: Weil die Preise immer weiter steigen, dürfte selbst das noch nicht das Ende der Fahnenstange sein!

Mit weiteren Preissteigerungen kalkulieren bereits die Versorgungsunternehmen und kündigen vorab in ihren Schreiben an die Haushalte schon weitere Preissteigerungen an. Somit sind durchaus Mehrkosten für die Energieversorgung von 3.000 Euro und noch mehr vorsorglich einzuplanen.

Die EU Embargo- und Sanktionspolitik hat ihren Preis, 250 Euro monatlich mehr für die Haushaltsenergie, 200 Euro höhere Tankkosten, 200 Euro höhere Lebensmittelkosten und 100 Euro mehr für gewöhnliche monatliche Anschaffungen. Das ergibt pro Monat Mehraufwendungen von ca. 750 Euro. Hier werden einige Menschen nicht mehr ihre Mieten und Energiezahlungen leisten können, 750 Euro nur an monatlichen Mehrkosten steckt so leicht keiner weg.

Bedacht bei diesem ganzen von der Politik verursachten Wahnsinn sollte dabei werden, dass das Leid, das Sterben und die Zerstörung in der Ukraine damit nicht beendet wird. Im Gegenteil, es wird immer mehr Leid produziert, mit Waffenlieferungen an die Ukraine, der politisch gewünschten Verlängerung des Krieges und die hohen Kosten der Lebenshaltung in Deutschland, die viele Menschen ebenfalls in das Elend stürzt. Da nützt auch keine teure Habeck Werbung, die mit Großplakaten für Energieeinsparung wirbt. Mit anderen Duschköpfen, kürzeren Duschen, LED-Lampen und 2 Grad niedrigerer Zimmertemperatur lassen sich die Probleme die der 20.000 Euro Monatsgehalt Klimaminister mit verursacht hat mit Sicherheit nicht lösen.

Verursacher des ganzen Dilemmas ist die Politik selbst, vordergründig die USA und anhängend ihre treudoofen Vasallen in Europa. Man hätte lediglich Russland Sicherheitsgarantien geben müssen, die Ukraine nicht in die NATO führen, für den hauptsächlich russisch bewohnten Donbass eine Regelung finden müssen und die Krim, die mit russischen Bürgern bewohnt ist, endlich international zu Russland gehörend anerkennen müssen. Damit wäre Russland zufrieden gewesen und der Krieg nie ausgebrochen. Es hätte keinen geschadet, keine Toten und keine Zerstörung gegeben. Ein bisschen Geschichtswissen hätte ausgereicht, wie die Ukraine zu behandeln ist. Aber die USA wollten den Krieg und wollen ihn auch gar nicht beenden. Zumindest Deutschland, Frankreich und Italien hätten bei diesem perfiden Spiel der USA nicht mitspielen dürfen, um über Verhandlungen zu einem Ergebnis zu kommen. Aber hier zeigt sich, dass Deutschland lediglich ein erbärmlicher US-Vasalle ist und für die USA willig in den Untergang gleitet.

Hier können die Tarife für den jeweiligen Wohnort eingesehen werden – GastarifeStromtarife

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