Was soll Deutschland denn tun, freiwillig in den wirtschaftlichen Abgrund gehen?

Die Mainstream-Medien und so einige Politiker fordern stetig neue Sanktionen gegen Russland, doch sind diese schon längst ausgeschöpft. Bereits bei den jetzigen Sanktionen wird Deutschland mehr geschadet als das sanktionierte Russland. Die Energiepreise steigen in das Bodenlose, ebenso die Staatsverschuldung. Über die hohen Inflationsraten von derzeit 7,5 Prozent werden alle Einkommen, Renten, Sparguthaben und Altersabsicherungen stark entwertet. Die Prognosen von Wirtschaftsfachleuten sehen sogar bald zweistellige Inflationsraten vor. Die Wirtschaft gerät zusätzlich in eine schwere Rezession durch den Abriss der Lieferketten, hohen Energiepreisen und Energiemangel. Die Maschinen- und Autoindustrie hat zwar noch volle Auftragsbücher, doch muss die Produktion stoppen wegen fehlenden Zulieferungsteilen. Wer etwas gespart hatte und etwas erwerben möchte weil die Inflation alles aufzehrt, bekommt nicht seine bestellten Waren. Eine Immobilie zu erwerben, funktioniert kaum noch. Zum einem sind die verfügbaren Objekte viel zu überteuert und zum anderen ist der Markt leergefegt. Engpässe bei Lieferungen bestehen sogar bereits in der Lebensmittelbranche. Durch den Ausfall von Getreidelieferungen aus der Ukraine und Russland drohen den afrikanischen Staaten Hungersnöte, weil ein ausreichender Ersatz nicht zu leisten ist. Ganz düster sieht es bei den Energielieferungen aus, für russisches Erdgas und Öl gibt es gar keinen Ersatz. Egal ob nun Putin die Erdgas- und Öllieferungen einstellt, oder die EU sanktioniert den russischen Gas- und Ölmarkt. Mit frieren für die Ukraine, wie manche Medien und Politiker es vorschlagen, hat dies wenig zu tun, auch wenn das schon höchst unangenehm ist. Für die deutsche Wirtschaft hat dies katastrophale Folgen, auch für die Firmen die kein Gas und Öl benötigen. Alle Lieferketten brechen zusammen und erzwingen einen totalen Produktionsstop. Das Ergebnis sind Insolvenzen und Massenarbeitslosigkeit bei gleichzeitiger Verknappung aller Waren bis hin zu Lebensmitteln. Dies bewirkt wiederum eine noch höhere Inflation wobei im späteren Verlauf alle Waren nur über Bezugsscheine erhältlich sind. Die EZB kann nicht stabilisierend eingreifen, sie hat mit der jahrelangen Negativzinspolitik und dem zusätzlichen Gelddrucken ihr Pulver bereits verschossen. Inflationsdämpfende Zinserhöhungen folgen Banken- und Staatenpleiten. Warenverknappung, hohe Preise und Massenarbeitslosigkeit bedeutet ein verarmtes Volk, welches lediglich die Ausweglosigkeit erkennen kann.

Wirtschaftssanktionen bedeuten Wirtschaftskrieg und dafür ist Deutschland sehr schlecht aufgestellt. Neben den Handelsverlust mit Russland droht die EU bereits mit Sanktionen gegen China, den größten Handelspartner Deutschlands. Bricht die Produktion schon wegen Energiemangel und gestörten Lieferketten ein, so sorgt ein zusätzliches Handelsembargo mit China für den absoluten Todesschlag der deutschen Wirtschaft. Natürlich gibt es hierbei auch einen Gewinner und der heißt USA. Natürlich können die USA den Handel nicht ersetzen, weder mit ihrem Freckinggas noch mit Öl oder Technologien. Dennoch fließt viel Geld in die Staaten nach Übersee, zumindest zu der US Rüstungsindustrie. Mit Gaslieferungen aus Katar hat unser Klimawirtschaftsminister bereits seinen ersten Denkzettel erhalten.

Da die gesamte Sanktionspolitik für die Ukraine ins Rollen kam, bleibt die Frage was es der Ukraine nützt? Die Antwort lautet einfach gar nichts. Russland kann den Krieg weiterführen, trotz Sanktionen und Putin bleibt ungefährdet an der Macht. Die kriegsbedingten Millionen ukrainischer Flüchtlinge die nach Deutschland kommen, haben in einem wirtschaftlich zerstörten Deutschland weder eine Zukunftschance, noch kann ihre Versorgung sichergestellt werden.

Die Ukraine fordert von Deutschland immer mehr Waffen und Munition um den Krieg zu verlängern, grausames Sterben und Zerstörung zu forcieren. Auch die Herstellung von Waffen erfordert viel Energie und wie soll dies bei einem Gas- und Ölembargo geschehen? Mit Stromkapazitäten ist Deutschland zusätzlich nicht gerade üppig bestückt und benötigt selbst hier Atom- und Kohlestromlieferungen aus Frankreich und Polen. Nebenbei bemerkt fördern Waffen keinen Frieden, sondern konterkarieren alle Friedensbemühungen.

Die Ukraine ist ein ehemaliger Satellitenstaat des UDSSR Imperium und folglich sind dort überwiegend im Osten des Landes viele Russen beheimatet. Nach dem Zerfall der Sowjetunion blieben die Russen in der Ukraine, auf der Krim sogar zu 90 Prozent. Unruhen gab es reichlich in den Jahren, die letztendlich zu dem Einmarsch Russlands führten. Die Standpunkte sind schon lange fest zugezurrt, die Ukraine will in die NATO und EU und dabei nicht auf territoriale Teile im Osten des Landes verzichten. Russland möchte einen Sonderstatus für die Donbass Region, die Anerkennung der Krim als russisches Staatsgebiet und einen dauerhaften Verzicht auf die NATO Mitgliedschaft. Darum geht es und dafür müssen viele unbeteiligte Menschen sterben, werden vertrieben, das Land zerstört und ein Wirtschaftskrieg entfacht wobei es nur Verlierer gibt, außer den USA. Deshalb ist das Interesse an der Ukraine von Seiten der USA so groß, weil es Europa wirtschaftlich enorm schwächt. Natürlich hätte es Lösungen für die Ukraine gegeben, womit die Ukraine und ganz Europa gut leben könnte. Nur die USA wären in diesem Fall der Verlierer, weil die Achse Europa, Russland, China die amerikanische Wirtschaft geschwächt hätte. Nun ist es anders gekommen und Europas Politiker treiben im Gleichritt mit den USA das Volk Europas in den wirtschaftlichen Abgrund. Vielleicht auch noch in einen großen unkontrollierbaren dritten Weltkrieg.

Nachrichten aus dem Kriegsgebiet sind stets mit Vorsicht zu genießen, denn in einem Krieg wird noch mehr gelogen als in der üblichen Politik. Die Meldungen kommen von der deutschen Presseagentur und werden von fast allen Mainstream-Medien in gleicher Form übernommen. Die Informationen sind einseitig, im Ukraine-Konflikt nur von der ukrainischen Seite. Um ein Bild zu bekommen, wären Informationen von beiden Seiten unerlässlich. Doch in einem Krieg lügen beide Seiten, sodass selbst beidseitige Informationen nicht glaubwürdig sind.

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One Reply to “Was soll Deutschland denn tun, freiwillig in den wirtschaftlichen Abgrund gehen?”

  1. „Was soll Deutschland denn tun, freiwillig in den wirtschaftlichen Abgrund gehen?“
    Aber natürlich! Das wäre doch folgerichtig bei soviel hirn- und rückgratloser Nibelungentreue.
    Was in Butcha passiert weiß noch niemand, aber der senile Kinderficker aus Washington will auf alle Fälle einen „Kriegsverbrecherprozess“, und die deutschen Arschkriecher schmeißen schon mal vorsorglich 40 russische Diplomaten raus. Normalerweise wird „deutsche“ Politik ja in Washington und Tel Aviv gemacht. Offensichtlich jetzt auch in Kiew.

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