Wäre unter Trump der Ukraine Krieg nicht ausgebrochen?

Der Ukraine Krieg wäre vermeidbar gewesen, wenn die USA es gewollt hätten. Noch kurz vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine wollte Putin lediglich von Biden die Zusicherung einer dauerhaften Neutralität der Ukraine. Die bekam Putin nicht und die von den USA installierte ukrainische Marionettenregierung, um den Schauspieler Selinski, wollten ihr Volk lieber in einem zerstörerischen und todbringenden Krieg führen. Bereits direkt nach Bidens Amtsantritt meldete sich Selinski und bat um die Unterstützung durch die USA. Mit Biden wurde ein Falke Präsident, der nicht die Parole Amerika First ausrief, sondern als Hegemonialmacht die Weltmachtansprüche steigern wollte. Ob bei Trump ebenfalls der Ukraine Krieg ausgebrochen wäre, ist zumindest zweifelhaft. Trump war Geschäftsmann und zuerst am Wohlstand der USA interessiert. Er wollte lieber Geschäfte mit Putin machen als Wirtschaftssanktionen erteilen, die auch das eigene Land treffen konnten. Außerdem war die Amerika First Politik darauf ausgerichtet das Europa möglichst seine Probleme selber löst. Wäre Hillary Clinton 2017 US-Präsidentin geworden, dann wäre höchstwahrscheinlich der Ukraine Krieg bereits 2018 ausgebrochen. Denn auch Hillary Clinton gehörte zu den Falken.

Zu denken gaben während der Amtszeit Trump die deutschen Staats- und Massenmedien, denn sie zogen im Gleichschritt über Trump her. Obwohl Trump in seiner Regierungszeit keinen US Interventionskrieg startete und somit eine Ausnahme der ansonsten kriegslüsternen US Präsidenten stellte, waren die deutschen Medien ihm trotzdem nie gut gesonnen. Bei dem jetzigen Ukraine Krieg, der nichts anderes bedeutet als ein weiterer US Stellvertreterkrieg, weiß jedoch der derzeitige US Präsident Biden die deutsche Medienlandschaft geschlossen hinter sich und dies trotz der übergroßen Gefahr eines dritten Weltkriegs, weil es diesmal gegen die andere Weltmacht Russland geht. So kommt unweigerlich der Verdacht auf, dass deutsche Medien zu Kriegen eine positive Einstellung besitzen. Nicht Diplomatie und Deeskalation sind gefragt, sondern die Eskalation.

Biden bindet im Ukraine Konflikt seine europäischen NATO Mitglieder ein, alle sollen Russland mit Sanktionen belegen. Die USA selbst halten sich jedoch mit wirtschaftsschädigenden Sanktionen zurück. Die USA beziehen lediglich etwas Öl aus Russland und können leicht auf diesen Import verzichten. Zur Not kaufen die USA ihr fehlendes Öl auch aus Venezuela, obwohl sie es selbst mit Sanktionen belegen. Doch wenn es sein muss, dann heben die USA einfach die Sanktionen auf. Anders in Europa, besonders die deutsche Wirtschaft ist auf russisches Gas und Öl vollkommen angewiesen. Bleiben die Importe aus gibt es Firmeninsolvenzen, Massenarbeitslosigkeit und Hyperinflation. Biden weiß dies und wenn die Wirtschaft in Deutschland und damit auch in der gesamten EU am Boden liegt, sind es gleichzeitig Vorteile für die USA. Europa wirtschaftlich abhängen, inbegriffen Russland, ist schon lange ein Traum der USA.

Schwere Waffen an die Ukraine liefern, auch dies ist im Interesse der USA. Die USA selbst sind der größte Waffenlieferant an die Ukraine und Deutschland als noch stärkste Wirtschaftsmacht in Europa soll dabei mitziehen. Schwere und viele Waffen beenden aber keinen Krieg; im Gegenteil, sie verlängern und intensivieren das Massensterben und die Zerstörung. Hierbei steht die deutsche Außenministerin Plapalena Baerbock an vorderster US Treuefront und fordert vehement mehr und schwere Waffen für die Ukraine. Es ist nicht zum aushalten, dass eine ehemalige Friedenspartei, wie die GRÜNEN, heute für Massensterben und Zerstörung einstehen. Immer mehr Waffen erhöhen die Gefahr eines atomaren dritten Weltkrieg enorm, welches sich die europäischen Politiker eigentlich bewusst sein sollten, denn dabei wird das Volk in ganz Europa ausgelöscht. Die USA fürchten den dritten Weltkrieg nicht, sie bleiben weitestgehend unbeschadet. Doch sie werden der große Sieger sein; Europa samt Russland sind zerstört und die USA die alleinige Weltmacht. Sollte China dabei noch hinderlich sein, wird dies zunächst wirtschaftlich abgeschnitten und anschließend militärisch zerstört. So sehen im Endeffekt die US amerikanischen Träume aus.

An Diplomatie hat keiner Interesse, am wenigsten die Biden Administration. Keiner ist gewillt zu verhandeln um endlich eine Lösung für die Ukraine zu finden. Auch die europäischen Politiker sind zurückhaltend und warten bis Biden umschwenkt. Nur da können sie lange warten, denn die USA sind an Krieg und Waffenlieferungen interessiert, zusätzlich noch an Waffenlieferungen an ihre NATO Partner. Doch wenn der dritte Weltkrieg nicht ausbrechen soll, hilft nur verhandeln und eine tragbare Lösung für alle Beteiligten. Die Frage ist nur wann die politische Vernunft eintritt, erst wenn die Ukraine total zerstört ist, oder erst nach der Komplettzerstörung von ganz Europa.

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