Die wertfreie Wissenschaft, gibt es sie überhaupt noch oder ist sie nur mehr zur leeren Hülle verkommen?

Von Gastautor Dr. Klaus Rißler

Diese Frage müssten sich wohl alle Personen stellen, die sich noch der wertfreien Wissenschaft, auch als Grundlagenforschung bezeichnet, verschrieben haben. Nur dass diese immer weniger werden, wie sich gerade in den letzten beiden Jahren, aber letztendlich bereits schon seit Anfang des neuen Jahrtausends vor mehr als 22 Jahren in entlarvender Deutlichkeit herausschälte. Was wurde uns in dieser Zeitspanne nicht schon alles auf’s Auge gedrückt was wir partout nicht wollten. Das sei zu Beginn des Beitrages einmal in aller Deutlichkeit festgehalten.

Wir hatten es, retrospektiv betrachtet, mit sich als „Fakes“ herausstellenden Meldungen wie Vogel- und Schweinegrippe zu tun, deren angebliche H5N1 und H1N1 Genome, wenn ich mich nicht vollends täusche, bis heute der Strukturaufklärung durch Ermitteln der genauen Basenzusammensetzung der DNA-Makromoleküle harren. H und N stehen übrigens als Abkürzungen für die Enzyme Hyaluronidase und Neuraminidase.

Über die gegen Ende der Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts angeblich aufgetretene BSE-Krankheit bei Rindern mit ihren für den Menschen prognostizierten Folgen mit korrektem Namen Bovine Spongiforme Enzephalopathie möchte ich mich nicht einmal mehr auslassen, denn all diese Fakes wären es eigentlich gar nicht wert, dass man sich näher mit ihnen auseinandersetzt, wenn da nicht seit Anfang 2020 ein „Phänomen“ namens COVID-19 mittels der vom Digital Finanziellen Komplex (DFK) durch die von ihm abhängige Weltgesundheitsorganisation WHO in Form einer PLandemie in die Welt gesetzt wurde. Es betrifft nicht nur das uns als „Killervirus“ Angst und Schrecken vor einer tödlichen Infektion einjagende SARS CoV-2 Virus, sondern auch die mittlerweile grassierenden Tausenden an Mutanten, unter ihnen die angeblich besonders aggressiven Spezies Delta- oder Omikron-Variante, die sich jedoch als verhältnismäßig harmlos erwiesen haben. Dabei gehörte es zum Grundwissen der Immunologie und Infektionsepidemiologie, dass Mutanten natürlich auftretender Viren im Verlauf der Zeit mehr und mehr ihre pathogene Wirkung verlieren, und sich irgendwann totlaufen. Sollte dies allerdings nicht der Fall sein und wurde das Virus „in-vitro“, also im Reagenzglas gezüchtet, entspräche dies einem höchst kriminellen Plan. Folglich wäre es nicht nur die Aufgabe seriöser Wissenschaftler, sondern auch der Politik, die Bevölkerung sowohl über die Herkunft als auch die gesundheitlichen Folgen solcher Mikroorganismen umfassend aufzuklären anstatt permanent zu verunsichern und zu verängstigen. Allerdings könnte es sich bei den vom ursprünglichen „Wuhan-Virus“ bisher ausgegangenen Erkrankungen durchaus um die Folgen eines aus einem Labor rein zufällig (?) entwichenen artifizielles, d. h. gezielt hergestellten Virus handeln, wie erst kürzlich von Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch aufgrund sich dazu verdichtender Hinweise vermutet. Über dessen längerfristiges pathogenes Potenzial kann derzeit nur spekuliert werden. Diese Sicht der Dinge wird auch von Prof. Dr. Roland Wiesendanger von der Universität Hamburg geteilt. Dazu müsste man einmal Anthony Fauci, einen der US-Präsidentenberater in Gesundheitsfragen und Leiter des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) befragen, der sich ja mit dem NIAID an den „Forschungen“ am Wuhan Institut für Virologie beteiligte. Ob er sich allerdings der Wahrheit auch verpflichtet fühlt, sei dahingestellt.

Ist es überhaupt noch Wissenschaft, wenn offenbar nicht einmal der Leiter der chinesischen Gesundheitsbehörde genau weiß, ob jemals die Struktur eines Virus mit dem Namen SARS CoV-2 ermittelt wurde. Oder ist es auch Wissenschaft, wenn ein von einem durch den Digital Finanziellen Komplex gesponserten Dilettanten am Rechner, nicht im Labor entwickelter, nicht validierter und deshalb fragwürdiger Test, entgegen bislang gültiger ethisch-moralischer Vorgaben dazu verwendet wird, Milliarden Menschen weltweit in permanente Angst und Schrecken zu versetzen ?

Ja, nicht nur die Naturwissenschaft, auch die Medizin hat auf diesem Gebiet völlig versagt und beide haben dem naturwissenschaftlich-medizinischen Ethos einen Fußtritt nach dem anderen verpasst. Haben sich die in dieses unmoralische Geflecht eingebundenen Interessengruppen jemals die Frage gestellt, ob ihre sogenannte „angewandte Forschung“ nicht viel eher dazu dient, Wissenschaft so zurechtzubiegen, dass daraus eben nur das resultiert, was seitens derer auch erwartet wird, welche den Auftrag zu dieser verwerflichen Art von Forschung überhaupt erteilt haben. Aber Geld stinkt nun mal nicht.

Lassen wir einfach einmal beiseite, ob die uns seit mehr als zwei Jahren sowohl vom DFK, seinen politischen Marionetten und den ebenso im Sold des DFK stehenden Medien pausenlos eingejagte Angst vor einer angeblich tödlichen Grippeerkrankung der Wahrheit entspricht bzw. ihr zumindest auch nahekommt. Tatsche ist jedoch, dass es dagegen reihenweise erfolgversprechende Arzneimittel gibt, die nicht nur präventiv wirken, sondern auch ein sehr gutes therapeutisches Potenzial zeigen. Warum wird das von der medizinischen Wissenschaft verschwiegen ? Lässt sich ein solches Verhalten überhaupt noch als Wissenschaft bezeichnen ?

Wie viele auf dem medizinisch-pharmazeutisch-biochemischen Sektor tätige „Wissenschaftler“ lassen sich von den Pharma-Multies kaufen, indem sie in deren Sinne „wissenschaftliche“ Beiträge in medizinischen Fachzeitschriften verfassen, die nichts anders bezwecken, als Werbung für Pharmaprodukte zu betreiben. Und wurde im Verlauf der schrecklichen und von den Medien bereitwillig aufgegriffenen Stimmungsmache für eine verpflichtende Impfung gegen ein mittelweile zig-tausendfach mutiertes Virus nicht auch unzählige Male gegen wissenschaftliche Ethik verstoßen ?

Verlassen wir nun den COVID-19 Pfad und wenden uns einem anderen Hype zu, der vor 4 Jahren durch die Beschlüsse des Bundestages zur Klima-Problematik einen bis heute anhaltenden und auf lange Sicht aber auch äußerst kostspieligen Schub erfuhr. Seit Jahren wird ganz im Sinne der Verunsicherung von Menschen vom bald bevorstehenden Kollaps des Planeten Erde verantwortungslos mit Worten wie Klimawandel und Erderwärmung herumgeworfen, ohne das die meisten, welche diese Worte ständig im Mund führen, überhaupt wissen, was dahintersteckt.

Der Klimawandel ist schon genauso alt wie die Erde und in der Geschichte Menschheit gab es diesbezüglich schon zahlreiche gravierende Einschnitte. Dazu sei nur einmal die letzte Kaltzeit, im Sprachgebrauch jedoch als Eiszeit bezeichnet, erwähnt, die vor ca. 115.000 Jahren einsetzte und vor ca. 11.700 Jahren endete. Auch diese Unbilden der Natur haben die Menschen überlebt.

Die Promotoren des Klima-Hype auf deutscher Seite sind die sich Wissenschaftler nennenden „Klima-Apokalyptiker“ des Potsdam Institut für Klimaforschung (PIK) als Anhängsel des Weltklimarates mit der Abkürzung IPCC = Intergovernmental Panel on Climate Change, welche eine um die andere Nebelkerze zünden, nicht nur um sich ihre Pfründe auch weiterhin zu sichern, sondern, in welchem Auftrag bzw. Vorteil auch immer, den Menschen für ihre Utopien das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Bereits in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts befasste sich der serbische Mathematiker Milutin Milankovic (1878 – 1958) mit den langperiodischen Veränderungen der auf der Erde eintreffenden Sonnenstrahlung über die jährliche Schwankungsbreite hinaus. Diese Ergebnisse sind mit Sicherheit auch den Leuten des PIK bewusst, nur dass diese geflissentlich darüber hinweggehen, denn Änderungen des globalen Klimas gab es schon immer und es wird sie auch künftig geben. Es kommt nur darauf an, unter welch „wissenschaftlichem“ Blickwinkel man sie sieht bzw. aber auch sehen möchte.

Wie hinreichend bekannt, wird das Klima, d. h. die Veränderungen der Wetterbeobachtungen auf der Erde über einen längeren Zeitraum von 30 – 50 Jahren in erster Linie von der Aktivität auf der Oberfläche der Sonne bestimmt. Dabei kommt den sogenannten „Sonnenflecken“ eine besondere Bedeutung zu. Aber auch die Neigung der Erdachse d. h. deren Abweichung von der Senkrechten zur Umlaufbahn, sowie die Präzession der Erdachse d. h. dass diese sich bei der Drehung nicht starr verhält, sondern eine Bewegung beschreibt, die, von oben betrachtet, der Grundlinie eines Kegelstumpfes entspricht, sind zu berücksichtigen.

Dabei sehe ich durchaus eine Reihe anthropogener Einflüsse auf das Klima, wenn der Raubbau an den Ressourcen weltweit, der bereits schon jetzt riesige Mondlandschaften hinterließ, sich weiterhin so rasant vollzieht wie gegenwärtig. Schuld daran trägt in erster Linie das ungebremste Wachstum der Erdbevölkerung in den vergangenen 50 – 100 Jahren vor allem in Afrika und Asien. Nicht nur dass unzählige Pflanzen- und Tierarten ihren angestammten Lebensrum verlieren und aussterben, sondern dass es in weniger als 100 Jahren den größten Wasserspeicher der Erde, nämlich den Amazonasregenwald wohl nicht mehr geben wird, falls die Entwicklung so weiterläuft wie bisher. Denn aus diesem wird Jahr für Jahr die Fläche der Schweiz, d. h. 42.000 Quadratkilometer herausgeschnitten, was in 10 Jahren mehr als der Fläche Deutschlands entspricht. Hat man dazu jemals etwas von den „Wissenschaftlern“ des PIK vernommen ? Wahre Wissenschaft bedeutet nämlich nichts anderes, als auch sämtliche im Rahmen eines Problems auftretenden Eventualitäten mit zu berücksichtigen sind und nicht nur das zu vertreten, was einem aus irgendwelchen „opportunistischen“ (?) Gründen heraus einfach in den Kram passt. Das ist keine Wissenschaft, sondern politisch gewollter purer Dilettantismus auf Steuerzahlers Kosten.

Bemerkenswert ist, dass die zwangseingetriebenen Gelder völlig zweckentfremdet in utopische Klimaprojekte gesteckt werden und diese vor allem denjenigen angeblich „wertfreien“ Wissenschaftlern zu Gute kommen, die sich systemkonform auf dieser politischen Schiene bewegen. Der Beginn dieser Entwicklung dürfte allerspätestens mit der opportunistischen Haltung einer Frau Merkel nach dem Reaktorunglück in Fukushima im März 2011 als Folge eines Tsunamis im fernen Japan anzusetzen sein. Als Folge davon werden seriöse Forscher, die sich dieser Stimmungsmache verweigern und eine gegensätzliche Ansicht vertreten, genauso ausgegrenzt und diskreditiert wie gegenwärtig auch beim Corona-Hype zu beobachten. Ja, man weigert sich sowohl seitens der Politik als auch des PIK beharrlich mit den Kritikern ihrer „Klima-Optik“ in einen konstruktiven Dialog einzutreten, da man sich im Besitz der alleinseligmachenden Wahrheit wähnt, die nun einmal alle zu befolgen haben.

In diesem Zusammenhang sei unter einer Vielzahl an „klima-kritischer“ Literatur auf zwei Werke verwiesen:

Freispruch für CO2: Wie ein Molekül die Phantasien von Experten gleichschaltet“, Autor: Wolfgang Thüne (früherer „Wetterfrosch“ des ZDF); Edition Steinherz (2002).

Klimawandel im Notstandsland – Biologische Realitäten widerlegen Politische Utopien“ Autor. Ulrich Kutschera, Evolutionsbiologe und emeritierter Ordinarius für Pflanzenphysiologie, Amazon Media, Luxemburg (2020).

Beenden wir nun die Schelte wider die eigene Zunft der Naturwissenschaften und wenden uns ähnlich skandalösen Zuständen zu, die uns bereits seit der heimlichen Machtübernahme durch die GRÜNEN im März 2011 heimsuchen, jedoch mit dem Klima- und Corona-Hype einen starken Schub in Richtung Totalitarismus erfahren haben. Denn sämtliche wiedererstandenen Blockparteien nach typischem DDR-Muster ließen sich von der GRÜNEN Gilde an Besserwissern, Verbotsfetischisten und Studienabbrechern gnadenlos vor sich hertreiben und ihnen ihre Ansichten ohne Gegenwehr aufzwingen. Zudem sind beim Corona-Hype dieselben Personengruppen beteiligt, welche uns schon mit der infamen Klima-Lüge beglückt haben, wie aus dem Ergebnis der Abstimmung am 7. April 2022 eindeutig ersichtlich. Ja, man muss sich schon verdutzt die Augen reiben, was uns tagtäglich so alles im Gewande der Wissenschaft begegnet.

Wenden wir uns nun den „Rechtwissenschaften“ zu. Sie gehören sicherlich zu den ältesten Wissenschaften überhaupt. Denn schon die ersten Menschen, wie z. B. der „Homo Rudolfensis“, die vor ca. 2 Millionen Jahren diesen Planeten besiedelten, hatten bestimmt schon konkrete Vorstellungen über Recht und Unrecht, wenn auch nicht in schriftlicher Form überliefert.

Bis vor einigen Jahrzehnten konnte davon ausgegangen werden, dass den Rechtswissenschaften diese Bezeichnung völlig zu Recht zukam. Das hat sich, zumindest auf die Situation in Deutschland bezogen, seit ca. 15 Jahren dramatisch verändert. Denn es spricht Bände wie vor allem in der Ära Merkel unter Billigung des allerhöchsten Gremiums, welches über die Verfassung zu wachen hat, mit dem Recht, sprich dem Grundgesetz umgegangen wurde. Wie oft wurden dabei Zähler und Nenner vertauscht, mithin ein „Tatbestand“, der in den Natur- und Ingenieurwissenschaften unweigerlich in die Katastrophe führen würde.

Wie oft wurden von den obersten Hütern der Verfassung im Rahmen der Krise des Euro, die übrigens bis heute anhält und sich gerade aktuell noch erheblich weiter ausweiten dürfte, grundgesetzwidrige Beschlüsse der EU-Kommission durchgewinkt. Wie oft wurde deutsches Recht auch während des auf die deutschen Grenzen zurollenden „Flüchtlings-Tsunamis“ im Spätsommer 2015 eklatant verletzt bzw. das Grundgesetz de facto ausgehebelt ? Wie oft haben sich die obersten Verfassungshüter aber auch in die „Klimagesetzgebung“ im Sinne des absoluten Systemkonformismus und gegen jedwede fundierte naturwissenschaftliche Expertise hinweg gesetzt, ohne auch eine „zweite“ Meinung einzuholen. Wie oft hat das Bundesverfassungsgericht aber auch im Rahmen der Corona-Hysterie ein „Ermächtigungsgesetz“ nach dem anderen im Sinne „bester deutscher Tradition der Rechtsprechung“ hingenommen ohne zu intervenieren. Sitzen im BVG nicht auch reihenweise Professoren, die stets auf die Wissenschaftlichkeit ihres Tuns Wert legen, diese jedoch immer wieder mit Füßen treten ?

Ich möchte diesen Abschnitt mit den Worten eines mir bekannten selbstkritischen Juristen schließen, der mir vor mehr als 30 Jahren wortwörtlich sagte: „Es gab in diesem Staat Richter und Staatsanwälte, die im Namen des Kaisers, der Republik, des Führers und wieder der Republik Recht gesprochen haben“. Wie wahr !

Nicht zuletzt muss aber auch die Wissenschaftlichkeit einer ganzen Reihe anderer sogenannter „Wissenschaften“ angezweifelt werden, wobei ich mich aus Platzgründen kurz fassen möchte und hierbei nur mehr die Sozial- und Politikwissenschaften ins Blickfeld rücken möchte. Auf all das einzugehen, was uns diese beiden Fachrichtungen an tagtäglichem Geschwurbel offerieren, hieße, den vorliegenden Beitrag ins Unermessliche hin auszudehnen.

Allerdings seien doch noch einige Worte zum m. E. den „Sozialwissenschaften“ zuzuordnenden „Gender-Gedöns“ angefügt. Wenn dieser Unsinn, der mit seiner „Unterdisziplin LSBTIQ“ in eklatanter Weise gegen die menschliche Natur verstößt, noch als Wissenschaft bezeichnet wird, dann stimmt in dieser Gesellschaft schon einiges, wenn nicht schon alles nicht mehr. Und wenn sich dann noch abzeichnet, dass Lehrstühle, oder besser ausgedrückt „Leerstühle“ für Genderwissenschaften nur so aus dem Boden sprießen, dann dürfte es mit der Wissenschaftskultur in diesem Lande sehr bald zu Ende sein.

Der leidgeprüfte deutsche Steuerzahler möge sich jedoch fragen, wie lange er sich noch für die Spielwiese GRÜNER Utopien und Phantasien ausnehmen lassen will, wie eine Weihnachtsgans. Allerdings wäre dazu aber auch ein dramatisch verändertes Wahlverhalten zwingend erforderlich.

Fazit:

Gibt es die wertfreie Wissenschaft überhaupt noch ? Ja, es gibt sie zwar noch, aber sie unterliegt mehr und mehr kommerziellen Grundsätzen, sprich es bemächtigen sich ihrer zusehends Interessengruppen und Lobbyisten, welche über ein viele Milliarden schweres Budget verfügen. Diese bedauernswerte Entwicklung zeichnet sich schon mehreren Jahrzehnten ab und macht sich gerade aber auch bei den Naturwissenschaften durch eine spürbare Zunahme an ziel- oder produktorientierter Forschung breit. Zweckgebundene industrielle Forschung hat jedoch ausschließlich in den dafür zuständigen Laboratorien und Einrichtungen der freien Wirtschaft zu erfolgen. Denn auf Universitäten, sonstigen Hochschulen und staatlichen Instituten hat Forschung mit industriellem Hintergrund eigentlich nichts zu suchen. Dies bedeutet nichts anderes als dass im Kompass der universitären Forschung/Wissenschaft der Zeiger auch weiterhin auf „wertfrei“ zu stehen hat.

Allerdings sehe ich auch bei einer ganzen Reihe anderer, nicht den Naturwissenschaften zuzurechnenden universitären Fachrichtungen viel zu oft zweckgebundene Forschung, wie z. B. bei den soeben gescholtenen Disziplinen der Sozial- und politischen Wissenschaften, die m. E. zusehends in den Sog .von Interessen- und Lobbygruppen geraten und in denen vermehrt vor allem links-GRÜNES Gedankengut vertreten und vermittelt wird. Lockvogel für diese ziemlich einseitige und alles andere als wertfreie Forschung bzw. Wissenschaft sind die Millionen an Zuwendungen aus Steuermitteln, die denjenigen „Forschern“ zu Verfügung stehen, die sich systemkonform verhalten und sich der bedingungslosen „Political Correctness“ unterwerfen. Als klassisches Pilotprojekt auf diesem Sektor sei noch einmal die Bezuschussung klimapolitischer Aufgabenstellungen aufgeführt, ob diese Sinn machen oder auch nicht. Und in den allerwenigsten Fällen machen sie auch wirklich Sinn. Gerade dieser Aspekt würde sich sehr gut dazu eignen, sich in einem späteren Beitrag einmal eingehender damit zu befassen.

Leider steckt in immer weniger Fällen Wissenschaft drin wo „Wissenschaft“ drauf steht. Parallel dazu wird der unbedarfte Steuerzahler für derartige Phantasien abgezockt bis zum geht nicht mehr. Mit anderen Worten, die immer aufwendiger gestaltete Verpackung hält immer weniger als ihr Inhalt verspricht. Letztlich bleibt dann eine leere Hülle zurück, wie bei einem von einer Spinne ausgesaugten Insekt.

Aber wie die vergangenen Jahrzehnte bewiesen haben, lassen sich die Menschen von den links-GRÜNEN Politmarionetten weiterhin bereitwillig zum finanziellen Aderlass bitten. .

Aber nicht nur mit der freien Wissenschaft geht es bergab, sondern wie von Albrecht Künstle in seinem Beitrag vom 20. April.2022 berichtet, parallel dazu auch mit dem ganzen Land.

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