Die GRÜNEN, eine Partei der ständigen Widersprüche

Die GRÜNEN sind eine Partei der ständigen Widersprüche, nichts an deren Politik ist schlüssig. Wurde die Partei 1980 aus Teilen der Friedensbewegung und Umweltschützern gegründet, so ist die Partei heute zu einer volksgefährdenden Partei herangewachsen. Wirtschaft und Arbeitsplätze waren der Partei seit jeher relativ egal, das Auto wurde zum Feindbild erklärt und woher der Strom kommt interessierte nicht. In den 1980er Jahren, zu Zeiten der US-Hochrüstung unter Ronald Reagan, waren die GRÜNEN zumindest noch eine pazifistische Partei und führten die damaligen Friedensmärsche an. Damals waren sie noch nicht US hörig und stemmten sich gegen die atomare Hochrüstung des Reagan-Regime. Dies änderte sich schlagartig 1998 mit ihrem ersten Eintritt in eine Bundesregierung. Den völkerrechtswidrigen Jugoslawienkrieg durch die NATO stimmten sie ohne Bedenken zu. Mit der Beteiligung an dem Krieg wuchs die Treue zu den USA und der NATO, die heute die GRÜNEN zu einer Kriegspartei der ersten Güte auszeichnen.

So verwundert es wenig, dass unmittelbar nach der erneuten GRÜNEN Teilnahme an einer Bundesregierung wieder ein Krieg ausbrach, der jedoch für den Weltfrieden erheblich gefährlicher ist als die damaligen Jugoslawien und Irak Kriege. Es ist diesmal mit Sicherheit Zufall und die GRÜNEN hatten an dem Ausbruch des Ukrainekriegs nicht den geringsten Einfluss. Gefährlich sind jedoch die Forderungen der GRÜNEN, die Ukraine mit schweren Waffen zu beliefern. Die Lieferung schwerer Angriffswaffen, inklusive Ausbildung der Soldaten, kommt einen faktischen Kriegseintritt Deutschlands gleich. Diese Waffen dienen nicht ausschließlich der Verteidigung, sondern können von der Ukraine dazu benutzt werden russisches Territorium anzugreifen. Dies ist der Ukraine durchaus zuzutrauen, denn nichts ist den Führern des Staates wichtiger als endlich die NATO, und mit ihr Deutschland, in den Krieg hineinzuführen. Ebenso ist die Gefahr groß, dass Nachschubwege und Ausbildungszentren in Polen von Russland angegriffen werden und schon ist die NATO direkt beteiligt. Selinski hätte endlich sein Ziel erreicht und den Krieg auf ganz Europa ausgedehnt, der dann auch keine atomaren Waffen ausschließt. Das eine GRÜNE Partei sich so etwas wünscht, ist nur schwer auszuhalten.

Bei der Verschärfung von Sanktionen gegen Russland sind die GRÜNEN ebenfalls Vorreiter und Verfechter von Gas- und Ölembargos. Das Kohleembargo wurde bereits umgesetzt und somit die erhebliche Verteuerung/Verknappung auf dem Weltmarkt. Zwar kennt der GRÜNE Klimawirtschaftsminister Habeck die Gefahr eines kompletten Gas- Ölembargos und die daraus resultierenden sozialen Verwerfungen wie Firmeninsolvenzen, Massenarbeitslosigkeit, Hyperinflation usw., doch die GRÜNE Energiepolitik war auch ohne Krieg darauf ausgelegt, auch wenn nicht in der ganz so scharfen Form. Deshalb hofft die derzeitige Ampelregierung auf ein Stopp der Gas- und Öllieferungen durch die russische Seite, z.B. wegen der EU Verweigerung Rubel zu akzeptieren, dann können Firmeninsolvenzen, Massenarbeitslosigkeit, kalte Wohnungen, wenig und teures Öl, Lebensmittelknappheit, Mangelwirtschaft und Hyperinflation im vollem Umfang Russland angelastet werden.

Das Ölembargo bereitet die EU bereits vor und wartet dabei lediglich die Stichwahl zum französischen Präsidenten ab. Ein Ölembargo bedeutet einen erneuten Anstieg der Mineralölpreise bei gleichzeitiger Verknappung in ganz Europa und könnte Le Pen in Frankreich den Wahlsieg einbringen. Demzufolge wird mit dem Ölembargo bis nach dem 24. April 2022 gewartet, um Macron auf den Präsidentenstuhl zu verhelfen.

Nun bestreitet Deutschland schon seit Jahren eine verfehlte Energiepolitik, die Reihenweise Kohle- und Atomkraftwerke abschaltet. Trotz erheblicher Energieprobleme wird an dieser Politik sogar in Krisenzeiten festgehalten. Nur mit Wind- und Sonnenenergie lässt sich ein Industriestaat, der auch einwohnermäßig stark wächst, nicht mit Energie versorgen. Geplant sind deshalb grundlastfähige Gaskraftwerke, die alle Atom- und Kohlekraftwerke ersetzen sollen. Doch ohne russisches Gas ist dies unmöglich, denn es steigert nochmals den Gasbedarf. Eine Lösung hat die Regierung nicht und hofft auf Flüssiggas aus den USA und Katar. Die enormen Gasmengen für Industrie und Gaskraftwerke können jedoch nicht geliefert werden und die Gaspreise sind astronomisch. Die Elektrifizierung des Verkehrs wird wegen Strommangel und Rohstoffmangels zur Batterieherstellung kaum weiter zu verfolgen sein. Verbrennermotoren wegen dem akuten Ölmangels aber ebenso wenig eine Zukunft besitzen. Es wird zur Deindustrialisierung zwangsläufig kommen, nur viel schneller als in den ursprünglichen GRÜNEN Träumen. Mangelwirtschaft und hohe Preise, dazu Massenarbeitslosigkeit und soziale Verwerfungen ist der Preis für die Sanktionspolitik, GRÜNER Energiemisswirtschaft und der Kriegsunterstützung für die Ukraine.

Wie zweideutig GRÜNE Politik ist, wird an einigen Beispielen verdeutlicht: Atomkraftwerke zur friedlichen Nutzung werden als zu gefährlich abgelehnt, US-Atomraketen auf deutschen Boden die zur Vernichtung der Menschen installiert sind, werden von GRÜNEN begrüßt. Für jedes Insekt wollen sich GRÜNE einsetzen, doch an ihren geliebten Windrädern sterben jährlich Milliarden Insekten und Millionen Vögel. Ebenso mit den Bäumen, jeder Straßenbaum muss erhalten bleiben, aber ganze Waldstriche dürfen für Windkraftanlagen abgeholzt werden, zusätzlich der Versieglung von Flächen mit Riesenbetonfundamenten und Zuwegungen. Gesunde Ernährung fordern GRÜNE, doch Landwirtschaftsflächen werden nicht für Lebensmittel genutzt, sondern zum Biogasanbau und E10 Herstellung. Chemische Düngemittel werden abgelehnt, doch immer mehr Menschen sollen die Böden mit Getreide versorgen. Menschenleben sind stets zu retten, doch wenn es um NATO US-Kriege geht, oder jetzt im Ukrainekrieg, sind Menschenleben mit schweren Waffen auszulöschen.

Von Verhandlungen scheinen GRÜNE ebenfalls nicht viel zu halten. Es kommen Forderungen für schwere Waffen, die noch mehr Zerstörung, Leid und Tod zur Folge haben. Die sogar die Gefahr eines dritten und atomaren Weltkriegs auslösen können. Dabei sind Verhandlungen das Einzige was diesen sinnlosen Krieg beenden kann. Ja, der Krieg hätte gar nicht ausbrechen müssen, wenn Biden den Selinski zurückgepfiffen hätte. Neutralität für die gesamte Ukraine und ein Sonderstatus für die mehrheitlich russisch bewohnte Ostukraine waren die russischen Forderungen. Alles wäre machbar gewesen, wenn der Ami den Krieg nicht gewollt hätte. Heute sind es die gleichen Forderungen, nur mit einer zerstörten Ukraine. Eine Lösung muss erfolgen und die schließt ernsthafte Verhandlungen ein. Wird nicht verhandelt, dann gibt es als Lösung nur den dritten Weltkrieg. Hierbei ist dann die Frage wer diesen will? Die USA sind davon am wenigsten gefährdet, der Krieg ist in Europa. Somit wären die Europäer gefragt eine Lösung zu finden, wenn die Politiker den Kontinent weiter erhalten möchten. Solche Aussagen wie die Ukrainer müssen den Krieg gewinnen, sind dabei wenig hilfreich. Krieg kennt nur Verlierer und keinen Gewinner, die Zerstörung der Ukraine mit vielen Toten ist der Beweis. Je eher eine Lösung über Verhandlungen eintritt, je weniger sterben und die Zerstörung bleibt begrenzt. Wenn der dritte Weltkrieg noch abgewendet werden soll, muss es nach dem Ukraine Krieg zwangsläufig wieder ein Miteinander in Europa geben, denn Russland ist auch ein Teil von Europa. Dies scheinen jedoch zurzeit alle Politiker zu vergessen, denn alles ist auf Krieg ausgelegt, von den Medien bis hinein in die Parteien. Den Völkern bringt Krieg nur Elend und dafür sind die sich demokratisch gewählt nennenden Politiker bestimmt nicht gewählt worden.

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