Von Nachhaltigkeit, Gesundheitsfürsorge und Menschenrechten

Grundsätzlich sollte hinter den schönen Worten „Nachhaltigkeit“, „Gesundheitsfürsorge“ oder gar „Menschenrechte“ stets nach den Vorteilsnehmern hinter diesen Worten gesucht werden.

Hinter dem Begriff der „Nachhaltigkeit“ stehen gewaltige Finanzinteressen, denn Windkraft ist nicht nur sehr teuer und unzuverlässig, sondern im höchsten Maß umweltzerstörend. Wenn alles so einfach wäre, wie Politik und Medien es darstellen, hätte man den Strom bereits vor 100 Jahren mit Wind erzeugen können, denn Windmühlen gab es schon damals. Richtig, Wind und Sonne kosten nichts, aber die benötigte Infrastruktur umso mehr. Riesige Flächen sind für Windkraftanlagen bereitzustellen, pro Windkraftanlage ein Betonfundament mit 30m Durchmesser, 4m Tiefe und zusätzlich 15m tiefen Betonpfeilern. In jedem Fundament einer Windkraftanlage werden 1.300 Kubikmeter Beton und 180 Tonnen Stahl verbaut. Jede Windkraftanlage oder Windpark benötigt eine Zuwegung für Schwerlasttransporter und eine unterirdische Verkabelung. Alle Stromnetze sind entsprechend den vorhanden Windkraftanlagen auszubauen. Um den zukünftigen Strombedarf in Deutschland damit zu decken, bedarf es ca. 300.000 gigantischer Windkraftanlagen mit einer Höhe von ca. 200m und einem Rotordurchmesser von ca. 90m. Dieser enorme Flächenbedarf mit einhergehender Bodenversiegelung und Waldrodung ist mit Umweltschutz in keiner Weise vertretbar. Millionen Vögel und Milliarden Insekten finden den Tod an den riesigen Rotorblättern. Verlässlich ist die Stromerzeugung keinesfalls, bei Windstille wird gar kein Strom produziert. Der bei Starkwind überschüssig erzeugte Strom wird auf dem Strommarkt verschenkt, weil keine Abnehmer vorhanden sind. Eine sinnvolle Stromerzeugung benötigt große Stromspeicher, die den überschüssigen Strom aufnehmen und bei Windflauten entsprechend abgeben. Diese Speicher gibt es jedoch nicht und es ist fraglich ob sie überhaupt irgendwann verfügbar sind. Trotzdem verdienen die Windkraftlobbyisten kräftig, denn der Stromkunde zahlt immer den gleichen hohen Preis, unabhängig ob die Windräder Strom erzeugen oder nicht.

Bei der „Gesundheitsfürsorge“ fühlte sich der Staat in der Corona Krise besonders verantwortlich. Die Politiker wussten oder wissen zwar überhaupt nicht was sie anstellten, doch zumindest verhalfen sie so einige Lobbyisten aus dem Gesundheitswesen zu einem ordentlichen Verdienst aus dem Steueraufkommen. Virologen gaben sich bei den Medien die Klinke in die Hand und Maskenherstellern im In- und Ausland bekamen von den Politikern lukrative Aufträge. Für den ein oder anderen aus der Politszene fiel dabei auch etwas ab. Doch den großen Vogel schoss die Pharmaindustrie ab, mit politisch angeheizten Impfungen. Über Freiheitsentzug und nach Impfung die Zurückerlangung brachten die Politiker zig Millionen Menschen an die Spritze. Danach folgten die Dauerimpfungen, wobei die Politik jetzt schon bei der vierten Spritze angelangt ist. Wie viele noch folgen ist derzeit ungewiss, gewiss ist nur das die Impfungen wenig bis gar nichts nützen. Doch der große Gewinner ist im Übermaß die Pharmalobby und der Verlierer die Steuer- und Krankenkasseneinzahler.

Die „Menschenrechte“ sind ein ganz heikles Thema, denn hierbei kommt es darauf an wer sie nicht einhält. Nach Auffassung der Politik ist die Welt in Gut und Böse eingeteilt und dabei ist der Westen Gut und alles andere Böse. Machen die USA und die NATO Interventionskriege, ist es immer für das Gute, macht der Russe das Gleiche, ist es immer das Böse. Bei den US Interventionskriegen wird nicht gefragt ob das von den USA und NATO überfallene Volk überhaupt die Menschenrechte nach westlichen Vorbild wollen, es wird einfach darauf verwiesen um einen Kriegsgrund zu besitzen. Doch bei dem erneuten Ukraine Konflikt wird es richtig gefährlich, denn hier geht es offiziell auch um Menschenrechte. Die ukrainischen Politiker wollen den Separatisten in der Ostukraine keine Rechte zugestehen und evtl. sogar militärisch angreifen lassen. Der Westen meint mit der russischen Zurückholung der Krim sind Menschenrechte verletzt worden, obwohl die Krim fast ausschließlich von Russen bewohnt ist. Bei der gesamten Ukraine geht es nur um vorgeschobene Menschenrechte, denn es sind rein strategische Interessen der USA. Die Ukraine soll ein Außenposten der NATO werden, um Russland weiter einzingeln zu können. Mit der Ukraine einschließlich der Krim besitzt die USA mit der NATO die absolute militärische Hoheit am Schwarzen Meer, Russland wäre verdrängt. Es könnten ungehindert auf Russland zielende Raketen sowohl von Land als auch auf See zur Aufstellung gelangen. Die USA, die schon 2014 den Maidan Aufstand und den anschließenden Bürgerkrieg provozierten, liefern jetzt wieder schweres Kriegsmaterial in die Ukraine. Die USA möchten diesmal einen großen Stellvertreterkrieg in Europa, der nicht nur in der Ukraine geschieht, sondern sich leicht zu einem Flächenbrand ausweiten kann. Die Europäer wären gut beraten diesmal nicht mit den USA im Gleichschritt zu marschieren, denn sie selbst sind die Leidtragenden. Nicht einen sinnlosen Krieg gegen Russland führen, sondern gute wirtschaftliche Beziehungen fördern, dies hilft Europa und Russland, das selbst ein Teil von Europa ist. Wenn das ukrainische Volk nicht friedlich zusammen leben kann, dann soll das Land geteilt werden. Auch so etwas kann eine Lösung bedeuten. Bei einem Krieg ist der Gewinner nur die USA, wirtschaftlich und militärisch. Europa jedoch der große Verlierer, mit viel Elend und vielleicht schlimmer zerstört als nach dem zweiten Weltkrieg.

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