Überwachen und belohnen – das „freiwillige“ Sozialkredit-System als vom Digitalen Finanziellen Komplex präferiertes Zukunftsmodell

Von Gastautor Dr. Klaus Rißler

Auf ZDF Neo wurde am Mittwoch dem 9. Februar 2022 um 21:45 Uhr die Wiederholung eines erst im vergangenen Jahr ausgestrahlten „Wilsberg-Krimis“ mit dem Titel „Überwachen und belohnen“ über ein in Münster eingeführtes „fiktives freiwilliges Sozial-Kredit-System“ gesendet, dem mittlerweile aus aktuellem Anlass heraus jedoch umso größere Brisanz zukommt. Zugegebenermaßen bin ich seit vielen Jahren ein Fan des knorrig-verschrobenen Münsteraner Antiquars und Privatdetektivs Georg Wilsberg mit seinen unkonventionellen und oft genug die Grenzen der Legalität überschreitenden Ermittlungsmethoden.

Ich erinnerte mich zwar nicht mehr genau an den Zeitpunkt der Erstausstrahlung des Films und war deshalb umso überraschter, als eine Recherche ergab, dass dieser im vorigen Jahr zum ersten Mal über die Mattscheibe huschte. Überrascht insbesondere deswegen, weil ich eigentlich davon ausging, dass die Erstsendung bereits vor Beginn der ganzen Corona-Hysterie stattfand. Denn ich hätte nie glauben mögen, dass die Thematik des „Überwachens und Belohnens“ gerade auf dem Höhepunkt des Corona-Irrsinns in einer die Politik geradezu entlarvenden Art und Weise aufgegriffen wurde und im vorliegenden Fall, in schroffem Gegensatz zur leider traurigen Realität, die „Schuldigen“ durch Georg Wilsberg und Helfer aufgespürt und der irdischen Gerechtigkeit zugeführt werden konnten.

Nun ist es zumeist aber auch so, dass die Produktion von Filmbeiträgen sehr oft erheblich vor dem im Programmheft ausgedruckten Termin stattfindet und zum diesbezüglichen Zeitpunkt vielleicht noch nichts oder nicht viel besonders von „Corona“ zu spüren war.

Möglicherweise diente das im totalitär regierten China vor geraumer Zeit eingeführte „Bonus-Malus“ System, auch Sozial-Kredit-System genannt, (im folgenden Text durch SKS abgekürzt) als Blaupause für den Wilsberg-Krimi. Und vielleicht ahnten die Filmemacher zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch nicht ganz, in welch totalitäre Richtung sich der einstige Rechtsstaat Deutschland binnen kürzester Frist einmal bewegen würde.

Vorarbeiten“ unter der Ägide des Digital Finanziellen Komplexes (DFK) mit freundlicher Unterstützung durch den Bankkaufmann, Pharmalobbyisten und Ex-Gesundheitsministers Jens Spahn mit dem „Digitalen Gesundheitspass“ gab es ja bereits schon seit Jahren, wie z. B. dass durch DNA-Analysen auch Auskünfte zur Prävalenz möglicher Erbkrankheiten erhalten werden können. Selbstredend, dass damit Schindluder getrieben werden kann und Jens Spahn die Daten aus diesem „Gesundheitspass“ den Pharmafirmen zu angeblichen „Forschungszwecken“ zur Verfügung stellen wollte. Man bedenke, dass es sich hierbei um rein private, damit intime und deshalb aber auch brisante, eigentlich „Außenstehenden“ nicht ohne weiteres zugängliche Informationen handelt, die jedwedem Missbrauch Tür und Tor öffnen und für die Betreffenden mit fatalen Konsequenzen verknüpft sein können. Als Folge davon könnte sich jeder potenzielle Arbeitgeber quasi „on-line“ über den aktuellen Gesundheitszustand eines Mitarbeiters oder auch Bewerbers um eine Stelle erkundigen, und sich somit z. B. über die Zahl der Arztbesuche, Krankheiten, stationären Aufenthalte in Kliniken, Medikation, u. v. a. mehr in Kenntnis setzen, Informationen also, die bisher der strengen ärztlichen Schweigepflicht unterlagen und welche damit mit einem Schlag ausgehebelt werden sollten.

Seine „Nebentätigkeit“ als Pharmalobbyist könnte sich für Jens Spahn immerhin ausgezahlt haben, denn auf dem Höhepunkt der „Corona-Hysterie“ kaufte er für sich und seinen Ehemann eine mehrere Millionen Euro teure Villa im Berliner Nobelbezirk Dahlem, weit weg von den sozialen Brennpunkten Neukölln, Kreuzberg und anderen. Um irgendwelchen Klagen von vorn herein den Wind aus den Segeln zu nehmen, sei an dieser Stelle auf allfällige Spekulationen meinerseits zur Finanzierung dieses Luxusdomizils verzichtet.

Aber auch Jens Spahns Nachfolger, der neue Gesundheitsminister, für die einen der „Herzen“, für die anderen der „Schmerzen“ nagt sicherlich ebenfalls nicht am Hungertuch. Denn als Mitglied des Aufsichtsrates des Rhön-Klinik-Konzerns in Bad Neustadt an der Saale in Unterfranken mit einem Umsatz 1,30 Milliarden und einem Gewinn von satten 44,48 Millionen Euro im Jahr 2019 dürfte auch ihm ein nicht unerhebliches Zubrot beschieden sein. Dabei ist zu erwarten, dass sich die Gewinnprognosen für 2020 und 2021 noch erheblich größer veranschlagen lassen als in der „Prä-Corona-Ära“. Immerhin gehört das Konsortium der Rhön-Kliniken zu den größten Klinikverbünden Deutschlands. Ob ein derartiger „Gesundheits-Konzern“ allen Ernstes noch das gesundheitliche Wohlergehen der Bürger im Auge hat oder nicht vielmehr raffgieriger Gelderwerb die Triebfeder dieser an Industrieunternehmen erinnernder „Konzerne“ zu Lasten der gebeutelten Beitragszahler ist, mögen Sie, verehrte Leser*innen selbst entscheiden.

Nach Ansicht des Finanzexperten und Buchautors Ernst Wolff könnte Jens Spahns Digitaler Gesundheitspass seit der innigen Umarmung durch das „Corona-Gespenst“ vor mittlerweile bereits zwei Jahren womöglich schon bald als „Auslaufmodell“ ad acta gelegt werden, denn mit der irgendwann in naher Zukunft wohl obligatorischen Impfung mit Nanopartikeln eröffnen sich schier ungeahnte Perspektiven der umfassenden Überwachung (Finanzexperte Ernst Wolff: „Elite will die totale Kontrolle über die Menschen erlangen“ — RT DE).

Die Nanopartikelforschung wird seit gut und gerne 20 und mehr Jahren intensiv betrieben – auch meine frühere Firma beteiligt sich schon lange daran – und eröffnet bislang ungeahnte Perspektiven. Demzufolge ist zu erwarten, dass sich innerhalb des kommenden Jahrzehnts sämtliche für biometrische Zwecke im Sinne einer totalen Kontrolle verwendeten persönlichen Daten, einem Barcode vergleichbar, speichern lassen und sich dann mit einem entsprechenden „Decoder“ jederzeit ablesen lassen. Die Arbeiten an diesem teuflischen System werden nicht nur von den chinesischen Kommunisten, sondern mit Milliarden bis Billionen Dollar schwerem Aufwand auch vom westlichen Digital Finanziellen Komplex (DFK) mit dem Ziel des „gläsernen“ und damit rund um die Uhr bis ins Letzte überwachten Bürgers mit aller Macht vorangetrieben. Obwohl sich das Ganze noch wie ein Roman aus Utopia anfühlt – siehe dazu George Orwells „1984“ – wird es dank Physik, Chemie, Biologie, Pharmazie und Medizin bereits in wenigen Jahren möglich sein, mittels Injektion irgendeines „Impfstoffes“ oder wie man das „Kind“ sonst auch nennen mag, solche codierten Nanomaterialien den Menschen flächendeckend „einzuimpfen“. Und weil man stets, wie bei Rechnern von Zeit zu Zeit üblich, immer wieder einen aktuellen „Update“ benötigt, müssen die zu diesem Zweck vorgesehenen „Impfungen“ – Corona lässt grüßen – in zeitlichen Abständen stetig wiederholt werden. Dadurch wird ermöglicht, den gesamten Lebenslauf der Menschen auf wenigen Milligramm an Nanopartikeln abzuspeichern.

Beispielsweise dürfte es dann nicht einmal mehr erforderlich sein, die für ein persönliches Gespräch mit einem potenziellen Arbeitgeber erforderlichen Bewerbungsunterlagen „on-line“ zuzusenden, denn sie lassen sich viel bequemer via Decoder aus dem mit injizierten Nanopartikeln versehenen Bewerber „extrahieren“.

Wie mir jedoch in viele Bewerbungsgespräche involvierte Bekannte und Kollegen versicherten, lässt sich damit allerdings nicht in das Innere der Menschen blicken und dies wird dem DFK auch mittels noch so ausgeklügelter Überwachungsstrategien niemals gelingen. Insofern ist und bleibt die Entscheidung entweder für oder gegen einen Bewerber lediglich ein „Trial and Error“ Prozess, wie er es schon immer war. Aber dafür gibt es ja auch noch die Probezeit. Es ist deshalb immer wieder ein erhebendes Erlebnis, erkennen zu können, wie es auch noch so ausgefeiltem technischem Fortschritt nicht gelingen wird, bis ins Innerste eines Menschen vorzudringen. Denn wie heißt es dazu in einem wunderschönen deutschen Volkslied mit dem Titel: „Die Gedanken sind frei“. Es ist dies übrigens das Lieblingslied des bekannten Grafikers, Schriftstellers und Illustrators Tomi Ungerer (1931 – 2019) aus Straßburg, der stets seine elsässische Identität betonte und sich immerzu als Mittler an der Nahtstelle von deutscher und französischer Kultur verortet sah.

Wie weit wir auf dem Sektor der totalen Überwachung schon vorangeschritten sind, erweist sich auch daran, dass bereits in diesem Jahr zugelassene PKW’s mit einem Sender ausgestattet werden, womit sich jedwede Bewegung IHRES Fahrzeugs lückenlos verfolgen lässt. Laut DFK und seiner willfährigen Vasallen aus Politik, Medien und Wirtschaft selbstverständlich ausschließlich nur zu IHREM Schutz im Sinne sowohl der Prävention als auch Aufklärung von Verbrechen und Gaunerei. Dafür wissen allerdings die Gauner vom DFK jederzeit wo und wann SIE sich jederzeit irgendwo aufhalten.

Und warum sollte eine Strategie, welche für PKW’s bereits erfolgreich in die Tat umgesetzt wurde, nicht genauso einfach auch bei IHNEN selbst, verehrte Leser*innen zum Einsatz kommen ? Man könnte IHNEN zu diesem Zweck zwar jederzeit einen entsprechenden Chip subkutan implantieren, aber wäre es nicht eben viel einfacher, diese Prozedur mit einer „Impfung“ genannten Injektion mit eigens dazu präparierten Nanopartikeln zu verbinden und diese Strategie mit von Zeit zu Zeit erforderlichen „Booster-Injektionen“ stetig auf den neuesten Stand zu bringen ?

Selbstredend, dass, wie in allen Kriegen der Fall, sich die Wahrheit stets als deren erstes Opfer erweist. Folglich wurde auch im aktuellen Beispiel der „Corona-Hysterie“ auf eine infame Lüge zurückgegriffen. Denn befinden wir uns laut DFK, Politik und Medien nicht seit bereits zwei Jahren im permanenten Kriegszustand mit einem angeblich todbringenden Virus ? Nur, dass es solche Viren seit unzähligen Jahrtausenden gab, auch weiter geben wird, sie deshalb mit „herkömmlichen“ Mitteln niemals zu besiegen sein werden und es eigentlich die „erste Bürgerpflicht“ sein sollte, alles Erdenkliche zur Steigerung des eigenen Immunsystems zu unternehmen, um solche Biester zumindest in Schach zu halten. Nichtsdestotrotz wird seitens DFK, den von ihm gesteuerten Politikern, Medien und auch der international tätigen Großkonzerne entgegen jedweder naturwissenschaftlichen Vernunft, alles getan, um mittels drastischer Maßnahmen im Zeichen der „Volksgesundheit“ sämtliche Register aus dem Repertoire eines typischen totalitären Staatswesens zu ziehen. Und erinnert uns das nicht wieder an ein noch gar nicht allzu lange zurückliegendes Kapitel deutscher Geschichte ?

Auf diese übertragen, hieße dies, dass vom NS-Blockwart an aufwärts, der einst für 40 – 60 Haushalte mit bis zu 200 Personen zuständig war, alles „Wissenswerte“ bis zum Reichssicherheitshauptamt (RSHA) und damit auch an die Geheime Staatspolizei (Gestapo) und Sicherheitspolizei (SiPo) weitergeleitet wurde. Für das Jahr 1935 soll es etwa 200.000 Blockwarte gegeben haben, um die Bevölkerung permanent zu bespitzeln, zu drangsalieren und zu denunzieren. Und was einst Personen mit um die durchschnittlich 80 kg leisteten, kann nun, dank des zwischenzeitlich eingetretenen technischen Fortschritts, urplötzlich wenigen Milligramm an Teilchen im Größenmaßstab von nur einigen Nanometern (Milliardstel Metern) überlassen, auf denen alles gespeichert sein wird, was das Herz des totalen Überwachungsstaates begehrt.

Hätte Heinrich Himmler (1900 – 1945) als Chef der Polizei (RSHA, Gestapo, SiPo) während des Dritten Reiches über ein solches Instrumentarium verfügt, wären sowohl die Hunderttausende bis Millionen zählenden Blockwarte und NS-Spitzel überflüssig gewesen und allfällige Verstöße gegen das „Recht“ „on-line“ der Zentrale gemeldet worden, welche dann umgehend mit entsprechenden Gegenmaßnahmen geantwortet hätte. Und genau dieser Gefahr sind wir heute mehr denn je ausgesetzt.

Doch begegnen wir diesem bislang in China oder auch Nordkorea (?) angewendeten SKS mit Belohnung für „systemkonformes = solidarisches“ und Punktabzug für „systemwidriges = unsolidarisches“ Verhalten nicht bereits schon jetzt wieder tagtäglich auch in Deutschland ? Auf unsere aktuellen Verhältnisse übertragen hieße das nichts anderes als „geimpft bzw. gespikt = „solidarisch“ also mit Punktgutschrift honoriert und „nicht geimpft, also ungespikt = unsolidarisch“ ergo mit Punktabzug bedacht.

Könnten wir im Anklang zum o. a. Wilsberg-Krimi nicht schon jetzt mit Fragebögen zu solidarischem bzw. unsolidarischem Handeln überzogen werden, denn bis zur via Nanopartikel-kontrollierten totalen Überwachung dürften noch einige Jahre ins Land fließen ? Denn schon jetzt ist ja bekanntlich Personen, die sich nicht SKS-konform verhalten, der Zutritt zu den meisten Geschäften, Sportveranstaltungen, Konzerten u. v. a. mehr versagt. Und wird dieses SKS demnächst nicht auch auf den Besuch von Bildungseinrichtungen (Schulen, Universitäten, Fachhochschulen etc.), die Kreditvergabe bei Haus- und Autokauf, sowie aber auch auf Urlaubsreisen, Berufsausübung, Berufswahl, Auswahl der Bewerber um eine Stelle etc. ausgeweitet ? Schon jetzt gibt es Abertausende an Berufsverboten für die sich dem aktuell praktizierten SKS nicht Unterordnenden.

Wie oben bereits angeschnitten, wage ich sogar anzunehmen, dass das SKS bereits auch frühzeitig von den Nazis angewendet wurde, in dem es ihnen durch das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom 7. April 1933 erlaubt war, missliebige Beamte, sprich Regimegegner aus dem Dienst zu entfernen, womit das ganze Beamtentum, einschließlich des Öffentlichen Dienstes gleichgeschaltet wurde. Jüdische Beamte wurden sofort entlassen, mit Ausnahme derer, welche im Ersten Weltkrieg als Frontkämpfer galten und dadurch noch etwas „Galgenfrist“ erhielten. Aber mit den Nürnberger Gesetzen Mitte September war aber auch damit Schluss. Und sehen wir uns nicht tagtäglich erneut mit solchen Willkürmaßnahmen konfrontiert, übrigens auch gesponsert von DER Partei, welche am 24. März 1933 als einzige diesen Maßnahmen ihre Zustimmung verweigerte, nämlich der SPD ?

Fazit:

Man muss sich wirklich allen Ernstes fragen, was diese SPD mitsamt GRÜNEN und weiteren Linken dazu bewogen hat, sich mit den übelsten Kapitalisten dieses Planeten gegen ihre eigentliche Klientel, nämlich die sozial Schwachen und Benachteiligten, sowie der Arbeiter zu verbünden, durch welche sie schlimmer ausgebeutet werden als es jemals bislang der Fall war. In welch moralisch abgrundtiefes „schwarzes Loch“ ist die SPD nur gefallen ? Um ihre gegen jedwede Menschen- und Bürgerrechte in übelster Weise mit Füßen tretende Umverteilung von ganz unten nach ganz oben durchsetzen zu können, darf sich der DFK voll und ganz auf sie verlassen. Von CDU/CSU, FDP, GRÜNEN konnte man ja eh nichts anderes erwarten.

Auf welcher Seite stehen aber auch die Gewerkschaften, die nötiger wären denn je, um diesem schrecklichen und die Menschenrechte missachtenden Turbokapitalismus den Garaus zu machen ? Und auf welcher Seite positionieren sich die Kirchen ? Aber auch auf sie bauen zu wollen wäre von Vornherein vergebliche Liebesmüh, genauso, wie sie sich auch in den vergangenen Jahrhunderten stets auf die Seite der Mächtigen geschlagen haben. Wozu sollte man auch noch Worte darüber verlieren, wenn sich sogar Papst Franziskus unverblümt hinter die von Klaus Schwab im Auftrag des DFK entwickelten Strategien zur „neuen Weltordnung“ stellt.

Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass diesbezüglich leider weder ein Silberstreif am Horizont noch ein Licht am Ende des Tunnels aufscheint.

Doch nur WIR, das Volk, können diesem widerlichen Treiben ein Ende setzen.

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