Wie man weiteres Blutvergießen in der Ukraine vermeidet:

Von Carsten Leimert

Wenn sich Bevölkerungsgruppen hassen und sich bekämpfen, dann sollten sie sich trennen, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden und um ein Zusammenleben in Hass zu vermeiden. Die Ukrainer und Russen in der Ukraine sollten sich daher dahingehend einigen, dass sich die Regionen Luhansk und Donezk von der restlichen Ukraine abspalten. Zwecks Befriedigung der Regionen Luhansk und Donezk sollten sie es fördern, das dort lebende Ukrainer in den Westen der Ukraine ziehen und umgekehrt arbeitssuchende oder pensionierte Russen aus der Westukraine nach Luhansk und Donezk ziehen. Und die Regionen Luhansk und Donezk sollten vielleicht eine Volksarmee aufbauen, da möglicherweise eine Polizei nicht mehr ausreicht, um den Frieden zu sichern. Zudem sollte die Sicherheit der Bürger durch ein flächendeckendes Notrufsystem mittels Handies und Smartphones gefördert werden. Russland und die NATO könnten den Sicherheitsbehörden Unterstützung anbieten. Eine sofortige Befriedung der Regionen Luhansk und Donezk und ein Zuzug von Russen aus der Westukraine dorthin ist auch im Interesse der dort lebenden ukrainischen Minderheit, weil die dortigen Ukrainer dann ihre Häuser für hohe Preise verkaufen können, während man für Häuser, die sich in einem (umkämpften) Kriegsgebiet befinden, fast nichts bekommt. Außerdem sollte ihnen die Westukraine billig ein Stückchen Land in der Westukraine anbieten, auf das sie ein neues Haus setzen können.

Im Übrigen sollten die NATO-Staaten und Russland allen Ukrainern und Russen aus den umkämpften Gebieten (insbesondere von Luhansk und Donezk) Asyl gewähren und ihnen gleichsam aus „Ingerenz“ eine Aufenthaltserlaubnis geben. Allerdings werden nicht viele aus der Ukraine wegziehen wollen, weil die allermeisten dort Wohneigentum haben.

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One Reply to “Wie man weiteres Blutvergießen in der Ukraine vermeidet:”

  1. Es gab in Europa vor gar nicht langer Zeit eine Trennung im gegenseitigen Einvernehmen: Tschechen und Slowaken, mit fast derselben Sprache trennten sich 1993 friedlich. Es geht also auch so, im Gegensatz zum früheren Jugoslawien. Allerdings war dessen Beginn als SHS-Staat, also dem Staat der Serben, Kroaten und Slowenien bereits von Beginn an ein Konstrukt mit Explosivkraft, wie sich nach dem Tod von Josip Broz-Tito in den Jahren seit 1980 zeigte. Denn da wurde 1919 etwas zusammengekocht, was einfach nicht zusammengehörte. Leider dauert der seit 100 Jahren aufgestaute Hass noch immer an. Nochmals der Blick auf Tschechien und die Slowakei: Beide kommen bestens miteinander aus und respektieren sich auch gegenseitig. Meine Freunde in der Slowakei bestätigen mir das immer wieder. Warum sollte dieses Beispiel nicht auch auf die beiden eng miteinander verwandten Völker Russen und Ukrainer anwendbar sein ?

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