Verfassungswidrigkeit der beruflichen Impfpflicht:

Von Carsten Leimert

Nur wer sich regelmäßig impfen lässt, d.h. Russisch Roulette spielt, darf bestimmte Berufe ausüben. Um bestimmte Berufe ausüben zu dürfen, muss man regelmäßig Russisch Roulette spielen. Eine solche berufliche Impfpflicht würde bedeuten, dass Menschen durch das Gesetz angetrieben und motiviert werden, Russisch Roulette zu spielen, um einen bestimmten Beruf ausüben zu dürfen. Auch wenn Russisch Roulette nicht das gesetzgeberische Endziel bei einer beruflichen Impfpflicht ist bzw. nicht beabsichtigt ist, so ist es jedoch die notgedrungene, zwangsläufige gesetzgeberische Folge bzw. das faktische „Ziel“ (notwendige Folge) einer beruflichen Impfpflicht und damit mit einem sog. „Zwischenziel“ vergleichbar, sodass insoweit Vorsatz (!) vorliegt, auch wenn diese Folge ungewollt ist, da der Gesetzgeber weiß, dass sie eintritt (sog. dolus directus 2. Grades, vgl. hierzu das Strafrecht). Russisch Roulette, d.h. die Tötung von unschuldigen Menschen (Impftoten) darf aber kein Ziel des Gesetzgebers sein, auch kein faktisches, ungewolltes „Ziel“ bzw. der Gesetzgeber darf nicht den Vorsatz haben, mit einem Gesetz Unschuldige zu töten. Ein Gesetz, das auf einem solchen gesetzgeberischen Vorsatz beruht, ist unzulässig. Daher ist eine berufliche Impfpflicht verfassungswidrig.

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One Reply to “Verfassungswidrigkeit der beruflichen Impfpflicht:”

  1. Sehr geehrter Herr Leimert,
    leider sind Sie mit all Ihrem Halbwissen vollkommen auf dem Holzweg. Die Zahl der durch die Impfung zu Tode gekommenen Menschen bis November 2021 lag laut Paul Ehrlich Institut bei 73 Personen in Deutschland, die Ursache ist jedoch noch nicht abschließend geklärt. Bei ca. 55 Millionen geimpften Menschen sind dies 0,0001327 Prozent. Von den mit Corona Infizierten 7,55 Millionen Menschen sind 114.000 verstorben, entspricht einem Anteil 1,509 %.
    Wer rechnen kann ist hier klar im Vorteil. In den Krankenhäusern liegen derzeit natürlich auch vereinzelt geimpfte, selten auf Intensiv und wenn wegen Vorerkrankungen z. B. Diabetes, hier gibt es bekanntlich einen nicht so hohen Impfschutz. Ansonsten haben geimpfte Menschen in der Regel milde Krankheitsverläufe und fallen auch nicht länger im Berufsalltag aus. Da meine Frau selbst im Gesundheitswesen arbeitet und daher täglich mit dieser traurigen Situation indirekt konfrontiert ist kann ich Ihre haarsträubenden und geradezu dummen Veröffentlichungen nicht ertragen. Davon abgesehen sind diejenigen welche heute auf Grund der Impfung nicht erkranken auch die wirklich Leidtragenden dieses Impfverweigerertums. Weil Menschen die Impfung ablehnen, müssen andere für deren Schutz Einschränkungen hinnehmen und bei deren Erkrankung auch für deren Ausfall im Beruf einspringen. Deshalb bin ich heute mehr denn je für eine allgemeine Impfpflicht, und wer dieser nicht nachkommt hat für mich kein Recht auf die Teilnahme am öffentlichen gesellschaftlichen Leben!

    Peter Hollinger
    Frankfurt

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