Kohlenmonoxid könnte vielleicht zu einem großen Teil Öl und Erdgas ersetzen:

Von Carsten Leimert

Vorteile:

  1. Es kann in Kohlekraftwerken erzeugt werden als Nebenprodukt, ohne dass größere Energieverluste infolge der Umwandlung entstehen (m Gegensatz zu Wasserstoff oder zu elektrischer Energie in Elektrofahrzeugen, wo es große Umwandlungsverluste gibt). Zudem benötige Fahrzeuge, die mit Kohlenmonoxid angetrieben werden, keine riesigen, schweren, platzfressenden, teuren, ressourcenfressenden Batterien.
  2. Es gibt auf der Welt noch gigantische Vorräte an Kohle und Holz, insbesondere in Deutschland und den USA (im Gegensatz zu den begrenzten Vorräten an Öl).
  3. Kohle und Holz sind billig (im Gegensatz zu Öl).
  4. Dadurch wäre der Westen unabhängig von den Ölstaaten und von Russland.
  5. Im Gegensatz zu Kohlenmonoxid ist Wasserstoff explosiv und damit gefährlich und es verflüchtigt sich mittels Diffusion schnell aus Vorratsbehältern und kann daher nicht längere Zeit gelagert werden.

Nachteile:

  1. Kohlenmonoxid hat einen niedrigen Heizwert, was sich aber durch die Menge regulieren lässt.
  2. Kohlenmonoxid ist toxisch und darf daher nicht eingeatmet werden. Jedoch kann man sehr viele LKWs, Handelsschiffe und landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge auch als unbemannte Drohnen konzipieren. Und es könnte in unbemannten dezentralen Heizkraftwerken Öl und Erdgas ersetzen.
Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.