Kernenergie:

Von Carsten Leimert

Bei Atomkraftwerken braucht man keine Angst haben, dass diese wie Atombomben explodieren könnten. Für eine solche Explosion fehlt es im Regelfall an einem genügend hohen Anreicherungsgrad des Spaltmaterials und/oder an der sog. kritischen Masse (Mindestmasse), die für eine Explosion erforderlich wäre. Und selbst wenn es zu einer Kettenreaktion käme, dann würde dadurch der Kernbrennstoff sofort auseinandergeschleudert werden, sodass es sofort wieder an einer sog. kritischen Masse fehlen würde mit der Folge, dass die Kettenreaktion sofort wieder abbrechen würde.

Und selbst wenn es einmal zu einem Unfall in einem Atomkraftwerk kommen sollte, dann ist die Strahlung, die von einem solchen defekten Atomkraftwerk ausgesandt wird, im Regelfall nicht höher als die Strahlung, die von vielen natürlichen radioaktiven Quellen wie z.B. von Uranlagerstätten etwa in Form von Pechblende o.Ä. oder von der Sonne oder von den Ozeanen (in denen sich der Großteil des Urans befindet) ausgeht, vorausgesetzt man begibt sich nicht in unmittelbare Nähe des Unfallortes.

Und die atomaren Abfälle von Atomreaktoren kann man übrigens am besten und am allerbilligsten auf dem Meeresgrund Tausende Meilen unter dem Meeresspiegel entsorgen, wo es ohnehin keine Lebewesen gibt, die dadurch verletzt werden könnten. Da sich in den Meeren 4 Milliarden Tonnen Uran befinden, fallen dort atomare Abfälle nicht ins Gewicht, d.h. sind marginal. Dagegen ist die übliche Lagerung von atomaren Abfällen in Atomendlagern eine gigantische unnötige Geldverschwendung auf Kosten des Stromverbrauchers.

Kernenergie ist neben Kohlekraft eine der billigsten Energiearten.

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