Außenministerin Baerbock jettet mal wieder um die Welt

Die größte deutsche politische Klimaschreierin Annalena Baerbock, die bei den Kanzlerkandidaten*innen Wettbewerben im Staatsfernsehen jeweils Klima, Klima, Klima als verschluckte Schallplatte laut rief, so ist sie heute zu der größten politischen CO2 Emittentin aufgestiegen. Zwar klappte es mit ihrem Wunschkanzleramt nicht, doch als eingesetzte Außenministerin kann sie mal eben zu allen möglichen Zielen in der Welt jetten, um ihre Ideologie (und der ihrer Partei) zu verbreiten. Da die reiche GRÜNE Klientel zu der mitunter reisefreudigsten Bevölkerungsschicht zählt, so bekommt Annalena Baerbock jetzt sogar ihre vielen Reisen vom Steuerzahler spendiert, ohne ihre reichlich gefüllte Privatschatulle dafür zu öffnen. Ja, so sind die GRÜNEN, CO2 einsparen sollen immer nur die Anderen.

Natürlich gehört zu dem Amt des Außenministers das Reisen, deshalb nennt sich das Amt so. Nur GRÜNE sind dafür bekannt, dass Ideologie stets vor Diplomatie zu setzen ist. Deutsche Chefdiplomatin zu sein bedeutet Einfühlungsvermögen für die Interessen anderer Länder und nicht eigene Ideologien einfach anderen Staaten überstülpen zu wollen. Hier haben es GRÜNE besonders schwer, denn ihre Ideologien rufen kaum Begeisterungsstürme bei anderen Machthabern und Völkern hervor. Kaum ein Land möchte die Deindustrialisierung oder einen Energienotstand, ähnlich wie in Deutschland, im Phantasiedenken GRÜNER Vorstellungen wirklich umsetzen. So wird sich in vielen Ländern die Atomkraft durchsetzen, auf Kohleverstromung nicht verzichtet und Erdgas weiter benötigt, trotz der schallenden Klimarufe einer Außenministerin Annalena Baerbock.

Jetzt ist die Außenministerin zu einem Kurztrip in die USA gejettet, wobei der Flug länger dauert als der Aufenthalt. Hierbei bewies Frau Baerbock mal wieder ihren eigenen Umgang mit ihrer eigenen Klimaideologie. Denn was wollte Frau Baerbock in den USA? Biden und seiner Administration die deutschgrüne Klimaphilosophie erklären? Hätte die Außenministerin gerne getan, doch die USA schmieden gerade Pläne die Ukraine mit Waffen zu versorgen. Doch bei diesem Thema ist die ehem. Friedenspartei selbst vorne mit dabei, Parteikollege Habeck wollte schon einmal der Ukraine Waffen liefern. So konnte zur Freude der kriegslüsternen USA samt NATO zumindest Frau Baerbock verkünden, dass Russland mit den schwersten Sanktionen seitens der EU und Deutschlands zu rechnen habe, falls die Ukraine angegriffen wird. Deutschland benötigt zwar am dringendsten russisches Erdgas, aber nicht Baerbock und ihre GRÜNEN Freunde. Außerdem sehnt Frau Baerbock das Ende von Nord-Stream 2 herbei, denn nach GRÜNER Auffassung kommt Deutschland ohne Gas, Öl, Atom und Kohle aus, in Deutschland regelt Wind und Sonne alles. Hingegen US Atomraketen in Deutschland und bald in der Ukraine für GRÜNE kein Problem darstellen; wieso auch, denn kommen sie zum Einsatz, dann braucht Deutschland gar nichts mehr, weder Gas, Öl, Kohle, Atomkraft noch Nahrungsmittel und ist ohne Leben absolut klimaneutral.

Irgendeinen Sinn des US Kurztrip der Außenministerin ist nicht erkennbar. Das sie uneingeschränkt hinter den USA und der NATO steht, sowie absolut gegen Russland und Putin eingestellt ist, hätte Frau Baerbock genauso gut telefonisch oder per Mail übermitteln können. Hierbei hätte sie eine Menge CO2 und Steuergeld eingespart. Vielleicht sollte sich Frau Baerbock an die Zeiten des kalten Krieges zurück erinnern, auch wenn sie damals noch nicht geboren war. Es gab mal Politiker die diplomatisch handelten und es nur deshalb bei einem kalten Krieg blieb. Kriegsrhetorik ist gefährlich und dies wusste ebenfalls die frühere Friedensbewegung, die später zumindest ein Teil der 1980 gegründeten GRÜNEN war.

Die Ukraine ist ein korruptes Land durchzogen mit Oligarchie, dazu geteilt in Menschen die sich zu Russland hingezogen fühlen und andere die aus finanziellen Gründen in die EU drängen. Für die USA und der NATO ist die Ukraine strategisch bedeutsam, weil sie an der Grenze zu Russland liegt. Außerdem möchten die USA und Teile der Ukrainer gerne aus strategischen Gründen US Atomraketen auf ihrem Territorium sehen, weil einige ukrainische Politiker nur allzu gerne gemeinsam mit der NATO einen Krieg gegen Russland führen würden. Einer deutschen Außenministerin täte es gut Deutschland aus diesem Konflikt herauszuhalten und versuchen die Beziehungen zu Russland wesentlich zu verbessern. Dazu gehört es nicht immer in das gleiche Horn von USA und NATO zu blasen, sondern die fatale Osterweiterung der NATO endlich als Grund für die Ängste Russlands anzuerkennen. Die USA wollen auch keine russischen Atomraketen auf Kuba, ergo Russland keine US Atomraketen in der Ukraine. Was ist daran so schwer zu verstehen? Wenn die USA Russlands Bodenschätze wie bei Jelzin ausrauben könnten, wäre Putin der beste Freund. Dies sollte ebenfalls bedacht werden.

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