Weihnachtsgrüße 2021 aus dem Berliner Gruselkabinett

Von Gastautor Dr. Klaus Rißler

Das Volk hat entschieden: Die Bundesrepublik Deutschland hat mit Olaf Scholz den mutmaßlich wohl schlechtesten Regierungschef ihrer Geschichte erhalten und das ist nach der bitteren Ära Merkel schon eine gewaltige Leistung. Der Totalversager des G-20 Gipfels von Hamburg vom 7. und 8. Juli 2017, dem es nicht einmal gelang, die dort Millionen an Euro Schaden verursachenden Autonomen in die Schranken zu verweisen, soll nun in einem das nahezu 50-fache der Einwohnerschaft Hamburgs betragenden Gemeinwesen die politische Verantwortung übernehmen und für Recht und Ordnung sorgen. Das käme wohl der Quadratur eines Kreises gleich. Leider ist jedoch Selbstüberschätzung und Narzissmus in diesen Kreisen – bestes Beispiel dazu seine Vorgängerin – nicht die Ausnahme, sondern vielmehr die Regel.

Bisher dachten viele, dass man eine Angela Merkel niemals mehr würde toppen können, aber da scheinen sie sich doch gewaltig verrechnet zu haben. Und im Nachhinein muss man sich fragen, was sich das – Entschuldigung – blöde Volk am 26. September 2021 wohl gedacht haben möge, vor allem die GRÜNEN mit einer derartigen Machtfülle auszustatten. Dazu dürften sowohl die von ihnen seit Jahren pausenlos dem Volk eingehämmerte Klima-Apokalypse als auch die Corona-Gehirnwäsche erfolgreich Pate gestanden haben.

Aber war dies nicht auch der unseligen je nach Lust und Laune sich um 180° drehen und wendenden Politik einer Frau Merkel zuzuschreiben, welche über Jahre hinweg die GRÜNEN ohne eigentliche Not immer stärker werden ließ. Hätte sie nur die Spur einer naturwissenschaftlichen Expertise ihr Eigen nennen können und wäre sie nicht ständig ihren Souffleuren vom Potsdam Institut für Klimaforschung (PIK) auf den Leim gegangen, es wäre ein Leichtes gewesen, den völlig aus der Luft gegriffenen Utopien der jeden wissenschaftlichen Sachverstand missenden GRÜNEN den Wind aus den Segeln zu nehmen. Anstatt dessen machte sie einen auf Opportunismus in Reinkultur, wie nach der Havarie im japanischen Kernkraftwerk Fukushima vom 11. März 2011 als sie nur wenige Tage danach, ohne dafür entsprechend taugliche Alternativen vorzuschlagen, völlig eigenmächtig und geradezu handstreichartig die Abschaltung sämtlicher deutscher KKW’s bis spätestens Ende 2022 verfügte. Wenige Monate zuvor setzte sie noch deren Laufzeitverlängerung durch.

Vielleicht mag diese Handlungsweise auf den ersten Blick vielleicht als irrational erscheinen. Allerdings lässt sie sich auf den zweiten hingegen aber auch als von ihr vollauf beabsichtigte „Retourkutsche“ IHRER ungeliebten Partei, der CDU, gegenüber interpretieren. Denn dieser ließ sie in ihrer überlangen desaströsen Amtszeit am 26. September 2021 eine richtige „Watsch’n“ verpassen. Nur, dass die CDU-Oberen ihr über die ganzen langen Jahre hinweg nur allzu bereitwillig beide Wangen anboten und ihnen also Recht geschah. Denn die CDU ließ sie fast 16 Jahre lang gewähren und muss nun die bittere Suppe auslöffeln, die sie sich von ihr über viele Jahre hinweg einschenken ließ. Ja, sie wurde trotz ihres inhaltslosen Gestammels bei zahlreichen Parteitagen auch noch oft genug mit frenetischem Beifall à la DDR-Volkskammer dafür belohnt. Allerdings scheint es aber auch gegenwärtig keinerlei Anzeichen zu geben, als ob diese arg gebeutelte Partei aus der verheerenden Wahlklatsche die richtigen Schlüsse gezogen hat. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Angela Merkel das System Kohl, nämlich alle Konkurrenten um die Macht gnadenlos abzuservieren, nicht nur weiter optimiert, sondern auch noch regelrecht vervollkommnet hat. Ja, sie hat den schon aus der Zeit des Römischen Reiches bekannten Wahlspruch „Divide et Impera(Teile und herrsche) auf bislang ungeahnte politische Höhen katapultiert und sich diesbezüglich die wohl einzige wirkliche Meisterschaft ihres Lebens gesichert wie man jedoch neidlos zugeben muss. Vergleiche mit bestimmten analogen Prozessen der deutschen Vergangenheit wären natürlich rein zufällig.

Doch wie sagte doch schon Ex-Kanzler Gerhard Schröder völlig berechtigt:Sie kann es einfach nicht“. Aber damit lag er doch nicht ganz so richtig, denn sie „konnte es doch“, nur auf IHRE Weise, nämlich die Bundesrepublik Deutschland in ein, wie sich gerade jetzt gezeigt hat, nicht nur „grünes Tollhaus“ zu verwandeln, sondern auch noch den nachfolgenden Generationen kaum jemals zu berappende Schulden im wohl zweistelligen Billionen Euro Ausmaß aufzubürden.

Nun, die von ihr plattgewalzte CDU scheint die Zeichen der Zeit auch nach ihrem Wahldebakel immer noch nicht erkannt zu haben. Wäre sie ernsthaft an einer Rückführung ihrer früheren, aber in fast 16 Jahren Merkel’scher Misswirtschaft verlorengegangenen Stammwähler interessiert, würde die Partei niemals mit Sachwaltern des Digital Finanziellen Komplexes (DFK), wie mit dem in jeder Hinsicht sowohl völlig unfähigen als auch moralisch zweifelhaften Norbert Röttgen und dem BlackRock-Lobbyisten und damit noch weit mehr im Sold des DFK stehenden Friedrich Merz aufwarten. Gerade die dritte aufeinanderfolgende Kandidatur von Merz auf den Parteivorsitz erscheint mir nicht nur äußerst problematisch, sondern auch töricht, arbeitete er doch über Jahre hinweg mit dem weltweit größten Vermögensverwalter mit einem Volumen von 9,5 Billionen US-Dollar = 9,5 Tausend Milliarden, zusammen. Kann dieser „christlich“ sich schimpfende Politiker jemals noch „unabhängige“ Entscheidungen treffen, ohne vom DFK nicht auf seine „Pflichten“ ihm gegenüber hingewiesen zu werden ?

Nun, das Kandidatenkarussell dreht sich binnen kürzester Zeit erneut. Nur dass jetzt die Gefahr besteht, dass die dabei auftretenden Fliehkräfte irgendwann so stark werden könnten, dass der ganze Laden auseinanderbricht. Denn eine erste Abspaltung trat ja schon im Jahr 2013 ein, als der Hamburger Ökonomieprofessor und jahrzehntelanges früheres CDU-Mitglied, Bernd Lucke, keine andere Möglichkeit mehr sah, in Anbetracht des der Partei von Merkel verordneten strikten Links-Kurses, die CDU zu verlassen und eine politische Gruppierung etwas rechts der früheren Mutterpartei stehend, zu gründen. Und obwohl sich in der neuen AfD bis heute zahlreiche von Merkel bitter enttäuschte CDU-Mitglieder zusammenfanden, herrscht zwischen beiden politischen Lagern bis heute der Ausnahmezustand.

Doch immerhin hat es mittlerweile auch die CDU geschafft, sich, betreffend die Halbwertzeiten ihrer Vorsitzenden, der SPD anzunähern, denn nach Angela Merkel, Annegret Kramp-Karrenbauer, Armin Laschet wird es innerhalb von bald weniger als drei Jahren schon den vierten Vorsitzenden geben. Chapeau !

Lassen Sie mich, liebe Leser*innen jetzt dem vorweihnächtlichen Berliner Chaos-Orchester zuwenden, wobei ich mich nur auf wenige „Hotspots“ beschränke, denn sich mit allen zu befassen, macht m. E. keinen Sinn, denn es würde nichts anderes bedeuten als das bereits im Beitrag vom 13. April 2020 mit dem Titel „Geballte Fachkompetenz der Ministerriege im Kabinett Merkel IV“ Berichtete nur zu wiederholen, aktuell jedoch nur mit anderen Haupt- oder Nebendarstellern, allesamt wie in der Politik seit Jahrzehnten üblich, „reversibel“ austauschbar. .

Vom dem ebenfalls in Berlin beheimateten und 1882 begründeten Philharmonischen Orchester sind wir ja bereits seit weit über 100 Jahren hinweg wohltemperierte Klänge und Klangfarben gewohnt. Der Kontrast zu Olaf Scholzens Panik Orchester – Udo Lindenberg möge mir verzeihen – könnte jedoch nicht drastischer ausfallen.

Erlauben Sie mir verehrte Leser*innen noch einen Rückblick auf die Wahl vom September 1998 bevor ich etwas näher auf Olaf Scholzens Berliner Muppet-Show Theater eingehe. Damals hieß es, dass Gerhard Schröder nicht „gewählt“, sondern Helmut Kohl „abgewählt“ wurde. Die CDU/CSU hatte sich in 16 Jahren Regierungsverantwortung unter Kohl stark verschlissen, was nicht zuletzt aber auch dem allzu sehr selbstherrlichen Regiment des „Riesen aus Oggersheim“ zuzuschreiben war. Er hatte es sowohl versäumt, sich einen ehrenvollen Abgang zu verschaffen, als auch beizeiten einen geeigneten erfolgversprechenden Kronprinzen aufzubauen.

Parallelen zur Wahl im September 2021 sind unverkennbar, jedoch mit dem großen Unterschied, dass die bisherige Amtsinhaberin immerhin noch rechtzeitig erkannte, dass ihre Zeit abgelaufen war und sie sich offenbar das Schicksal ihres Mentors ersparen wollte. Aber auch sie hatte, wie Helmut Kohl, vermöge ihrer eigenmächtig egozentrischen Amtsführung, es versäumt, einen „geeigneten“ Nachfolger(in) aufzubauen, denn mit Annegret Kramp-Karrenbauer war es ein fataler Griff in eine bestimmte, irgendwie dunkel gefärbte Masse. Aber war das nicht auch beabsichtigt, um der CDU anlässlich ihres Abgangs auch noch eine tüchtige Abfuhr zu erteilen ?

Insofern könnte man geneigt sein, zu behaupten, dass Olaf Scholz nicht „gewählt“, sondern der nicht nur sowohl farb- als auch rückgratlose Armin Laschet eben auch „nicht gewählt“ wurde. Ohne eigenes Profil vertrat letztlich auch er nur die Agenda Angela Merkels und deshalb wurde ihm nicht zu Unrecht das Attribut eines „Schoßhündchens“ der Kanzlerin zu Teil. Für die CDU war es ein blamables Armutszeugnis, keinen besseren Kandidaten als ihn präsentieren zu können, sodass man sich für den anderen, zwar ebenso schlechten, aber den Wählern immerhin bekannteren Olaf Scholz als künftigem Kanzler entschied.

Die CDU steht aktuell mehr denn je am Wendepunkt ihrer Geschichte, vielleicht sogar ihrer Existenz, braucht sich allerdings auch nicht über diesen Zustand zu wundern, denn viel zu lange ließ man sich wie Dressurpferde durch die Manege jagen ohne einmal der Dompteurin ihre Grenzen aufzuzeigen, denn Schwächen hatte auch sie zur Genüge, an denen man sie hätte festmachen können. Dazu hätte es aber Personen mit gewaltig höherer geistiger und moralischer Kompetenz bedurft, als das, was gegenwärtig auf dem Kandidatenkarussell seine Runden dreht.

Im Folgenden sei auf einige zentrale Figuren auf dem Schachbrett der „Neuen Berliner Chaos-Truppe“ eingegangen, wobei deren Chefdramaturg Olaf Scholz, da oben schon wiederholt mit ihm auseinandergesetzt, ausgespart wird.

Dazu sei mit dem neuen Finanzminister Christian Lindner begonnen. Nach einem Studium der Politikwissenschaft als Hauptfach sowie Staatsrecht und Philosophie als Nebenfächer bringt er damit die wohl „allerbesten Voraussetzungen“ für dieses nach dem Bundeskanzler wohl wichtigste Staatsamt mit. Darüber hinaus ließen sich aus der Wikipedia auch noch folgende höchst brisante Details aus seinem Lebenslauf entnehmen, wie z. B. dass er im Mai 2000 zusammen mit drei weiteren Partnern die Internetfirma Moomax GmbH gründete und sich daran auch noch der Risikokapitalfonds Enjoyventure beteiligte. Christian Lindner war von 2000 bis 2001 Geschäftsführer und verließ dann das Unternehmen. Man könnte es aber auch so ausdrücken: „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff“, denn im Zuge des Niedergangs des neuen Marktes meldete Moomax später Insolvenz an. Folglich scheint er für das Amt des „Insolvenzverwalters“ bestens“ geeignet zu sein.

Was allerdings noch weit schlimmer wiegt, ist, dass er seine Partei, die FDP, welche im Wahlkampf stets mit der Rechtsstaatlichkeit argumentierte, in eine Koalition mit der jedwede Grundgesetztreue mit Füßen tretenden GRÜNEN geführt hat, denn vor der Wahl waren die Schnittmengen zwischen den beiden Parteien nicht nur minimal, sondern auch wohl kaum vorhanden. Die FDP hat sich aus lauter Gier nach politischer Macht den staatsfeindlichen Prinzipien der GRÜNEN unterordnet und wird diese opportunistische Haltung womöglich bitter bezahlen müssen. Ist ihr denn immer noch nicht zur Genüge bewusst, wie sie sich nach dem Rekordwahlergebnis vom September 2009 und ihrer deshalb eigentlich starken Position von Angela Merkel rücksichtslos über den Tisch ziehen ließ und nach der Wahl vom September 2013 für die nächsten vier Jahre aus der Bundespolitik verschwand ? Dieses Schicksal könnte ihr jetzt wiederum beschieden sein, dann allerdings mit einem politischen Abschied ohne Wiederkehr. Lindner sollte sich deshalb einmal Goethes Dr. Faustus zur Hand nehmen, um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Denn jener ging einen Bund mit dem Teufel ein, nur um seinen unbegrenzten Wissensdurst stillen zu können. Und welches Schicksal war ihm hernach beschieden ?

Beim nächsten Spezialisten der Berliner „Muppet-Show“ handelt es sich um den „Gesundheitsminister der Herzen“ Karl Klabauterbach. Kein Witz, aber als solcher wird er vielenorts gehandelt, darunter natürlich bei den Wählern seines Wahlkreises, welche ihn trotz seiner jeder Vernunft entbehrenden dummdreisten Panikmache mit 46 % ein glänzendes Ergebnis beschert haben. Was dieser nur allzu begehrte Talkshow-Stammgast so alles vom Stapel ließ, toppt sogar noch das inhaltslose Gestammel der Frau Merkel und jeder, der noch seine sieben Sinne einigermaßen beisammen hat, müsste doch eigentlich den untrüglichen Eindruck gewinnen, dass da ein hochgradig Geistesgestörter nur noch im Nebel herumschwadroniert. Frägt sich nur aus welchen Quellen er für seine jeder Realität zuwiderlaufenden Märchen bezahlt wird, zumal er auch im Vorstand des Rhönklinikums sitzt, einem der größten deutschen Klinikkonzerne, welcher durch die Corona-Hysterie auf Kosten des Krankenkassenbeitragszahlers kräftig absahnt. Damit erweist er sich als strammer Parteigänger des DFK. Denn anders kann man sich dessen am 11. Dezember auf der Titelseite der „BLÖD“ veröffentlichten Kommentar, dass „Corona auch nach vier Jahren nicht vorbei sein wird“, nicht erklären. So etwas kann nur einer behaupten der vom Corona-Boom kräftig profitiert.

Kommen wir nun zum „Vorzeige-Dummchen der Nation“, Annalena Baerböckin. Kaum im Amt, wartete sie bereits mit ihrem ersten intellektuellen „Highlight“ auf, sprich der an Putin gerichteten Drohung, welche den Kreml-Chef wohl umgehend in Angst und Schrecken versetzt haben dürfte. Leider wird es längst nicht nur bei diesem Aussetzer bleiben, denn wir dürfen zur fortwährenden Blamage dieses Staates im Ausland derer noch zahlreiche weitere von ihr erleben. Warten wir also gespannt darauf. Aber sie wurde ja immerhin vom Volke gewählt.

Und erneut nach Joschka Fischer von 1998 – 2005 haben wir wiederum eine Außenamtschefin ohne Berufsabschluss. Zu alledem sieht es auch noch verdächtig danach aus, dass sie ihren Lebenslauf entweder zumindest teilweise gefälscht oder gar aufgehübscht hat.

Wahrscheinlich wird sie sich jetzt in ihrer Eigenschaft als DIE CO2-Einspar-Ikone schlechthin, für ihre wohl zahlreichen Transatlantikflüge des Solareinsitzers des Schweizer Phantasten Bernard Piccard bedienen und dazu auch noch das Lastenfahrrad ihres Parteifreundes Robert Habeck für den Transport ihres Gepäcks zum Flughafen in Anspruch nehmen. Aber wehe, wenn plötzlich eine Gewitterfront auftaucht. Damit hätte sich dieses Thema dann wohl von selbst erledigt.

Aber als ob damit ihre Ausflüge ins intellektuelle Nirwana nicht schon jetzt genug wären, schrieb sie sich in Analogie zur flächendeckenden Elektrifizierung auch noch der letzten Bahnstrecken die totale „Gendrifizierung der Gesellschaft auf ihre Fahnen, mit der vollen Absicht, diesen Schwachsinn auch noch in den Verfassungsrang erheben zu wollen.

Ihre wohl nur allzu begrenzten geistigen Kapazitäten reichen offenbar immer noch aus, bei Klaus Schwab in Davos oder Genf die „DFK-Upgrades“ des WEF begierig aufzusaugen, zumal man bekanntlich die Ausführung von dessen demokratiefeindlichen Doktrinen nur derartig manipulierbaren und willfährigen Personen überlassen darf.

Als viertem und letztem im Bunde der porträtierten Angehörigen des Berliner Gruselkabinetts seien auch noch dem „Philosophen“ auf dem Sessel des Ministers für Wirtschaft einige Zeilen gewidmet. Oder wäre es nicht angebrachter, ihn als DAS „Enfant Terrible“ schlechthin zu bezeichnen. Zugegebenermaßen habe ich die Gedankengänge dieses begnadeten Schwätzers noch nie verstanden. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass ich dafür, schlicht und ergreifend, einfach nur zu doof war. Da allerdings von Berufs wegen über Jahrzehnte hinweg in erster Linie mit naturwissenschaftlich jederzeit nachprüfbaren Fakten befasst, konnte ich mich womöglich auch nicht in die Lage versetzen, jemals seinem rhetorischen Geschwurbel zu folgen. Einen solchen Vollpfosten auf einem für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland enorm prestigeträchtigen Posten zu sehen, lässt mich ebenso sprachlos zurück wie die Besetzung der Ministerien der Finanzen, Gesundheit und des Äußeren. Erschwerend kommt dann noch hinzu, dass diese Person auch noch, ohne zur Ordnung gerufen zu werden und sich in aller Form zu entschuldigen, vollmundig in aller Öffentlichkeit erklären darf, dass sie mit Deutschland noch nie etwas anfangen konnte und wohl auch künftig niemals etwas anfangen werde. Passt also ideal in die bekannte Rhetorik der GRÜNEN von Deutschland als einem „miesen Stück Scheiße“.

Vielleicht erlebt jedoch unter seiner Ägide der Fahrrad-Boom mit der viele Millionen umfassenden Produktion von Lastenfahrrädern eine wahrhaft revolutionäre Blüte, während diejenigen Entwicklungen, welche unseren bisherigen Wohlstand garantierten, vollends abgewürgt werden und als Folge davon Tausende an Unternehmen in Konkurs gehen.

Fazit:

Ob mit Olaf Scholz oder Armin Laschet als Kanzler, es hätte wohl keinerlei Unterschiede in der politischen Agenda gegeben. Da beide offensichtlich demselben geistigen Genre angehören, hätte sich die von Scholz bereits unmittelbar nach seiner Wahl zum Regierungschef angetretene Fahrt auf der „Geisterbahn“ mit ungewiss-schauerlichem Ausgang wohl auch unter Laschet vollzogen. Indizien für eine uns bald bevorstehende „Reise der besonderen Art“ gab es bereits während der Ära Merkel. Allerdings überrascht die atemberaubende Geschwindigkeit mit der sich seit wenigen Tagen die „Irrfahrt auf dieser Horrorstrecke“ vollzieht. Wer daran noch ernstlich zweifelt, sollte sich nur einmal die verbalen Entgleisungen der intellektuell minderbesaiteten Baerböckin in Olaf Scholzens Horror-Kabinett zu Gemüte führen. Allerdings wird auch sie auf Beifall zählen können, zumindest seitens der gegenwärtig im Washingtoner Weißen Haus agierenden Gerontokratie.

Was mich immer wieder wundert, ist, dass die großen Wirtschaftsführer dieses Staates all diese Beschädigungen des Ansehens Deutschlands im Ausland widerstandslos hinnehmen. Offenbar gehört auch dieses irrationale Verhalten der Bosse der größten deutschen DAX-Unternehmen zur Strategie des DFK, die hiesige Wirtschaft völlig zu zertrümmern, zumal sich die entsprechenden Produktionsanlagen in kurzer Zeit in jedem Winkel dieses Planeten wieder errichten lassen. Wo aber bleibt Aufschrei der Gewerkschaften ? Haben sich auch diese bereits unter entsprechenden „Handsalben“ als Erfüllungsgehilfen des DFK geoutet ? Man könnte es denken.

Wir gehen in der Tat schweren und ich befürchte sogar unumkehrbar schrecklichen Zeiten entgehen.

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2 Replies to “Weihnachtsgrüße 2021 aus dem Berliner Gruselkabinett”

  1. Dem vorgenannten Kommentar kann ich nur zustimmen.
    Das ist auch genau meine Meinung.
    Gute und alteingesessene Betriebe und Firmen sind nach und nach kaputt gemacht worden durch die Fehlentscheidungen der Vorgängerregierungen.
    Nichts wird daran getan das sich unsere Betriebe halten und halten können.
    Alles wird ins Ausland verlagert, nach China usw.
    Es kann mir niemand erzählen, das dieser Weg auf lange Sicht der richtige ist. Alles Blödsinn.
    Man kann nur davon ausgehen, das diese Machenschaften Absicht sind.

  2. Ja,. man hat die Betriebe krank gemacht und jetzt wird noch nicht einmal davor zurück geschreckt die Familien kaputt zu machen.
    Wenn die Familien jetzt auch noch höhere Steuern zahlen müssen, bei all den höheren Kosten, die ja auch immer mehr werden, weiß ich nicht wie das noch gehen soll.
    Die Ausreden zur Begründung der Steueränderungen bzgl. des Ehegattensplittings sind der größte Unsinn den ich jemals gehört habe.
    Es stehet doch jedem Ehepaar schon immer frei sich beide in die Lohnsteuerklassen 4 ein stufen zu lassen.
    Diese geplante Änderungen und der Wegfall der Steuerklassen 3 und 5 sind reine Abzocke, auf Rücken der Eheleute.

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