Klar ist, dass es den Politikern gut ergeht; dem größten Volksteil allerdings nicht

Eines ist nach der Bundestagswahl klar, dass Parlament ist wieder einmal gewachsen und etliche neue Abgeordnete dürfen sich über ca. 10.000 Euro Gehalt, ca. 5.000 Euro Aufwandsentschädigung, Dienstwagen, Dienstreisen, Dienstbüro, Dienstwohnung und hoher Altersabsicherung jeden Monat erfreuen. Wofür die vielen Abgeordneten, 735 sollen es werden, allerdings da sind, habe ich immer noch nicht herausgefunden. Im Prinzip brauchen sie nur ein paar Mal im Jahr im Parlament anwesend zu sein, um getreu nach Partei- und Fraktionsvorgaben ihre bereits vorgefertigte Stimme abzugeben. Vielleicht geht das auch bald über WhatsApp oder ähnlichen, so brauchen sie nicht den mühseligen Weg ins Parlament zu finden. Eigentlich könnte auch die oder der Fraktionsvorsitzende für die gesamte Fraktion die Stimmen abgeben, es hätte den gleichen Effekt.

Um die höher dotierten Posten, die der neue Bundestag bereithält, wird noch gerungen. Als bisher ziemlich sicher gilt, dass GRÜNE und die FDP diesmal reichlich davon erhalten. Weil die GRÜNEN mehr Abgeordnete besitzen als die FDP, wird wohl die SPD die meisten hochdotierten Politposten samt Kanzlerposten abstauben. Für das Wohl dieser Politschauspieler scheint somit alles geklärt zu sein. Für die CDU/CSU sieht es nicht so rosig aus, die fetten Posten gehen höchstwahrscheinlich an ihr vorbei. Am Hungertuch nagen müssen ihre Politiker aber nicht, auch bei der Opposition gibt es noch genügend zu vergebende hochdotierte Posten, bezahlt schließlich sowieso alles der Steuerzahler. Die Abgeordneten, die wegen der verkleinerten Fraktion aus dem Bundestag ausscheiden müssen, wird es auch ohne Parlamentsposten gut ergehen. Für viele CDU/CSU Abgeordnete war der Parlamentssitz sowieso nur ein geeigneter Nebenverdienst, sie können jetzt wieder voll und ganz in ihren Hauptjob aufgehen. Die Abgeordneten die keinen anderen Job hatten, bekommen mit Sicherheit einen Beraterposten irgendwo in der Wirtschaft oder im öffentlichen Dienst. Und wer nichts mehr machen möchte, kann es sich mit den Politikeraltersbezügen gut gehen lassen. So werden alle Politdarsteller, Aktive und Passive, gut vom Steuerzahler versorgt und leben wie die Made im Speck.

Das Volk hingegen hat bis auf ein paar Ausnahmen nur wenig zu lachen. Zum Glück der Politiker wissen es jedoch nur wenige. Der Beweis war der Ausgang zur Bundestagswahl, der den Stoff für weitgehende Verschlechterungen liefert. Da ist zuerst das Klima, dem alles unterzuordnen ist. Von den Medien und allen Parteien, außer AfD, so dargestellt, dass der Klimawandel den gleichen Schrecken eines atomaren Weltkriegs darstellt. Um so einen Unfug medial zu verbreiten, bedarf es etliche Personen im Hintergrund die an den veranstalteten Klimawahnsinn kräftig verdienen. Der Staat natürlich auch, dafür hat die Politik schließlich die jährlich steigende CO2 Bepreisung eingeführt. Was die Politik jetzt mit Neuanfang, Reform oder Nachhaltigkeit anpreist, ist nichts weiter als eine große Abzocke, Verbotswelle, Teuerungsrate und gelebte Volksenthaltsamkeit. Im Klimawahn erwarten den Durchschnittsbürger stetige Energieengpässe, denn verlässlichen Strom nur aus Wind- und Sonnenenergie wird ewig ein GRÜNES Märchen bleiben. Mangelwirtschaft besteht schon heute, die Autoindustrie kann nicht liefern und die Gasspeicher sind nicht gefüllt. Ebenso wird das Öl bald knapp, weil die Tanker festliegen. Deutsche Atomkraft bleibt verboten und die Politiker verlassen sich darauf, dass Frankreich Atomstrom und Polen Kohlestrom liefert. Bei zunehmender europäischer Energieknappheit, ein ziemlich naives Unterfangen, eben typisch GRÜN. Besonders bedauerlich ist, dass es dem Weltklima nichts nützt, aber jeden Normalbürger enorm schadet. Ein deutscher Sonderweg hat stets mehr Schaden angerichtet, als erträglichen Nutzen. Aber wer im steuergeldfinanzierten Wolkenkuckucksheim sitzt, erkennt dies selbstverständlich nicht.

Alle sozial Schwachen sollen mehr Unterstützung erhalten, mehr Hartz-4, mehr kostenlos nutzbare Wohnungen, keine Sanktionen etc.. Doch alles was sie an Mehr erhalten, nimmt der Staat ihnen sofort wieder weg. Alleine die CO2 Bepreisung, die auf fast alle Waren einschl. Lebensmittel aufschlägt, sowie die Inflation, lässt trotz Sozialgelderhöhung dem Empfänger weniger zum Leben übrig als ohne Erhöhung. Keine Sanktionen ist allerdings ein Witz, denn wer soll noch im Mindestlohn arbeiten, wenn es das Gleiche auch ohne Arbeit gibt. 12 Euro Mindestlohn hört sich zwar besser an, doch der gleichzeitig erhöhte Steuer- und Sozialversicherungsabzug mindert sogleich den Nettobetrag stark. Die spätere Rente wird auch bei 12 Euro Stundenlohn kaum den Grundsicherungsbetrag überbieten können. Dann sind wir schon bei der Rente, wo großkotzig versprochen wird das Rentenniveau von 48 Prozent nicht weiter absinken zu lassen. 48 Prozent sind unter der Hälfte des Lohns, wovon noch Steuern und Sozialabgaben abgehen. So etwas als Erfolg propagieren, können nur überversorgte und vollkommen abgehobene Politiker.

Dann wäre noch die Sozialeinwanderung, was vom Merkel-Regime stark ausgeweitet wurde. Daran wollen alle Altparteien festhalten, sogar noch ausweiten. Neben dem Klimawahnsinn, wird also noch die verstärkte Sozialeinwanderung betrieben. Eingewandert wird nicht nach Qualifikation und Nützlichkeit, sondern über das Asylsystem und die EU Freizügigkeit. Ob jemand seinen Lebensunterhalt selbst bestreitet und gleichzeitig Steuer- und Sozialkasseneinzahler ist, oder lebenslanger Steuer- und Sozialkassenentnehmer bleibt, ist bei der deutschen Politik vollkommen egal. Das 3 Millionen Menschen, die seit 2015 eingewandert sind, Wohnungen benötigen, hat die Politik auch noch nicht bemerkt. So schnell wie die Menschen in Deutschland einwandern, kann keine Nation die Wohnungen bauen. Dazu muss die Herstellung und das anschließende Bewohnen alleinig der Steuerzahler aufbringen, denn Sozialeinwanderung kann nichts bezahlen. Aber das war im Wahlkampf überhaupt kein Thema, Sozialeinwanderung wird grundsätzlich aus der Portokasse gezahlt.

Große Aufgaben stellt sich die neue Regierung, sie will Klimaneutralität, Sozialeinwanderung und allen Menschen soll es dabei gut ergehen. In Grimms Märchenbuch würde es bestimmt einen Platz erhalten. Doch die Tatsachen sind hohe Staatsneuverschuldung (die Steuern von morgen), hohe und stets steigende Steuern und Abgaben, massive Energieunsicherheit, Wohnungsknappheit, Industrievernichtung einhergehend mit Arbeitslosigkeit, hohe Inflationsraten, Geldentwertung über Inflation und Negativzins, reale Verbotspolitik, Mangelwirtschaft, Behördenwucher, Verlust der objektiven und subjektiven Sicherheit, oder kurz gesagt die Lebensqualität wird stark schwinden und Deutschland wird ein labiles Land, dass in den Zustand eines Drittweltstaats zurückversetzt wird.

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