Deutsche fallen beim Geldvermögen weiter zurück

Von Gastautor Albrecht Künstle

– Global Ranking: Brutto wie netto nur noch auf Platz 19 und 18

– Warum denn nur zieht es Migranten in ein relativ armes Land?

Wann werden die „reichen Deutschen“ (?) nicht mehr im Global Wealth Report 2021 unter den TOP 20 sein? In der aktuellen Studie der Allianz SE verglich diese Institution die Geldvermögen der privaten Haushalte von 57 Ländern der Welt zum zwölften Mal. In der Merkel-Ära fielen wir auf den 19. Platz zurück mit einem Brutto-Geldvermögen von nur noch 85 367 EUR. Netto nach Abzug der Privatverschuldung blieben den Deutschen 61 760 EUR pro Kopf, womit wir auf Platz 18 kamen. In meiner Bilanz vom 27.08.2021 – 16 Jahre Merkel – 20 wären noch schlimmer!  arbeitete ich bereits heraus, wie es unter ihr mit unserem Land rückwärts ging.

Warum nur durchwandern die Migranten reichere Länder und wollen unbedingt zu uns? Nur eine abstruse Behauptung? Hier zuerst einmal die Platzierung bei den Geldvermögen der direkten Nachbarn. Angefangen wird hier mit Österreich, das gerade Schlagzeilen macht, weil dort im Gegensatz zu unserer Bundesregierung der Kanzler abgetreten ist. Die Österreicher liegen beim Brutto-Netto-Vermögen knapp vor uns, netto mit 63 588 EUR zwei Plätze vor uns.

Die Schweiz hat die höchsten Gipfel – auch Geldberge. Die von der EU noch nicht so gegängelten Schweizer haben brutto 313 259 EUR in „Fränkli“ auf ihren Konten, sie sind weltweit Spitzenreiter. Auch netto belegen sie pro Kopf mit 201 052 EUR in Schweizer Franken den zweiten Platz, besitzen also mehr als dreimal so viel wie unsereins.

Frankreich, der nächste Nachbar im Uhrzeigersinn, belegt beim Pro-Kopf-Brutto Platz 16, netto Platz 15 mit 66 562 EUR. Dabei haben die französischen Familien mehr Kinder (1,87) als wir (1,54), was das statistische Geldvermögen belastet. Trotzdem haben Franzosen pro Kopf rund 5000 EUR mehr.

Die Belgier sind zwar weniger, aber dafür weit vermögender. Brutto liegen sie auf Platz 11, netto mit 98 929 EUR auf Platz 10. Das sind 60 Prozent mehr als die angeblich „reichen Deutschen“!

Die Niederländer leben zwar topografisch gesehen tief, haben aber mithin die höchsten Guthaben. Nach Abzug der Privatschulden haben sie 128 557 EUR auf ihren Konten – mehr als doppelt so viel wie die Deutschen besitzen. Die Niederländer belegen sowohl brutto wie netto weltweit den 4. Platz.

England, das Vereinigte Königreich (UK) ist ebenfalls unser Nachbar, auch wenn uns einige Kilometer Nordsee trennen. Die Engländer zählen nicht zu den Armen Europas und der Welt. Sie können sich offensichtlich sogar noch eine reiche Königin leisten. Sie dürfen, um die Schulden bereinigt, mit rund 90 000 EUR „pfunden“, was ihnen den 12. Platz beschert.

Die Dänen wähnen sich nicht nur reich, sie sind es. Sowohl brutto wie netto liegen sie weltweit auf Platz 3. Nach Abzug ihrer privaten Schulden schlummern auf ihren Konten 149 241 EUR in Dänischen Kronen. Auch sie können sich ein Königshaus leisten – was aber mit Abstand nicht so viele Kosten verursacht wie unser Kanzleramt.

Luxemburg wurde in der Studie übrigens ausgeklammert. Vielleicht weil es zu klein ist, vielleicht auch deshalb, weil es sich die Allianz mit ihrer Studie mit den Luxemburgern nicht verscherzen will? Wäre auch Luxemburg in der Statistik ausgewertet worden, fielen wir Deutschen noch um einen weiteren Platz zurück!

Zu Griechenland, Italien und Spanien, die keine Nachbarn sind: Auch liegt Italien mit 62 775 EUR Nettogeldvermögen vor uns auf Platz 17. Betrachtet man die Gesamtvermögen einschließlich Haus- und Grundbesitz, stellen die Olivenstaaten uns Deutsche noch mehr in den Schatten. In Deutschland hat nur die Hälfte der Einwohner Wohneigentum und kaum Grundbesitz, was auch mit unserem flächenmäßig relativ kleinen Land und der hohen Bevölkerungsdichte zu tun hat.

Wir sind also überwiegend von reichen Nachbarn und Transitländern umgeben. Dabei fällt mir erst jetzt auf, dass die reichsten unter ihnen auf den Euro verzichtet haben. „Mit dem Euro fällt auch Europa“, posaunte die Kanzlerin einmal. Richtig ist eher: Mit dem Euro fiel Europa zurück, insbesondere Deutschland. Denn unsere Notenbank kann nicht mehr tun, was für unsere wirtschaftliche Situation am besten wäre.

Warum aber zieht es fast alle Migranten durch diese reichen Länder nach Deutschland? Liegt es an unserer Sprache, die einfacher zu lernen ist als andere? Wohl kaum. Liegt es an der Großherzigkeit bestimmter Leute, die immer noch mehr Eine-Welt-Menschen hereinwinken oder sie gar unterwegs abholen? Jain, denn diese unterhalten ihre Gäste ja nicht selbst finanziell und geben ihnen Kost und Wohnung, sondern kippen sie dem Staat vor die Füße – uns Steuerzahlern.

Als Magnet wirkt nicht die schlechtere Situation der privaten Haushalte Deutschland, sondern die Rundum-Versorgung der Migranten auf höchstem Niveau. Diese wissen, dass es für sie nicht auf den finanziellen Status der Einheimischen ankommt, sondern auf das Füllhorn des deutschen Staates. Und dessen Wohlfahrt ist nur möglich, wenn man die Kosten zuvor bei den Einheimischen reinholt. Wie sagte einst ein römischer Steuereintreiber: Wir wissen, dass es bei unseren Armen nicht viel zu holen gibt, aber es gibt deren Viele. Es sind anscheinend zwei Seiten der gleichen Medaille. Weil unser Wohlfahrtsstaat viel umverteilt, an „Neubürger“ oft mehr als an Einheimische, fehlt das Geld in den privaten Haushaltskassen. Bald sind wir nicht mehr unter den TOP 20.

Hinzu kommen noch „weichere Faktoren“ als die Rundumversorgung. Es gibt keinen Widerstand gegen die schleichende Islamisierung, Moscheen sprießen wie Pilze aus dem Boden, und das nicht nur zur Herbstzeit. Nicht nur das, Köln macht nun den Anfang und erlaubt den Ruf des Muezzin von den ca. 40 Minaretten. In der Domstadt wird künftig auch in der ruhegeschützten Mittagszeit der Muezzin seinen koranischen Gebetsaufruf in Mark und Bein erschütternder Lautstärke plärren und die nichtmuslimischen Anwohner und Passanten erschrecken. Im Urlaub bekam ich einen Vorgeschmack, wie es sich anhört, wenn alle Lautsprecher gleichzeitig loslegen, aber die zeitversetzte Lärmimmission durch die träge Schallgeschwindigkeit wie ein Lärmnebel über der Stadt wabert.

Als Begründung für die Erlaubnis fällt der Kölner Oberbürgermeisterin nichts anders ein, als dass dies ein Ausgleich sei für den Standortvorteil des Kölner Doms gleich am Bahnhof. Muss sich nun die Bahn entschuldigen, dass sie den Bahnhof dorthin baute oder gar die Kirche, dass sie ihren Dom an den Bahnhof baute? Die Muezzin-Rufe werden die hiesigen Muslime nicht nur in die Moscheen rufen, sondern weitere von ihnen in unser Land. Ergänzend Necla Kelek.

Man darf gespannt sein, ob sich die FDP bei den Koalitionsverhandlungen gegen rot-grün in Sachen Migrationspolitik und Rückführung versus Integration durchsetzen kann. Ich wiederhole immer wieder, wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein.

Wen es interessiert, auf welchen Konten welche Gelder liegen, siehe VersicherungsJournal vom 8.10.2021.

Dieser Artikel ist zuerst auf der Webseite des Autors erschienen

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