Was wählen sich die Deutschen denn diesmal so zusammen?

Noch eine Woche bis zur Bundestagswahl und dann hat Deutschlands Bevölkerung, zusammengesetzt aus Biodeutschen, Passdeutschen und Doppelpassdeutschen, sich einen neuen Bundestag zusammengewählt. Nicht den Kanzler oder die Kanzlerin, was immer noch viele unter den Wählern meinen, sondern lediglich die Stärke der im Bundestag vertretenen Parteien.

Um als Partei überhaupt in den Bundestag einziehen zu können, bedarf es mindestens einen Anteil von 5 Prozent der Wählerstimmen. Dafür hatten bereits vor Jahrzehnten die damaligen Bundestagsabgeordneten gesorgt. Die damaligen Großparteien CDU/CSU, SPD und FDP als kleiner Mehrheitsbeschaffer wollten unter sich bleiben und keine zusätzlichen „Störenbolde“ im Parlament sehen. Demokratisch ist dies selbstverständlich nicht, aber was Demokratie ist, oder auch nicht, bestimmten schon damals nur die Großparteien.

Erst 1983 gelang es den GRÜNEN als zusätzliche Partei die Fünfprozenthürde zu überspringen und in den Bundestag einzuziehen. Damals galten die GRÜNEN noch als Friedenspartei und hatten zu den Zeiten des kalten Krieges und der Hochrüstung durchaus eine Berechtigung. Allerdings hatten die GRÜNEN, außerhalb der Friedensbewegung, schon damals wirtschaftsfeindliche Vorstellungen in dem sie die friedliche atomare Nutzung zur Stromerzeugung blockierten. Auch waren sie schon immer Autofeinde und wollten den Bürgern das Autofahren so schwer wie möglich machen. Die Forderung den Spritpreis auf 5 DM zu erhöhen, galt bereits zu ihrer Parteigründung im Jahr 1980.

Mit der Wiedervereinigung zog 1990 die PDS (vormals SED) aufgrund von damaligen Sonderregelungen, bezüglich der Fünfprozenthürde, mit einem Wählerstimmenanteil von nur 2,4 Prozent in den Bundestag ein. 2005 wurde die PDS im Zusammenschluss mit der westdeutschen WASG erneut umbenannt und ist heute als die LINKE im Bundestag vertreten.

Aufgrund der katastrophalen Eurorettungspolitik, wobei Deutschland der größte Zahlmeister ist, entstand 2013 die AfD. Jedoch erstarkt ist sie erst durch die noch katastrophalere Einwanderungspolitik des Merkel-Regime. 2017 zog die AfD erstmals in den Bundestag ein und wurde gleich mit 12,6 Prozent Wählerstimmenanteil die stärkste Oppositionspartei.

Somit sind heute mit CDU/CSU (Fraktionsgemeinschaft), SPD, AfD, FDP, die LINKE und die GRÜNEN sechs Parteien im Bundestag vertreten. Hieran wird sich in der nächsten Legislaturperiode höchstwahrscheinlich nichts ändern, weil alle anderen Parteien an der Fünfprozentklausel scheitern werden.

Wieso jedoch ausgerechnet die GRÜNEN, die derzeit die kleinste Partei im Bundestag bilden, zur drittstärksten Partei aufsteigen werden ist vordergründig der medialen Werbung für diese Partei zu verdanken. Aber auch der Panikmache vor dem Klima und der bedingungslosen Unterwerfung von CDU/CSU und SPD gegenüber allen GRÜNEN Ideologien. Bereits als die kleinste Bundestagsfraktion agierten die GRÜNEN in dieser Legislaturperiode als Schattenregierung. Fast alle GRÜNEN Ideologien, vom Genderwahnsinn über die Sozialeinwanderung bis hin zu der großen Volksabzocke mit der CO2 Bepreisung wurden von dem Merkel-Regime, bestehend aus CDU/CSU und SPD, gnadenlos umgesetzt.

Da bereits heute die GRÜNEN die mächtigste, nicht die Größte, Partei in Deutschland ist und alle im Bundestag vertretenen Parteien, außer AfD, GRÜNE Politik betreiben, geht Deutschland schweren Zeiten entgegen. Die nächste Regierungskoalition ist immer mit GRÜNER Beteiligung, auch wenn die Zusammensetzung noch nicht feststeht. Man kann jetzt darüber nachdenken was das kleinere Übel wäre, SPD-GRÜNE-LINKE, SPD-GRÜNE-FDP oder CDU/CSU-GRÜNE-FDP, doch im Endeffekt bleibt es immer ein Übel. Ob nun die Superreichen etwas mehr verschont bleiben oder etwas mehr zahlen müssen, hat für den durchschnittlichen Arbeitnehmer oder Rentner keine Auswirkungen. Überhaupt sind die „Normalos“, die brav arbeiten gehen oder ihr ganzes Leben gearbeitet hatten, überhaupt nicht in irgendwelchen „Wahlgeschenken“ der Parteien eingegliedert. Ihre Steuern und Abgaben werden nicht gesenkt, sondern ihre Ausgaben lediglich erhöht. Über Inflation und Negativzins werden Sparguthaben und private Altersabsicherungen vernichtet. Zusätzlich steigen alle Preise kontinuierlich über die CO2 Bepreisung und weitere neue oder höhere Steuern stehen an, alleine schon um den GRÜNEN Klimawahnsinn zu finanzieren. Mit der Novellierung der Grundsteuer werden zukünftig alle Wohneigentumsbesitzer, aber auch Mieter (wird umgelegt), stärker belastet. Es ist bekannt, dass wenn der Staat etwas novelliert es immer zu seinen Gunsten geschieht. Jeder sollte auch bedenken, wenn der Staat Geld benötigt geht es nur über die Masse und nie über ein paar ideologisch ausgesuchten Personen.

Fest steht, dass Leben wird teurer und die Parteien sagen es ja auch. Direkt allerdings nur die GRÜNEN und selbst dies tut der Partei nicht weh. Die anderen Altparteien betreiben jedoch GRÜNE Politik und wer keine Atom- und Kohlekraftwerke will, muss das Geld für nicht funktionierenden Wind- und Solarstrom eintreiben. Im Endeffekt erzeugt dies lediglich hohe Kosten und Energieunsicherheit, mit zukünftigen täglichen Stromabschaltungen, denn anders ist ein totaler Blackout nicht zu vermeiden. Dazu gesellen sich noch hohe EU-Kosten, denn Deutschland muss als größter Nettozahler immer mehr Geld in den EU-Haushalt versenken. Die Einwanderungspolitik war gar kein Thema im Wahlkampf, obwohl nach dem Klimawahnsinn der zweitgrößte Kostentreiber. Millionen Einwanderer sind arbeitslos, haben aber ganze Großfamilien zu versorgen. Millionen weitere Einwanderer warten bereits auf Einlass, auch diese haben Großfamilien und keine Arbeit, geschweige Wohnungen. Alles muss der Sozialstaat schultern, woher das Geld kommen soll sagt keiner. Hier ist die politische Auskunft genauso Fehlanzeige wie bei den Kosten für den Energieumbau. Natürlich ist dies nicht alles über noch höhere Steuern zu erreichen, also gibt es eine noch höhere Staatsverschuldung. Hohe Staatsverschuldung sorgt jedoch für eine noch höhere Inflation und noch höheren Negativzins, also ausufernde Geldentwertung. Einzutreiben sind die Staatsschulden aber trotzdem und bilden die höheren Steuern und Abgaben in den darauffolgenden Legislaturperioden. Dies bedeutet, dass dann die heutigen jungen Klimahüpfer und Sozialeinwanderungsschreier zur Kasse gebeten werden.

Doch was absolut feststeht, ist ein noch größer aufgeblasener Bundestag nach der Wahl. Dann sitzen dort über 800 oder gar über 900 Leute, wobei jeder Abgeordnete mindestens monatlich 15.000 Euro (Diäten und Aufwandsentschädigungen) aus der Steuerkasse abgreift. Postenträger erhalten selbstverständlich erheblich mehr. Wofür die Abgeordneten die monatlichen Geldgeschenke erhalten wissen sie wahrscheinlich selber nicht, aber sie wissen, dass sie nach Vorgabe ihres Fraktionsvorsitzenden parteigerecht bei Abstimmungen ihre Stimme abgeben müssen. Es ist und bleibt ein Marionettentheater und hat mit Demokratie nur sehr wenig gemein. Wer nicht unbedingt eine politische Karriere ansteuert, sitzt auch nur wegen des dicken Gehaltes, allen Vergünstigungen und den geringen zu betreibenden Aufwand im Parlament. Für viele ist es sogar nur eine Nebenbeschäftigung, denn sie betreiben noch eigene Firmen oder bekleiden sonstige Posten in irgendwelchen Organisationen oder Unternehmen. Bei den hohen Diäten, die Abgeordnete monatlich kassieren, ist es wenig bewundernswert, dass Politiker die Sorgen und Nöte der Bevölkerung weder verstehen noch erkennen. Sie leben in einem Wolkenkuckucksheim, abgeschottet von den sonstigen Menschen.

Bei diesen Politikern sollte man eigentlich der Bundestagswahl fernbleiben, doch nicht wählen war noch nie eine Lösung. Die Politiker sind so weltfremd, dass sie sich sogar bei einer Wahlbeteiligung von nur 20 Prozent noch selbst feiern würden. Man sollte die Altparteien CDU/CSU, SPD, GRÜNE, FDP und LINKE meiden, denen konsequent die Stimme verweigern. Die wichtige Wählerstimme sollte irgendeiner anderen Partei zufallen; sollte jedoch bedenken, dass nur die AfD eine reale Chance hat (aufgrund der Fünfprozentklausel) den Bundestag auch wirklich zu erreichen.

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