Löst die „Wasserstofftechnologie“ all unsere Energieprobleme? Ja, aber nur in den verqueren Hirnen links-grüner Phantastereien

Vom Gastautor Dr. Klaus Rißler

Lassen Sie mich mit einer provokanten Frage beginnen. Wo wird mit am meisten gelogen ? Ganz klar, im Krieg und einem Wahlkampf. Denn in beiden bricht die Wahrheit unter der Last der Lügen völlig zusammen. Dieser Sachverhalt kommt nicht zuletzt sowohl durch die Lügen als auch inhaltslosen und unrealisierbaren Versprechen auf den Wahlplakaten zum Ausdruck, mit denen vor allem die „Corona-Parteien“ CDU, SPD, GRÜNE und Die Linke auf Stimmenfang gehen. Mit Slogans wie „Für mehr Klimaschutz“ aus dem Hause des G-20 Gipfel Versagers vom 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg, Olaf Scholz, DER „(In)Kompetenz für Deutschland“ schlechthin, sowie auch denjenigen der GRÜNEN wie „Klima retten, Menschen schützen“ dürfte deren intellektuelle Armseligkeit eigentlich für jeden noch halbwegs denkenden Menschen nur allzu offen auf der Hand liegen, denn eine statistische Größe wie das Klima lässt sich weder schützen noch retten, noch erwärmen und abkühlen. Wo haben diese Polit-Marionetten nur ihre Schulbildung genossen ?

Wenn man sich übrigens vor allem die Kanzlerkandidaten der aktuell noch miteinander koalierenden Altparteien etwas näher betrachtet, sind m. E. Ähnlichkeiten zu bestimmten Figuren der „Sesamstraße“ unübersehbar.

Da wir uns ja mitten im Wahlkampf zum Bundestag befinden und nun einmal alles erlaubt ist, was genügend Stimmen und damit den erhofften Schwenk zum Erfolg zeitigen könnte, prasseln, wie bereits angeschnitten, auch die gruseligsten Märchen und infamsten Lügen auf das Wahlvolk herab.

Leider lässt sich mit derartig gedankenlos fahrlässig in die Welt hinausposaunten Worten und billigen Sprüchen den Menschen nach wie vor das Geld aus der Tasche ziehen. Ich nenne es folglich unumwunden DEN neuen Ablasshandel des 21. Jahrhunderts. Denn wer möchte nicht in der ERSTEN REIHE der „Klimaschützer“ stehen bzw. sitzen und sich dadurch der ständigen Plage eines „schlechten“ Gewissens entledigen. Ja, Deutschland mit seinem 1,06 % Anteil an der Weltbevölkerung ereifert sich, das Weltklima retten zu wollen, während die restlichen 98,94 % darüber nur den Kopf schütteln. Denn an einer Anfang des 20. Jahrhunderts im Wilhelminischen Deutschland aufgekommenen „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ Rhetorik dürften sich wohl die wenigsten erwärmen. Sind sich die politisch Verantwortlichen darüber auch bewusst, dass sich die Welt nicht mehr von Deutschland vorschreiben lassen möchte, was getan oder auch gelassen werden sollte ?

Aber auch das ständige Gefasel von einer angeblich existierenden „Klimaneutralität“ lässt mich fassungslos zurück. Dabei handelt es sich nur um eine der zahlreichen Lügen unserer nur allzu bekannten links-grünen Klimaschutz-Abzockmafia (siehe dazu den Beitrag mit dem Titel „Die knallharte Lüge von der CO2-Neutralität – auch in der Energieversorgung gibt es kein Perpetuum mobile“. vom 11. Juni 2021).

Die zahlenmäßig überlegenen links-grünen Polit-Mafiosos der „Neuen Volkskammer“, die von der früheren linientreuen FDJ-Aktivistin Angela Merkel auf extrem linken Kurs gezwungene CDU mit einbezogen, versuchen alles Erdenkliche, um mit Hilfe der von ihnen mit vielen Millionen an Steuergeldern geschmierten Medien dem Wahlvolk ein schlechtes Gewissen einzureden, falls es sich nicht bedingungslos der verordneten Klima-Diktatur fügt. Und um diesem Ziel möglichst nahezukommen, wird ein Horrorszenarium nach dem anderen aus dem Hut gezaubert. Doch es wird längst nicht das letzte sein.

Erinnern Sie sich verehrte Leser*innen in diesem Zusammenhang nicht auch des „geleakten“ Corona-Strategiepapiers vom Frühsommer 2020 aus dem Dreh-Hofer Ministerium, mit Hilfe dessen den Menschen Angst und Schrecken vor einer völlig imaginären Gefahr eingeredet werden sollte. Ohne das von den links-grünen Neo-Faschisten prognostizierte Lügengebäude einer Klima-Diktatur mit einem bald zu erwartenden Ende des Planeten Erde, wäre es möglicherweise nie gelungen, weite Teile der Bevölkerung bereits im Voraus derart zu verängstigen und sowohl für nicht vorhandene als auch so niemals eintretende Gefahren zu sensibilisieren, sodass die „Corona-Lüge“ nur noch das Fass zum Überlaufen brachte. Mit andern Worten, eine von der Politik vollabsichtlich herbeigeredete und herbeigeführte Symbiose an Lügen, Angst und Schrecken.

Denn sagten nicht die beiden „bösen Buben“, d. h. sowohl der Sch(r)äuble locker als auch der Klabauterbach frisch, fromm, fröhlich und frei, dass „Corona“ jetzt quasi der Türöffner dafür sei, um jetzt auch noch den ganzen Klima-Schwindel nahezu widerstandslos durchzupeitschen. Und da soll nur noch einer behaupten wollen, dass die ganze üble Corona-Panik nicht politisch inszeniert gewesen sei.

Allein schon von Berufs wegen bin ich an allen realistisch umsetzbaren Möglichkeiten sowohl zur Energieerzeugung als auch Energieeinsparung interessiert und gerade die Chemie in enger Zusammenarbeit mit Physik, Biologie und Ingenieurwesen muss dabei eine Vorreiterrolle für sich in Anspruch nehmen. Allerdings sind links-grüne Hirngespinste bedingungslos abzulehnen, die eine „Energiewende“ postulieren, welche weit mehr Energie erfordert als letztlich daraus gewonnen werden kann bzw. der Umwelt mehr schaden als nützen (siehe dazu das Buch von Friedrich Schmidt-Bleek, GRÜNE LÜGEN – Nichts für die Umwelt, alles fürs Geschäft – wie Politik und Wirtschaft die Welt zugrunde richten)

Als diesbezügliches, schon wiederholt von mir aufgegriffenes Paradebeispiel sei nur der in erster Linie von den GRÜNEN auf den Weg gebrachte Hype mit dem E 10 Sprit erwähnt, dessen Anteil an sogenanntem „Bioethanol“ – angemessener wäre allerdings der Terminus „Agro-Ethanol“ – nicht nur auf Kosten von Nahrungsmitteln erfolgt, sondern dessen Herstellung auch noch das 1,6-fache an Energie verschlingt als daraus gewonnen werden kann [1].

Aber auch bei der Windkraft sind gewaltige sowohl ökonomische als auch ökologische Schwächen erkennbar. Wie viele Millionen Tonnen Beton werden dadurch verbaut und weite Landstreiche verschandelt bis zum geht nicht mehr, von der enormen „CO2-Treibgas-Emission“ durch den für Beton benötigten „gebrannten Kalk“ ganz zu schweigen.

Oder hat sich auch einmal einer der politisch Verantwortlichen wirklich näher mit dem ungeheuren Energieaufwand für das in den Solaranlagen verbaute Silizium auseinandergesetzt ? Denn dies wird in einer Reinheit von mindestens 99.99 % benötigt. Ein Blick in die Lehrbücher der Anorganischen Chemie oder ins Internet wird all dies nur bestätigen.

Da ich mich in früheren Beiträgen bereits näher mit Windkraft, Solarenergie und auch E-Mobilität befasst habe, seien die Leser*innen auf diese Traktate verwiesen, weshalb ich mich im Folgenden mit dem wohl aktuellsten Hype, nämlich der mit Hilfe von Wasserstoff erhältlichen Energie etwas kritischer befassen möchte.

Auf den ersten Blick, aber nur auf den ersten, scheint sich Wasserstoff als DIE Patentlösung aller bisherigen energetischen Probleme schlechthin zu erweisen. Denn es liegt in unbegrenzter Menge auf der Erde vor, liefert als „Abfallprodukt“ der Verbrennung nur mehr das für alle Lebensvorgänge auf der Erde unabdingbare Wasser, kehrt also zu 100 % in den natürlichen Kreislauf zurück, steht demgemäß in unerschöpflicher Menge zur Verfügung und ist somit gemäß links-grüner Ideologie völlig „klimaneutral“, wenn da nicht………. gewisse Einschränkungen aufträten.

Denn bei näherer Betrachtung tun sich erhebliche Abgründe auf, die in erster Linie der Problematik der Herstellung von Wasserstoff geschuldet sind. Denn die Wasserstoff-Sauerstoff Bindung des dazu benötigten Wassers gehört zu den stärksten der Chemie überhaupt, wie ein kurzer Blick in ein Lehrbuch der Anorganischen Chemie oder auch ins Internet nachhaltig unter Beweis stellt. Diese Bindungsenergie muss erst einmal gebrochen werden und dafür sind sehr große Energiemengen erforderlich. Wie stark die chemische Bindung H-O-H ist, zeigt sich schon allein daran, dass zu deren thermischer Spaltung in Wasserstoff und Sauerstoff eine Temperatur von 1700°C benötigt wird.

Allerdings steht uns aber auch eine ganze Reihe anderer Wege zur Herstellung dieses als umweltschonend erachteten Energieträgers zur Verfügung. Diese sind allesamt sehr energieintensiv, da meist bei sehr hohen Temperaturen ablaufend. Zumindest ist mir bis auf die auf elektrolytischem und damit ebenso enorm Energie verbrauchendem Wege – diese findet immerhin bei Raumtemperatur statt – erfolgte Zersetzung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff bislang kein Verfahren bekannt, mit welchem Wasserstoff z. B. bei relativ niedrigen Reaktionstemperaturen von 100°C oder darunter und damit extrem energiesparend zur Verfügung gestellt werden könnte. Man denkt hierbei in erster Linie an geeignete Katalysatoren um die Aktivierungsenergie und damit auch die Temperaturschwelle zur Wasserzersetzung so niedrig wie möglich zu halten. Ein Durchbruch in dieser Richtung scheint zumindest gegenwärtig doch noch in relativ weiter Ferne zu liegen.

In diesem Zusammenhang erinnere ich auch mich an die Aussage des früheren Lehrstuhlinhabers für Anorganische Chemie II der Universität Freiburg im Breisgau, Prof. Dr. Heinrich Vahrenkamp, vor gut 45 Jahren als er auf einen möglichen Katalysator zu sprechen kam, mit welchem man das seit 1913 immer noch in derselben Weise angewendete Haber-Bosch Verfahren zur Gewinnung von Ammoniak aus dem Stickstoff der Luft revolutionieren könne. Er sagte, dass derjenige, dem es gelänge, ein katalytisches und deshalb auch bei tiefen Temperaturen anwendbares Verfahren in dieser Richtung zu entwickeln, unmittelbar danach mit dem Nobelpreis ausgezeichnet würde. Dasselbe dürfte auch für den analogen Fall der Wasserzersetzung gelten. Aber leider sind wir noch nicht so weit, was allerdings nicht heißt, diese Möglichkeit in absehbarer Zeit nicht auch ins Auge zu fassen zu können.

Kommen wir nun zurück zu den gegenwärtig meist gebräuchlichen Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff. Kürzlich las ich von „grünem“ Wasserstoff und dachte spontan an eine gewaltige Verarsche. Denn wer ernstlich solchen Unsinn verzapft, hat wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank und wäre dementsprechend ein Fall für die Psychiatrie.

Selbst die bei Raumtemperatur erfolgende elektrolytische Zersetzung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff erfordert Unmengen an elektrischem Strom und woher kommt der überhaupt ? Selbstverständlich aus der Steckdose, woher denn sonst ! Immerhin entstünde dabei auch der für das Leben auf dem Planeten unverzichtbare Sauerstoff, welcher sich an der Anode abscheidet.

Bei der Chloralkali-Variante müsste Natriumchlorid aus Meerwasser (Salzgehalt 3,5 %) extrahiert werden. Wohin jedoch mit dem unermesslich vielen extrem giftigen Chlor welches als „Abfallprodukt“ an der Anode entsteht ?

Immerhin würde es in beiden Fällen gelingen, den Wasserstoff, der sich an der negativen Elektrode, der Kathode, abscheidet, in reiner Form zu gewinnen.

Weitere alternative Möglichkeiten zur Herstellung von Wasserstoff eröffnen sich aber auch durch Verwendung langkettiger Kohlenwasserstoffe in einem sogenannten „Pre-Reformer“ unter Zugabe von Wasserdampf bei einer Temperatur von etwa 450–500 °C und einem Druck von etwa 25 – 30 bar, wobei Wasser mit einem Kohlenwasserstoff an einem Nickelkatalysator mit Wasser zu Kohlenstoffmonoxid und Wasserstoff umgesetzt wird.

Der Nachteil dieser Methode ist neben der Verwendung fossiler Quellen und dem dafür erforderlichen hohen Energieverbrauch, dass der Wasserstoff nicht in Reinform anfällt, sondern erst noch vom Kohlenmonoxid abgetrennt werden muss. Und jeder zusätzliche Schritt verbraucht logischerweise Energie.

Aber auch andere Verfahren wie z. B. Pyrolyse und Dampfreformierung sowie thermochemische Prozesse dürften sich wohl kaum im Bereich energiesparender Techniken bewegen.

Stets wird auch der fotokatalytischen und fotobiologischen Wasserspaltung das Wort geredet, aber hier scheint sich leider auch noch kein Lichtblick am Ende des Tunnels abzuzeichnen, zumal sich ohne die entsprechende Katalyse wohl kaum etwas in dieser Richtung bewegen dürfte.

Nebenbei bemerkt sind für den unersättlichen Energiehunger einer sich immer noch mit rasanter Geschwindigkeit nach oben bewegenden Bevölkerungszahl schier unermessliche Mengen an Wasserstoff erforderlich, welche nur mittels Verfahren bereitgestellt werden können, die erstens die Produktion riesiger Mengen an Wasserstoff an bestimmten Orten in Küstennähe erlauben und die zweitens auch so energiesparend wie möglich ablaufen sollten. Denn sonst macht die ganze Sache ja keinerlei Sinn.

Nachfolgend sei noch auf die bei Verwendung von Wasserstoff als Energieträger ins Auge zu fassenden möglichen Probleme und Nachteile eingegangen.

  • Der Siedepunkt von Wasserstoff als kleinster chemischer Verbindung mit Molgewicht 2 beträgt – 252°C, liegt damit sehr nahe beim absoluten Nullpunkt von – 273.2°C und ist damit ein nicht einfach zu handhabendes extrem leicht entzündliches und hochexplosives Gas der Gefahrenklasse F+. Für dessen Transport und Lagerung gelten folglich spezielle Vorsichtsmaßregeln. Die Explosionsgrenzen in Luft liegen zwischen 4 und 76 Volumen-%. Da der Wasserstoff gewöhnlich in flüssiger Form bei Raumtemperatur gelagert wird und dafür außerordentlich hohe Drucke erforderlich werden, sind außerdem Behältnisse oder Tanks mit ganz besonderen mechanischen Eigenschaften vonnöten, welche diese Bedingungen erfüllen und auch Stresssituationen zu widerstehen in der Lage sind. Außerdem ist zur Herstellung von einem Teil Wasserstoff das Neunfache des Gewichts an Wasser erforderlich.

  • Die Produktionsanlagen zur Wasserstoffgewinnung können logischerweise auch nur in Küstennähe errichtet werden, denn nur aus den Ozeanen lässt sich der unermessliche Bedarf an dazu nötigem Wasser decken. Eine Entnahme aus den Flusssystemen des Binnenlandes kommt überhaupt nicht in Frage, zumal diese bei den daraus zu entnehmenden Mengen innert kürzester Zeit völlig austrocknen würden.

  • Der Vorteil des Wasserstoffs gegenüber allen fast in Betracht kommenden alternativen Energieträgern besteht allerdings darin, dass als Endprodukt der Verbrennung nur mehr Wasser entsteht und zumindest diesbezüglich keinerlei Umweltprobleme entstehen dürften. Damit würde eine scheinbare „CO2-Neutalität resultieren, wenn man den ungeheuren Aufwand für die Synthese völlig außer Acht lässt, wie es vorzugsweise die GRÜNEN offensichtlich zu tun pflegen.

  • Allerdings wird das bei der Verbrennung resultierende Wasser primär als Wasserdampf freigesetzt, welcher seinerseits wiederum, wie Kohlendioxid, als Treibhausgas eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielt, gerade dann, wenn es in höhere „kritische“ Luftschichten gelangt. Daneben könnte die lokale Wasserdampfkonzentration vor allem in Ballungsgebieten mit extrem hohem Verkehrsaufkommen und viel Industrie so stark zunehmen, dass sich sogar während Hochdruckwetterlagen Wolken bilden und es quasi aus heiterem Himmel heraus zu ergiebigen Regengüssen kommen kann.

  • Im Herbst und Winter könnten daraus noch weitere Probleme entstehen wie z. B. eine Intensivierung von Oberflächenphänomenen, die als Industrieschnee bekannt, vor allem in der kalten Jahreszeit auftreten und Straßen und Wege mit einer dünnen, aber gefährlich glatten Schnee- oder Eisschicht überziehen können. Man halte sich zu diesem Zweck einmal die Situation vor Augen, wenn bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt der Wasserdampfausstoß von täglich hunderttausenden bis Millionen KFZ’s in Ballungsgebieten mit Millionenbevölkerung kondensiert, urplötzlich gefriert und sich die Fahrbahn in eine spiegelglatte Eisfläche verwandelt. Wurden derartige Überlegungen jemals in die Planungen mit Wasserstoff als Energieträger der Zukunft mit einbezogen ? Denn es gibt bekanntlich nichts zum Nulltarif.

Fazit:

Kritiker mögen einwenden, dass die Bereitstellung von Wasserstoff ja auch im Fall der Ammoniaksynthese gemäß der Formel N2 + 3H2 → 2NH3 offenbar problemlos gelingt. Allerdings nimmt sich die dafür zu veranschlagende Menge gegenüber Wasserstoff als echtem Energieträger geradezu minimalistisch aus, nämlich im sub-ppm Bereich (ppm = parts per million), sodass dessen Bereitstellung zumindest für die Herstellung von Ammoniak wohl keine ernsthaften Probleme bereiten dürfte.

Verbrennungsmotoren auf Basis von Wasserstoff als Energieträger wurden bereits konstruiert und laufen ähnlich wie mit Methangas betriebene Fahrzeuge.

Ob sich allerdings Wasserstoff als Allheilmittel sämtlicher energetischen Probleme heranziehen lässt, bleibt zum gegenwärtigen Zeitpunkt dennoch fraglich, zumindest solange keine kostengünstigen Herstellungsverfahren existieren. Und diese werden vermutlich noch auf noch nicht absehbare Zeit auf sich warten lassen.

[1] David Pimentel and Tad W. Patzek, Ethanol Production Using Corn, Switchgrass and Wood; Biodiesel Production Using Soybean and Sunflower; Natural Resources Res. Vol. 14, No 1, March 2005.

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