Keinen Wahlsieger, keine Regierung, aber schon wieder mehr Abgeordnete

Die Bundestagswahl ist gelaufen und kein Politiker sowie die allwissenden Staats- und Massenmedien wissen, wer Deutschland in den nächsten 4 Jahren regiert. Besonders die zwangsfinanzierten Staatsmedien hofften auf eine GRÜN geführte Bundesregierung und schwenkten lediglich wegen einer untragbaren Kanzlerkandidatin Baerbock erst kurz vor der Wahl auf Olaf Scholz und seine SPD um. So wie die Staatsmedien es dachten funktionierte es trotz großangelegten Hype für die GRÜNEN jetzt doch nicht. Die Kernwählerschaft der GRÜNEN beträgt vielleicht 10 Prozent und wenn sie jetzt 14,8 Prozent erhielten, so sind ca. 5 Prozent der staatsmedialen GRÜNEN Werbung und der Unwissenheit der Erstwähler zuzuschreiben.

Das die AfD 10,3 Prozent der Wählerstimmen bekam, ist eine große Leistung. Alle im Bundestag vertretenen Parteien, sowie die Staats- und Massenmedien, sind gegen die AfD ausgerichtet und bekämpfen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln diese Partei. Mit einem fairen Umgang von Seiten der etablierten Politik sowie den Staats- und Massenmedien hätte die AfD höchstwahrscheinlich einen Stimmenanteil um die 15 Prozent erreicht. Dazu kommen noch verlorene Stimmen an die Freien Wähler, sowie innerparteiliche Grabenkämpfe. Doch das miese Verhalten der Altparteien, sowie der Staats- und Massenmedien ist aufgegangen; die AfD wurde ziemlich klein gehalten. CDU/CSU hat ein bürgerliches Bündnis mit der AfD ausgeschlossen und somit die vielleicht bestmögliche und stabilste Regierungsvariante aus CDU/CSU, FDP, AfD unmöglich gemacht.

Ca. 23 Prozent der Wahlberechtigten gingen gar nicht zur Wahl und 8,7 Prozent wählten Parteien die an der Fünfprozentklausel scheiterten. Dadurch profitieren die Parteien, die diese ca. 32 Prozent überhaupt nicht wollten.

Als Wahlsieger fühlt sich die SPD, jedoch nur Einviertel der Wahlberechtigten wollten sie. Ebenso die zweitplazierte Partei CDU/CSU, auch hierzu votierten nur knapp Einviertel der Wahlberechtigten. Ein Sieger sieht anders aus, zumal die beiden Kanzlerkandidaten Scholz und Laschet jede GRÜNE und GELBE Kröte schlucken müssen, um überhaupt Kanzler zu werden. Hier muss sich beweisen wer der beste Schlucker ist und wem zuerst die Kröte im Hals stecken bleibt.

Gewinner dieser Wahl gibt es jedoch auch und dabei ist der Steuerzahler schon gleich der erste Verlierer. Gewinner sind, und wie soll es auch anders sein, die Politiker selbst. Der neue Bundestag wird nochmals aufgebläht, aus 709 Abgeordnetenplätze werden 735. Es sind 26 mehr und jeder Parlamentsplatz kostet dem Steuerzahler mit allem drum und dran rund 300.000 Euro im Jahr. Sind ca. 8.000.000 Euro pro Jahr mehr für den Steuerzahler. Den Abgeordneten freut es, denn für zusätzlich 26 Personen gibt es für das treue Abnicken pro Person ca. 15.000 Euro monatlich aus der Steuerkasse.

Aber eine Regierung hat Deutschland noch lange nicht und soll als Hauptaufgabe den weltweiten Klimawandel im kleinen Deutschland endgültig besiegen. Dabei sollen dann alle Lobbyisten der regierenden Parteien ordentlich verdienen und das arbeitende Volk kräftig zur Kasse gebeten werden. Aber so, dass der dumme Wahlmichel es möglichst nicht merkt. Keine leichte Aufgabe, zumal die Politiker weder das Klima verändern können, noch die enormen Preissteigerungen aufhalten. Für den Durchschnittsbürger bleibt alles gleich, Sonnen- und Regentage sowie Sommer und Winter. Nur er muss viel mehr bezahlen, muss mit Energieengpässen zurechtkommen, für Strom, Gas, Treibstoff bald die doppelten Preise zahlen und bekommt zusätzlich dafür täglich den Strom abgestellt, wenn die Atom- und Kohlekraftwerke endgültig geschlossen sind. Auch wird der Klimawahnsinn Arbeitsplätze kosten, denn alles was verboten ist oder zu teuer wird, braucht keine Herstellung.

Was die GRÜNEN stets behaupten und die SPD umsetzen will, dass Sozial- und Klimapolitik vereinbar ist, ist eine Lüge in sich selbst. Die anvisierte Klimapolitik verteuert alles und dies auch für die sozial Schwachen. Denn auch die müssen die höheren Preise für Lebensmittel, Heizung, Strom, Treibstoff etc. aufbringen. Wenn der Staat dann die sozial Schwachen zusätzliches Geld schenken möchte, muss er dieses wiederum bei allen anderen Bürgern eintreiben, für die dann die Klimakosten noch höher ausfallen.

Hohe Inflationsraten, Negativzinsen, Zerstörung von Sparguthaben und privaten Altersabsicherungen, Sozialeinwanderung, Rentensicherung, zerfallende Infrastruktur, Kriminalität und innere Sicherheit waren gar keine Themen im Wahlkampf. Doch auch mit diesen unbeliebten Themen muss sich die nächste Regierung beschäftigen. Es wird ihr wieder auf die Füße fallen, ob sie will oder nicht. Immer noch leben die meisten Merkel Einwanderer von Sozialhilfe und weitere Millionen warten bereits auf Einlass. Die Kosten sind entweder zusätzlich über Klimasteuern abzudecken oder durch weitere Staatsverschuldung, die dann die Steuern von morgen bedeuten.

Bei der Regierungsfindung wird es also um mehr gehen als nur um Klima, auch wenn Annalena Baerbock nichts anderes kann als nur Klima, Klima, Klima schreien.

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