Identität als Menschenrecht: G+D betont Bedeutung für globale Entwicklung

PRESSEINFORMATION

Von Giesecke+Devrient

München, 16. September 2021 – Nach Schätzungen der Weltbank besitzen etwa eine Milliarde Menschen bislang keine legale Identität. Für die Wahrung von Grundrechten und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist diese allerdings zwingend erforderlich. Giesecke+Devrient (G+D) unterstützt daher aktiv das UN-Nachhaltigkeitsziel, bis 2030 jedem Menschen eine rechtliche Identität zu geben und verweist auf dessen Bedeutung.

Eine legale Identität ist die Grundvoraussetzung für die gesellschaftliche, politische und finanzielle Teilhabe eines Menschen. Erst die Identität befähigt eine Person, Rechte und Pflichten in der Gesellschaft wahrzunehmen, zum Beispiel das Wahl- und Erbrecht. Auch für den Zugang zu staatlichen Gesundheits- und Sozialleistungen oder Finanzdienstleistungen ist die legale Identität unverzichtbar. Und nicht nur der einzelne Mensch, sondern auch Staaten profitieren von Identitätsnachweisen und entsprechenden Systemen. So kann die umfassende Registrierung aller Bürgerinnen und Bürger eines Landes zu einer dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung beitragen, beispielsweise durch höhere Steuereinnahmen des Staates und bessere Planbarkeit von hoheitlichen Aufgaben.

Die Vereinten Nationen unterstreichen die hohe Bedeutung einer legalen Identität. Sie ist Bestandteil ihrer 17 Ziele für die nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene. Im Nachhaltigkeitsziel 16.9 fordert die UN alle Staaten auf, bis 2030 dafür zu sorgen, dass jeder Mensch eine rechtliche Identität erhält. Vor diesem Hintergrund hat die Nichtregierungsorganisation ID4Africa eine Bewegung ins Leben gerufen, die den 16. September offiziell zum „International ID Day“ erklärt.

Grundvoraussetzung für eine legale Identität ist es, Infrastrukturen und Lösungen für den Identitäts- und Geburtsnachweis einzurichten. Elementare Aspekte sind dabei ein zuverlässiges Registrierungssystem, Identitätsnachweise und ein Schutz vor Identitätsmissbrauch. Vor allem muss eine sichere Personalisierung und Ausgabe von hoheitlichen Identitätsdokumenten wie Geburtsurkunden, Pässen, Personalausweisen oder Führerscheinen gewährleistet sein.

Die Bereitstellung solcher Lösungen gehört zu den Kernkompetenzen des internationalen Technologiekonzerns G+D. Das Unternehmen ist Mehrheitsgesellschafter der Veridos, einem weltweit führenden Anbieter von integrierten Identitätslösungen. In einer Vielzahl von Projekten haben beide Unternehmen bereits Infrastrukturen für Identitätslösungen von ePässen bis hin zu Führerscheinen aufgebaut. Dazu gehören Länder wie Bangladesch, Irak oder Uganda.

„Wir sind der Überzeugung, dass die legale Identität ein Menschenrecht darstellt. Nur damit können Menschen ihre Rechte und Pflichten in der modernen Welt wahrnehmen“, betont Ralf Wintergerst, CEO von Giesecke+Devrient. „Zu unseren Kernfeldern gehört der Schutz und die Absicherung von Identitäten. Mit unseren Lösungen wollen wir weltweit Länder bei der Einführung von Identitätssystemen unterstützen.“

Über Giesecke+Devrient

Giesecke+Devrient (G+D) ist ein weltweit tätiger Konzern für Sicherheitstechnologie mit Hauptsitz in München. Als Partner von Organisationen mit höchsten Ansprüchen schafft G+D mit seinen Lösungen Vertrauen und sichert essentielle Werte. Die innovative Technologie des Unternehmens schützt physisches und digitales Bezahlen, die Konnektivität von Menschen und Maschinen, die Identität von Personen und Objekten sowie digitale Infrastrukturen und vertrauliche Daten.

G+D wurde 1852 gegründet. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 11.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 2,31 Milliarden Euro. G+D ist mit 74 Tochtergesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen in 32 Ländern vertreten. Weitere Informationen: www.gi-de.com

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