Der intensiv geführte Kampf des Digitalen Finanziellen Komplexes und deren politischer Marionetten gegen Andersdenkende, sprich Querdenker und Demokratie

Von Gastautor Dr. Klaus Rißler

Kürzlich wurde ich am Stand der Partei „Die Basis“ in meiner Wohngemeinde bei Freiburg im Breisgau, welche sich für die sofortige Rückkehr der Gesellschaft zur Demokratie, sprich politischen Normalität einsetzt, von einem Mitglied der COVIDI-ioten Partei SPD als „Querdenker und Rechtsradikaler“ bezeichnet.

So weit hat es das „Corona-Virus“, das in der postulierten Form möglichweise so auch gar nicht existiert, bereits geschafft, die völlig ideologisch verbohrten Gehirne der Politiker der Altparteien CDU/CSU, SPD, GRÜNE und auch Die Linke zu durchlöchern, dass jedweder politische Anstand und Moral auf der Strecke bleibt bzw. wie durch weitmaschiges Sieb vollständig hindurchläuft.

Ja, das politisch-gesellschaftliche Klima hat sich insbesondere seit der Kanzlerschaft der ehedem linientreuen Sozialistin Angela Merkel in eine äußerst bedenkliche totalitär-ideologisch geprägte Richtung hin entwickelt, wie man sie sich noch vor 20 Jahren nicht in den schrecklichsten Träumen hätte vorstellen können.

Eine derartige Missachtung der Volkssouveränität einschließlich Justiz wäre weder unter Helmut Kohl noch Gerhard Schröder möglich gewesen.

Allerdings muss der schon genialen Strategie unserer lieben „Mutti“ allergrößte Hochachtung gezollt werden. Denn wie es ihr gelang, nur 15 Jahre nach dem „vorläufigen“ Ende der DDR ab dem Jahre 2005 nicht nur deren Westerweiterung in weniger als 2 Jahrzehnten zu vollziehen, sondern auch IHRE ungeliebte Partei mit Namen CDU zur DDR-analogen Blockflöten-Union umzugestalten und ihrer bisherigen jahrzehntelangen Inhalte völlig zu entkernen, verdient wohl unser aller ungeteilte Bewunderung, unabhängig davon, ob wir darüber glücklich sein wollen oder auch nicht. Aber längst nicht nur das. Sie brachte auch noch das weitere Kunststück fertig, mit Ausnahme der AFD und Teilen der FDP, sämtliche Altparteien einschließlich der Partei „Die Linke“ in einen regelrechten politischen „Eintopf“ hinein zu verkochen.

Wenn man sich zu alledem auch noch die Plakatwerbung zur Wahl des neuen Reichstags zu Gemüte führt, dann stockt einem auch ohne Virusinfektion schier der Atem. Zwar wird aus diesen Anlässen heraus bereits seit Jahrzehnten gelogen und betrogen, dass sich nicht nur die Balken biegen, sondern unter der Last der Lügen auch noch zerbrechen. Allerdings kann ich mich an keinen Wahlkampf der letzten 60 Jahre erinnern, in dem die Wahrheit derart wie mit Kommissstiefeln zertreten wurde als während der aktuellen Kampagne. Ich erspare mir an dieser Stelle irgendwelche Seitenhiebe auf die nur allzu sehr an den Reichspropagandaminister Josef Göbbels erinnernden schrecklich-indoktrinativen Sprüche der Altparteien, denn sie sind es allesamt nicht wert, näher kommentiert zu werden.

Das eigentlich schlimme daran ist jedoch nur, wie diese Sammelparteien der „Neuen Volkskammer“ mit politisch Andersdenkenden umgehen, wobei der Ton zusehends an Schärfe, Diffamierungen, Anschuldigungen und sogar handfesten Beleidigungen sich umso mehr steigert, je mehr sie sich in die „Corona-Sackgasse“ verrannt haben, aus der sie ohne gewaltigen Gesichtsverlust wohl kaum mehr herauskommen dürften. Und folglich wird weitergelogen und weitergelogen. Gerade aber auch deshalb werden all die Menschen, die sich diesem Corona-Diktat bzw. der vom „Digital Finanziellen Komplex“ (DFK) verordneten bzw. politisch-medial gesteuerten „Gesundheitsdiktatur“ widersetzen, nach „alter Väter Sitte“ wie anno 1933 – 1945 im NS-Staat oder zwischen 1945 und 1989 in der früheren SBZ, dann ab 1949 DDR, als Corona-Leugner, COVID-ioten, Rechtsradikale und Querdenker verunglimpft und alles dafür mögliche in Bewegung gesetzt, sie z. B. aus nichtigem Anlass heraus mit an die GESTAPO erinnernden Hausdurchsuchungen regelrecht zu kriminalisieren, damit gesellschaftlich zu ächten und wirtschaftlich zu ruinieren, von den gegen friedliche Demonstranten eingesetzte Schlägertrupps in bester SA-Manier ganz zu schweigen. Hatten wir das nicht schon einmal vor gar nicht allzu langer Zeit oder ist die Erinnerung daran schon so schnell verblasst dass man sich heutzutage erneut widerstandslos wieder damit abfindet wie damals?

Der Begriff des „Querdenkers“, der zuvor viele Jahre lang kaum in Gebrauch war, musste deshalb gerade deshalb in der angeblichen „Corona-Krise“ zwangsläufig fröhliche Urstände erleben. Nur, dass diese in Wirklichkeit jedoch als absichtlich herbeigeführtes Schreckensszenario mit einer unendlich langen Kette dreister Lügen seitens des DFK in die Welt gesetzt wurde, um zu jeder Zeit an jedem möglichen Ort selbst in die intimsten Belange der Menschen eingreifen zu können, mit dem Ziel, einen totalen globalen Überwachungsstaat zu errichten.

Allerdings wurden Querdenker schon seit jeher mit einem negativen Anstrich versehen und dies, obwohl es ohne sie weder einen gesellschaftlich-ethisch-moralischen noch einen wissenschaftlich-technischen Fortschritt gegeben hätte, wie wir ihn zumindest gegenwärtig noch vorfinden. Leider werden gerade im aktuellen Fall einer in der Tat sämtliche Grenzen überschreitenden „Corona-Lüge“ alle Menschen, die sich noch ihrem gesunden Menschenverstand verpflichtet fühlen, nur allzu leichtfertig als Querdenker und Ewiggestrige abgestempelt und ausgegrenzt.

Querdenker bevölkern diesen Planeten übrigens schon so lange es Menschen darauf gibt und ohne diese wären sie womöglich schon längst ausgestorben. Denn gerade sie erwiesen sich als DAS Salz, sprich den Motor des Lebens, ohne den wir sehr wahrscheinlich auf einer sehr viel niedrigeren Stufe der menschlichen Entwicklung stehen geblieben wären.

Die Zahl der Querdenker im Verlauf der langen Geschichte der Menschheit dürfte sich in Zahlen wohl kaum erfassen lassen, denn es gab unglaublich viele davon. Alle aufgezählt, würde wohl eine vielbändige Enzyklopädie dicker Welser füllen, weshalb ich mich lediglich auf eine winzige Auswahl allerdings jedoch jedermann geläufiger Beispiele und Namen beschränke.

Der wohl bekannteste und wohl auch berühmteste Querdenker der Menschheit dürfte ein in Bethlehem in Judäa geborener und in Nazareth in Galiläa aufgewachsener Jude namens Jesus gewesen sein. Vielleicht war er der erste konfessionelle „Reformator“ überhaupt, denn er überwarf sich, Querdenker wie er nun einmal war, mit den Schriftgelehrten des Judentums und vertrat eine neue Richtung der jüdischen Religion, die er in deren Grundfesten eigentlich überhaupt nicht erschüttern, sondern einfach nur reformieren wollte. Man könnte es aber auch so ausdrücken, dass er das in seinen engen rituellen Fesseln erstarrte Judentum zu neuen Ufern führen wollte. Ob ihm das bis in die heutige Zeit hinein allerdings gelang, könnte allerdings auch angezweifelt werden. Denn nur allzu sehr haben sich seine „Schäfchen“ von seinen Ideen und Vorgaben entfernt, ja sie bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet, was insbesondere dadurch zum Ausdruck kam, dass zumindest Teile des auf unmittelbarem Wege aus dem Judentum entstandenen Christentums sich offenbar deren jüdischer Wurzeln nicht mehr bewusst zu sein schienen und diese in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhundert abrupt kappen wollten.

Ein weiteres prominentes Beispiel eines Querdenkers ist der berühmte griechische Philosoph Sokrates (469 – 399 v. Chr.), der als unbequemer Mahner zum Tod durch Austrinken des Schierlingsbechers verurteilt wurde. Das darin enthaltene Alkaloid Coniin bewirkt eine von den Füßen her aufsteigende Lähmung des Rückenmarks, welche schließlich zum Tod durch Atemlähmung führt.

Im um das Jahr 1700 beginnenden Zeitalter der „Aufklärung“ vertraten immer mehr Vertreter des rationalen Denkens wie z. B. die Enzyklopädisten Denis Diderot (1713 – 1784) und Jean-Baptiste le Rond, genannt d’Alembert (1717 1783), zur bestehenden absoluten französischen Monarchie völlig konträre Ansichten, welche letztlich in der Französische Revolution von 1789 ihren gewaltsamen Ausbruch fanden.

Weitere Wegbereiter dieser demokratischen Entwicklung, welche im heutigen Sinne ebenso als „Querdenker“ tituliert würden, sind ebenfalls zwei Franzosen. Charles-Louis de Secondat, Baron de La Brède et de Montesquieu (1689 – 1755) vertrat das Prinzip der Gewaltenteilung mit Legislative, Exekutive und Gerichtsbarkeit (De l’Esprit des Lois = vom Geist der Gesetze) und Jean Jaques Rousseau (1712 – 1778) hinterließ uns sein Hauptwerk mit dem Titel „Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des politischen Rechtes“ (Du Contrat Social ou Principes du Droit Politique).

Nahezu zeitgleich gab es aber auch auf deutsch-monarchistischer Seite „aufgeklärte“ Herrscher, denen man zumindest teilweise das Prädikat „Querdenker“ attestieren könnte, wie z. B. König Friedrich II. von Preußen (1712 – 1786) oder Kaiser Josef II. (1741 – 1790), welche ihren Landeskindern für die damalige Zeit geradezu sensationelle Maßnahmen verordneten wie z. B. allgemeine Schulpflicht für alle Bürger, Abschaffung der Folter, Aufhebung der Leibeigenschaft der Bauern und religiöse Toleranz. Einziger Wermutstropfen dabei war, dass diese Reformen von „oben herab“ erlassen wurden und beide Monarchen nicht im Traume daran dachten, etwas Grundlegendes an ihrer absolutistischen Staatsführung zu ändern.

Querdenker im eigentlich politisch-gesellschaftlichen Sinne waren auch Karl Marx (1818 – 1883), Friedrich Engels (1820 – 1895) und viele andere sowohl politische als auch kirchliche Sozialreformer, die sich immerhin aktiv gegen die damals üblichen gesellschaftlichen Zustände und damit indirekt auch gegen die herrschende Klasse in Stellung brachten, wie z. B. Friedrich von Bodelschwingh (1831 – 1910), Johann Heinrich Wichern (1808 – 1881), Adolf Kolping (1813 – 1865), Wilhelm Emmanuel von Ketteler (1811 – 1877), Ferdinand Lasalle (1825 – 1864) u. v. a. mehr.

Wer entsinnt sich nicht auch des CDU-Politikers und Merkel-Kritikers Wolfgang Bosbach, der 2017 mit den Worten „nicht weiter wie die Kuh quer im Stall stehen zu wollen“, auf ein weiteres Mandat im Parlament verzichtete. Auch er ein Querdenker, dessen man sich auf diese Weise gottlob entledigt sah.

Man lenke den Blick auch auf weitere politische „Querdenker“ wie z. B. Lothar Späth (1937 – 2016), Heiner Geißler (1930 – 2017) oder auch Kurt Biedenkopf (1930 – 2021), welche durch ihre Kritik an Helmut Kohl in Ungnade fielen und ihre politische Karriere damit abrupt beendet war. Diese Liste „querdenkender“ und als Folge davon „abgesägter“ Politiker ließe sich, aktuell auf Angela Merkel bezogen, noch beliebig verlängern.

Auch einigen „Querdenkern“ des NS-Staates sollte an dieser Stelle gedacht werden, wie z. B. der beiden Schriftsteller und Journalisten Carl von Ossietzky (1889 – 1938) und Kurt Tucholsky (1890 – 1935) sowie auch den Priestern Dietrich Bonhoeffer (1906 – 1945), Max Josef Metzger (1887 – 1944) und Bernhard Lichtenberg (1875 – 1943). Sie alle erkannten bereits früh die Gefahren des Nationalsozialismus und warnten eindrücklich davor. Leider gab es davon viel zu wenige.

Nicht zuletzt sei das Augenmerk aber auch auf berühmte naturwissenschaftliche Querdenker gerichtet, wie z. B. Nikolaus Kopernikus (1473 – 1543) und Galileo Galilei (1564 – 1641), welche das bislang jahrtausendealte heliozentrische Weltbild erschütterten. In gleicher Weise verließen aber auch Albert Einstein (1879 – 1955) und Werner Heisenberg (1901 – 1976) bereits ausgetretene Pfade der „Klassischen Physik“ und reformierten diese nicht nur, sondern revolutionierten sie auch.

Nur wenigen dürfte bekannt sein, dass Albert Einstein im Jahr 1921 den Nobelpreis für Physik nicht für seine bahnbrechenden Erkenntnisse zur speziellen (1905) und allgemeinen (1916) Relativitätstheorie erhielt, sondern für seine dazu eigentlich vergleichsweise weit unbedeutenderen Arbeiten über den „photoelektrischen Effekt“. Als viel zu fortschrittlich und neu erwies sich seine Forschung als dass man sie von vorn herein auch ohne Wenn und Aber akzeptiert hätte. Die sogenannte „Deutsche Physik“ unter ihren Protagonisten Johannes Stark (1874 – 1957) und Philipp Lenard (1862 – 1947), beides übrigens ebenfalls Nobelpreisträger für Physik, lehnten Einsteins Relativitätstheorie vehement ab und verwiesen sie ins Reich der „jüdischen Weltverschwörung“.

Fazit:

Ohne die unzähligen sogenannten „Querdenker“ wäre der heutige Fortschritt der Menschheit niemals möglich geworden. Denn nur dank ihrer Aktivitäten ließen sich völlig neue Wege beschreiten, ohne welche die Menschheit wohl nicht in der Form überlebt hätte, wie wir sie heute vorfinden. Sie erwiesen sich folglich als für die Gesellschaft unverzichtbar.

Abschließend möchte ich aber auch eines der jüngeren „Querdenker“ der Geschichte der Naturwissenschaften gedenken, nämlich des Biochemikers von Weltruf, Erwin Chargaff (1905 – 2002), der in wohl beispielloser Klarheit aufgezeigt hat, dass naturwissenschaftlicher Fortschritt auch mit ethisch-moralischem Rückschritt verknüpft sein kann und sich demgemäß zerstörerisch auf das weitere Zusammenleben der Menschen auswirken kann (siehe dazu auch den Beitrag vom 23. Juli 2021). Seine Ratschläge wären in der gegenwärtigen Situation der Lügen und Repressionen nötiger denn je. Ja, wir brauchen händeringend Querdenker wie ihn und können nur hoffen, dass es auch künftig mehr von ihnen geben wird, um der uns vom DFK auferlegten Zwangsjacke der Lügen ein für alle Mal entledigen zu können, so lange wir dazu noch in der Lage sind.

Obwohl anfangs weit eher als Beleidigung empfunden, betrachte ich das mir durch ein ideologisch verbohrtes Mitglied der COVID-ioten SPD zugewiesene Attribut eines „Querdenkers“ mittlerweile sogar als Kompliment und bin im Nachhinein außerordentlich zufrieden, ein „solcher“ zu sein.

 

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