Naive Politiker; glaubten sie wirklich Afghanistan sei demokratisierbar?

Haben wir in der Politik schon heute nur noch Baerbocks, Habecks und Neubauers? Fast kann man das annehmen, denn die Naivität der Politiker mit dem Umgang Afghanistan ist schon beachtlich. Da war die NATO 20 Jahre in Afghanistan, hochrangige Militärs, Nachrichten- und Geheimdienste sowie Politiker, die jedoch anscheinend nur medienträchtige Stippvisiten abhielten. Doch wie die Afghanen ticken, hat keiner herausgefunden. Man dachte die afghanischen Truppen, ausgebildet von NATO-Kräften und mit modernen NATO-Waffensystemen ausgestattet, verteidigen ihr Land gegen die Taliban. Doch das Taliban und Regierungstruppen ein Volk sind und alle islamisch, so weit dachten die Politiker nicht. Afghanische Soldaten und Polizisten schlossen sich entweder den Taliban an, oder flüchteten in Nachbarstaaten. Ihre militärische NATO-Ausrüstung überließen sie komplett den Taliban, so spendete die NATO zusätzlich noch Waffen an die Taliban.

Aber auch damit kennen sich die NATO und die westlichen Politiker aus. Bereits in den 1980er Jahren, als die Sowjetunion in Afghanistan einmarschierte, belieferten die USA und andere westliche Staaten die Taliban mit Waffen, denn damals waren sie für den Westen das Gute und die Sowjetunion das Böse. Typisch Politik, immer so handeln wie es gerade für ihre Zwecke benötigt wird.

20 Jahre später marschierte die USA mit ihren NATO-Partnern in Afghanistan ein und besetzten das Land 20 Jahre lang, sogar 10 Jahre länger als vorher die Sowjetunion. Diesmal waren jedoch die Taliban die Feinde, die 20 Jahre vorher noch die Freunde waren.

Was sollte der Einmarsch der NATO in Afghanistan eigentlich bewirken? Am Anfang ging es vielleicht noch um Al-Qaida und die Zerschlagung terroristischer Organisationen, doch im Anschluss sollte Afghanistan nach den naiven Vorstellungen westlicher Politiker demokratisiert werden. Es war von Anfang an ein hoffnungsloses und sehr teures Unterfangen, denn ein islamisches Land ist unmöglich demokratisierbar, sowie in Deutschland der Islam niemals integrierbar ist. Deshalb übernehmen die Taliban jetzt wieder die Macht und der mehrheitliche afghanische Bevölkerungsteil will es auch. Das traurige Ergebnis der NATO Intervention sind 3.000 gefallene NATO-Soldaten, darunter 59 Deutsche, eine Billion USD Kosten und alleine für Deutschland ca. 18 Milliarden Euro.

Vielleicht sollte das größenwahnsinnige Vorhaben der Politiker, ein islamisches Land zu demokratisieren, mal in die Überlegungen bei der Klimahysterie bedacht werden. Hier wollen ebenfalls größenwahnsinnige Politiker das Weltklima in Deutschland verändern. Haben vor in den nächsten Jahren Billionen Euros Steuergeld für die „Rettung des Klimas“ auszugeben. Es gibt viele Gründe dafür, dass es nicht funktioniert, alleine schon deshalb nicht, weil die Weltbevölkerung ständig weiter wächst. In 20 Jahren, wenn nicht ein großer Weltkrieg dazwischen kommt und alle Probleme brutal löst, haben die Politiker zwar die Wirtschaft zerstört, die Bevölkerung verarmt, den Autoverkehr um zweidrittel reduziert, den Strom rationiert aber das Weltklima immer noch nicht verändert. Die Aussichten das dass politische „Klimavorhaben“ ein ähnliches (nur viel teureres) Desaster wird wie die Afghanistanintervention, sind jedenfalls sehr gut.

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