Vom Einwanderungs-Tsunami 2015 zur Gretchen-Klimahype

Essay & Rezension des Fachbuchs „U. Kutschera: Klimawandel im Notstandsland. Biologische Realitäten widerlegen Politische Utopien. 2. Auflage, Verlag Tredition, Hamburg, 2021“ https://tredition.de/autoren/ulrich-kutschera-37682/

von Diplomchemiker Dr. Klaus Rißler, Freiburg i.Br. 12.07.2021

An für sich könnte ich diese Rezension in wenigen Sätzen beenden, denn ich stimme, den Inhalt des Buches betreffend, weitestgehend, wenn nicht sogar zu 100 % mit den Ausführungen des Autors überein. Im aktuell üblichen „Neusprech“ vertritt er allerdings „politisch inkorrekte“ Thesen, aber machen Sie sich nichts daraus, ich vertrete dieselben und das auch ohne mich auch nur im geringsten als Rechtsnationaler, Rechtsradikaler oder gar als Nazi zu fühlen. Bis vor wenigen Jahren sah ich mich noch der politischen Mitte zugehörig, wählte deshalb nach alter Väter Sitte jahrzehntelang die CDU, musste jedoch im Laufe der Jahre verdutzt feststellen, mich mit meinen, nebenbei bemerkt seit vielen Jahrzehnten gleichgebliebenen Auffassungen nun auf einmal in der extrem rechten Ecke verortet sehen zu müssen.

Das Buch ist sehr kurzweilig verfasst und bereitete auch viel Freude. Dennoch habe ich mir gut 14 Tage Zeit gelassen und alles, Satz für Satz, durch- und nicht „quergelesen“, wie leider allzu oft üblich.

Ich stehe voll hinter Prof. Kutscheras Thesen der Ablehnung der seit dem Spätsommer 2015 ohne Unterlass anhaltenden Masseneinwanderung von Menschen aus vormodernen und bildungsfernen Kulturen in die deutschen Sozialsysteme. Da es sich dabei zu mehr als 80 sogar bis zu 90 % an Muslimen mit einem reichen Kindersegen handelt, sehe auch ich unüberwindbare Probleme. Diese Menschen werden im Sinne der von der UNO geförderten „Replacement Migration“ aufgrund ihrer Islam-bedingten Sozialisation weder in eine christliche Mehrheitsgesellschaft integrierbar sein, noch infolge mangelnder Bildung auch nie und nimmer dazu beitragen, den „angeblichen“ Fachkräftemangel zu beheben. Als Folge dieser Massenzuwanderung sehen sich aber auch immer mehr Einheimische dazu gezwungen, diesem Land den Rücken zu kehren und wandern zu Hunderttausenden aus. Ja, Aristoteles hatte mit seinen vor zweieinhalb Jahrtausenden ausgesprochenen Worten mehr als recht. Um kurz darzulegen, wie sich der politische Wandel einer großen Volkspartei in dieser Hinsicht vollzog, soll nicht zuletzt Thilo Sarrazin – wahrscheinlich ein „moderner“ Aristoteles – zitiert werden, wobei aus seinem neuestem Werk mit dem Titel „Der Staat an seinen Grenzen“ einige Zeilen im Original entnommen wurden:

Deutschland muss Zuwanderung stärker steuern und begrenzen als bisher. Zuwanderung kann kein Ausweg aus den demographischen Veränderungen in Deutschland sein. Wir erteilen einer Ausweitung der Zuwanderung aus Drittstaaten eine klare Absage, denn sie würde die Integrationsfähigkeit überfordern. Verstärkte Zuwanderung würde den inneren Frieden gefährden und radikalen Kräften Vorschub leisten. (aus dem Wahlprogramm der CDU 2002 mit Frau Merkel als CDU-Vorsitzende)“

Denkt man da nicht spontan an die Worte Konrad Adenauers, die da lauteten „Was kümmert mich mein Dreck von gestern“. Oder, wie konnte es so weit kommen, dass sich eine einstige Partei der Mitte bis rechten Mitte urplötzlich bis fast zur Unkenntlichkeit verstümmeln und bedenkenlos in eine linke, geradezu verfassungsfeindliche Organisation transformieren ließ.

Ich möchte nicht weiter auf diese Problematik eingehen. Sie wurde vom Autor eindrucksvoll geschildert und es hieße deshalb Eulen nach Athen zu tragen, auch noch weiter von mir kommentiert zu werden.

Was mir allerdings bereits vor dem Armageddon 2015 schon seit vielen Jahren Kopfzerbrechen bereitet, besteht in einem sich bereits über Jahrzehnte hinziehenden schleichenden Bildungsverfall, der sich durch die Zuwanderung von Millionen an bildungsfernen Menschen seit 2015 zu einem regelrechten Tsunami ausgeweitet hat.

Ich erinnere mich noch gut daran, als es in Baden Württemberg noch die Möglichkeit gab, Mathematik für das Abitur abzuwählen. Aber der sich vor allem in den letzten 30 Jahren vollzogene Absturz an Bildung sprengte alle Grenzen. Damit einhergehend zeichnete sich aber auch ein völliger Kollaps bislang überkommener Werte ab, die in dem Unisex-Geschwafel, dem „dritten“ Geschlecht und der „Gender(un)wissenschaft leider ihren traurigen Höhepunkt fand. Dafür werden m. E. Milliarden an Steuergeldern an Leute hinausgeschmissen, die ansonsten keiner geregelten und für die Gesellschaft dienbaren Tätigkeit nachzugehen in der Lage sind. Für mich eine wahre Horrorvision links-grüner Ideologen und Demagogen.

Obwohl im Jahr 1976 die akademische Welt noch in Ordnung war, erinnere ich mich noch sehr gut an die Worte des damaligen Lehrstuhlinhabers für Organische Chemie II der Freiburger Universität, Prof. Dr. Horst Prinzbach (1931 – 2012), der damals wörtlich sagte „Viele scheinen die Zeichen der Zeit immer noch nicht verstanden zu haben“. Wie hätte er sich wohl heute dazu geäußert?

Oder aber auch an die Worte des früheren Lehrstuhlinhabers für Analytische Chemie der Universität Freiburg, Prof. Dr. Herbert Weisz (1922 – 2018), der mir gegenüber immer wieder nicht nur die zahlenmäßige Inflation sowohl an Abiturienten als auch überdimensional guten Noten, sondern auch die stetig steigenden Zahlen an Prädikats-Abiturzeugnissen beklagte: „Bei einer derart hohen Zahl an Abiturienten und Super-Zeugnissen gelte dasselbe Prinzip wie in der Marktwirtschaft, in welcher bekanntlich das Angebot eben die Nachfrage regelt und je mehr an Waren angeboten wird, desto mehr fällt der Preis und je mehr Abiturienten die Schule verlassen, desto mehr sinkt auch der Wert des Abschlusses“.

Deshalb hat Kutschera mit seinem Begriff der „Verabiturisierung“ völlig Recht. Ich habe diesen Begriff in einem Beitrag in „Die freie Meinung“ auch aufgegriffen, denn die dadurch eingeleitete Abwärtsspirale beeinträchtigt durch eklatante Wissenslücken die Studierfähigkeit ganzer Schülergenerationen und dies vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern Mathematik, Physik, Chemie und Biologie, die für unser rohstoffarmes Land von überlebenswichtiger Bedeutung sind.

Auf die in Grund- und Hauptschulen sich abspielenden Jagdszenen von Schülern aus muslimischen Migrantenfamilien mit alle den verheerenden Konsequenzen und Schadensfällen möchte ich gar nicht eingehen und lediglich auf die einschlägige Literatur verweisen wie z. B. „Deutschland verdummt(2019) des Kinder- und Jugendpsychiaters Dr. med. Michael Winterhoff,Deutschland außer Rand und Band(2018) der Hamburger Gymnasiallehrerin Petra Paulsen undEine Lehrerin sieht Rotder früheren Berliner Grund- und Hauptschullehrerin Doris Unzeitig (2019).

Man kann sich ja leibhaftig ausmalen, wie lange es noch dauern wird, bis das Bildungsniveau auf einen Punkt, den Kipp-Punkt, fallen wird, ab dem dieses Land seine internationale Konkurrenzfähigkeit einbüßt und in einen afro-arabischen Staat mit muslimischer „Bildungs-Dominanz“ übergeht. Wie schrieb doch Thilo Sarrazin vor mehr als 10 Jahren in „Deutschland schafft sich ab“ treffend: „Jeder Schüler aus dem türkisch-arabischen Raum senkt das Niveau einer Klasse, jeder aus Südost- oder Ostasien hebt es an“. Wie wahr ist diese Aussage von einem der intelligentesten Politiker, welche dieser Staat je hatte.

Aber als ob dem nicht schon genug wäre, brach nahezu zeitgleich mit dem Einwanderungstsunami auch noch die gewaltige Woge der beiden Hypes „Erneuerbare Energie“ und „Klimanotstand“ über uns herein.

Ich sehe bei der Erforschung alternativer Energien durchaus noch Potenzial, nur darf es nicht so weit führen, dass dazu mehr Energie hineingesteckt werden muss, als hinten schlussendlich wieder herauskommt. Als klassisches Beispiel sei dazu nur der Kraftstoff E10 erwähnt, dessen Herstellung nicht nur auf der Grundlage von Lebensmitteln basiert, was allein schon deshalb als unethisch zu bezeichnen wäre, sondern auch noch den 1,6-fachen Aufwand an Energie erfordert, als daraus genutzt werden kann. Man verplempert also mit der vor allem von den „Grünen“ forcierten sogenannten „Green Energy“ die knapper werdenden Ressourcen nur noch weiter. Aber schauen Sie sich doch nur einmal die CV’s der vielen „verkrachten Existenzen“ seitens „grüner“ Parlamentarier an, wie z. B. Claudia Roth, Karin Göring-Eckhardt, Volker Beck, Reinhard Bütikofer u v. a. mehr. Da bleibt außer heißer Luft wohl kaum mehr viel übrig. Leider müssen wir uns jedoch von solchen „Vollpfosten“ vorschreiben lassen, wie wir uns zu verhalten haben und auch wie viel Geld uns für diese Phantastereien abgepresst wird.

Aber auch die derzeit mit mehr als 22.000 Windkraftanlagen verspargelte Landschaft dürfte sich bei weitem nicht als der Weisheit letzter Schluss erweisen. Dafür werden nicht nur viele Millionen Tonnen Beton verbaut, sondern auch noch viele Quadratkilometer Wald abgeholzt, also gerade diese belebte Natur eliminiert, welche aus dem doch nur allzu schädlichen „Klimakiller“ den für uns lebensnotwendigen Sauerstoff generiert. Und haben die betreffenden Befürworter auch bedacht, dass für diese gigantischen Mengen an Beton auch gebrannter Kalk = CaO benötigt wird, der, wie der Name schon sagt, „gebrannt“ wird, also erstens thermische Energie zugeführt werden muss (und wo kommt die her ?) und außerdem noch gemäß der Gleichung CaCO3 → CaO + CO2 der ach so gefährliche „Klimakiller“ in großem Stil in die Atmosphäre geblasen wird. Der sogenannte „ökologische Fußabdruck“ wie er von Friedrich Schmidt Bleek (2014) in seinem Werk „GRÜNE LÜGEN – Nichts für die Umwelt, alles für’s Geschäft – wie Politik und Wirtschaft die Welt zugrunde richten“ behandelt wird, fällt auch für Windkraftanlagen nicht sonderlich günstig aus.

Ich gehe mit Kutschera völlig konform, die Aufforstung und das Wachstum grüner Pflanzen weltweit noch stärker voranzutreiben als bisher und die Abholzung der Regenwälder in Amazonien, Borneo und Afrika sofort einzustellen. Allerdings stellt sich in diesem Zusammenhang aber die Gretchenfrage, wie sich dieses Ziel in Anbetracht des stetig ungebremsten Bevölkerungswachstums vor allem in Afrika und den muslimischen arabischen Ländern überhaupt realisieren lässt. Nachhaltiges Wirtschaften ist bereits heute mit fast 8 Milliarden Menschen nicht mehr möglich und mit weiteren Milliarden ist bis Ende dieses Jahrhunderts zu rechnen. Eine Möglichkeit, dieses Problem zumindest noch für einige Zeit zu entschärfen, wäre die weitgehende Umstellung auf vegetarische Ernährung und ein ebenso weitgehender Verzicht auf fleischliche Nahrung, zumal für 1 kg Fleisch ca. 10 kg pflanzliche Produkte benötigt werden.

Lassen Sie mich aber auch noch auf die Solarenergie eingehen, bei der es beim ökologischen Fußabdruck ebenfalls nicht zum allzu Besten steht.

Zwar steht das Rohmaterial Siliziumdioxid SiO2 für das dazu benötigte Silizium in geradezu unerschöpflicher Weise in der Erdkruste zur Verfügung. Allerdings ist die Silizium-Sauerstoffbindung eine der stärksten überhaupt und es bedarf deshalb schon großer Energiemengen, um daraus das Halbmetall Silizium zu gewinnen, welches dann in einem weiteren aufwendigen Prozess zu einer Reinheit von mindestens 99,99 % weiter aufbereitet werden muss.

Im industriellen Maßstab wird elementares Silicium durch die Reduktion von SiO2 mit Kohlenstoff im Schmelz-Reduktionsofen bei Temperaturen von etwa 2000 °C gewonnen. Ausgangsmaterial ist Quarzsand oder Quarzkies. Für die weitere Verarbeitung zu Solarsilizium eignen sich drei Alternativen die jedoch allesamt mit hohem Energieaufwand verknüpft sind:

Durch Pyrolyse aus HSiCl3

SiH4 → Si + 2H2

SiCl4 + 2 Zn → Si + 2ZnCl2

Allerdings muss das Silizium zuvor erst noch in SiH4 bzw. SiCl4 überführt werden.

Wie der erfahrene Chemiker daraus schließen kann, sieht es da vom energetischen Aufwand her, nicht allzu günstig aus. In Bozen/Südtirol befindet sich solch eine Anlage, von den Einheimischen als Stromschleuder größten Ausmaßes tituliert. Auch hierzulande sieht es mit dem ökologischen Fußabdruck gar nicht gut aus, wobei die Rendite erst nach 8 Jahren eintritt und das Ganze nach 15 Jahren auch noch als Sondermüll zu entsorgen ist.

Bereits seit mehr als 10 Jahren laufen Forschungen, darunter auch solche in meiner früheren Firma, die den Zweck verfolgen, organische Polymere unter wesentlich günstigeren energetischen Bedingungen herzustellen als Solarzellen, die bis jetzt allerdings noch zu keinem entscheidenden Durchbruch geführt haben. Soweit ich informiert bin, wurde in meiner früheren Firma eine Lichtausbeute von ca. 10 % erreicht, während koreanische Forscher von bis zu 15 % ausgingen. Aber vielleicht tut sich noch etwas auf diesem Gebiet, sodass sich die unter leider nur allzu großem Aufwand herzustellenden Siliziumzellen doch bald durch effizientere Materialien ersetzen lassen.

Was die massenverblödende Anti-CO2-Hysterie à la FfF-Kids angeht, mit dem autistischen Gretchen Thunberg an der Spitze sowie ihrer deutschen Ablegerin Luisa Neubauer, versuche ich seit Jahren, den Menschen klarzumachen, dass alles Leben auf der Erde ohne CO2 nicht möglich sein würde, die grünen Pflanzen nicht nur IHRE Ernährungsgrundlage verlören, wenn es nicht vorhanden wäre, sondern auch wir Menschen ohne deren „Abfallprodukt“ Sauerstoff gar nicht existieren könnten. Ich habe mich dazu im Jahr 2019 in Beiträgen für das in Lahr erscheinende alternative Medium „Grüselhorn“ schon wiederholt damit auseinandergesetzt und betrachte die pflanzliche Photosynthese sogar als DIE Gleichung des Lebens schlechthin: 6CO2 + 6H2O → C6H12O6 + 6O2

Da weder Gretchen noch die Luisa nicht einmal nur über einen Bruchteil der dafür notwendigen fachlichen Kenntnisse Bescheid wissen und sich nur als Sprachrohr irgendwelcher Hintermänner missbrauchen lassen, stellt sich eigentlich DIE „Gretchen“-Frage, wer diese Hintermänner überhaupt sind und welchen Zweck sie verfolgen. Allerdings lässt sich mit der Verbreitung von Furcht und Angst vor dem baldigen Ende der Zivilisation auf der Erde sehr viel Geld verdienen, wie es die CO2-Mafia um Al Gore & Co., einem der Hauptnutznießer dieses Hype auch leidlich auszunutzen scheint. Denn die ständige Gehirnwäsche mit der Angst vor dem baldigen Untergang vor Augen, führt, wie zahlreiche psychologische Untersuchungen eindeutig belegen, dazu, dass der Verstand völlig außer Kraft gesetzt wird und die Menschen auch noch den widerlichsten Lügen und Versprechungen auf den Leim gehen und sich bereitwillig für eine angeblich „gute Sache“ abzocken lassen bis zum geht nicht mehr.

Gegen Ende doch noch ein paar Worte zum regelrecht als Allheilmittel der „Mobilitätswende“ angepriesenen E-Mobilität. Auch diese erweist sich bereits jetzt bei näherer Betrachtung als Flop und als gar nicht so Umwelt- und CO2-freundlich wie leider lautstark in die Welt hinausposaunt. Ich möchte mir nähere Ausführungen dazu sparen und deshalb auf den Anhang des Buchtextes von Kutschera verweisen.

Und jetzt wirklich zum Schluss noch einmal ein Seitenhieb auf das Bildungsnotstandsland Deutschland, in dem von sämtlichen Medien wider besseres Wissen immer und immer wieder der Terminus „Klimaerwärmung“ verwendet wird, obwohl eigentlich klar sein müsste, das man eine „statistische“ Größe, wie das Klima weder auf der Heizplatte erwärmen noch im Eisschrank abkühlen kann.

Aber wenn bereits in einer ECD-Schrift die Rede davon ist, wird’s schon seine Richtigkeit haben !!!!

Über die energetische „Wunderdroge“ Wasserstoff könnte in einem anderen Zusammenhang noch berichtet werden, worauf ich jedoch aus Platzgründen verzichte und hiermit enden möchte.

Das Buch „Klimawandel im Notstandsland“ ist hier erhältlich

 

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