Sich aufopfernde Politiker und ein spendenfreundliches Volk

Für bestimmte Bevölkerungsgruppen ist Deutschland das wahrste Schlaraffenland. Nein, ich meine jetzt mal nicht die vielen Einwanderer die den deutschen Sozialstaat so sehr zu schätzen wissen, weil dieser ganze Großfamilien lebenslang versorgt. Vielmehr sind hier Politiker, Verwaltungsbeamte oder Führungskräfte im öffentlichen Dienst gemeint. Aber auch Journalisten oder andere Mitarbeiter des zwangsfinanzierten Staatsfunk und der regierungstreuen Medien. Wer einmal die Karriereleiter heraufgekrochen ist, fällt nie mehr hinunter und sollte aus Versehen trotzdem jemand einmal stolpern, ist der Fall extrem weich. Zumindest die finanzielle Absicherung auf Kosten des Steuerzahlers oder Zwangsgebührenzahlers bleibt bestehen.

Freiwilliges abtreten von einem einmal erreichten Posten ist in Deutschland nicht mehr in Mode und wenn, dann höchstens mit sanften Druck der eigenen Kollegen. Bei der jetzt plötzlich und unerwarteten Hochwasserkatastrophe in einem allseits bekannten Überschwemmungsgebiet, war selbstverständlich kein Politiker, kein Verwaltungsbeamte und keine Führungskraft im öffentlichen Dienst zuständig oder etwa sogar verantwortlich. Das Warnsysteme nicht funktionierten oder Meldeeinrichtungen des Staatsfunk, ist selbstverständlich heute dem „Klimawandel“ zuzuschreiben, denn nur dieser sorgt für derartige Verwüstungen. Versiegelte Flächen und Bebauung innerhalb von Wasserausgleichsflächen, dessen Genehmigungen Politiker und Beamte erteilten, spielen selbstverständlich keine Rolle bei auftretenden Hochwasser. Doch nach dem Hochwasser kamen etliche Politiker, vom Kommunalpolitiker bis zur Kanzlerin einschließlich Journalistentross und Bodyguards, in die Krisenregion um zu gaffen und medienträchtige Reden zu schwingen. Selbstverständlich lagen hier keine Versäumnisse oder gar Fehler bei den teils schon jahrelang in Würde und Ämter stehenden Politikern und Verwaltungsbeamten vor.

Politiker, die Kanzlerin persönlich und die Medien riefen zu spenden auf, wobei es einmal interessiert hätte was Politiker und Medienvertreter persönlich (nicht aus Staatsgeldern) gespendet hatten. Die deutschen Bürger sind spendenfreundlich und hatten immer gespendet, egal ob es sich um Mitbürger oder Flüchtlinge handelt. Nur die Flüchtlingsbürgen wollten nicht für ihre Bürgschaften aufkommen und es der Allgemeinheit übertragen, die es letztendlich auch zahlen musste. Doch neben den jetzigen Spenden müssen sowieso alle Steuerzahler für die Flutschäden aufkommen, die Infrastruktur und Häuser sind mit oder ohne Spenden wieder aufzubauen. Auch die Versicherungsgesellschaften, die große Teile der Hochwasserschäden begleichen müssen, werden ihre Versicherungsbeiträge erhöhen und somit alle Versicherungsnehmer zahlen. Dazu kommt, dass der Wiederaufbau über Jahre andauert und höchstwahrscheinlich nicht fehlendes Geld das Hauptproblem darstellt, sondern fehlende Arbeitskräfte und fehlendes Material, denn Politiker, Verwaltungsbeamte/angestellte, Genderexperten, Journalisten, Psychologen oder sonstige „Schwätzer“, wovon es in Massen gibt, arbeiten bekanntlich nicht handwerklich. Ebenso sorgt die EU Bürokratie für Verzögerungen, denn ab gewisse Schwellenwerte ist zwingend EU-weit auszuschreiben.

Die EU-Schwellenwerte liegen

für Bauleistungen und Konzessionsvergaben bei 5,350 Mio. EUR,
für allgemeine Aufträge oberster und oberer Bundesbehörden bei 139.000 EUR,
für Aufträge besonderer Sektorenauftraggeber bei 428.000 EUR,
im Übrigen bei 214.000 EUR (Stand 1.1.2020).

An Geld hapert es der Bundesregierung sowieso nie, denn für Migration stehen jährlich ca. 50 Milliarden Euro bereit (zusätzlich die Kosten für Länder und Kommunen) und für Corona hat die Regierung im letzten Jahr 130 Milliarden Euro und in diesem Jahr bereits 240 Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen. Wobei nie auf den Prüfstand kommt, inwieweit alle getroffenen teuren Maßnahmen überhaupt erforderlich waren. Dazu kommen noch die anteilmäßigen Zahlungen für das 750 Milliarden Euro EU Coronamaßnahmenpaket, sowie die vorgesehenen Billionen Euro für den Green-Deal.

So ist es schon ziemlich suspekt, dass die Bundesregierung und ihre Medien zu Spenden für die Mitbürger in der betroffenen Region aufrufen. Denn alleine gegenüber den gewaltigen Corona- und Migrationskosten, sowie den vollkommen unüberlegten Phantasie Green-Deal sind die Hochwasserschäden Peanuts.

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