Politiker prüfen ihre Ideologien nie auf Umsetzbarkeit…

Die heutige Jugend muss häufig nichts erarbeiten, bekommen viele Wünsche erfüllt bevor sie ihr erstes Geld verdienen, meistens von den Eltern und Großeltern. Einige Jugendliche, und dies ist heute gar nicht so selten, sind zukünftige Erben, die Häuser, Sparguthaben oder manchmal sogar Familienunternehmen erben. Somit ist ein Teil bereits in jungen Jahren für das spätere Leben finanziell abgesichert. Sind die Jugendlichen im Arbeitsleben angekommen, braucht heute keiner erst viele Jahre zu arbeiten und eisern sparen um Wünsche wie Auto, Haus, Eigentumswohnung, Einrichtung oder Urlaubsreisen zu verwirklichen. Alles gibt es auf Kredit und die Banken werben sogar mit äußert niedrigen Zinsen und kleinen Raten für ihre Kundschaft. Dies alles hinterlässt bei vielen den subjektiven Eindruck alles geschenkt zu bekommen, auch ohne größere Anstrengungen. Kommt irgendwann in ferner Zukunft das böse Erwachen, dass die Ratenzahlungen das Leben erdrücken, hilft einigen das eintretende Erbe und anderen der Sozialstaat.

Dieser allgemeine Zustand der jungen Bevölkerungsschicht erklärt, dass Fragen nach einer Energiesicherheit oder sozialen Absicherung kaum Beachtung finden. Es ist alles wie selbstverständlich vorhanden, der Strom kommt aus der Steckdose und für die soziale Absicherung sorgt entweder das Erbe oder der Staat. Wie das alles aufgebaut ist, interessiert wenig und die FFF-Jugend stellt es bereits über Jahre hinweg unter Beweis.

In der Politik ist heute ein ähnliches Verhalten zu beobachten, denn jeder vom Steuerzahler hochbezahlte Politiker kann ideologische Thesen aufstellen, ohne darlegen zu müssen wie seine Vorstellungen jemals umzusetzen sind. Die bekannteste These der Politik lautet: „Wir schalten alle Atom- und Kohlekraftwerke ab, verbieten fossile Brennstoffe und gestalten die komplette Energieversorgung ausschließlich mit regenerativen Energien“. Wie dies zu bewerkstelligen ist, hat jedoch noch kein Politiker den etwas denkenden Bürger glaubwürdig darstellen können. Die Politik geht vielmehr davon aus, dass wenn sie Billionen Euro an Steuermitteln und Neuverschuldung einsetzt wird es schon irgendwelche klugen Köpfe geben, die ihre kruden Ideologien umsetzen. Somit ist Politik zu einer Märchenveranstaltung verkommen, die Billionen Euros ihrer Bürger ohne jeglichen Nutzen ideologisch verbrennt. Die staatliche Prämie für Elektrofahrzeuge legt augenblicklich die Kopflosigkeit der Politiker offen; denn wenn 20 Millionen Menschen davon Gebrauch nehmen würden, stöße die Stromversorgung schon heute an ihre Grenzen. In Wahrheit sind die Politiker jedoch froh, dass nur ein kleiner Teil die Prämien beansprucht und die Masse kräftig 65 Prozent Steuern (mit steigender Tendenz) auf Benzin- und Diesel zahlt.

Bei der Masseneinwanderung in das Sozialsystem das Gleiche ideologische politische System. Hier wird behauptet, dass aufgrund des demografischen Wandels viel Einwanderung benötigt wird. Doch um Einwanderung sinnvoll zu gestalten, müsste der Staat sich seine Einwanderer selbst aussuchen können. Doch genau dies lässt die politische Ideologie nicht zu. Einwandern kann jeder über das Asylrecht, Duldung oder der EU Arbeitnehmerfreizügigkeit, unabhängig davon ob es für die Volkswirtschaft nützlich ist, oder eine lebenslange Alimentierung durch die Sozialsysteme bedarf. Zwangsläufig besteht bei diesem Verfahren die Einwanderung zu einem stark überproportionalen Teil aus Sozialeinwanderung, zusätzlich der hohen Reproduktionsrate bei den Geburten. So wird die Nützlichkeit für die Volkswirtschaft ausgehebelt und die Belastung der Sozialsysteme überfordert.

Wenn die FFF-Jugend damit überfordert ist dies alles nachzuvollziehen oder zu verstehen, kann das mit Unreife oder Gleichgültigkeit abgetan werden. Doch wenn hochdotierte Politiker und Journalisten den Unsinn im Maßstab 1:1 übernehmen, ist dies sehr bedenklich für den Staat und das Volk. Es bedeutet im Umkehrschluss, dass Deutschland von unreifen und gleichgültigen Politikern regiert wird. Wenn dann noch auf den Politikernachwuchs, insbesondere bei GRÜNEN und SPD geschaut wird, lässt dies für die Zukunft eines ehemals blühenden Landes nichts Gutes erahnen.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.