Regenbogen-Demagogie beherrscht den Fußball

Von Gastautor Albrecht Künstle

– Schnappatmung in den Medien und der einschlägigen Szene

– Ungarn zeigten sich nicht bunt, boten aber guten Fußball

– Zur Deeskalation ein Lösungsvorschlag von mir (Glosse)

Kennen Sie den? Im Fernsehen läuft ein wichtiges Fußballspiel. Und es dauerte fast bis zum Schluss, bis einer das entscheidende Tor schoss (was eigentlich Sinn und Zweck dieses Sports sein soll). Das Stadion tobt, und die Mannschaft stürzt sich so auf ihren Spieler, dass man ihn in dem Geknäuel nicht mehr sieht. Nur einer steht noch daneben und macht sich bemerkbar mit „ICH habe doch das Tor geschossen!“ Rufen die anderen zurück, „aber der küsst besser!

Dieser Schwank fiel mir ein, als jetzt die Wogen hochgingen wegen den Regenbogenfarben in Fußballstadien. Also, bisher mochte ich Regenbogen – sie halten sich meist einige Minuten, und lösen sich dann auf wie sie gekommen waren. Doch der politische Regenbogen hält sich hartnäckig, keine Nachrichtenstunde ohne „Regenbogen“. Jetzt war es für mich Zeit, mich nach dieser Fahne zu erkundigen, die ich das letzte Mal auf einer evangelischen Kirche sah. Deshalb dachte ich, solche Fahnen seien etwas Frommes.

Das habe etwas mit LBTQ zu tun, sagte man mir. Also steckt ein Geheimdienst hinter diesem Code? Nein, werde ich aufgeklärt. Bin ich denn der Einzige, der damit nichts anzufangen weiß? Das sei ein Schlüsselwort für (Geschlechter)Neutralität oder so. Aber der Neutrale auf dem Fußballplatz trägt doch schwarz und nicht bunt – noch nicht. Alles eine Frage der Zeit; „Kommt Zeit, kommt bunt“. Auch mit BLM habe es etwas zu tun – schon wieder so etwas Abstruses für mich.

Hier ein Vorschlag für den Fußball, wie Geschlechter, Aussehen, Herkunft vielleicht auch Begabung unter einen Hut zu bringen und in neue Spielregel gegossen werden könnte. Zuerst einmal wird der Frauenfußball aufgelöst, weil er männerdiskriminierend ist – auch umgekehrt.

Jede Mannschaft setzt sich zusammen aus

Je einem Vertreter jedes Erdteils, um die Hautfarbe abzudecken, = 5,

aber je Erdteil selbstverständlich mit männlich/weiblich besetzt = 10,

dazu jeweils fünf Zwischengeschlechter*innen aus jedem Erdteil = 15.

Weil es mehr Zwischengeschlechter gibt als 5 ist Losentscheid zulässig.

Der/die Tormann*in wird unter der Mannschaft ausgelost.

Sollte einer Mannschaft die Hautfarbe ausgehen, z.B. das europäische weiß, muss auch die gegnerische Mannschaft das farbige Pendant auf die Reservebank schicken – Regenbogen ist Regenbogen, da müssen alle Farben stimmen.

Wer einwendet, 15 Mann*innen bzw. 30 Menschen auf dem Spielfeld seien zu viel, dem sei Afrika entgegengehalten. Warum spielen die Schwarzen so gut? Afrika ist größer, weshalb sie größere Fußballplätze haben dürften. Das zahlt sich aus, wie man bei der EM sieht. Die Schwarzen können tatsächlich Fußball! Warum sie nicht im spanisch-afrikanischen Ceuta und Melilla bleiben? Könnte daran liegen, dass dort die Spielplätze zu klein sind.

Regenbogenfarbig sind künftig auch die Fahnen der Linienrichter und die Torpfosten. Warum nicht auch den Rasen in Regenbogenfarben, es würde die Arbeit der Linienrichter erleichtern. Doch das werden die GRÜNEN kaum mitmachen, denn „irgendwo ist Schluss mit (Regenbogen)-lustig“.

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