Jährlich steigende CO2 Bepreisung, das neue Abzockmodell für Heizen und Fahren

Ja so was auch; CDU/CSU lehnen die Übernahme der halben CO2 Bepreisung auf Heizöl und Gas für die Vermieter ab und die SPD mokiert sich darüber. Die Vermieter sind nicht schuld, dass CDU/CSU und SPD die CO2 Steuer einführten, dass waren die Regierungspolitiker ganz alleine. Warum sollen auch Menschen die gar kein Öl oder Gas verbrauchen für andere die Emissionssteuern bezahlen? Es ist wie vieles eine politische Ideologie, die abbildet wie derzeit das Rechtsverständnis bei Politikern aussieht.

Es ist das Glück der Politiker, dass die meisten Menschen es nicht mitbekommen oder verstehen, wie Politiker zum Schaden der Bürger Gesetze schmieden. Erst als an der Tankstelle die Spritpreise hochschnellten, wurde den meisten Autofahrern bewusst was die Politiker da wieder einmal verzapft hatten. Bei den Heizkosten wird es nicht anders aussehen, hier werden wieder einmal die meisten Menschen erst dann wach wenn die Heizungsabrechnungen ins Haus flattern. Noch später merken die meisten Menschen wie hinterlistig die CO2 Bepreisung aufgebaut ist, denn sie steigt jährlich. Zum Verständnis deshalb hier nochmals aufgeführt:

Die CO2 Bepreisung begann 2021 mit 25 Euro pro Tonne CO2 und wird schrittweise jedes Jahr erhöht. 2025 soll dann die Tonne CO2 – 55 Euro Kosten und 2026 soll ein Preiskorridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne CO2 gelten. Gekauft werden die Emissionszertifikate von den Unternehmen, die Heiz- und Kraftstoffe in den Verkehr bringen. Wenn Unternehmen Heizöl, Flüssiggas, Erdgas, Kohle, Benzin oder Diesel verkaufen, benötigen sie für jede Tonne CO2, die die Stoffe im Verbrauch verursachen werden, ein Zertifikat als Verschmutzungsrecht. Diese entstandenen Kosten geben die Brenn- und Kraftstoffhändler selbstverständlich an die Verbraucher weiter, vielleicht sogar noch mit zusätzlichen Gewinn. Bedeutet, dass der Benzin- und Dieselpreis 2021 um ca. 10 Cent pro Liter ansteigt. Da bei diesem Verfahren der jährlich steigenden CO2 Bepreisung der Handel höhere Bearbeitungsgebühren geltend machen wird und zusätzlich dabei auch noch etwas verdienen möchten ist damit zu rechnen, dass der Treibstoffpreis jährlich um weitere 10 Cent pro Liter ansteigt. 2021 – 10 Cent, 2022 – 20 Cent, 2023 – 30 Cent, 2024 – 40 Cent, 2025 – 50 Cent und 2026 – 60 Cent. Dazu kommen noch die üblichen Treibstofferhöhungen, je nach Marktlage. 2026 könnte somit der Treibstoffpreis pro Liter zwischen 2,20 und 2,50 Euro liegen.

Weil die CO2 Bepreisung auf alle fossilen Energieträger zu berechnen ist, wird nicht nur Benzin teurer, auch das Heizen. Der Gaspreis wird sich 2021 um ca. 11 Prozent erhöhen, wenn der Handel die entstandenen Emissionskosten voll an dem Verbraucher weitergibt, sagt Verivox. Zahlte der Verbraucher monatlich 100 Euro Heizkosten, sind es 2021 monatlich 111 Euro. Bei Gas gilt die gleiche schrittweise Anhebung der CO2 Bepreisung bis 2026, sodass auch hier eine ähnliche Rechnung wie beim Treibstoff gilt. Zum Beispiel 2021 monatlich 111 Euro, 2022 – 120 Euro, 2023 – 130 Euro, 2024 –140 Euro, 2025 – 150 Euro, 2026 – 160 Euro. Dazu kommen ebenfalls die üblichen Gasverteuerungen, je nach Marktlage.

Wer dies jetzt gelesen hat dürfte vor Überraschungen verschont bleiben, jedoch nicht vor dem politischen abzocken. Hoffentlich berücksichtigt der ein oder andere Wähler es bei der Bundestagswahl. Aber bitte dann nicht aus Protest die GRÜNEN wählen, denn die möchten gerne noch mehr abzocken. Die GRÜNEN wollen den CO2 Preis von 65 Euro je Tonne auf 100 Euro erhöhen und dies nicht erst 2026 sondern bereits ab 2023. Dann würde bereits 2023 der Liter Benzin zwischen 2,70 und 3 Euro kosten und die heutigen angenommenen 100 Euro Heizkosten sich pro Monat fast verdoppeln.

Wenn jetzt mal wieder die SPD den sozialen Wohltäter spielen will, in dem sie meint Mieter vor ihrer eigenen Abzocke zu schützen, zeigt sie lediglich wiederholt auf was für eine verlogene Partei die SPD geworden ist. Außerdem sind SPD und GRÜNE heute vermischt, bei den Kommunalwahlen treten sie schon als eine Partei auf. Die neue CO2 Abzocksteuer wollten alle Parteien außer die AfD, lediglich bei der Abgabenhöhe gab es Differenzen. Ursprünglich sollte der Einstiegspreis der CO2 Bepreisung 2021 bei 10 Euro pro Tonne CO2 liegen, doch auf drängen der GRÜNEN Schattenregierung wurde dieser auf 25 Euro pro Tonne CO2 erhöht.

Die neue CO2 Steuer reiht sich nahtlos in den vielen bereits bestehenden Verbrauchssteuern ein; nur das besonders gefährliche daran ist, dass sie jedes Jahr weiter ansteigt. Eine weitere Frage wäre was die Politik mit den neuen Steuermehrannahmen anstellt? Hier ist naheliegend das darüber die Migration finanziert wird, sowie, falls dann überhaupt noch Geld übrigbleibt, die weiteren Corona Maßnahmen. Alles sind überwiegend politische Fehlleistungen für die der Steuerzahler aufkommen muss, denn die Politik bleibt stets haftungslos, egal was ihre Protogarnisten auch anstellen. Nur eins ist sicher, dem Weltklima nützen die deutschen CO2 Steuern überhaupt nichts.

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