Die letztlich durch nichts bewiesene Mär von Kohlendioxid als „Klimakiller“

Von Gastautor Klaus Rißler

Seit mittlerweile gut und gerne 3 Jahrzehnten wird geradezu indoktrinativ versucht, die Bevölkerung in den westlichen Industriegesellschaften mit dem Dauerbrenner „Kohlendioxid als Klimakiller“ regelrecht in Geiselhaft zu nehmen. Leider springen auch namhafte Wissenschaftler offenbar bereitwillig auf den Zug einer wider besseres Wissen von der links-grünen Politik unterstützten, allerdings völlig inkompetenten, neomarxistisch ausgerichteten Öko-Polit-Mafia auf. Ja, sie verinnerlichen damit oft genug, wohl aber auch gegen ihre innere Überzeugung Thesen, wie sie im Besonderen gerade auch von den grünen Studienabbrechern ohne auch nur die allergeringste Fachkenntnis seit Jahren propagiert werden, und dies nur, um an die vom Steuerzahler subventionierten Fördertöpfe zu gelangen.

Natürlich lassen sich längst nicht mehr alle Menschen von diesem infamen Lügengebäude blenden, sodass sich viele davon trotz empfindlichen Sperrfeuers seitens der Medien mittlerweile eine eigene, der Realität weit eher entsprechende und damit kritischere Sicht der Dinge erlaubt haben.

Nicht zuletzt deshalb musste als logische Konsequenz eine noch weit größere, weil unmittelbar vor der Haustür lauernde Gefahr aus dem Hut gezaubert werden, um die Bevölkerung endlich für die auch noch so abstrusesten Maßnahmen gefügig zu machen. Dies gelang leider mustergültig mit einem Virus, genannt SARS CoV 2, welches als DIE tödliche Gefahr schlechthin mit anhand von irrwitzigen Computersimulationen errechneten vielen Millionen an potenziellen Opfern der ganzen Menschheit auf’s Auge gedrückt wurde und sie seither in einem permanenten Angst- und Schreckenszustand gefangen hält. Dass hierfür nicht der geringste Anlass besteht, wird schon seit längerem zweifelsohne durch seriöse Statistiken bestätigt.

Bereits anlässlich der völlig harmlosen Schweinegrippe wurde bereits vor ca. 10 Jahren von denselben Computer-Scharlatanen wie auch heute ein Szenario des Schreckens mit sage und schreibe bis zu 65 Millionen Todesopfern an die Wand projiziert, von dem schlussendlich weniger als 1000 = 0.000014 % weltweit übrig blieben. Und gerade diese beanspruchen auch aktuell wiederum die absolute Deutungshoheit.

Dass diese Interpretation nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, legen sowohl Äußerungen des SPD-Politikers Karl Lauterbach als auch des CDU-Mannes Wolfgang Schäuble nahe, die sich offenbar ungestraft aus der Deckung wagen konnten und in der Corona-Panik ein geeignetes Instrument sehen, die von ihnen geschürte grenzenlose Angst der Bevölkerung zu übelsten menschenrechtswidrigen Entscheidungen zu missbrauchen, die zuvor niemals hätten umgesetzt werden können. Das Ganze Prozedere nennt sich dann auch noch pluralistisch-freiheitliche Demokratie.

Mich würde es angesichts dieser unfassbaren Panikmache nicht einmal mehr wundern, wenn die links-grün-faschistischen Ideologen nicht doch auch noch dazu fähig wären, einen unmittelbar kausalen Zusammenhang zwischen SARS CoV 2 und der von ihnen propagierten Klimaapokalypse herzustellen. Zuzutrauen wäre es ihnen allemal.

Im Zusammenhang mit der Gefahr durch angeblich zu viel Kohlendioxid stellt sich zwangsläufig die Frage, was es nun mit diesem angeblich für das „Klima“ ach so schädlichen Gas auf sich hat.

Zuallererst sei einmal bemerkt, dass auch der Mensch als Individuum – und davon gibt es inzwischen nahezu 8 Milliarden Exemplare auf der Erde – nicht unwesentlich zur CO2-Emission beiträgt. Denn dessen „emittierte“ Atemluft enthält immerhin ca. 4 % dieses Gases. Betrachtet man den in der Atmosphäre vorhandenen Anteil an Kohlendioxid von ca. 0.04 %, der mit jedem Atemzug inhaliert wird, dann bedeutet dies nichts anderes als dass sich der Anteil an Kohlendioxid in der ausgeatmeten Luft um das 100-fache erhöht, sich sogar auch der Mensch als regelrechter CO2-Generator erweist. Man kann sich deshalb leicht ausmalen, welche Auswirkungen allein dieser Befund bei einem Anteil von ca. 8 Milliarden Menschen auf die weltweite CO2-Emmission hat. Dies auch ohne Berücksichtigung der durch die Tierwelt und die zahlreichen Vulkanausbrüche verursachten Emissionen, sowie des durch Verbrennung von organischen und fossilen Brennstoffen erzeugten Kohlendioxid-Ausstoßes.

Wenn man dann auch noch die ungebremste, ja zügellose Bevölkerungsexplosion in den Staaten der Dritten Welt in Betracht zieht, wird wohl auch der Naivste erkennen müssen, welche unabsehbaren Folgen diese Entwicklung nebst dem parallel zu erwarteten gewaltigen Anstieg sowohl des Energiebedarfs als auch Flächenverbrauchs zeitigen wird.

Obwohl eine Vielzahl von Studien vorliegt, die sich mit den Auswirkungen eines erhöhten CO2-Spiegels auf Klima und Wetter beschäftigen, sind aber leider längst nicht alle seriös und zeigen, je nach Provenienz, ein extrem überzogenes, jedoch die eigentlichen Tatsachen völlig ins krasse Gegenteil verdrehendes Horrorszenarium auf. Allerdings hat sich der weltweite Handel mit CO2-Zertifikaten als Hunderte von Milliarden Dollar schwere gewinnbringende Abzocke erwiesen, an welcher sich längst nicht nur der frühere Vizepräsident der Vereinigten Staaten und selbsternannte „Klimaschutz-Papst“, Al Gore, dumm und dämlich verdient, der vermutlich jedoch eher als Marionette noch weit mächtigerer Hintermänner auftritt.

Im Verlauf des stets diskutierten Einflusses von Kohlendioxid auf die angeblich stetig fortschreitende Erderwärmung wird dabei postuliert, dass das in der Atmosphäre sich angeblich immer mehr anreichernde CO2 die Wärme immer wieder auf die Erdoberfläche zurückwerfen soll, anstatt sie in den Weltraum entweichen zu lassen. Als Folge davon, so die Klima-Apokalyptiker, wird es dann unweigerlich zum vielbeschworenen sogenannten Treibhausgas-Effekt kommen.

Zu letzterem Punkt erschien bereits im Jahre 2002 ein sehr interessantes und sich auch logisch mit den brennenden Fragen dieser Problematik befassendes Werk des früheren ZDF-Wetterfrosches Dr. Wolfgang Thüne mit dem Titel „Freispruch für CO2: Wie ein Molekül die Phantasien von Experten gleichschaltet“. Darin wird in für jedermann anschaulicher Art und Weise auch den letztlich entscheidenden spektroskopischen Eigenschaften von CO2 Rechnung getragen und zudem wissenschaftlich überzeugend dargelegt, dass ein Zurückhalten bzw. Zurückwerfen von Wärme auf die Erdoberfläche mit der Folge eines „Wärmerückstaus“ durch einen sogenannten undurchlässigen „CO2-Schild“ entweder einfach nicht eintreten oder geradezu vernachlässigt werden kann. Denn dazu dürfte allein schon die viel zu geringe Konzentration des „Spurengases“ CO2 nicht in der Lage sein.

Nichtsdestotrotz krallt man sich wider besseres Wissen und jenseits jeglicher Vernunft an der These des „Klimakillers“ CO2 fest, und die meisten der offensichtlich „kompetenteren“ Zeitgenossen vergessen klammheimlich, dass es ohne CO2 überhaupt kein Leben auf der Erde geben würde. Sowohl aus dem Chemie- als auch Biologieunterricht der Oberstufe des Gymnasiums müsste eigentlich jedem Schüler hinlänglich bekannt sein, dass jede Pflanze eben diesen „Klimakiller“ für das eigene Wachstum benötigt und dabei, welch große Überraschung, als „Abfallprodukt“ ja auch noch der von uns Menschen so lebensnotwendige Sauerstoff erzeugt wird. In der grünen Pflanzenwelt läuft dieser als Photosynthese bezeichnete Prozess, wozu, wie der Name nahelegt, auch Licht erforderlich ist, gemäß folgender Reaktionsgleichung ab:

6 CO2 + 6 H2O = C6H12O6 (Traubenzucker) + 6 O2. Der dabei zuerst gebildete Traubenzucker als Primärenergiequelle wird anschließend durch die grüne Pflanzenwelt enzymatisch in die Makromoleküle Stärke und Cellulose umgewandelt. Man könnte diesen Sachverhalt deshalb mit Fug und Recht als Basis allen Lebens auf der Erde betrachten. Und sowohl das „Abfallprodukt“ Sauerstoff als auch Wasser bilden ja bekanntlich die Grundlagen jedweden menschlichen Lebens auf diesem Planeten.

Legt man jetzt noch einen Anteil von etwas mehr als 50 % an Schülern zugrunde, die mittlerweile in diesem Lande alljährlich das Abitur anstreben, dann müsste man doch allgemein erwarten können, dass zumindest diese künftige „Elite“ der These vom „Klimakiller“ CO2 etwas skeptischer gegenüberstehen sollte. Oder hat sich möglicherweise das immer wieder beklagte Bildungsgefälle zwischenzeitlich auch in die gymnasialen Oberstufen eingeschlichen ?

Immerhin weiß man seit bereits Jahrzehnten, dass in Gewächshäusern Kohlendioxid u. a. als „Wachstumsbeschleuniger“ eingesetzt wird, nur dass damals noch nie die Rede vom „Klimakiller“ die Runde machte. Und gerade um DIESEN geht es in einem an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich verfolgten Projekt. Anhand dieser Untersuchungen sollte gezeigt werden, dass es möglich ist, nicht nur „überschüssiges“ und „klimaschädliches“ Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu extrahieren sondern es gleichzeitig wieder, welcher Anachronismus, wieder als „Wachstumsbeschleuniger“ in Gewächshäusern seine offenbar nützlichen Dienste verrichten zu lassen. Da rede noch einer von einem schrecklichen „Klima-Killer“.

In dieser Studie aus dem Jahre 2016 unter der Bezeichnung „Renewable Energy Carriers“ (d. h. Erneuerbare Energieträger) wird eine neue Technologie beschrieben, die es erlauben soll, auf „ökonomische“ Art Kohlendioxid mittels eines zyklischen Prozesses aus der Umgebungsluft zu extrahieren. Anschließend lässt sich das adsorbierte CO2 unter Zufuhr thermischer Energie bei 90°C wieder vom Träger ablösen und in Stahlflaschen auffangen. Das so erzeugte CO2 könne dann als „Turbodünger“ in Gewächshäusern zur Steigerung der Photosyntheserate Verwendung finden. In der Studie wurde des weiteren berichtet, dass CO2 sowohl zur Speicherung von Energie als auch als Energietransportmedium für erneuerbare Energien eingesetzt werden könnte, wie z. B. zur Synthese von flüssigen Treibstoffen aus CO2 und Wasser mittels erneuerbarer Energien, wobei als letztere vor allem die Solarenergie in Betracht käme. Die Antwort, auf welche Weise dieses Ziel jedoch auch in quantitativer Art und Weise erreicht werden soll, bleiben die Autoren allerdings schuldig. Vordergründig ist es die Absicht des Projektes, eine Anlage zu errichten, mit Hilfe derer pro Tag die geradezu lächerlich geringe Menge von 20 kg CO2 aus der Atmosphäre abgeschieden werden kann, was auf ein Jahr bezogen 7300 kg oder 7.3 Tonnen beträgt. Dabei ist allerdings zu erwarten, dass die dazu erforderliche Energie den Nutzen wohl bei weitem überschreiten dürfte. Alles nur energieverschwendende heiße Luft?

Unter Berücksichtigung eines geschätzten Anteils an CO2 in der Atmosphäre von sage und schreibe „3000 Milliarden Tonnen“ nimmt sich diese Menge als verschwindend klein und daher geradezu vernachlässigbar aus und man kann sich lebhaft vorstellen, wie viele solche Anlagen erforderlich sein werden, um die Konzentration des „Klimakillers“ nur minimalst abzusenken, von der dazu benötigten Energie ganz zu schweigen. Auch diesbezüglich bleiben die Autoren eine plausible Antwort schuldig. Nun gehörte ja Klappern ja schon seit eh und je zum alltäglichen Geschäft.

Das beschriebene Verfahren soll jedoch auch dafür eingesetzt werden, CO2 aus Rauchgasen wie z. B. aus Müllverbrennungsanlagen abzuscheiden, wobei in der Studie darauf hingewiesen wird, dass der dadurch erzeugte Gewinn an Energie vermutlich höher ausfallen würde als der im Verlauf des Prozesses zu tätigende Aufwand. Ob dem auch tatsächlich so ist, sollte jedoch zumindest mit einem Fragzeichen versehen werden. Oder wurde auch in diesem Beispiel wieder einmal eine andere Nebelkerze gezündet, wie derer schon unzählige zuvor ?

In der Gemeinde Hinwil ca. 30 km östlich von Zürich wurde auf dem Dach einer Müllverbrennungsanlage ein solches System installiert, welches das im Rauchgas in relativ hoher Konzentration (ca. 300-fach höher als in der Atmosphäre) vorhandene CO2 herausfiltert, wodurch es einer der o. a. Verwendungsmöglichkeiten zugeführt werden kann (siehe Abbildung).

Photo einer Müllverbrennungsanlage mit einem aufgesetzten System zur Adsorption von CO2 aus Rauchgasen in CH-8340 Hinwil (ZH)

Der interessierte Leser soll an dieser Stelle nicht mit sich aus der physikalisch-chemischen Problematik des geschilderten Projektes ergebenden Details gelangweilt werden. Es sei dennoch erlaubt, darauf hinzuweisen, dass die Sache längst so einfach aussieht, wie es scheint und man eine Reihe von Fallstricken zu berücksichtigen hat, welche die ganze Angelegenheit in einem erheblich kritischeren Licht erscheinen lassen. Die chemische Energetik als Disziplin der physikalischen Chemie ist ein recht komplexes Fachgebiet und erfordert sehr viel Erfahrung, um die richtigen und auch nachhaltigen Schlüsse aus einer Entwicklung wie der oben dargelegten ziehen zu können.

Ob sich dieses auf den ersten Blick „revolutionäre“ Verfahren überhaupt in größerem Umfang großtechnisch verwerten lässt, muss zumindest kritisch hinterfragt werden, denn der dafür erforderliche Aufwand könnte den erwarteten Energiegewinn nicht nur drastisch schmälern, sondern ihn zu allem Überfluss auch noch überkompensieren.
Auf den zweiten Blick ist allerdings herauszustreichen, dass man den offensichtlichen „Klimakiller“ CO2 sogar als „Wachstumsbeschleuniger“ einsetzen will und man deshalb in „Fachkreisen“ das Attribut eines „Klimakillers“ künftig entweder tunlichst vermeiden oder zumindest sparsamer damit umgehen sollte.

Es bleibt festzuhalten, dass der Terminus „CO2 als Klimakiller“ den tatsächlichen Gegebenheiten vollständig zuwiderläuft, zumal diese einfache chemische Verbindung einen für das Wachstum der Pflanzen unentbehrlichen Bestandteil darstellt und ihr deshalb unumwunden das Attribut als der dafür erforderliche „Treibstoff“ zugeschrieben werden muss. Denn ohne CO2 ist jedes Leben auf der Erde unmöglich und das sollte sich die leider stetig wachsende Anzahl an Umwelt-Dilettanten oder, weit besser als Umwelt- oder Öko-Faschisten bezeichnet, einmal tüchtig hinter die Ohren schreiben.

Natürlich soll an dieser Stelle auch eingeflochten werden, dass zu hohe Konzentrationen an CO2 in der Umgebungsluft sich als für den Menschen schädlich erweisen, ein Zustand, der jedoch unter den gegenwärtigen und auf sehr lange Sicht auch künftigen Bedingungen niemals eintreten dürfte. Eine doch schon als sehr hoch anzusetzende und im Normalfall niemals auch nur im Geringsten erreichbare Konzentration von 8 % kann dabei innerhalb von 30 – 60 Minuten den Tod herbeiführen. Man vergleiche jedoch dazu die um das ca. 27-fach geringere letale Dosis des durch unvollständige Verbrennung gebildeten Reduktionsprodukts Kohlenmonoxid CO von 0,3 % binnen 30 Minuten, welches vorwiegend durch menschliche Einflussnahme entsteht.

Leider sprechen immer noch viele offenbar ideologisch Verblendete und völlig Verbohrte, wie z. B. der Klimapapst und energiepolitische Berater der Bundesregierung, Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, bis 2018 Leiter des von ihm gegründeten Potsdam Instituts für Klimaforschung (PIK), Prof. Dr. Ottmar Edenkofer, stellvertretender Vorsitzender und Chefökonom des PIK sowie aber auch der „Fernsehprofessor“ Harald Lesch nach wie vor von den vermehrten CO2-Emissionen als Ursache der von ihnen vertretenen Weltsicht eines „Treibhausgaseffektes“.

Wie allerdings eine aus dem Milieu der Wirtschaft kommende Person wie Edenkofer Mitglied der im Jahr 1652 gegründeten „Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina“ in Halle/Saale werden konnte, entzieht sich meiner Kenntnis. Offenbar nahm man es bei Berufungen in dieses Gremium schon seit längerem nicht mehr besonders ernst und auch die jüngsten Verlautbarungen dieses offensichtlich abgeschotteten „Zirkels von Wissenschaftsbürokraten“ zur Corona-Panik beweisen kaum Sachkenntnis. Damit dürfte wohl der Ruf einer einst honorigen Institution im Laufe der Zeit wohl ähnlich ramponiert werden wie bereits derjenige eines Robert Koch oder Paul Ehrlich Instituts. Wenn nur noch die Meinung der Herrschenden zählt, sollten wir auf die durch das RKI und PEI als deren Sprachrohr vorgegebene Indoktrination tunlichst verzichten.

All DIESEN Klima-Apologeten sollte aber auch einmal „nachhaltig“ in Erinnerung gerufen werden, dass die Ursachen hierfür nicht zuletzt auch in der ungezügelten Bevölkerungsentwicklung in der Dritten Welt, insbesondere in Afrika, zu suchen sind, wo nach derzeitigen Prognosen dessen Bevölkerung von gegenwärtig ca. 1,2 Milliarden bis zum Jahre 2100 auf sagenhafte 4,4 Milliarden emporschnellen dürfte. Damit erübrigt sich von vorn herein auch eine zuverlässige Voraussage über die dann zu erwartende Zunahme an „Treibhausgasen“ sowohl als Folge der Genese aus der menschlichen Atemluft als auch als Folge des dadurch enorm gesteigerten Energieverbrauchs.

Hans-Joachim Schellnhuber ist ja bekanntlich Physiker und damit eindeutig Naturwissenschaftler. Deshalb müsste er eigentlich wissen, dass eben die aus naturwissenschaftlichen Untersuchungen erhaltenen Ergebnisse stets klaren Vorgaben und Gesetzen folgen und somit auch beweisbar sind.

Für seine via Sprachrohr Angela Merkel, ihres Zeichens ebenfalls Physikerin, unter’s Volk gestreuten Theorien und Mutmaßungen fehlt allerdings bisher jede Beweiskraft. Sicherlich und da hat er zweifellos Recht, gibt es einen stetig ablaufenden Klimawandel. Das ist bereits schon seit Jahrmillionen so und damit absolut nichts Ungewöhnliches, wie sich den nach dem serbischen Mathematiker Milutin Milankovic (1879 – 1958) benannten Milankovic Zyklen leicht entnehmen lässt. Diese sind mit Sicherheit auch Herrn Schellnhuber bekannt, doch dieser scheint sich darauf seinen eigenen Reim zu machen.

Wenn ich darüber hinaus in Betracht ziehe, welch physikalischen Unsinn eine Frau Merkel als Sprachrohr Schellnhubers in den letzten Jahren verzapft hat, dann kann ich nur folgern, dass mir im Falle einer ähnlicher Argumentation das Bestehen sowohl der Diplomvor- als auch Diplom-Hauptprüfung im Fach Physikalische Chemie versagt geblieben wäre.

Man lese zu diesem Zweck nur einmal das Buch mit dem Titel „Das Theater um Greta und die Klima-Hysterie – Leugner, Blender, Scharlatane“ von Peter Helmes aus dem Jahr 2019.

Parallel dazu vermindert sich logischerweise auch die Fläche der als „grüne Lunge“ des Planeten dringend benötigten Regenwälder, vor allem in Amazonien, wo seit längerem bereits Jahr für Jahr die Fläche der Schweiz (42000 Quadratkilometer, was in 10 Jahren mehr als die Fläche Deutschlands entspricht) herausgeschnitten und als Weideland für Rinder zweckentfremdet wird. Dieser abgeholzte Regenwald ist für immer verloren und jedes Aufforstungsprogramm, falls überhaupt je wieder in Augenschein genommen, wird wegen der dort anzutreffenden Bodenbeschaffenheit irreversibel scheitern. Wirkliche Nachhaltigkeit, dieser stetig wiederkehrende Slogan der Öko-Fetischisten – man könnte sie aber auch getrost auch als Öko-Faschisten titulieren – dürfte auf unserem Heimatplaneten mit Namen Erde wohl nur realisiert werden können, wenn sich die augenblickliche Bevölkerungszahl auf 20 % des aktuellen Niveaus verringert und davon sind wir ja unendlich viele Lichtjahre entfernt.

Hat man sowohl von den o. a. Wissenschaftlern als auch der Politik und sie seit Jahren speichelleckend unterstützenden Medien jemals eine Stellungnahme, diese Problematiken betreffend, erhalten? Ich kann mich daran leider nicht erinnern.

Abschließend sei auch noch bemerkt, dass in unserem Land pro Tag die Fläche von 85 Fußballfeldern in Form eines Molochs aus Beton und Stahl versiegelt wird, wodurch der Lebensraum der Fauna und Flora immer weiter beschnitten wird. Wo bleibt auch diesbezüglich der Aufschrei der schier ins Kraut geschossenen selbsternannten Klimapäpste ? Leider Fehlanzeige, da weder für ihre reißerische Rhetorik noch ihre Protagonisten aus der Politik tauglich.

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