Der Hype des Klima-Irrsinns – eine Lizenz zum Gelddrucken, Teil 2

Von Gastautor Klaus Rißler

Die nicht enden wollende Klima-Hysterie in Deutschland wird bekanntermaßen vor allem aus dem Potsdam Institut für Klimaforschung (PIK) geschürt. Obwohl Kanzlerin Angela Merkel, als promovierte Physikerin dieser steuerfinanzierten Einrichtung gegenüber eigentlich kritischer eingestellt sein sollte, übernimmt sie, offenbar ideologisch an die Phrasen des PIK angepasst, ihr Klima- und umweltpolitisches Know How“ im Maßstab 1:1 aus eben dieser Einrichtung unmittelbar vor ihrer Haustür.

Chefeinpeitscher dieser Institution, deren erklärtes Ziel es ist, die Menschen mit stets neuen Auflagen und Vorschriften finanziell immer mehr zu knebeln, war bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber, man könnte auch „Schelmhuber“ sagen, mit einem umfangreichen Stab an kritiklos angepassten „Followern“, jedoch alles wiederum auf Kosten des Portemonnaies des geduldigen, jedoch arg gebeutelten Michel, der sich nicht nur mit der von diesen Klima-Apokalyptikern lauthals propagierten Klimahysterie herumschlagen, sondern sich auch noch mit den als Folge davon politisch verordneten Zwangsabgaben „Umwelt und CO2-Steuer“ sowie anderer teils offener, teils versteckter steuerlicher Abzocke auch weiterhin noch mehr ausquetschen lassen muss.

Als Folge dieser erpresserischen und auf keinerlei fundierten und belastbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen fußenden politischen Entscheidungen braucht man sich nicht zu wundern, dass Klima-Papst“ Schellnhuber in den „Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen“ berufen wurde.

Schellnhuber, sich des äußerst kostspieligen „klimafreundlichen Umbaus“ im Sinne der sogenannten „Energiewende“ durchaus bewusst, schlägt deshalb vor, den dadurch entstehenden finanziellen Mehraufwand durch eine Reform der Erbschaftsteuer zu finanzieren, um so eine vermutlich zu erwartende soziale „Schieflage“ zu vermeiden. Aber werden davon nicht auch ganz andere Ausgaben bestritten, die der Bevölkerung unter dem Deckmantel des angeblichen Klimaschutzes abgepresst werden ?

Die Potsdamer „Klimaschützer“ sind allerdings nur ein Anhängsel des UNO-Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change = Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaveränderungen), genauso wie die WHO eine äußerst zwielichtige Unterorganisation der Vereinten Nationen, wie es derer noch genügend andere gibt, allerdings wiederum mit Steuergeldern der Bundesbürger via großzügigem deutschem UNO-Beitrag finanziert. Ein solcher Zustand ist unannehmbar und sollte schnellstmöglich unterbunden werden. Denn für die Finanzierung der Hirngespinste und Luftschlösser einiger durchgeknallter Pseudowissenschaftler ist jeder Cent einer zu viel.

Man gewann in den vergangenen Jahren dennoch vermehrt den Eindruck, dass, allen Unkenrufen zum Trotz, allmählich ein Prozess des Umdenkens eingesetzt hat, zumindest auf der Ebene der „Fachleute“. Denn eine wachsende Zahl an Naturwissenschaftlern überkam doch langsam die Angst vor der eigenen Courage und somit rückten doch immer mehr unter ihnen von ihren einst eingenommenen Positionen ab, wobei natürlich nicht zuletzt aber auch die Einsicht eine Rolle gespielt haben dürfte, nicht später auch noch für Fehleinschätzungen vor allem finanziell gewaltigen Ausmaßes verantwortlich gemacht zu werden, die nie und nimmer eine Chance hatten, jemals realisiert werden zu können. Dies betraf allerdings nicht den „harten Kern“ der selbsternannten Klima-Päpste um Schellnhofer. Obwohl nicht mehr im Amt hält er im Hintergrund immer noch die Fäden des PIK in der Hand und spielt damit im absurden Klima-Zirkus weiterhin tüchtig mit. Gegenwärtig sieht es allerdings so aus, dass der Widerstand der Bevölkerung gegenüber der Klima-Diktatur im Rahmen der politisch inszenierten Corona-Panik spürbar nachgelassen hat. War dies von den sogenannten politischen Eliten nicht auch so gewollt ? Äußerungen von Schäuble und Lauterbach lassen allerdings nur diesen Schluss zu.

Aber wie es im Leben nun einmal so ist. Der eine geht, der oder die andere kommt. Vor etwa drei Jahren trat ein von vielen Menschen geradezu als „Seherin“ erachtetes 15-jähriges schwedisches Mädchen mit etwas längeren Pippi Langstrumpf-Zöpfchen namens Greta Thunberg, von finanzstarken Umweltorganisationen wie z. B. „Plant for the Planet“ und auch vielen anderen mehr, offenbar von langer Hand geplant, ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Ihr gelang auf Anhieb, was sonst nur Elvis Presley, den Beatles, Jimi Hendricks, Michael Jackson und anderen Koryphäen des Rock und Pop gelang, nämlich Millionen an jungen Menschen für ihren Klima-Hype zu ködern und sogar, was dem Rattenfänger von Hameln postum alle Ehre macht, auch in diesem Land Hunderttausende für ihre zahlreichen Freitagsdemonstrationen mit Namen „Friday‘s for Future“ für das Klima auf die Straße zu locken.

Dass diese gerade an Freitagen stattfanden bzw. auch künftig wohl immer noch stattfinden werden, weist umso mehr auf einen pseudoreligiösen Hintergrund hin, denn auch die Muslime versammeln sich ja seit eh und je zum Freitagsgebet in der Moschee. Und dann auch noch das: Das protestantische Gretchen trifft anlässlich einer Generalaudienz auf dem Petersplatz auch noch auf Papst Franziskus I. und hält ihm ein Plakat mit dem Slogan „Mach mit beim Klima-Streik“ entgegen.

Immerhin sei dem Oberhaupt der Katholischen Kirche als Positivum attestiert, dass es, soweit ich informiert bin, das unreife Gretchen im Gegensatz zu einer dem beispiellosen Opportunismus frönenden Frau Merkel nicht in Privataudienz empfangen hat und sich wohl auch nicht für deren zweifelhafte Ansichten instrumentalisieren ließ, wie es viele seiner „links-grün“ gestrickten katholischen Glaubensbrüder/schwestern hierzulande mit Sicherheit gerne gesehen hätten.

Dessen jedoch nicht genug, Gretchen wurde ja noch schier zur Ehre der Altäre, d. h. regelrecht zur „Heiligen“ erhoben. Welche Perversion dieser mittlerweile 2000-jährigen abendländischen Kultur und ein immer tieferer moralischer Fall derselben. Vieles gegenwärtig sich in Europa Ereignende erinnert doch zumindest ein wenig an die Dekadenz sowohl des späten Römischen Reiches als auch an das nicht lange danach stattgefundene definitive Ende des Weströmischen Reiches im Jahre 476 n. Chr. Das heutige Europa scheint sich in einer analogen Situation zu befinden. Nur haben es die meisten offensichtlich noch nicht gemerkt, oder besser gesagt, weigern sich immer noch beharrlich, es zur Kenntnis zu nehmen.

Doch dessen immer noch nicht genug. Inzwischen erschien sogar noch ein Buch von und mit Gretchen mit dem Titel „Szenen aus dem Herzen“ – Unser Leben für das Klima“, Autoren Greta & Svante Thunberg, Beata & Malena Ernman, 2019). Wer sich dieses pseudowissenschaftliche Traktat zu Gemüte führen möchte, kann dies zwar tun, muss allerdings wissen, dass er/sie mit jedem Exemplar dieses unwissenschaftlichen Gewäschs einer unersättlichen Klima-Mafia nur noch weiter den Hals vollstopft.

Ich bin fest davon überzeugt, dass genügend intellektuell weniger gut Gesattelte den Text dieser „Klima-Bibel“ begierig verschlingen werden und sie deshalb sogar einen Millionenerfolg verspricht, nicht zuletzt auch für die Kassen von Gretchen & Co. Man hätte dazu nur einmal in die Auslagen vieler Buchhandlungen blicken sollen. Wer dann auch noch einen kritischen Blick auf die Autorenliste riskiert, erkennt, dass insgesamt vier Autoren an diesem Machwerk beteiligt waren, darunter auch unser liebes Gretchen. Allerdings ist zu erwarten, dass die arme kleine für diesen Unsinn missbrauchte Greta lediglich als „Feigenblatt“ herhalten musste und wohl kaum einen eigenen Beitrag dazu geleistet hat, denn dazu dürfte sie allein schon ihres geringen Alters und folglich auch mangelnder Kenntnisse – für sie gilt ja schon seit längerem nur die 4 Tage Schulwoche – wegen kaum in der Lage gewesen sein außer sie hätte diesen Planeten als neuer Einstein betreten. Man könnte aber auch die Frage stellen, welche „Ghostwriter“ auch noch zusätzlich dahintergesteckt haben dürften. Damit liegt der Verdacht offensichtlich auf der Hand, dass Greta von ihrem Vater, Svante Thunberg, und weiteren der „Klima-Mafia“ angehörenden und daran auch tüchtig mit verdienenden professionellen „Klimaschützern“ dazu instrumentalisiert wurde. Aber was soll man noch sagen, wenn auch ein Arnold Schwarzenegger von ihr schwärmt, wobei anzunehmen sein dürfte, dass auch er nur als Trittbrettfahrer der milliardenschweren Klima-Mafia in Erscheinung tritt.

Es wäre deshalb von brennendem Interesse, einmal explizit die Namen all dieser superreichen „Klima-Mafosos“, die wirklich hinter Gretchen Thunberg stehen, in Erfahrung zu bringen, denn es ist wohl kaum davon auszugehen, dass eine nicht einmal Volljährige aufgrund ihrer sowohl persönlichen als auch geistigen Unreife von selbst auf diese abstrusen Ideen kommen konnte.

Licht ins Dunkel bringt u. a, auch das Buch mit dem Titel „Das Theater um Greta und die Klima-Hysterie – Leugner, Blender, Scharlatane“ von Peter Helmes von Dezember 2019.

Manche, vielleicht sind es sogar sehr viele, gehen sogar davon aus, dass sie, als eine wahrhaft „Heilige“, ihre Eingaben von einer „höheren Macht“ erhielt und deshalb als der neue „Messias“ zu verstehen sei, der auf die Erde gesandt wurde, um das Klima zu retten. Oder sollte man, als „Referenz“ den Linken, Grünen und Antifanten gegenüber, „gendergerecht“, nicht eher von „Messianin“ oder in Bezug auf ihr junges Alter, gendergerecht von „Messianinin“ sprechen ?

Wie tief aber auch die Medienlandschaft in diesem Staat schon gefallen und ein Ende der Fallstrecke noch längst nicht abzusehen ist, dokumentierte sich anlässlich der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises mit der Goldenen Kamera am 30. Januar 2019 an eben diese damals gerade 16 Jahre alt gewordene unreife Göre, die von dem was sie von sich gibt, mit Sicherheit nicht die geringste Ahnung hat, sondern nur als Marionette mächtiger, in der Grauzone des Halbdunkels operierender Drahtzieher missbraucht und ihrer Kindheit beraubt wird.

Was sich die dafür verantwortlichen Repräsentanten von ARD, RTL, Sat.1 und ZDF wohl dabei gedacht haben bzw. ob sie auch nur im entferntesten in der Lage waren, nur einen Teil ihrer Gehirnzellen zu aktivieren, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Oder ist es vielleicht nur reinem „Populismus“ geschuldet, der von diesen Medien allerdings nur mehr den Kräften rechts der Mitte zugeschrieben wird ? Dazu fallen mir spontan einige Worte von Düsseldorfs größtem Sohn, dem Dichter Heinrich Heine (1797 – 1856) aus seinem Werk „Deutschland, ein Wintermärchen“ aus dem Jahr 1844 mit den berühmten Worten ein: „Denk ich an Deutschland in der Nacht….“

Eigentlich schon schlimm genug. Doch dass es auch noch schlimmer kommen kann, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich bewiesen, denn sie stellte sich voll und ganz hinter die wöchentlichen Schülerdemonstrationen für mehr Klimaschutz. Dazu Originaltext Merkel: „Ich unterstütze sehr, dass Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz auf die Straße gehen und dafür kämpfen. Ich glaube, dass das eine sehr gute Initiative ist.“ Ihrer Ansicht nach seien die Klimaschutzziele nur erreichbar, wenn es Rückhalt in der Gesellschaft gebe.

Ist sie sich denn überhaupt bewusst, was Klima überhaupt ist und welche Rolle das kleine Deutschland dabei spielt ? Auf die gesetzeswidrige Verletzung der Schulpflicht ging sie dabei nicht ein. Sie dreht und windet sich, wie man es von ihr seit fast 16 Jahren bestens kennt. Und eben diese Frau Merkel ließ man in der früheren DDR auch noch im Fach Physik promovieren.

Professor Joachim Sauers Gattin betreibt damit Populismus auf allerhöchstem Niveau. Sie scheint so gar nicht zur Kenntnis genommen zu haben bzw. weit eher, einfach nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen, dass diese zweifelhaften Aktivitäten während der Schulzeit zu Lasten eines viel sinnvolleren Unterrichts gehen. Mit der von ihr so unverhohlen ausgedrückten Unterstützung für eigentlich ungesetzliche Handlungen, sprich Schulschwänzen, fiel sie vielen engagierten Lehrkräften auch noch gnadenlos in den Rücken. Ob sie diesen Unsinn vielleicht auch während ihrer Schulzeit und ihres Studiums als frühere und regimekonforme FDJ-Sekretärin im Verlaufe ihrer Sozialisierung in einem Unrechtsstaat eingetrichtert bekam ? Von politischer Verantwortung und naturwissenschaftlicher Kompetenz einer promovierten Physikerin ist dabei herzlich wenig zu erkennen, dafür jedoch umso mehr beispielloser Opportunismus.

Es ist ein in der Geschichte Deutschlands schon grenzenloser Skandal, wenn eine Regierungschefin öffentlich zu ungesetzlichen Handlungen, sprich Schulschwänzen, ermutigt. Ins gleiche Horn bläst übrigens auch Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident von „Merkels Gnaden“. Wie tief ist dieses Land moralisch gesunken, wie moralisch verkommen ihre obersten Repräsentanten ? Und als ob dem nicht schon genug wäre, setzen 700, ich würde sie jedoch weit eher als (Pseudo)Wissenschaftler und (Pseudo)Prominente bezeichnen, ungeachtet ihres geistigen Horizonts, mit ihrer Unterstützung dieser ungesetzlichen „Klimastreiks“ dem ganzen auch noch die Krone auf. Es dürfte sich dabei um die dieselben handeln, welche wider besseres Wissen auch die im Falle der Corona-Panik getroffenen menschenrechtsverletzenden Maßnahmen der Merkel-Administration unterstützt haben. Mehr und mehr gelange ich zur Überzeugung und befinde mich dabei in zahlreicher Gesellschaft, in einem zwangskollektivierten Irrenhaus zu leben.

Deutschland befindet sich im Würgegriff einer ganzen Reihe mafiöser Strukturen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit feiern da unter dem Oberbegriff des angeblichen Klimaschutzes die Dämm-Mafia, die Windkraft-Mafia, die Solarenergie-Mafia, die Elektromobilitäts-Mafia u. v. a. mehr, fröhliche Urstände. All diesen von einer gewaltigen Finanzmacht gespeisten Strukturen ist gemeinsam, dass sie lediglich ein Ziel verfolgen, nämlich dem dummen Michel nur so das Geld aus der Tasche zu ziehen, um sich grenzenlos zu bereichern, wozu sie sich nicht nur der von ihnen gesponserten Medien, sondern auch ihrer zahlreichen im Bundestag sitzenden „Marionetten“ bedienen. Denn wie lässt sich sonst vernünftig erklären, dass im Berliner Reichstag mehr Räume für „Lobbyisten“ zur Verfügung stehen als für die sogenannten Volksvertreter oder, besser ausgedrückt, Verräter am Volke ?

Im Zusammenhang mit dem Klima-Irrsinn soll auch noch auf gewisse, sehr häufig in völlig falschem Zusammenhang gebrauchte Begriffe, wie z. B. „Klimaerwärmung, Klimaveränderung und Klimawandel“ eingegangen werden, die leider von immer mehr, jedoch auch immer weniger kompetenten Medienvertretern und Journalisten fälschlicherweise verwendet werden.

Übrigens ändert sich das Klima ständig und das ist absolut nichts Neues (siehe dazu die sogenannten Milankovic Zyklen), denn dieser Prozess vollzieht sich bereits seit Jahrmillionen und wird sich auch noch Millionen Jahre weiter fortsetzen. In diesem Klimakonzert wird der Mensch lediglich eine Nebenrolle spielen, es sei denn, er setzt seiner Existenz durch Krieg und Zerstörung selbst ein vorzeitiges Ende.

Immer öfter wird von „Klimaerwärmung“ gesprochen, obwohl es diese gar nicht geben kann, denn eine statistische Größe, wie sie das Klima nun einmal ist, lässt sich weder auf der Heizplatte erwärmen noch im Kühlschrank abkühlen.

In Anbetracht des doch recht kühlen Wetters Mitte April 2019 mit heftigem Schneefall im Schwarzwald bis in tiefere Lagen, ebenso wie auch Anfang Mai 2019, sowie Mitte April 2021 und Anfang Mai 2021 muss man sich ernstlich fragen, weshalb die Klimafetischisten nicht auch schon das Wort „Klimaabkühlung“ in den Mund genommen haben. Gerade der Mai 2021 war mit der kälteste, den ich je erlebt habe. Für die Klimafetischisten gibt es per definitionem jedoch nur die „Klimaerwärmung“, denn, getreu den Worten von Christian Morgenstern (1871 – 1914) „kann eben nicht sein, was nicht sein darf“.

Wie schon erwähnt, repräsentiert das Klima eine statistische Größe und ich möchte dazu die aus der Wikipedia entnommene Begriffserklärung zitieren: „Das Klima ist der statistische Durchschnitt aller meteorologisch regelmäßig wiederkehrender Zustände und Vorgänge der Atmosphäre an einem Ort und umfasst lange Zeiträume von in der Regel mindestens 30 Jahren“. Sowohl von einer „Klimaerwärmung“ bzw. „Klimaabkühlung“ zu reden, erweist sich dementsprechend als sowohl von Politkern als auch Medien ständig verbreiteter blanker Unsinn.

Genauso wenig man das Klima als rein statistische Größe weder erwärmen noch abkühlen kann, lässt es sich ebenso wenig schützen, zumindest nicht auf direktem Wege. Schützen kann man die Umwelt, jedoch nicht das Klima, wobei noch hinzuzufügen wäre, dass ein nachhaltiger Schutz der Umwelt sehr wohl auch entsprechende Auswirkungen auf das lokale Klima haben könnte, aber diese vollziehen sich nicht in wenigen Jahren, sondern nur während eines Bobachtungszeitraums von einigen Jahrzehnten oder sogar noch weit länger.

Dessen ungeachtet wimmelt es in diesem Land nur so von professionellen Klima-„Schützern“, die als hochoffizielle, oft genug sogar auch noch hochbezahlte beamtete Klimaschutzbeauftragte oder, etwas reißerischer aufgemotzt und damit dem aktuellen Zeitgeist huldigend, als „Klimaschutz-Manager“, bezeichnet werden. Zahlreiche Städte oder Gemeinden, seien sie auch noch so klein, und selbst viele Landkreise im weiteren Umland brüsten sich, eine solche „Fachkraft“ in ihren Reihen zu wissen. In meiner Heimat hat vor zwei Jahren der Gemeinderat der knapp 4000 Einwohner zählenden Gemeinde Riegel am Kaiserstuhl offenbar dem Vorbild der Nachbargemeinde Endingen (ca. 10.000 Einwohner) folgend, entschieden, ebenfalls einen „Klimaschutz-Manager“ einzustellen.

Man muss sich deshalb ernstlich fragen, weshalb das Geld bei den allfällig klammen Kassen der Kommunen mit solch unnötigen Kinkerlitzchen noch weiter verschwendet wird. Aber es gibt ja immerhin noch andere Geldquellen, wie z. B. Gewerbe-, Grund-, Grunderwerbssteuer, sowie Wasser- und Abwassergebühren, die man zu diesem Zweck wieder einmal den „Realitäten“ anpassen kann und wohl auch anpassen wird. von den so oder so bereits seit Jahren grenzenlos überhöhten Strompreisen ganz zu schweigen.

So muss man am Ende dieses umfangreichen Traktats zwangsläufig zum Schluss, kommen, dass die uns fast rund um die Uhr verfolgende Klimaschutz-Debatte letztendlich nur denjenigen nützt, die sich mit der Naivität und Gutgläubigkeit der Menschen eine goldene Nase verdienen wollen.

Ich kenne genügend Leute, die schon auf diesen Etikettenschwindel hereingefallen sind, nur weil sie es aus ehrlicher Überzeugung heraus als zwingend notwendig erachtet hatten, der Umwelt „Gutes“ anzutun. Leider erweist sich dieses oft genug unter großen finanziellen Opfern erkaufte „Ansinnen“ längst nicht als so „nachhaltig“ wie eigentlich propagiert: „Denn gut gemeint, ist in den seltensten Fällen auch wirklich gut gemacht“.

Der Hype des Klima-Irrsinns – eine Lizenz zum Gelddrucken, Teil 1

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