Die Überbevölkerung als Kernpunkt der aktuellen Klima-und Umweltprobleme und deren Folgen, Teil 4

Von Gastautor Klaus Rißler

Trotz aller berechtigter Klagen über das zu viele „Gift“ in Boden, Wasser und Luft sei jedoch festgehalten, dass trotz dieser angeblich damit verknüpften gravierenden gesundheitlichen Einschränkungen die Bevölkerung dieses Planeten dennoch wächst und wächst und wächst und deren Zahl ohne diese beileibe längst nicht immer harmlosen Zusätze nicht so hoch ausgefallen wäre, als ohne deren Anwendung.

Allerdings ist nicht von der Hand zu weisen, dass durch die Gifte in Umwelt und Lebensmitteln auch viele Opfer zu beklagen sind, welche allerdings durch den medizinischen Fortschritt überkompensiert werden.

Nichtsdestoweniger sollte unser Ziel, eine gesunde Umwelt mit sauberer Luft, sauberem Boden und sauberem Wasser zu erhalten, im Fokus all unserer künftigen Anstrengungen stehen.

Verharren wir doch noch ein wenig bei den Folgen einer immer mehr zunehmenden Düngung unserer Wiesen und Felder sowohl mit Stickstoff- und Phosphatdünger als auch das Aufbringen von Herbiziden und Insektiziden/Pestiziden. Man erhält eben nichts zum Nulltarif und es gilt wie auch bei allen Arzneimitteln die Feststellung, dass man angesichts einer immer größeren Erwartungshaltung unseren Lebensmitteln gegenüber eben auch die Nebenwirkungen in Kauf nehmen muss, um den gewünschten Effekt erzielen zu können. Dennoch wird kaum jemand seiner Gesundheit und dem Erhalt seines Lebenswillens wegen auf die Einnahme von Medikamenten mit mehr oder weniger ausgeprägten Nebenwirkungen verzichten, wobei trotz dieser oft genug nicht zu verhindernden unerwünschten Effekte die Bevölkerung sich nicht etwa vermindert, sondern im Gegensatz dazu eben drastisch erhöht hat.

Die Überbevölkerung wirkt sich aber nicht nur auf die Ernährung und den Zugang zu frischem, durch Schadstoffe wenig belastendem Wasser als entscheidendem Eckpfeiler allen Lebens aus, sondern erfasst auch eine ungeheure Vielzahl an Konsumgewohnheiten der Menschen, welche sich nachteilig für Natur und Umwelt auswirken. Diese werden sich als umso anspruchsvoller erweisen je besser sich das Ernährungsangebot an die Menschen entwickelt und parallel dazu, je größer dann sowohl auch der Lebensstandard als auch die künftigen Erwartungen an ihn veranschlagt werden.

Damit kommen wir zum sogenannten „Ökologischen Fußabdruck“, wie er im Werk von Friedrich Schmidt-Bleek mit dem Titel „Grüne Lügen“ mit dem Untertitel „Nichts für die Umwelt. Alles fürs Geschäft – wie Politik und Wirtschaft die Welt zugrunde richten“ (Ludwig Verlag München, 2014) zum Ausdruck kommt. Das darin auf den Seiten 266 – 287 enthaltene umfangreiche Tabellenmaterial sei den Klimafetischisten einmal mehr wärmstens ans Herz gelegt, ebenso der Inhalt der Seiten 90 – 92, in denen dargelegt wird, dass die „CO2-Vermeidungsindustrie“ der Umwelt mehr schadet als nützt. Interessant auch der Einschub auf Seite 93, dass die „moderne“, d. h. industrialisierte Landwirtschaft sogar bis zu 20 Mal mehr Energie erfordert als sie in Form von Nahrungsmitteln erzeugt. Die Reihe ließe sich beliebig erweitern, würde jedoch den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Deshalb sei lediglich auf die Lektüre dieses bemerkenswerten Werkes verwiesen. Aber auch in diesem Fall lässt sich das geflügelte Wort zitieren, dass bestimmte Leute nur das lesen was sie wollen, aber nicht das, was sie eigentlich lesen sollen und das gilt in erster Linie für die Politiker.

Auf einen einfachen Nenner gebracht, besteht der Wunsch des Menschen darin, eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen bis hin zum E-Mobil, Solarpanel oder auch der Flugreise u. v. a. mehr in Anspruch zu nehmen, die allesamt einen mehr oder weniger tiefen ökologischen „Fußabdruck“ in der Umwelt hinterlassen. Diesen „Ökologischen Rucksack“ gilt es aber dann mit sich herumzuschleppen und wie jeder Rucksack verursacht aber auch dieser im Laufe der Zeit eine Reihe von Problemen. Und je mehr Menschen an den dargebotenen Annehmlichkeiten partizipieren wollen, desto größer wird sich dieser „Fußabdruck“ oder das Gewicht des „Ökologischen Rucksacks“ bemerkbar machen. Leider dürften sich die meisten dieser „Fußabdrücke“ angesichts einer bereits spätestens gegen Ende des Jahrhunderts zu erwartenden Weltbevölkerung von mehr als 11 Milliarden Menschen als zusehends unumkehrbar erweisen, sofern sich zwischenzeitlich nicht noch tiefgreifende Veränderungen in positiver Richtung abzeichnen.

Man greife da nur einmal den Amazonasregenwald als Beispiel heraus, der völlig zu Recht nicht nur die grüne Lunge, sondern auch der größte Wasserspeicher der Erde ist und deshalb maßgeblichen Einfluss auf alle Wetterphänomene weltweit ausübt. Allerdings schrumpft dieser jedoch seit vielen Jahren per anno um ca. 42‘000 Quadratkilometer, d. h. die Fläche der Schweiz. In zehn Jahren wäre damit eine Fläche größer als die der Bundesrepublik Deutschland betroffen, in 50 Jahren gingen dann mehr als ein Drittel des ca. 6 Millionen Quadratkilometer umfassenden größten Regenwaldgebietes der Erde unwiderruflich verloren, denn aus ökogeographischen Gründen wird jeder Versuch einer beabsichtigten Wiederaufforstung krachend scheitern. Und dies alles, um nicht nur den McDonalds Rindern genügend Weideflächen zur Verfügung zu stellen, sondern auch den Anbau von Soja zu intensivieren, um den enorm wachsenden Bedarf an Futter- und Nahrungsmitteln für eine ungebremst weiterwachsende Bevölkerung zu decken, von der aber auch damit einhergehenden Beeinträchtigung des Bodens mit Schadstoffen ganz zu schweigen. Da spreche einer noch von Nachhaltigkeit und „Klimaschutz“. Hat man diesbezüglich jemals einen Aufschrei der GÜNEN und Ökostalinisten vernommen ? Ich kann mich leider nicht daran erinnern.

In Borneo wurde bereits jetzt ein Drittel des gesamten Regenwaldes zugunsten der Anpflanzung von Ölpalmen zur Kraftstoffgewinnung vernichtet, von der Zerstörung des Lebensraums vieler seltener Pflanzen und Tiere ganz zu schweigen. Wie sagte doch vor ca. 11 Jahren der frühere Erzbischof von Freiburg, Robert Zollitsch, in einer Pfingstpredigt nur allzu treffend: „Volle Tanks und leere Teller“. An diesem, vergleichsweise einfachen Beispiel erkennt man sofort den gewaltigen ökologischen Fußabdruck, den wir mit diesem Raubbau an der Natur hinterlassen. Dass dieser, wie wir bereits jetzt schon fast alljährlich spüren können, sich auch verhängnisvoll auf die globalen Wetterbeobachtungen auswirken wird, dürfte offensichtlich auf der Hand liegen. Mit dem Schreckgespenst des „Klima-Killers“ CO2 hat all das wohl das wenigste zu tun.

Allerdings, immer wenn unseren zahlreichen Weltuntergangsapologeten nichts anderes mehr einfällt, wird die Aufmerksamkeit des Interesses auf eben diesen sogenannten „Klima-Killer CO2“ gelegt. Man muss ja irgendwo einen Sündenbock ausmachen, um den Menschen schamlos das Geld aus der Tasche ziehen zu können.

Zu diesem Zweck habe ich einmal den ausschließlich „menschengemachten“ CO2-Ausstoss durch gegenwärtig 7.8 Milliarden Menschen auf der Erde näherungsweise abgeschätzt und kam auf einen Wert von sage und schreibe 1‘339‘228‘800 Tonnen/Jahr. Bezieht man die Berechnungen von Thilo Sarrazin (siehe „Feindliche Übernahme“, Seite 488 – 491) mit ein, so würde sich im Jahre 2100 bei 11,2 Milliarden Bewohnern ein Wert von 1‘922‘995‘200 Tonnen pro Jahr ergeben. Der Schlüssel zur näherungsweisen Berechnung ist am Ende des Beitrages dargestellt.

In diesen Angaben sind jedoch die durch die Tierwelt, Vulkanausbrüche, Bodenbakterien etc. verursachten Beiträge zur inhärenten CO2-Emission noch gar nicht enthalten, zu dem sich auch noch der gewaltige Beitrag von Haushalt, Industrie und Verkehr dazu addiert.

Dabei ist allerdings zu bedenken, dass das durch die zahlreichen Vulkaneruptionen pro Jahr ausgestoßene CO2 sogar auch noch ein Vielfaches des durch die menschliche Atemabluft freigesetzten „Klima-Gases“ betragen kann und vermutlich auch betragen wird, das ebenso freigesetzte, noch viel gefährlichere Schwefeldioxid und die ebenso toxischen Stickoxide NOx nicht einmal inbegriffen. Was nützt also die im kleinen und im globalen Umfeld recht unbedeutenden Deutschland ins Auge gefasste Reduzierung der CO2-Emission bis 2050 um ca. 50 % (der Anteil Deutschlands an der weltweiten CO2-Emission beträgt keine 2 %) angesichts dieser riesigen Mengen an völlig unvermeidlichem „inhärentem“ Kohlendioxid weltweit, dessen Menge wir von vorn herein niemals begrenzen können, es sei denn, zumindest teilweise, durch eine drastische Abnahme der Weltbevölkerung. Die milliardenschwere „Klima-Mafia“ reibt sich bei so viel Dummheit nur noch genüsslich die Hände. Die GRÜNEN und ihre Millionen an „Followern“ vom Greta Thunberg Zuschnitt sollten nur einmal ehrlich sein und die Hintermänner und Profiteure ihrer Klimalügen benennen.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit seien jetzt noch einige Fakten eingefügt, die aufzeigen sollen, wie letztendlich eine sich stets weiter nach oben entwickelnde Zahl an Menschen auf diesem Planeten auf Umwelt und Natur auswirkt. Denn, je mehr Menschen auf der Welt sich immer weniger Raum zum Leben miteinander teilen müssen, desto mehr ändern sich die folgenden Begleitumstände:

  • Immer mehr landwirtschaftliche Flächen verschwinden. Als Folge davon werden die dann noch verbleibenden Areale einer umso intensiveren Bewirtschaftung unterzogen, mit noch mehr Düngung und Aufbringen von Herbiziden und Insektiziden, um eine weiterhin explosionsartig zunehmende Bevölkerung ausreichend zu ernähren.

  • Als Folge der durch die globale Abnahme, zweckentfremdete Nutzung und gleichzeitig intensivere Bearbeitung der restlichen landwirtschaftlich nutzbaren Flächen, sowie durch Abholzung der Wälder folgt eine drastische Einschränkung des Lebensraumes für bedrohte Pflanzen und Tiere. Des Weiteren schreitet das Überfischen der Ozeane, Seen und Flüsse ungehindert vorab. Das Artensterben ist in der Tat gravierend, wie sich jedermann leicht überzeugen kann. Auch mir fiel auf, dass sich die Zahl der Singvögel gegenüber noch vor wenigen Jahrzehnten überdimensional vermindert hat. Ich sah die letzte Blaumeise vor mehr als vier Jahren, aber auch die Zahl der Kohlmeisen, Amseln, Schwalben, Schmetterlinge, Bienen, Hummeln etc. befindet sich beständig auf dem Rückzug. Schwalben benötigen Fluginsekten als Nahrungsgrundlage, die sie immer weniger antreffen. Grund dafür dürfte zutreffender Weise wohl die immer intensiver betriebene Landwirtschaft sein.

  • Enorme Zunahme der Monokulturen (z. B. Mais, Soja, Palmöl), sei es zur völlig zweckentfremdeten Herstellung von Biogas und Agrotreibstoffen oder auch zur Fütterung der für den Fleischkonsum benötigten Rinder, Schweine etc. Übrigens ist Mais bis heute immer noch Ernährungsgrundlage Nr. 1 von ca. 128 Millionen Mexikanern. Darüber hinaus ist allgemein bekannt, dass die Verbreitung von Schädlingen gerade durch die Monokulturen extrem gefördert wird, welche dann im Umkehrschluss wiederum den Einsatz umso größerer Mengen an Herbiziden und Insektiziden bedingt, welche dann Boden und Grundwasser belasten und auf diese Weise in unseren Organismus zurückkehren. Ein regelrechter Circulus Vitiosus.

  • Stetig schrumpfende, für die Erzeugung des lebensnotwendigen Sauerstoffs via „Klima-Killer CO2“ dringend benötigte Waldgebiete, daneben auch Gefahr durch Lawinen und Felsstürze in den Hochgebirgen durch Abholzen der Bann- und Schutzwälder zugunsten neuer Liftanlagen in die dortigen Skigebiete. Man kann es auch so ausdrücken: Je mehr Möglichkeiten zur Absorption des Klima-Killers in Form von grünen Pflanzen zur Verfügung stehen würde, desto mehr „Killer-Molekül“ würde dann in lebenserhaltenden Sauerstoff umgewandelt. Eigentlich logisch, oder etwa nicht ?

  • Immer größere Probleme bei der Entsorgung von Müll, der ja leider mehr und mehr in den Ozeanen landet, dort die Flora und Fauna extrem belastet und letztendlich, wie bereits diskutiert, in die Nahrungskette zurückkehrt, ferner auch die zunehmenden Probleme der Trink- und Abwasserbehandlung, die zu einem nicht unerheblichen Teil bereits heute schon überfordert ist.

  • Weiter ansteigende Versiegelung der Landschaft durch noch mehr Wohnraum, verbunden mit einer Zunahme des Individualverkehrs und noch höherem CO2-Ausstoß, dem Bau neuer Straßen und Zufahrtswege mit noch mehr Lärm und Verminderung der Lebensqualität, dadurch auch Gefahr von Hochwasser durch die eingeschränkten Abflussmöglichkeiten bei langanhaltendem Starkregen. Den GRÜNEN, die ja der ungebremsten Zuwanderung das Wort reden, sei deshalb zugerufen: noch mehr Klima-Killer CO2, SO2 und NOx. Wo bleibt da die Ehrlichkeit ?

  • Zunehmende Verschandelung der Landschaft durch den Bau von noch mehr Windkraftanlagen. Man bedenke in diesem Zusammenhang auch, wie groß die dafür zu rodenden Waldgebiete sind, welche vor allem für die Zufahrt der schweren Transportfahrzeuge benötigt werden, vom verschandelten Landschaftsbild sowie den negativen Auswirkungen auf die Tier- und Vogelwelt ganz zu schweigen.

  • Nicht zuletzt sei aber auch auf die Belastung der ökologisch so sensiblen Troposphäre durch den stark zunehmenden Flugverkehr hingewiesen.

Die links-grünen Lügenmärchen mit dem Klima – die Umwelt spielt augenscheinlich nur noch eine Nebenrolle – werden sich über kurz oder lang als fatal erweisen und die Volkswirtschaft auf eine harte Probe stellen. Erst vor geraumer Zeit las ich, welch horrende Rechnung von mehr als 100 Milliarden Euro uns die GRÜNEN für diesen grünen Klima/Ökoschwachsinn präsentieren werden, ein Betrag, der natürlich, wie sollte es anders auch sein, in den Taschen der Klima-Mafia eventuell sogar auch noch steuerfrei (?) verschwinden wird. Und das wird leider erst der Anfang sein. Irgendwann wird dieses Lügengebäude in sich zusammenbrechen, aber ob dieses Land dann international noch konkurrenzfähig sein wird, steht in den Sternen. Die Umwelt wird sicherlich durch den Bau solcher Luftschlösser nicht geschützt.

Die Klimaneurotiker und Apokalyptiker sollten sich einmal etwas näher mit den Milankovic-Zyklen befassen, über die im Internet zahlreiche Beiträge zu finden sind. Allerdings ist es eben leichter, auf den eigenen Intellekt zu verzichten und sich statt dessen lieber auf die seltsamen Lehren des Klimapapstes Schellnhuber von Merkels Gnaden vom Potsdam Institut für Klimatologie (PIK) zu beziehen, dem als kleines Anhängsel des Weltklimarates „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (IPCC = Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen) jedoch lediglich die Aufgabe zufällt, dessen abstruse Ideen nur noch „mundgerecht“ aufzubereiten, welche dann von den „Qualitätsmedien“ begierig aufgenommen und unter’s Volk gestreut werden.

Sie sollten sich allesamt hinter die Ohren schreiben, dass für Wetter und Klima in erster Linie die Aktivitäten auf der Sonnenoberfläche verantwortlich sind. In zweiter Linie führen jedoch aber auch in stetig zunehmendem Maße „menschengemachte“ Veränderungen zu negativen Auswirkungen für Klima und Natur, die künftig umso gravierender ausfallen werden je mehr wir mit unserer Umwelt Raubbau betreiben wie gegenwärtig. Allerdings hat dieser Raubbau aber auch einen Namen und der heißt, schlicht und ergreifend, Überbevölkerung mit all ihren Konsequenzen. Ja, man ist geneigt, sich auf die Überbevölkerung als die Mutter allen Übels zu beziehen, wie es bereits in den Titeln dieser Beitragsserie zum Ausdruck kommt.

Fazit:

Mittels Bereitstellung sogenannter Erneuerbaren Energien, auf welche ja keineswegs kontinuierlich zurückgegriffen werden kann, werden wir dem durch eine immerzu wachsende Bevölkerung erforderlichen Energiebedarf nicht begegnen können. Selbst der immer und immer wieder als energetisches Wundermittel angepriesene Wasserstoff empfiehlt sich durch den gegenwärtig zu dessen Herstellung erforderlichen ungeheuren Energieverbrauch nicht als akzeptable Alternative. Und woher die ungeheuren Wassermengen nehmen ? Allerhöchstens aus den Ozeanen und nicht aus Seen, Bächen oder Flüssen.

Aktuell zeichnet sich leider kein Silberstreif am Horizont ab, wie man den stetig weiter wachsenden Energiebedarf zu decken imstande ist, um im Nachhinein sagen zu können, dass der „Output“ weit höher ausfällt als der „Input“. Vielleicht mag das in ferner Zukunft möglich sein. Gegenwärtig ist es allerdings nicht der Fall, denn alles andere ist verantwortungslose Augenwischerei.

Als analoges Hirngespinst dürfte sich aber auch der Betrieb der auf den Weltmeeren bislang mit umweltschädlichem Schweröl betriebenen unzähligen ultragroßen Container-Schiffen mittels Solarpanelen erweisen und man könnte diese Reihe unendlich fortsetzen. Leider wird den Menschen durch reihenweise pseudowissenschaftliche TV-Sendungen ein passabler Floh ins Ohr gesetzt.

Wenn jedoch die immer wieder propagierten „Alternativen Energien“ zu deren Bereitstellung mehr Aufwand erfordern als letztendlich daraus gewonnen werden kann – Paradebeispiel Kraftstoff E10 – dann sollte man tunlichst die Finger davon lassen.

Wenn irgendwelche Dilettanten dann auch noch allen Ernstes behaupten, eine „CO2-Neutralität“ herbeiführen zu wollen, sei drauf verwiesen, dass es diese aus rein naturwissenschaftlichen Erwägungen genauso wenig geben kann wie ein Perpetuum Mobile. Ihnen allen sei deshalb wärmstens empfohlen, sich in Physik und Chemie etwas näher umzusehen, bevor sie solchen Unsinn verbreiten.

Im Übrigen ist nachhaltiges Wirtschaften auf unserem keineswegs übermäßig großen Planeten nur dann gewährleistet, wenn die Bevölkerung im Verlaufe vieler Jahre deutlich abnimmt. Ein Bevölkerungsanstieg über die 10 Milliardengrenze hinaus dürfte über kurz oder lang sowohl die Bereitstellung der leider oft nur begrenzt vorhandenen Ressourcen als auch die Regenerationsfähigkeit des Bodens bei weitem überfordern.

Berechnungsschlüssel für den näherungsweise ermittelten Anteil an durch die menschliche Atemluft erzeugtem CO2:

Ca. 20‘000 Atemzüge pro Tag bei einem Erwachsenen mit zwischen 400 und 600 mL pro Atemzug (Ø = 500 mL). Bei 4 % CO2 in der Luft beim Ausatmen errechnen sich 20 mL CO2 pro Atemzug, was bei 20‘000 Atemzügen/Tag x 20 = 400‘000 mL = 400 L CO2/Tag, mit ρ = 1.96 g/L für CO2 = 784 g = 0.784 kg/Tag entspricht. Auf 7,8 Milliarden Menschen bezogen sind dies 0.784 kg/Tag x 7‘800‘000‘000 = 6‘115‘200‘000 kg/pro Tag x 0.6 (willkürlicher Faktor, der berücksichtigt, dass Kinder weniger CO2 emittieren) = 3‘669‘120‘000 kg/Tag x 365 = 1‘339‘228‘800‘000 kg/Jahr = 1‘339‘228‘800 Tonnen/Jahr an durch die Atemabluft des Menschen produziertem CO2, ohne den Beitrag der Tierwelt und CO2-Emissionen durch Vulkane etc., Bezogen auf 11.2 Milliarden Menschen im Jahr 2100 entsprechend den Daten von Thilo Sarrazin in „Feindliche Übernahme“ (Seite 488 – 491) ergeben sich dann 11.2 Milliarden im Jahr 2100 zu 7.8 Milliarden heute, d. h. 11,2/7,8 x 1‘339‘228‘800 Tonnen/Jahr = 1‘922‘995‘200 Tonnen pro Jahr.

Die Überbevölkerung als Kernpunkt der aktuellen Klima- und Umweltprobleme und deren Folgen, Teil 1

Die Überbevölkerung als Kernpunkt der aktuellen Klima- und Umweltprobleme und deren Folgen, Teil 2

Die Überbevölkerung als Kernpunkt der aktuellen Klima-und Umweltprobleme und deren Folgen, Teil 3

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