Auf die Corona-Krise folgt die Klima-Krise, an der Bevölkerungsexplosion liegt es selbstverständlich nicht

Jetzt hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die jeweilige Bundesregierung zum Schutz des Weltklimas einschneidende Maßnahmen in den Bürgerrechten der Bevölkerung vornehmen darf. Einen Übungslauf nahmen die Politiker im Zuge der Corona-Krise bereits vor und die Bevölkerung nahm es mehr oder weniger gelassen hin. Einigen Bürgern, besonders die in gesicherten Positionen im öffentlichen Dienst verweilen, gingen die Maßnahmen sogar nicht weit genug. Nun ist abzusehen das Corona irgendwann vorbei ist, der Staat Billionen neue Schulden machte, viele Unernehmen in die Insolvenz trieb und eine neue Massenarbeitslosigkeit herbeischuf. Möglich das über höhere Steuern, höhere Sozialabgaben, höheren Preisen, höheren Inflationsraten und höheren Strafzinsen sich die Wirtschaft wieder ein wenig erholt, denn die staatlichen Restriktionen sind hier auf einem Zeitraum von ca. 2 Jahren begrenzt. Es sei denn die Politik erfindet weitere Mutanten und möchte ihre „Gesundheitspolitik“ noch bis zum endgültigen Zerfall weiterführen.

Bei dem Klima ist jedoch eine zeitliche Begrenzung nicht möglich, weil die Ursachen nicht bekämpft werden. Hauptursache ist die Bevölkerungsexplosion die ungehemmt fortschreitet. Beherbergte die Welt 1950 noch ca. 2,5 Milliarden Menschen, 1989 ca. 5 Milliarden, so sind es heute fast 8 Milliarden, 2050 ca. 9,6 Milliarden und 2100 dann ca. 11,2 Milliarden Menschen. Wissenschaftler vertreten die Auffassung, dass die Gesamtaufnahmekapazität der Welt maximal 9 bis 10 Milliarden Menschen verkraften kann, mehr lassen die verfügbaren Nahrungsmittelressourcen nicht zu. Diese menschliche Überproduktion erfolgt nicht in Europa oder Nordamerika, sondern in Afrika, Asien und etwas abgeschwächt in Südamerika.

Dazu einige Beispiele aus afrikanischen und asiatischen Staaten, die vordergründig für die Bevölkerungsexplosion sorge tragen:

Afrika

Marokko 1985 – 22 Millionen, 2016 – 35 Millionen
Tunesien 1985 – 7 Millionen, 2016 – 11,5 Millionen
Algerien 1985 – 22,5 Millionen, 2016 – 41 Millionen
Sudan 1985 – 17 Millionen, 2016 – 40 Millionen
Äthiopien 1985 – 40 Millionen, 2016 – 102 Millionen
Nigeria 1985 – 83 Millionen, 2016 – 186 Millionen
Kenia 1985 – 20 Millionen, 2016 – 49 Millionen
Uganda 1985 – 14 Millionen, 2016 – 42 Millionen
Niger 1985 – 7 Millionen, 2016 – 21 Millionen
Ägypten 1985 – 50 Millionen, 2016 – 96 Millionen

Asien

Irak 1985 – 15,5 Millionen, 2016 – 37,2 Millionen
Türkei 1985 – 49 Millionen, 2016 – 80 Millionen
Iran 1985 – 47 Millionen, 2016 – 80 Millionen
Libanon 1985 – 2,6 Millionen, 2016 – 6 Millionen
Afghanistan 1985 – 12 Millionen, 2016 – 35 Millionen
Pakistan 1985 – 92 Millionen, 2016 – 193 Millionen
Bangladesh 1985 – 93 Millionen, 2016 – 163 Millionen

Immer mehr Menschen erhöhen den CO2 Ausstoß und die Völkerwanderung von Süd nach Nord trägt ein weiteres dazu bei, denn mit dem Wohlstandsgewinn erhöht sich die menschliche Emission. Auch trägt die Abholzung der Regenwälder in Südamerika nicht unerheblich ihren Teil zur Erderwärmung bei.

Die Bevölkerungsexplosion ist jedoch ein politisches Tabuthema, genau wie bei Corona die Herkunft der Infektionsherde. Die Politiker verfolgen nur ein Ziel, damit Deutschland und teilweise Europa klimaneutral wird und dies schon möglichst 2030, aber spätestens 2050. Dies geschieht obwohl immer mehr Menschen nach Europa und vordergründig Deutschland strömen. Diese Menschen benötigen Wohnraum, der gleichzeitig viele neuversiegelte Flächen schafft, ebenfalls nicht klimaförderlich. Ebenso wollen sie am Wohlstand partizipieren, Autos fahren und ihren starken Vermehrungswunsch frönen. Es hat sich schließlich herumgesprochen, dass in Deutschland ein Sozialhilfeempfänger mit entsprechender Kinderanzahl ohne Probleme ein Auto erwerben kann.

Nun können Politiker den Menschen nicht das Atmen verbieten und bei immer mehr Menschen steigt unweigerlich die CO2 Emission. Deshalb soll zumindest die Energieerzeugung klimaneutral sein. Politiker vertrauen hier unangefochten der Wind- und Solarkraft, auch wenn es windstill ist und die Sonne nicht scheint. Atomkraftwerke müssen weg, auch wenn sie CO2neutral sind. Kohlekraftwerke schaden dem Klima, also auch weg damit. Stromspeicher für überschüssigen Wind- und Solarstrom, Fehlanzeige. Grundlastkraftwerke sind absolut notwendig, aber womit betreiben? Atom verboten, Kohle verboten, Gas vom Russen igitt, für Gas vom Bioanbau fehlen die Flächen, Windkraft- und Solar nicht grundlastfähig, sieht also schlecht aus. Nur nicht für Politiker, die planen sogar die Komplettelektrifizierung des Verkehrs und elektrischen Heizungen über Wärmepumpen. Wahrscheinlich haben die „wissenschaftlich versierten FFF-Kinder“ die Politiker, Juristen und die Autoindustrie vollends überzeugt. Doch für diesen Fall hat das Bundesverfassungsgericht jetzt vorgesorgt und den Politikern Einschnitte in die Bürgerrechte verschafft. Politisch verschuldeter Notstand wird dann über Stromabschaltungen geregelt, fehlt der Strom werden zuerst die Haushalte, dann kleine Unternehmen und zum Schluss die Konzerne stunden- oder tageweise vom Netz abgeschaltet. Politisch und juristisch jetzt absolut rechtens. Doch hiermit noch nicht genug, die noch vorhandenen Benzin- und Dieselfahrzeuge können bei erhöhten CO2 Werten einfach mit Fahrverboten belegt werden, sowie Flugverbote für den Tourismus.

Für die GRÜNEN, die höchstwahrscheinlich die nächste Bundesregierung stellen, ist das Verfassungsgerichtsurteil die beste Steilvorlage. Obwohl die GRÜNEN zunächst alles über den Preis regeln wollen. Bedeutet die CO2 Bepreisung nochmals erhöhen, damit sich das Autofahren immer weniger Leute erlauben können. Viele Menschen im Winter frieren müssen und selbst Lebensmittel zum Luxusgut werden. Denn die Hersteller und Lieferanten geben den erhöhten CO2 Preis, einschl. höheren eigenen Gewinn, direkt an die Endverbraucher weiter. Diesbezüglich fordern die GRÜNEN das bedingungslose Grundeinkommen, damit die immer mehr werdende nicht arbeitende Bevölkerung in einem superteuren GRÜNEN Staat überhaupt überleben kann. Erst wenn es nicht mehr über den Preis regelbar ist, dann kommt die GRÜNE Verbotskeule zu der das Bundesverfassungsgericht bereits im Vorfeld GRÜNES Licht gab.

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