Jetzt wird klar, warum Sparkassen Strafzinsen erheben müssen…

Die ca. 380 Stadt- und Kreissparkassen mit weit über 1.000 Filialen und Hunderten von Vorständen, die Jahresgehälter zwischen 400.000 und 1,5 Millionen Euro kassieren, aber noch nicht einmal zusammen arbeiten können, verlangen von ihren Einlagekunden Strafzinsen, das „Verwahrentgelt“ genannt wird. Wer bei den Sparkassen Geld hinterlegt, bekam ursprünglich dafür Zinsen. Heute wird der Normalzustand umgedreht und anstatt positive Zinsen ausgezahlt, werden negative Zinsen einbehalten.

Sicherlich ist dies der Negativzinspolitik der EZB sowie den unzähligen politischen Fehlleistungen seit der Euroeinführung geschuldet, doch vom Sparen in den eigenen Reihen (Vorstände, Personal, Filialen etc.) haben die Sparkassen noch nie viel gehalten. Ebenso von Zusammenarbeit, denn für Kunden die regionsübergreifend Bankgeschäfte tätigen wollen gibt es innerhalb der verschiedenen Stadt- und Kreissparkassen unüberwindliche Barrieren.

Ein riesengroßer Verwaltungsapparat und Hunderte von Vorständen müssen bezahlt sein und dies können nur die Kunden über Spareinlagen und Kredite finanzieren. Deshalb starten die Sparkassen jetzt eine Werbekampagne um den neuen GRÜNEN Zeitgeist zu frönen, der den Sparkassen wichtiger erscheint als der spröde Mammon. „Gesellschaftliches Engagement“, „Nachhaltigkeit“, „Respekt“, „Vielfalt“ „Klimaneutralität“ und andere wichtige Dinge sollen den Kunden den bitteren Beigeschmack des „Strafzins“ vergessen machen. Hingehen, einzahlen und wokefühlen, hier geht’s zur Sparkassen Imagekampagne…

Hier zur Liste der Sparkassen Vorstandsgehälter

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