Die EU-Länder verhängten im ersten Quartal 2021 Bußgelder in Höhe von über 30 Mio. EUR für die DSGVO

Von Oliver Scott

Von Finbold erfasste Daten zeigen, dass EU-Länder ab dem ersten Quartal 2021 wegen verschiedener Verstöße mit Geldbußen in Höhe von 33,61 Mio. EUR belegt wurden. Spanien war das am stärksten betroffene Land. Die Aufsichtsbehörden verhängten Geldbußen in Höhe von 15,7 Mio. EUR aus insgesamt 34 Fällen. Deutschland belegt mit Bußgeldern in Höhe von 10,7 Mio. EUR aus nur drei Fällen den zweiten Platz. Interessanterweise machten die beiden Länder 78,53% der gesamten Geldbußen aus.

Italien belegt mit 20 Bußgeldern in Höhe von 5,6 Mio. EUR den dritten Platz, während die Niederlande mit 440.000 EUR aus einer einzigen Ausgabe den vierten Platz belegen.

Norwegen belegt mit Geldbußen in Höhe von 382.750 € aus 12 Fällen den fünften Platz. Auf dem sechsten Platz liegt Frankreich mit drei Fällen, in denen Geldbußen in Höhe von 245.000 € verhängt wurden. Im Einzelfall der Tschechischen Republik wurden Strafen in Höhe von 118.500 € verhängt.

Die vier belgischen Fälle führten zu Strafen in Höhe von 86.000 €, gefolgt von Polen in fünf Fällen mit Geldbußen in Höhe von insgesamt 81.300 €. Schließlich begrenzt Zypern die vier Länder mit den meisten Bußgeldern mit vier Fällen auf 81.000 Euro.

Hohe Geldbußen deuten auf die Verpflichtung der europäischen Regulierungsbehörden hin, Organisationen zur Rechenschaft zu ziehen

Der Bericht erklärt, warum die Geldbußen erheblich sind, da das DSGVO-Gesetz noch neu ist. Laut Forschungsbericht:

„Die erhebliche Höhe der Geldbußen der DSGVO unterstreicht die zunehmende Fähigkeit der europäischen Regulierungsbehörden, ihre Durchsetzungsbehörde bei der Umsetzung des Gesetzes einzusetzen, das vor weniger als drei Jahren in Kraft getreten ist. Die verhängten hohen Geldbußen deuten auf eine verbesserte Fähigkeit hin, Fälle von Verstößen gegen personenbezogene Daten zu erkennen. Außerdem wurde die Erkennung von Verstößen verbessert, da das Gesetz den am stärksten betroffenen Verbrauchern mehr Kontrolle gewährt. “

Im Januar wurde mit 17,5 Mio. EUR die höchste Geldbuße verzeichnet. Die Zahl ging im Februar massiv um 90,28% auf 1,7 Mio. € zurück. Die Geldbußen stiegen jedoch ab März stark auf 14,29 Mio. €.

Lesen Sie die ganze Geschichte mit Statistiken hier: https://finbold.com/eu-countries-hit-with-over-e30-million-in-gdpr-fines-in-q1-2021/

Originaltext

EU countries hit with over €30 million in GDPR fines in Q1 2021

Data acquired by Finbold indicates that as of Q1 2021, EU countries were fined €33.61 million in GDPR fines for various violations. Spain was the hardest-hit country, with regulators imposing €15.7 million in fines from a total of 34 cases. Germany ranks second with fines amounting to €10.7 million from just three cases. Interestingly, the two countries accounted for 78.53% of the total fines.

Italy ranks third with fines amounting to €5.6 million with 20 violation cases, while the Netherlands is fourth with €440,000 from a single issue.

Norway ranks fifth with €382,750in fines from 12 cases. In the sixth spot, there is France with three cases that attracted €245,000 in fines. Czech Republic’s single case drew penalties amounting to €118,500.

Belgium’s four cases led to €86,000 in penalties, followed by Poland at five cases with fines totaling €81,300. Finally, Cyprus caps the top ten most fined countries with four cases at  €81,000.

High fines indicate European regulators commitment to hold organizations accountable 

The report explains why the fines are significant, considering the GDPR law is still new. According to the research report:

“The significant amount of the GDPR fines highlights the increasing ability by European regulators to use their enforcement authority in implementing the law that came into use less than three years ago. The imposed high fines point to improved ability to detect instances of personal data violation. Also, the spotting of violation cases has been improved since the law grants more control to consumers who are the most affected.”

Elsewhere, January recorded the highest number of fines at €17.5 million. The figure dropped by a massive 90.28% in February to €1.7 million. However, the fines sharply rose to €14.29 million as of March.

Read the full story with statistics here: https://finbold.com/eu-countries-hit-with-over-e30-million-in-gdpr-fines-in-q1-2021/

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