Biden an der Macht und der Ukraine Konflikt ist wieder da

Lange war Ruhe im Ukraine Konflikt, doch jetzt scheinen einige Protogarnisten wieder Spaß daran zu bekommen. Die Ukraine will in die NATO, um mit westlicher Unterstützung endlich losballern zu können. Im Verbund mit der NATO fühlt sich die Ukraine stark genug um endlich gegen Russland aufzumarschieren. Das Russland dies nicht zulassen kann, ist mehr als selbstverständlich. Russland sah zu wie nach dem Zerfall der UDSSR der Warschauer Pakt sich auflöste, aber die NATO nicht. Im Gegenteil, etliche ehemalige Warschauer Pakt Staaten traten der NATO bei und die atomare Westdrohung rückte immer näher an die russische Staatsgrenze. Friedensfördernd wäre gewesen, wenn mit dem Warschauer Pakt sich auch die NATO aufgelöst hätte. Doch daran hatte der Westen und insbesondere die USA überhaupt kein Interesse. Unter dieser Prämisse betrachtet, war die Zurückholung der Krim für Russland militärisch überlebenswichtig. Ohne die Krim hätte Russland keinen Zugang zum schwarzen Meer und wäre der dortigen USA/NATO Kriegsflotte hilflos ausgeliefert. Das Gleiche gilt für die Ostukraine, denn nur zu gerne möchten die USA unmittelbar an der russischen Staatsgrenze ihre Atomraketen aufstellen.

Trump, den die deutschen Politiker und Medien förmlich hassten, hatte während seiner Amtszeit versucht mit Putin ein eher freundschaftliches Verhältnis aufzubauen und ist den Ukraine Konflikt weitestgehend aus dem Weg gegangen. Jetzt bei der Biden Administration sind die alten Kriegshetzer wieder an der Macht und schon muss Putin reagieren, indem russische Truppenbewegungen an der ukrainischen Staatsgrenze zu beobachten sind. Der aktuelle ukrainische Staatspräsident Selenski ruft lautstark nach einem NATO Beitritt, der das Potential eines dritten Weltkriegs beinhaltet.

Deutsche Politiker, so wie der Europaparlamentarier Manfred Weber (CSU), rufen bereits nach Sanktionen. Einfrieren von russischen Konten, Abtrennung vom Swift-Zahlungssystem und das absolute Ende der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. Was Politiker hierbei nicht bedenken ist, dass Russland nicht auf Deutschland, sondern Deutschland mehr als alle anderen EU-Staaten auf Russland angewiesen ist.

Deutschland besitzt keinerlei eigene Bodenschätze, weder Gas noch Öl. Zusätzlich verabschiedete sich Deutschland ohne Not aus der Kern- und Kohleenergiegewinnung, die andere EU-Staaten noch beibehalten. Demzufolge wird die Abhängigkeit von russischen Erdgas nochmals verschärft, denn die grundlastfähigen Atom- und Kohlekraftwerke müssen zwangsläufig durch Erdgaskraftwerke ersetzt werden. Windkraft- und Solaranlagen sind nicht grundlastfähig, auch nicht wenn noch Hunderttausend weitere erbaut werden. Nur riesige Stromspeicher könnten hier Abhilfe schaffen, doch davon ist Deutschland noch Lichtjahre entfernt. Deutschland bringt sich ohne Not in die immer größere Abhängigkeit von russischen Erdgas, weil es freiwillig auf selbsterzeugende Atom- und Kohleenergie verzichtet. Frankreich z.B. ist hierin intelligenter, dort wird fast ausschließlich mit Atomenergie geheizt, was nicht nur wesentlich preiswerter ist, sondern gleichzeitig unabhängiger von ausländischen Erdgaslieferungen macht. Wenn jetzt die vielen deutschen Bedenkenträger meinen Atomstrom ist zu gefährlich, dem sei gesagt das es völlig egal ist ob in Frankreich (AKWs stehen fast alle an der deutschen Grenze) ein Atomkraftwerk havariert oder in Deutschland, zumal Westwind vorherrschend ist.

Nun kann man auch so denken wie die GRÜNEN, die meinen einen Industriestaat ohne funktionierende Energieerzeugung betreiben zu können. Anscheinend glaubt diesen Unsinn bereits ein Viertel der Bevölkerung, weil der Strom immer noch aus der Steckdose kommt und die Heizung einfach nur aufzudrehen ist. Diesen Bevölkerungsteil ist nur noch mit ständigen großflächigen Blackouts zu helfen, vorher merken sie nicht in welche prekäre Energiesituation deutsche Politiker ihre Bevölkerung hineintreiben, hohe Energiekosten alleine nützen hierbei jedenfalls nichts.

Vielleicht wäre letztlich noch zu erwähnen, dass die ehem. GRÜNE Friedenspartei einem Krieg nicht mehr abgeneigt ist. Dieser muss nur von den Guten, also der NATO, geführt sein und klimaneutral gestaltet. Bedeutet in etwa das eine Atombombe nicht schlimm ist, wenn anschließend der CO2 Gehalt in der Luft nicht ansteigt.

Aber wem interessiert denn heute noch ein Krieg, wir haben schließlich Corona und dies ist das alleinig bestimmende Thema. Die Staats- und Massenmedien behandeln Corona ähnlich eines Krieges mitten in Europa. Wenn die deutschen Politiker in der sich jetzt anbahnenden neuen Ukraine Krise ähnlich reagieren wie in der Corona Krise, können wir bald vor ganz anderen und wirklichen Problemen stehen. Denn in Verbindung mit den westatlantischen Kriegshetzern kann leicht ein großflächiger Flächenbrand entstehen, indem sich Deutschland dann mittendrin befindet.

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