Die Angriffe auf das Remotedesktopprotokoll stiegen 2020 um 241%

Von Valentina Perez

Aufgrund von Remote-Arbeiten verwendeten Mitarbeiter die Microsoft-Client-Software namens Remote Desktop Protocol (RDP), mit der remote auf Unternehmensressourcen zugegriffen werden kann.

Cyberkriminelle sahen dies sofort als Gelegenheit, sich in die Systeme des Unternehmens zu hacken. Da die Schicht von zu Hause aus fast über Nacht stattfand, wurden viele falsch konfigurierte und wiederum unsichere RDP-Server freigelegt.

Nach Angaben des Atlas VPN- Forschungsteams stiegen die RDP-Angriffe im Jahr 2020 um 241%. Im Jahr 2019 beliefen sich die RDP-Angriffe auf 969 Millionen, aber im Jahr 2020 führten Bedrohungsakteure erstaunliche 3,3 Milliarden Angriffe durch.

Daten zeigen, dass die RDP-Angriffe seit Anfang 2019 stetig zugenommen haben, aber die Pandemie das Wachstum dramatisch beschleunigte, was von Januar bis November 2020 zu 3,3 Milliarden Cyber-Angriffen führte.

Ein tieferer Einblick in die Daten zeigt, dass Hacker im Jahr 2019 durchschnittlich 88.180.802 Angriffe pro Monat durchgeführt haben. Im Jahr 2020 stieg die durchschnittliche Anzahl der RDP-Angriffe pro Monat jedoch auf 302.020.526.

Darüber hinaus führten Bedrohungsakteure im Jahr 2019 mit 160.234.416 die meisten Angriffe im September durch. Im November 2020 haben Hacker jedoch 409.155.016 RDP-Cyber-Angriffe durchgeführt, was einem Anstieg von 155% im Vergleich zur maximalen Anzahl von Angriffen pro Monat in den Jahren 2019 und 2020 entspricht.

Analyse der RDP-Angriffslandschaft

Die meisten RDP-Cyber-Angriffe sind Brute-Force-Angriffe. Cyberkriminelle versuchen, die richtige Kombination von Anmeldeinformationen zu finden, mit der der Angreifer auf den Zielcomputer des Unternehmens zugreifen kann.

Es ist erwähnenswert, dass sie keine zufälligen Kombinationen aus Benutzername und Passwort verwenden. Hacker haben Millionen von Kombinationen aus Benutzernamen und Passwort, die von anderen Unternehmen durchgesickert sind. 

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https://atlasvpn.com/blog/remote-desktop-protocol-attacks-surged-by-241-in-2020

Originaltext

Remote Desktop Protocol attacks surged by 241% in 2020

Due to remote-work, employees started using Microsoft’s client software called remote desktop protocol (RDP), which is used to access corporate resources remotely.

Cybercriminals immediately saw this as an opportunity to hack into the company’s systems. Since the work-from-home shift happened almost overnight, it exposed many improperly configured and, in turn, unsafe RDP servers.

According to data presented by the Atlas VPN research team, RDP attacks rocketed by 241% in 2020. In 2019, RDP attacks stood at 969 million, but in the year 2020, threat actors carried out a staggering 3.3 billion attacks.

Data reveals that RDP attacks have been steadily increasing since the start of 2019, but the pandemic accelerated the growth dramatically, which led to 3.3 billion cyber attacks from January to November 2020.

A deeper dive into the data reveals that in 2019, hackers carried out an average of 88,180,802 attacks per month. However, in 2020, the average number of RDP attacks per month soared to 302,020,526.

Moreover, in 2019, threat actors executed most attacks in September, at 160,234,416. Yet, in November 2020, hackers pulled off 409,155,016 RDP cyber attacks, representing a 155% increase when comparing the maximum number of attacks per month in 2019 and 2020.

Analysis of the RDP attack landscape

Most of the RDP cyber attacks are brute-force attacks. Cybercriminals attempt to find the correct credential combination that will allow the attacker to access the company’s target computer.

Worth noting that they are not using random username and password combinations. Hackers have millions of username and password combinations that were leaked from other businesses. 

To read the full article, head over to:

https://atlasvpn.com/blog/remote-desktop-protocol-attacks-surged-by-241-in-2020

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