Die monatliche Beamtenpension ist 3x so hoch als die monatliche Durchschnittsrente

Warum liegt das Rentenniveau in Deutschland zurzeit bei 48 Prozent (wird ab 2025 weiter abgesenkt) und z.B. in Österreich bei 80 Prozent? In Österreich zahlen alle in die Rentenkasse ein, die monatliche Einkünfte beziehen. Darunter fallen alle Gruppen die in Deutschland von der Einzahlungspflicht befreit sind. In Deutschland sind es Beamte, Politiker, Selbständige, Besserverdienende und Freiberufler die von der Einzahlung in die Rentenkasse befreit sind. Zwar sind die Beitragszahlungen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil, in Österreich ca. 4 Prozent höher als in Deutschland, doch dafür bedarf es keiner privaten Zusatzversicherung. Die österreichische Durchschnittsrente liegt im Schnitt monatlich ca. 600 Euro über der deutschen Altersrente.

Zusätzlich ist die deutsche Rentenversicherung ein Bedienungsladen für Politiker, denn viele Nichteinzahler oder Wenigeinzahler beziehen aus der gesetzlichen Rentenversicherung ihre Renten. Dazu gehören Waisenrenten, Witwenrenten, Spätaussiedlerrenten, DDR-Renten, Renten für ehem. Gastarbeiter und ihren Familien in den Heimatländern, Frührenten, Schwerbehindertenrenten und weitere. Für viele Rentenbezieher, die wenig oder gar nichts einzahlten, müssen somit die Beitragszahler aufkommen, obwohl es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und somit aus dem Steueraufkommen zu begleichen wäre. Zwar unterstützt der Staat jährlich die Rentenkasse mit ca. 100 Milliarden Euro aus Steuereinnahmen für versicherungsfremde Leistungen, doch bleibt eine Summe von jährlich ca. 30 bis 40 Milliarden Euro offen, die wiederum von den Beitragszahlern aufzubringen ist. Die jetzt eingeführte Grundrente, die wiederum Milliarden verschlingt, werden wieder die Beitragszahler entrichten müssen und zusätzlich sinkt das Rentenniveau nochmals ab. Wenn die Politiker vor hätten die Grundrente aus Steuermitteln zu begleichen, dann hätten sie gleich Sozialhilfe zahlen können, es käme im Endeffekt auf das Gleiche raus, nur wäre es wahltaktisch nicht zu verkaufen. Die Menschen wollen von der Politik belogen werden und dies trifft nicht nur bei der Rente zu, sondern bei allem. Auch die politischen Ideologien verkaufen Politiker noch als Wohltat, obwohl sie lediglich dem reinen Abzocken dienen.

Beamte erhalten 71,5 Prozent ihres letzten höchsten Gehaltes, Angestellte nur 48 Prozent ihres durchschnittlichen Gehaltes von 45 versicherungspflichtigen Arbeitsjahren. Hingegen Bundesbeamte bereits nach 5 Jahren den Anspruch einer Mindestpension von 1.760,73 Euro (Stand 2019) erhalten, muss ein Vollzeit-Beschäftigter mit Durchschnittseinkommen 53,5 Jahre lang arbeiten und ununterbrochen in die Rentenkasse einzahlen, um eine monatliche Rente von 1.760 Euro zu erreichen. Es ist noch zu erwähnen, dass Beamtenpensionen ausschließlich aus dem Steueraufkommen zu finanzieren sind und Beamte in keiner Kasse etwas einzahlen müssen.

Auf eine kleine Anfrage der AfD-Fraktion zu Beamtenpensionen antwortete die Bundesregierung folgendes: „Im vergangenen Jahr betrugen die durchschnittlichen Versorgungsbezüge der rund 440.000 Bundesbeamten 3.148 Euro pro Monat. Dagegen lag die Altersrente im Schnitt bei 1.110 Euro. Die Differenz wuchs gegenüber dem Vorjahr um monatlich 15 Euro. 2018 hatte die Durchschnittsrente 1.057 Euro betragen, die Durchschnittspension hingegen 3.080 Euro“. „Die Rückstellungen des Bundes stiegen für die Pensions- und Beihilfeleistungen im vergangenen Jahr auf knapp 808 Milliarden Euro. Im Jahr 2010 waren es dagegen noch 450,3 Milliarden Euro“.

Wenn bedacht wird, dass es sich bei den Zahlen der Bundesregierung „nur“ um Bundesbeamte handelt und noch eine viel größere Anzahl bei den Bundesländern und Kommunen im Beamtenverhältnis stehen und eine noch größere Zahl bereits Pensionen bezieht, müssen die gesamten Rückstellungen für Pensions- und Beihilfeleistungen im Bereich von 2 bis 3 Billionen Euro liegen.

Es ist absolut unverständlich, dass das Volk die Politiker bejubelt für eine Grundrente die nur knapp über dem Sozialhilfeniveau liegt und billigend in Kauf nimmt, dass das Rentenniveau fleißig immer weiter abgesenkt wird. Beamte erhalten immer ihre 71,5 Prozent ihres letzten Gehaltes nach 40 Beamtenjahren als Pension, hingegen der zu erreichende Höchstsatz bei der Rentenversicherung bei ca. 3.000 Euro monatliche Rente gedeckelt ist, unabhängig der getätigten Einzahlungen. Allerdings sind 3.000 Euro Rente kaum erreichbar, weil alle Besserverdienenden von der Rentenkasseneinzahlungspflicht befreit sind.

Die haftungslosen Politiker (heißt, sie werden für ihren verzapften Mist nie in Regress genommen, sondern ausnahmslos nur das Volk) genießen natürlich eine besondere Altersabsicherung, die der Steuerzahler blechen muss. Hier wird einfach mal eine monatliche Sonderzahlung eingeführt, im NRW Landtag waren es 500 Euro, damit die „armen Politiker“ davon eine zusätzliche private Altersvorsorge bezahlen können. Obwohl die Politiker, die häufig in einem ruhenden Beamtenverhältnis stehen, später schon 2 Renten beziehen, einmal Beamtenpension und zusätzlich das Politikerruhegeld. Wie arm Politiker sind zeigte erst kürzlich unser Bundesgesundheitsminister, der weder von Medizin etwas versteht noch vom Rechnen (lässt vom Steuerzahler die Corona-Tests für reiche Urlauber bezahlen), aber sich vom Bankkaufmann zum Spitzenpolitiker hinaufgeschleimt hat, kann mal eben eine Villa für 4,2 Millionen Euro kaufen. Es ist zu verzweifeln, von was wir regiert werden, immer fleißig zahlen und dafür stets belogen. Ein Lichtblick in der Politik ist nirgends zu erkennen, denn die politischen Nachfolger sind noch dämlicher, wollen sich persönlich noch mehr bereichern, noch mehr lügen und das Volk noch mehr abzocken. Den Beweis dazu lieferten wieder einmal die GRÜNEN, die in Thüringen das Wahlalter auf 0 Jahre herabsetzen wollen. Der Grund ist nachvollziehbar, denn ein immer dämlicheres Volk wählt selbstverständlich immer dämlicher werdende Politiker…

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