Die EU will mit Schulden und Umverteilung glänzen…

Ein lesenswerter Artikel über die EU erschien bei Tichys-Einblick. Hier wird exakt beschrieben wie die Umverteilungspolitik von den derzeit noch einigermaßen wirtschaftlich starken Nordstaaten zu den maroden und wirtschaftlich schwachen Südstaaten funktionieren soll. In diesem Konzept ist und bleibt Deutschland der Oberzahlmeister der EU und stellt dafür sein gesamtes Volk in Haftung. Die gemeinsam angehäuften EU Schulden werden die Nationalstaaten, genau wie ihre eigenen Schulden, nie zurückzahlen können. Bei dieser politischen Vorgehensweise wird Deutschland zukünftig zwangsweise seine Kreditwürdigkeit verlieren (von AAA Rating zurück auf Ramschniveau) und somit die gesamte EU.

Dass das gesamte Geldsystem der Eurozone krank ist und zum scheitern verurteilt ist bereits heute daran ersichtlich, dass das Sparen bestraft und das Schuldenmachen belohnt wird. Null- und Negativzinsen sind eine ungesunde Entwicklung, die jeden Kleinsparer abstraft und die private Altersvorsorge zerstört. Die Mittel der EZB sind durch das ständige Gelddrucken ziemlich erschöpft und können nur noch über einen stetig steigenden Negativzins, einhergehend mit ansteigender Inflation, weiter greifen. Im Endeffekt ist es eine große Geldentwertung, die den Wohlstand gravierend absenken lässt.

Glänzende Zukunft durch Schulden? Das Corona-Hilfspaket der EU und seine Folgen

Die EU erweist sich gerade erneut als lernunfähiges System, das den Niedergang Europas kurzfristig verschleiert und langfristig beschleunigt. Fragt sich nur, wann die Finanzinvestoren feststellen, dass auch Deutschland angesichts seiner Lasten dauerhaft nicht sehr kreditwürdig ist.

In diesen Tagen wird in Brüssel über ein gigantisches Corona-Hilfspaket von 750 Milliarden, aber auch über den Haushalt der nächsten Jahre beraten. Beides sind außerordentlich kontroverse Themen. Die Befürworter eines Ausbaus der Macht der EU-Institutionen, die führenden Mitglieder der Kommission und die maßgeblichen Parlamentarier des EU-Parlaments, haben die Corona-Krise geschickt genutzt, um ihre Gegner auszumanövrieren. Es handelt sich um einen klassischen „power grab“, wie man das im Englischen nennen würde. Dieser ist freilich nur erfolgreich gewesen, weil die Mehrzahl der Mitgliedsstaaten hofft, von der jetzt geplanten Transferunion entweder direkt zu profitieren, oder doch zumindest wie im Fall Frankreichs indirekt, indem Deutschland gezwungen wird, einen großen Teil der Last an Transferleistungen für die wirtschaftlich schwachen Ländern zu übernehmen. Das würde….weiterlesen bei Tichys Einblick

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