Der Verfall der wissenschaftlichen Ethik am Beispiel der Corona-Hysterie

Von Gastautor Klaus Rißler

Lassen Sie mich, verehrte Leserinnen und Leser zuerst einige Zeilen zur Ethik aus eigener naturwissenschaftlicher Sicht formulieren bevor ich mich danach eingehender demselben Thema im Hinblick auf die uns von gewissenlosen Politikern willkürlich aufgezwungenen Corona-Hysterie widme.

Stets wird der wissenschaftlichen Ethik das Wort geredet, aber je mehr man sich mit diesem Begriff befasst, umso deutlicher schält sich heraus, dass er von bestimmten vorwiegend im links-grünen Milieu verorteten Kreisen in dessen Sinne missbraucht und umgedeutet wird. Das heißt nichts anderes als dass diejenigen, die in diesem Zusammenhang das Wort Ethik immerzu nur allzu leichtfertig bzw. inflationär in den Mund nehmen, es oft in begriffsverzerrendem Zusammenhang verwenden und damit pervertieren.

Deshalb sei vorn herein die Frage gestellt, ob es eine wissenschaftliche Ethik überhaupt gibt und wie sie aussieht.

Ja, es gibt sie tatsächlich noch und es muss sie auch für alle Zukunft geben. Aber wie sieht sie gegenwärtig aus oder auch, was ist von ihr übrig geblieben ?

Der folgende Text soll etwas mehr Aufschluss darüber geben.

Allerdings und das sei vorausgeschickt, ist wissenschaftliche Ethik stets an die Wahrheit gekoppelt und dort, wo in der Wissenschaft die Wahrheit auf der Strecke bleibt, hat auch der Begriff „Ethik“ ausgedient. Wahrheit und Ethik sind nun einmal die zwei Seiten ein und derselben Medaille.

Wahre Wissenschaft muss „wertfrei“ bleiben und darf sich weder zum Spielball von Interessengemeinschaften noch Lobbyisten und Politikern machen lassen.

Leider hört man jedoch immer öfter von Forschungsaufträgen seitens von Interessenverbänden, welche an staatlich finanzierte und damit eigentlich der wertfreien Wissenschaft verpflichtete und „unabhängige“ Einrichtungen vergeben werden. Man kann sich ja lebhaft vorstellen wie diese Ergebnisse, Gutachten, Denkschriften, wie man sie aber auch nennen mag, ausfallen. Man muss deshalb wohl zwangsläufig davon ausgehen, dass sie auf jeden Fall mit den Erwartungen ihrer Auftraggeber im Einklang stehen und ihnen nicht widersprochen wird, denn man schlachtet ja selten die Kuh, die einen ernährt oder auch „Wessen Brot ich ess‘, dessen Lied ich sing“.

Diese sogenannte Forschung ist alles andere als zweckfrei und widerspricht deshalb in eklatanter Art und Weise ihrem eigentlichen Sinn und Auftrag.

Aber auch die hohe Politik bläst ins gleiche Horn, lässt ihre Vorstellungen und Wünsche mit dem Geld der Steuerzahler von diversen externen Instituten und Beratungsfirmen durchführen und setzt dann die von ihr auch jederzeit in ihrem Sinne erhaltenen Ergebnisse der Bevölkerung brühwarm unter die Nase. Die Menschen werden regelrecht überrumpelt. So etwas nennt man dann aber ohne Umschweife als totale „Veräppelung“ der Bürger.

Ich möchte nun noch einen Schritt weitergehen und die Frage stellen ob Wissenschaft zwangsläufig auch immer zweckfrei bleiben muss.

Ich selbst hatte das Glück, im Rahmen meiner Dissertation auf dem Gebiet der synthetischen organischen Chemie ein völlig zweckungebundenes Thema bearbeiten zu können.

Nicht zuletzt haben aber auch alle mir bekannten Doktoranden aus den anderen Arbeitskreisen des Chemischen Instituts der Universität Freiburg ihre Untersuchungen ebenso wertfrei auf der Basis der Grundlagenforschung durchgeführt.

Aber lässt sich diesem „hehren“ Grundsatz in Anbetracht der schon sprichwörtlichen Knappheit der für die Forschung zur Verfügung stehenden Gelder künftig überhaupt noch restlos entsprechen ?

Seit Jahr und Tag fließen vor allem in den Naturwissenschaften viele Millionen in Forschungsprojekte, bei welchen sich die externen „Sponsoren“ aus der Großindustrie mit Sicherheit, was die Wahl der Themen von wissenschaftlichen Untersuchungen angeht, ein gewisses Mitspracherecht bei der Verwendung ihrer reichlich fließenden finanziellen Zuwendungen sichern,. Diese Themen werden zwar meist nicht unmittelbar mit der in der Firma des Auftraggebers bearbeiteten Forschung übereinstimmen, doch sind Überlappungen damit jederzeit möglich. Solche gilt es, wenn irgend möglich, zu vermeiden, es sei denn, es handelt sich dabei aber auch um Untersuchungen, welche eine breitere Allgemeinheit der sogenannten „Worldwide Scientific Community“ betreffen und die deshalb der Rubrik „Grundlagenforschung“ zugerechnet werden können. Eine allerdings rein „zweckgebundene“ Forschung an Universitäten und Fachhochschulen, die sich außerdem noch der Arbeit nur geringfügig bezahlter wissenschaftlicher Assistenten oder Hilfskräfte bedient, mit anderen Worten ausgedrückt „Man spart viel Geld und bekommt dafür auch noch gute Arbeit“, ist strikt abzulehnen. Leider ist auch hier die Grauzone unüberblickbar.

Genauso wie die Freiheit, die ohne die Wahrheit undenkbar ist, wird es auch niemals eine Ethik ohne Wahrheit geben. Das sind nun einmal unumstößliche Tatsachen, derer man sich erst dann bewusst wird, wenn sowohl die Freiheit als auch die Ethik, wie in totalitären Systemen üblich, vollends auf der Strecke bleiben.

Wie eingangs schon erwähnt, darf die Ethik niemals zur Spielwiese von Interessengruppen, Lobbyisten und verantwortungslosen Politikern verkommen. Aber gerade in der Corona-Hysterie tut sie das und wird für deren ureigenste Pläne und Vorhaben missbraucht. Die einzige noch bislang nicht beantwortete Frage ist diese: Wer steckt dahinter ? Eine klare Antwort darauf werden wir von den in der Grauzone des Halbdunkels operierenden Hintermännern wohl kaum erhalten, denn von Ausnahmen wie z. B. Bill Gates abgesehen, wollen und werden diese auch künftig unerkannt bleiben.

Wenn von exakter, d. h. seröser Wissenschaft bzw. der mit ihr untrennbar verknüpften Ethik die Rede ist, bleibt uns gegenwärtig auch die Frage nach der „Wissenschaftlichkeit“ der Corona-Information oder sollte man sie nicht eher, zumindest die Mitteilungen der gleichgeschalteten Printmedien und des Staatsrundfunks und Staatsfernsehens betreffend, als vollabsichtlich gezielte „unwissenschaftliche Desinformation“ bezeichnen ?

Seriöse Wissenschaft und damit auch „ethisches“ Handeln erfordert zwingend, sich einem Problem von verschiedenen, möglichst allen Seiten anzunähern und auch gegenteilige Ansichten und Interpretationen in die Ergebnisfindung mit einfließen zu lassen. Denn nur so lassen sich die richtigen Schlüsse ziehen. Aber gerade dieses in der Regel übliche Vorgehen wurde, offenbar von ganz „oben“ befohlen, im Fall der uns aktuell untergejubelten Corona-Hysterie vollständig abgewürgt. Leider ist es äußerst schwierig, zu eruieren, wer hinter dieser sogenannten „Black Box“ die Fäden sowohl für das Kanzleramt als auch die bayrische Staatskanzlei zieht. Die Bezeichnung Black Box trifft den Nagel voll auf den Kopf, weil sie partout nichts hinein-, aber auch nichts herauslässt.

Die aktuell gängige Praxis, jeweils nur diejenigen Informationen und Interpretationen zuzulassen, die einem in den Kram passen, sich dazu auch noch „gedungener“ Hofnarren zu bedienen und sämtliche, mit Betonung auf „sämtliche“, anderslautenden Expertisen in boshafter Weise auszublenden, handelt nicht nur „unethisch“ sondern in höchstem Maße auch kriminell. Parallelen zu vergleichbaren Praktiken in der früheren NS- und DDR-Diktatur sind wohl kaum zu übersehen.

Seit fast einem Vierteljahr werden wir tagtäglich mit „Fake-News“ aus Merkels und Söders „Hofschranzen-Stadel“ beglückt. Dabei gäbe es auf dem Felde der Infektionsepidemiologie durchaus unabhängige Wissenschaftler, welche ihren Beruf noch als unverbrüchliches „Ethos“ betrachten, sich bislang noch keiner Interessenvereinigung irgendwelcher Art verpflichtet fühlen und folglich im Sinne „unabhängiger“ und damit auch „wertfreier“ Wissenschaft handeln.

Unter einer Vielzahl solch verantwortungsbewusster Wissenschaftler heraus möchte ich stellvertretend nur zwei an der Aufdeckung der Corona-Hysterie beteiligter Akademiker herausstreichen, nämlich den früheren Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie an der Universität Mainz, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi und den Facharzt für Innere Medizin, Pulmologie und Hygiene, Dr. med. Wolfgang Wodarg. Letzterer war als ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Europarates für Fragen der Sicherheit, Medizin und Gesundheit zuständig.

Ich würde die aktuelle Situation mit dem am 24. März 1933 vom damaligen Reichstag beschlossenen „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“, besser bekannt unter der Bezeichnung „Ermächtigungsgesetz“ betrachten. Und genau auf diese primitive Stufe der Missachtung der grundlegendsten Rechte der Bevölkerung haben sich diese mit Mehrheit dafür votierenden Politganoven herabgelassen.

Als ein sich seit frühester Jugend hobbymäßig intensiv mit der jüngeren deutschen Geschichte Befassender hätte ich mir nie und nimmer ausmalen können, dass so etwas in einem sich „demokratisch“ nennenden Staatswesen noch einmal passieren könnte.

Vielleicht hat sich die in der früheren DDR sozialisierte Angela Merkel den im Staatsnamen verankerten Begriff „Deutsche Demokratische Republik“ wirklich zu Herzen genommen und möchte jetzt „ihre“ Vorstellungen von Demokratie nachhaltig auf „ihr“ Neues Deutschland übertragen. Und was eignet sich dazu besser als die von der früheren sozialistischen Tageszeitung „Neues Deutschland“ aufgegriffenen Ideen und Maßnahmen. Und diese dürfte sie ja tagtäglich mit großer Begeisterung gelesen haben.

Man gestatte mir nun, einige im nachfolgenden Link erläuterte Gesichtspunkte Wolfgang Wodargs vorweg nehmen, um Sie so richtig auf dessen tiefschürfende und beeindruckende Ausführungen bestens einzustimmen.

Er sieht leider kein schnelles Ende der Corona-Hysterie kommen, denn, wie in einem meiner früheren Beiträge schon erwähnt, haben sich die Politganoven in eine Sackgasse verrannt, aus der sie ohne Gesichtsverlust kaum mehr herauskommen können und deshalb den ganzen Lügenzirkus mit all den wirtschaftlichen und menschlichen Folgen nur noch weiter betreiben werden, es sei denn es wird zuvor juristisch dagegen eingeschritten, was in Anbetracht der genauso gleichgeschalteten Justiz jedoch gegenwärtig wohl kaum der Fall sein dürfte .

Wolfgang Wodarg warnt inständig vor den dramatischen Folgen einer Impfung gegen Corona, weil sie das menschliche Genom verändert und deren Folgen in der Tat als äußerst bedenklich einzustufen sind. Deshalb sein verständlicher Rat: „Hände weg vom Impfzwang, Vorsicht und kritisches Hinterfragen bei jeder anderen Impfung“.

Völlig zu Recht mahnt er die vielen Suizide an, die es im Verlauf der Corona-Hysterie schon gab und die wahrscheinlich höher liegen könnten als die der „echten“ Corona-Toten.

Die Frage des Journalisten ob wir bald mit einer „zweiten“ Welle zu rechnen hätten wurde klipp und klar verneint. Es würde sie, schlicht und ergreifend, auch nicht geben. Die einzigen, die eine „zweite“ Welle herbeireden würden, seien ausschließlich die Politiker.

Im Rahmen der Bekämpfung von COVID-19 wurde von der WHO u. a. auch das das gegen Malaria entwickelte Medikament Hydroxychlorophin empfohlen. Allerdings führt dessen Gabe bei Personen mit „Favismus“, der häufigsten Enzymerkrankung des Menschen – sie leiden an einem angeborenen Enzymdefekt – von dem vor allem in Schwarzafrika und den Mittelmeerländern Millionen an Menschen betroffen sind, zu schwersten Erkrankungen des Herzens und bei weiterer Dosissteigerung auch zum Tod. Die auf diese Weise erfolgten Todesfälle werden dann bedenkenlos und mit voller Absicht Corona zugeschrieben, um Ängste in der Bevölkerung zu schüren, um die Glut weiterhin am Glimmen zu halten. Diese „Patienten“ starben also nicht an Corona sondern an einer falschen und grob fahrlässig applizierten Medikation, die eigentlich jedem Medizinstudenten bereits ab dem 4. Semester hätte bekannt sein müssen.

Nach Wolfgang Wodarg ist deshalb der Tatbestand der „fahrlässigen Tötung“ erfüllt und damit läge für ihn der Fall bei der Staatsanwaltschaft. Er fordert deshalb nicht nur eine Klagewelle, sondern auch die sofortige Einsetzung eines Corona-Untersuchungsausschusses, um den ganzen Skandal lückenlos aufzuklären.

Lässt sich deshalb noch von „echter“ wissenschaftlicher Ethik sprechen ?

Keineswegs, denn wir leben gegenwärtig in einem tatsächlichen Unrechtsstaat, indem die Ethik, und insbesondere auch die wissenschaftliche Ethik mit Füßen getreten wird. Dies wird z. B. an den vielen Zensuren im Internet deutlich, die große Teile an Kritik, die Corona-Maßnahmen betreffend, einfach einkassiert.

Erst vor wenigen Tagen wurde ein zur Veröffentlichung am Pfingstmontag 2020 vorgesehenes E-Book mit dem Titel „Corona-Fehlalarm“ zur Corona-Problematik von Prof. Dr. Sucharit Bhakdi und dessen Frau kurzfristig von Amazon zurückgezogen. Dies soll jetzt mit einer voraussichtlichen Verzögerung von ca. 2 Wochen als Taschenbuch erscheinen. Niemand wird jetzt noch bezweifeln können, dass wir in einem diktatorischen System leben, in dem fundamentale Grundrechte wider besseres Wissen ohne erkennbaren Grund ausgesetzt werden.

Übrigens wären beide Herren jederzeit zu einem auf „Augenhöhe“ stattfindenden Diskurs bereit. Allerdings erging bislang noch keine Einladung an die beiden. Warum wohl ? Weil dann das ganze innert mehr als 10 Wochen zusammengestrickte Lügengebäude vielleicht mit einem Schlag zusammengebrochen wäre.

Erkennen Sie verehrte Leserinnen und Leser überhaupt auch nur noch eine Spur von Pluralität an wissenschaftlicher Information oder sind Sie mit mir derselben Ansicht, dass dieses Verhalten mit Ethik in der Wissenschaft nichts, aber auch gar nichts zu tun hat ?

Von politischer Ethik kann sowieso schon lange nicht mehr gesprochen werden, wie aus dem Buch „Der gekaufte Staat“ (Autoren: Sascha Adamek, Kim Otto, erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlag) zu entnehmen ist.

Aber auch von Jens Spahn ist bekannt, dass er sich schon lange als Lobbyist betätigt und nicht zuletzt profitiert auch die Ehefrau von Markus Söder mit ihrer Firma bestens von der Produktion von Corona-Maulkörben. Die deutsche Polit-Mafia lässt herzlichst grüßen.

Am Schluss des Beitrags bin ich Ihnen noch eine Erklärung schuldig und stelle deshalb die provozierende Frage „Gibt es überhaupt eine Ethik in diesem Staat, welche diesen Namen aber auch wirklich noch verdient ?

Ja, es gibt sie zwar noch, aber wir müssen sie zusehends mit der Lupe suchen. Und all diejenigen die sich dagegen zur Wehr setzen und es sich zum Ziel gesetzt haben, die Wahrheit ans Licht bringen zu wollen, werden als Spinner und Verschwörungstheoretiker ausgegrenzt, wie z. B. Wolfgang Wodarg.

In einem weiteren Beitrag möchte etwas eingehender auf die Nachweismethoden von Corona im allgemeinen und auf analytische Nachweismethoden im besonderen eingehen.

Verehrte Leserinnen und Leser. Öffnen Sie bitte diese Links, die ich Ihnen wärmstens an Herz lege. Sie werden dann unzweifelhaft erkennen, wie Sie seit Monaten wie ein Stier zur Belustigung des deutschen Politganoventums pausenlos durch die Manege gezogen werden. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

RUBIKON: Sucharit Bhakdi im Gespräch mit Jens Lehrich: „Der Pandemie-Schwindel“ (03.06.2020):

https://www.youtube.com/watch?v=llmcTyzrnSI

RUBIKON: Im Gespräch: „Der Corona-Rebell“ Wolfgang Wodarg mit Jens Lehrich (31.05.2020):

https://www.youtube.com/watch?v=Vaw_3F3Kq50

Ein Pharma-Lobbyist als Minister. Söders Masken Show im BR, Merkel lobt Gates. Coronavirus Covid-19 (01.06.2020):

https://www.youtube.com/watch?v=DRe3Dc7lRIc

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