Familienunternehmen auf dem Weg in die Pleite…

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

2/3 der ca. 1.500 deutschen Familienunternehmen, zu denen auch namhafte Mittelstandsbetriebe wie Miele mit ca. 11.000 Beschäftigten und Bosch mit weltweit 403.000 Mitarbeitern gehören, mussten bereits Kurzarbeit anmelden, laut einer Umfrage des Dachverbandes der Mittelstandsbetriebe werden auch die restlichen Unternehmen innerhalb der nächsten Wochen Kurzarbeit, oder Konkurs anmelden müssen.

Der Finanzminister spricht zwar von gigantischen Krediten, er redet aber nicht darüber, unter welchen Voraussetzungen sie vergeben werden, deshalb hier die Info, dass die Banken, von denen die Kredite ausgezahlt werden sollen die selben Bonitätsprüfungen durchführen müssen wie bei Krediten, die sie vor der Corona-Krise vergeben haben, im Klartext bedeutet dies, dass nur gut situierte Unternehmen Kredite erhalten, was in einigen Branchen (Schausteller, etc.) überwiegend nicht der Fall ist und die deshalb keine Kredite erhalten. Die Familienunternehmer rechnen mit einem Schwund von 500 Firmen.

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One Reply to “Familienunternehmen auf dem Weg in die Pleite…”

  1. Miele macht laut Pressemeldung vom 26.03. Kurzarbeit. Es hieß vom 1.04.-19.04. Das ist zwar nicht schön, wird dem Laden aber nicht den Hals brechen. Miele ist gesund. Das Einzige was Miele gefährlich werden könnte ist momentan eine feindliche Übernahme.
    Bosch ist ein Mischkonzern, der sehr breit aufgestellt ist. Auch der ist gesund. Da brechen aber die Lieferketten ein.
    Pleite werden die jedenfalls nicht so schnell gehen.
    Für alle gilt aber, daß die Gewinne einbrechen werden. Aber wir sollten diese Unternehmen nicht künstlich kleinschreiben. Es wird hart genug werden.

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