E-Fahrzeuge; Ideologie ist zu subventionieren, egal was es kostet…

Daimler, IG-Metall und Gesamtmetall warnen, dass der Wohlstand der Autoindustrie in Gefahr sei. Schön, dass diese politiktreuen Vasallen es auch mal bemerken. Doch warum fügen sich Hersteller, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände der politischen Ideologie? Wer ideologischen Unsinn produzieren will und nicht marktgerecht handelt, verliert Marktanteile und setzt Arbeitsplätze frei.

Die Autoindustrie setzt auf Elektrofahrzeuge, so wie von der Politik vorgegeben. Es sind Autos die teuer sind und kaum alttagstauglich, haben lange Ladezeiten und kurze Reichweiten. Kaum jemand besitzt eine Möglichkeit sein E-Fahrzeug aufzuladen, es gibt keine Ladeinfrastruktur. Ständig verfügbarer Ladestrom für eine Elektrifizierung des gesamten Verkehrs steht weder heute noch in Zukunft zur Verfügung und ist ohne Nutzung von Atomstrom nicht realisierbar. Die benötigten Rohstoffe für die Batterien sind knapp, in Deutschland nicht vorhanden und sind teuer im Ausland einzukaufen. Es besteht die gleiche Abhängigkeit von fremden Ländern, wie heute bei dem Rohöl. Es gibt beim E-Fahrzeug nur Nachteile, gegenüber dem heutigen Verbrennungsmotor. Somit ist das Elektrofahrzeug ein reines ideologisches Fortbewegungsmittel, dass mit Logik und Vernunft in keinerlei Verbindung steht.

Wer so etwas aber trotzdem produzieren will, benötigt staatliche Subventionen. Der Staat subventioniert alles was nicht gewollt ist, aber dem ideologischen Willen der Politik entspricht. Subventionen sind Umerziehungsmittel, die dem Bürger über staatliche Zuwendungen den Kauf von Produkten mit Geld versüßt, die er eigentlich gar nicht will. Noch mehr profitieren von Subventionen die Lobbyisten, Windrad- und Solarhersteller profitieren nicht nur von den erhöhten Strompreisen, zusätzlich noch von staatlichen Subventionen. Der Staat subventioniert alles mögliche, z.B. die Asylindustrie ist ein einziges Subventionsmoloch. Alle Subventionen, die der Staat verteilt, bestehen ausschließlich aus eingenommenen Steuergeldern und neuen Schuldenaufnahmen. Häufig sollen staatliche Subventionen lediglich die Konjunktur anheizen, damit über den Vertrieb von neuen Produkten die Absatzmärkte wachsen. Mit dem E-Auto möchte die Politik ebenfalls neue Absatzmärkte erschließen, nur alle Voraussetzungen für diesen ideologischen Plan fehlen vollends.

Die Autokonzerne wollen sich mit der Herstellung von E-Fahrzeugen praktisch gesundschrumpfen, sich teilweise von Mitarbeitern trennen und zu den Zulieferbetrieben ausgelagerte Zweige wieder zurück zu den Stammwerken holen. Alles ebenfalls begleitet mit staatlichen Subventionen. Die Zulieferungsbetriebe, die somit von den Autoherstellern nicht mehr benötigt werden, sollen nach dem Willen der IG-Metall “zukunftsweisende Geschäftsideen“ entwickeln und dafür einen milliardenschweren Zukunftsfond erhalten, für dessen Kredite der Staat in Haftung treten soll. Also soll auch hier der Steuerzahler im Endeffekt den kompletten Umbau der Zulieferbetriebe und den Erhalt eines Teils der Arbeitsplätze finanzieren. Der ideologische Wahnsinn kennt keine Grenzen.

Was kommt im Endeffekt bei diesen ideologischen Schwachsinn heraus? Hunderttausende die in die Arbeitslosigkeit oder Frühverrentung zu schicken sind. Produzierte E-Fahrzeuge die sich nur ein geringer Bevölkerungsteil leisten kann, entweder weil diese zu teuer sind, oder keine Lademöglichkeiten bestehen, oder der verfügbare Strom nicht vorhanden ist, oder die Reichweite nicht ausreicht, oder die Ladezeiten zu lang sind, oder gar alles zusammen zutrifft. Aber Milliarden, oder sogar Billionen Euro an Subventionen sind sinnlos verballert worden.

Sinnvoller wäre es die Verbrennungsmotortechnologie stets zu verbessern, die Möglichkeiten besitzen die Autokonzerne, auch ohne Schummeleien. Ebenso gibt es Möglichkeiten bei den Kraftstoffen, schon heute gibt es Kraftstoffe die 65 Prozent weniger CO2 Emission ausstoßen, aber vom Bundesumweltamt nicht zugelassen werden, weil es zukünftig aus ideologischen Gründen nur noch E-Autos geben darf. In Zukunft könnten Verbrennungsmotoren sauberer sein als jedes E-Fahrzeug, denn alleine die Batterieherstellung setzt bereits heute so viel CO2 frei, wie ein moderner Diesel nach 80.000 km Fahrleistung.

Die Umstellung auf E-Fahrzeuge kann nichts mit dem Klima zu tun haben, höchstens mit ideologischer Umerziehung. Wahrscheinlich erhoffen sich bestimmte Lobbyisten riesengroße Gewinne und der Staat neue Steuereinnahmequellen. Der Wohlstand der Autoindustrie wird nicht leiden, nur der Wohlstand der Mitarbeiter. Ein subventioniert gesundgeschrumpftes Unternehmen kann höhere Einnahmen generieren, als ein nicht subventioniertes Großunternehmen. Die dadurch arbeitslos gewordenen Menschen interessieren nicht, schließlich sind sie sozialverträglich subventioniert wegrationalisiert. Auch das sich nicht mehr alle ein Auto leisten können, scheint politisch ideologisch erwünscht zu sein. Schließlich soll das gemeine Fußvolk (deshalb heißt es auch Fußvolk) den überfüllten, unpünktlichen oder nicht vorhandenen ÖPNV benutzen….

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