Wir bauen uns einen Weltraumbahnhof…

Von Wolfgang Schlichting – Publizist + Buchautor

Wenn man neue Steuern einführen will, muss man dem Stimm- und Steuernutzvieh Visionen vorgaukeln, denn die wollen ja wissen, wofür wir noch mehr Geld brauchen.

Mit der Instandsetzung der Infrastruktur können wir denen nicht mehr kommen, denn dafür kassieren wir ja schon seit 30 Jahren Steuern, ohne dass dahingehend etwas passiert ist. Für den „BER“ können wir auch nichts mehr abkassieren, bevor da nicht ein paar Flugzeuge gestartet und gelandet sind und mit unserem Windmühlenmärchen zwecks CO2 Reduzierung haben wir unseren letzten Trumpf ausgespielt, mit dem man Geld für nix kassieren kann.

Da es auf der Erde kaum noch etwas gibt, was man ohne eine realistische Leistung zu erbringen versteuern kann, gehen wir jetzt in die Luft, deren Verschmutzung man bekanntlich nicht reduzieren kann, wenn man nur in Deutschland ein paar Tonnen CO2 weniger produziert, denn über der Luftverschmutzung ist noch sehr viel Luft nach oben, in der man mit nicht vorhandenen Raketen bombastisch hohe Steuergelder kassieren kann. Wir fangen genau wie bei der Klimahysterie ganz klein an und sammeln erst mal die Steuern ein, die wir für unseren ersten Weltraumbahnhof benötigen und da jedes Bundesland einen eigenen Weltraumbahnhof braucht, kommt da schon mal ganz schön was zusammen.

Die Weltraumbahnhöfe werden zwar in unserer Legislaturperiode genau so wenig fertig wie die technischen Anlagen, mit denen wir das CO2 reduzieren, aber die Steuern werden natürlich zeitnah erhoben, weil wir das Geld nicht erst nach der Fertigstellung der Anlagen und Weltraumbahnhöfe sondern sofort verbraten wollen, was nach 2021 passiert, geht uns am diätengemästeten Hintern vorbei, da müssen sich unsere Nachfolger eben ein paar neue Lügengeschichten einfallen lassen, damit das gehirnamputierte Stimm- und Steuernutzvieh so brav wie seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland ohne Gegenleistung und zusammen mit einer immer höheren Staatsverschuldung immer höhere Steuern zahlt, als Frage bleibt allerdings offen, wie lange das noch gut geht.

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